Neues aus Emden

Neu­tor­stra­ße: Rück­bau der Über­da­chung läuft – Dis­kus­si­on um Ver­kehrs­füh­rung nimmt Fahrt auf

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Emden. Seit Ende 2025 lau­fen die Arbei­ten in und an der Neu­tor­stra­ße. Zuletzt ist ent­lang der Geschäfts­ge­bäu­de auch die Über­da­chung mit gro­ßem Gerät zurück­ge­baut wor­den. Par­al­lel zu den lau­fen­den Maß­nah­men gibt es in der Stadt eine wach­sen­de Debat­te über die künf­ti­ge Ver­kehrs­füh­rung im Bereich zwi­schen Neu­tor­ar­ka­den und Rat­haus.

Stadt­wer­ke erneu­er­ten Lei­tun­gen – Voll­sper­rung für den Autoverkehr

Wie die Stadt Emden in einer Mit­tei­lung vom 13. Novem­ber 2025 berich­te­te, berei­te­ten die Stadt­wer­ke Emden die geplan­te Neu­ge­stal­tung der Innen­stadt mit umfang­rei­chen Arbei­ten an der Infra­struk­tur vor. Seit dem 6. Okto­ber 2025wur­den in der Neu­tor­stra­ße Gas- sowie Nie­der- und Mit­tel­span­nungs­lei­tun­gen erneu­ert, Haus­an­schlüs­se her­ge­stellt und Glas­fa­ser­lei­tun­gen ver­legt. Die Arbei­ten wur­den vor Ort von der Fir­ma Hucht­mann ausgeführt.

Laut Stadt­wer­ken lagen die Maß­nah­men im Zeit­plan. Geschäfts­füh­rer Jens Gie­sel­mann wur­de in der Mit­tei­lung mit den Wor­ten zitiert: „Der­zeit kon­zen­trie­ren wir uns auf die Erneue­rung und Bün­de­lung der Strom- und Gas­lei­tun­gen. Im Anschluss fol­gen die Haus­an­schlüs­se und wei­te­ren Tief­bau­ar­bei­ten. Wir sind im Zeit­plan und die Arbei­ten lau­fen planmäßig.“

Wäh­rend der Bau­zeit blieb die Neu­tor­stra­ße für den moto­ri­sier­ten Ver­kehr voll gesperrt. Der Zugang zu Geschäf­ten und Woh­nun­gen soll­te wei­ter­hin gewähr­leis­tet sein; Fuß­gän­ge­rin­nen, Fuß­gän­ger sowie Rad­fah­ren­de konn­ten die Bau­stel­le passieren.

Aus­blick: Gro­ße Umge­stal­tung nach Abschluss der Leitungsarbeiten

Nach Anga­ben der Stadt soll­ten die Arbei­ten der Stadt­wer­ke in der Neu­tor­stra­ße vor­aus­sicht­lich bis Ende April 2026abge­schlos­sen sein. Direkt im Anschluss ist der Start für die gro­ße Neu­ge­stal­tung der Neu­tor­stra­ße vor­ge­se­hen. Details zu den geplan­ten Umge­stal­tungs­maß­nah­men soll­ten Anfang 2026 vor­ge­stellt werden.

Stadt­bau­rä­tin Iri­na Krantz wur­de in der Mit­tei­lung so zitiert: „Rat und Ver­wal­tung haben sich gemein­sam auf den Weg gemacht, den Wan­del unse­rer Innen­stadt aktiv zu gestal­ten. Mit der Neu­tor­stra­ße beginnt ein zen­tra­ler Bau­stein unse­rer lang­fris­ti­gen Innenstadtentwicklung.“

Peti­ti­on for­dert Öff­nung für den Auto­ver­kehr in bei­de Richtungen

Zeit­gleich gab es öffent­li­chen Gegen­wind gegen die lang­wie­ri­gen Umbau- und Umge­stal­tungs­maß­nah­men. In einer Online-Peti­ti­on wur­de gefor­dert, die Neu­tor­stra­ße im Bereich zwi­schen Neu­tor­ar­ka­den und Rat­haus wie­der für den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr in bei­de Rich­tun­gen zu öffnen.

Begrün­det wur­de dies unter ande­rem mit einer aus Sicht der Initia­to­ren stark gestie­ge­nen Ver­kehrs­be­las­tung in umlie­gen­den Stra­ßen, dar­un­ter die Fried­rich-Ebert-Stra­ßeBrück­stra­ßeNor­der­tor­stra­ßeZwi­schen bei­den Blei­chenund der Phi­lo­so­phen­weg. In der Peti­ti­on war zudem von mög­li­chen Schä­den wie Ris­sen an Häu­sern durch die Belas­tung die Rede. Als Vor­schlag wur­de eine Öff­nung mit einer Geschwin­dig­keits­be­gren­zung (20–30 km/h) genannt. Außer­dem wur­de auf zusätz­li­che Belas­tun­gen durch wei­te­re Bau­stel­len und das Park­sys­tem verwiesen.

Die Stadt Emden wies in ihren Infor­ma­tio­nen zur Bau­maß­nah­me dar­auf hin, dass Ver­kehrs­teil­neh­men­de die geän­der­te Ver­kehrs­füh­rung beach­ten und den aus­ge­schil­der­ten Hin­wei­sen fol­gen sollten.

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Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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