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14. Natio­na­le Mari­ti­me Kon­fe­renz 2026 fin­det am heu­te und mor­gen in Emden statt

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Emden. Die Natio­na­le Mari­ti­me Kon­fe­renz (NMK), das zen­tra­le Forum der Bun­des­re­gie­rung für Fra­gen der mari­ti­men Wirt­schaft, wird heu­te am 29. und mor­gen am 30. April 2026 in Emden aus­ge­rich­tet. Mit rund 800 Teil­neh­men­den gilt die NMK als bedeu­tends­tes Bran­chen­tref­fen der deut­schen Mari­tim­wirt­schaft. Sie steht unter der Schirm­herr­schaft des Bun­des­kanz­lers und fin­det seit dem Jahr 2000 im zwei­jäh­ri­gen Tur­nus statt. Über mehr als zwei Jahr­zehn­te hat sie sich als fes­te Insti­tu­ti­on eta­bliert – als Impuls­ge­ber für den mari­ti­men Stand­ort Deutsch­land und als Platt­form für den Aus­tausch zwi­schen Poli­tik, Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Ver­bän­den und Gewerk­schaf­ten. Nach der Ver­schie­bung der ursprüng­lich für Mai 2025 geplan­ten Aus­ga­be kehrt die Kon­fe­renz nun an ihren Ursprungs­ort Emden zurück und setzt damit ein bewuss­tes Zei­chen für die mari­ti­me Kom­pe­tenz Norddeutschlands.

Im Mit­tel­punkt der NMK 2026 ste­hen Wett­be­werbs­fä­hig­keit und sicher­heits­po­li­ti­sche Bedeu­tung der mari­ti­men Wirt­schaft. Vor dem Hin­ter­grund glo­ba­ler Lie­fer­ket­ten, geo­po­li­ti­scher Span­nun­gen und der Trans­for­ma­ti­on hin zu kli­ma­neu­tra­len Antrie­ben rücken The­men wie Ener­gie­dreh­schei­ben, Off­shore- und Mee­res­tech­nik, Hafen­in­fra­struk­tur, Schiff­bau und Zulie­fer­indus­trie sowie lang­fris­ti­ge Finan­zie­rungs­mo­del­le in den Fokus. In Nie­der­sach­sen, wo die Bran­che von leis­tungs­fä­hi­gen Häfen, star­ker Zulie­fer­ba­sis und einer wach­sen­den Off­shore-Wirt­schaft getra­gen wird, soll der Dia­log über kon­kre­te Wei­chen­stel­lun­gen ver­tieft wer­den – mit dem Ziel, mari­ti­me Resi­li­enz, Tech­no­lo­gie­füh­rer­schaft und gute Beschäf­ti­gung zu sichern.

Stim­men aus Poli­tik und Regi­on unter­strei­chen Anspruch und Signal­wir­kung der Ver­an­stal­tung. Dr. Chris­toph Ploß, Koor­di­na­tor der Bun­des­re­gie­rung für die mari­ti­me Wirt­schaft und Tou­ris­mus, hebt die Rück­kehr nach Emden als Brü­cken­schlag zwi­schen Ursprung und Zukunft her­vor und betont die natio­na­le Auf­ga­be mari­ti­mer Poli­tik. Grant Hen­drik Ton­ne, Nie­der­säch­si­scher Minis­ter für Wirt­schaft, Ver­kehr und Bau­en, bezeich­net die erneu­te Gast­ge­ber­rol­le als star­kes Signal für die nord­deut­schen Hafen­stand­or­te: Leis­tungs­fä­hi­ge Häfen sei­en zen­tral für Ver­sor­gung, Güter­ver­kehr und Ener­gie – ent­spre­chend sol­len Fra­gen zu Ener­gie­dreh­schei­ben, Sicher­heits­po­li­tik und lang­fris­ti­ger Finan­zie­rung in Emden gemein­sam vor­an­ge­bracht wer­den. Emdens Ober­bür­ger­meis­ter Tim Krui­thoff ver­weist auf die enge his­to­ri­sche und wirt­schaft­li­che Ver­bin­dung der Stadt zur mari­ti­men Wirt­schaft und die Rol­le Emdens als zweit­größ­ter Uni­ver­sal­ha­fen Deutsch­lands. Der Wan­del der Bran­che eröff­ne Chan­cen, die Emden als Bei­spiel für Inno­va­ti­on und mari­ti­me Tra­di­ti­on sicht­bar machen wolle.

Für Emden und die Regi­on wer­den erneut rund 800 Teil­neh­men­de erwar­tet. Die NMK dient seit 2000 als zen­tra­ler Treff­punkt, um Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen der Bran­che im kon­struk­ti­ven Dia­log zu adres­sie­ren. Die Ver­knüp­fung von Spit­zen­for­schung und indus­tri­el­ler Anwen­dung – zuletzt unter ande­rem im Kon­text „Mari­ti­me Tech­no­lo­gien“ – wird eben­so eine Rol­le spie­len wie die Stär­kung von Wert­schöp­fungs­ket­ten, Fach­kräf­te­si­che­rung und inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit. Mit der dich­ten Prä­senz von Ent­schei­dungs­trä­ge­rin­nen und Ent­schei­dungs­trä­gern schafft die Kon­fe­renz die Grund­la­ge für kon­kre­te Beschlüs­se, Koope­ra­tio­nen und Inves­ti­ti­ons­im­pul­se – und posi­tio­niert Emden ein­mal mehr als Schau­fens­ter mari­ti­mer Leistungsfähigkeit.

Ter­mi­ne und orga­ni­sa­to­ri­sche Hin­wei­se blei­ben klar umris­sen: Die 14. Natio­na­le Mari­ti­me Kon­fe­renz 2026 fin­det heu­te und mor­gen in Emden statt, adres­siert wer­den Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Ver­bän­den und Gewerk­schaf­ten. Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen, Pro­gramm­über­sich­ten und ergän­zen­de Ver­an­stal­tungs­hin­wei­se wer­den über die offi­zi­el­len Kanä­le bereit­ge­stellt. Aus der Per­spek­ti­ve des Stand­orts ist die NMK 2026 mehr als ein Bran­chen­tref­fen: Sie ist ein sicht­ba­res Bekennt­nis zu mari­ti­mer Zukunfts­fä­hig­keit, zur Bedeu­tung leis­tungs­fä­hi­ger Häfen und zu einem star­ken indus­tri­el­len Kern – mit Emden als Gast­ge­ber und Signalgeber.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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