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Mai­baum­fest in der Tages­pfle­ge am Schwa­nen­teich: Gemein­sam den Früh­ling begrüßt

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Emden. Far­bi­ge Bän­der im Wind, fröh­li­ches Lachen und der Duft von Gegrill­tem – in der Tages­pfle­ge am Schwa­nen­teich des Pari­tä­ti­schen Emden wur­de ges­tern ein herz­li­ches Mai­baum­fest gefei­ert. Mit viel Lie­be und Krea­ti­vi­tät hat­te das Team wie­der „etwas ganz Beson­de­res“ vor­be­rei­tet, damit sich alle Gäs­te rund­um wohl­füh­len konnten.

Schon am Vor­tag star­te­ten die Vor­be­rei­tun­gen: Bän­der wur­den zuge­schnit­ten und Krän­ze gebun­den. So konn­te ges­tern der Mai­baum sorg­fäl­tig mit fri­schem Mai­grün geschmückt wer­den. Vie­le Gäs­te pack­ten mit an, schwelg­ten dabei in Erin­ne­run­gen an frü­he­re Mai­fei­ern und freu­ten sich über die bun­ten Far­ben, die den Raum füll­ten. Gegen Mit­tag war es dann soweit: Der Mai­baum wur­de fei­er­lich auf­ge­stellt – ein stim­mungs­vol­ler Moment, beglei­tet von klei­nen Früh­lings­lie­dern und vie­len strah­len­den Gesich­tern. Das gemein­sa­me Stau­nen, als der Baum auf­recht stand und die Bän­der tanz­ten, mach­te spür­bar, wie sehr sol­che Ritua­le verbinden.

Anschlie­ßend wur­de das schö­ne Wet­ter genutzt, um den Grill anzu­schmei­ßen. Es duf­te­te nach herz­haf­ten Lecke­rei­en, die Tische waren lie­be­voll gedeckt, und die Gäs­te konn­ten in Ruhe genie­ßen. Zwi­schen Brat­wurst, fri­schen Sala­ten und net­ten Gesprä­chen ent­stand eine gemüt­li­che Mit­tags­run­de, in der nie­mand het­zen muss­te. Das Team ach­te­te auf­merk­sam auf indi­vi­du­el­le Wün­sche und Bedürf­nis­se – von klei­nen Hil­fen am Platz bis hin zu beson­de­ren Kost­wün­schen, damit wirk­lich alle genüss­lich mit­fei­ern konnten.

Zum Aus­klang gab es noch ein ent­spann­tes „Absa­cken“ mit einem Gläs­chen Sekt oder Bier. In hei­te­rer Run­de wur­de ange­sto­ßen, gelacht und erzählt – ein gelun­ge­ner Abschluss eines Tages, der von Zuwen­dung, Gemein­schaft und ech­ter Vor­freu­de auf den Früh­ling geprägt war. Vie­le Gäs­te nah­men nicht nur schö­ne Ein­drü­cke, son­dern auch das gute Gefühl mit nach Hau­se, Teil einer star­ken Gemein­schaft zu sein.

Ein Blick in die Tra­di­ti­on: Der Mai­baum in Ostfriesland

Das Auf­stel­len des Mai­baums hat in Ost­fries­land eine lan­ge, leben­di­ge Tra­di­ti­on. Der geschmück­te Baum – oft mit Kranz, bun­ten Bän­dern und fri­schem Grün – steht sinn­bild­lich für Neu­be­ginn, Wachs­tum und Gemein­schaft. In vie­len Orten wird der Mai­baum am 30. April oder 1. Mai auf dem Dorf­platz gesetzt, häu­fig von Hand und mit ver­ein­ten Kräf­ten von Ver­ei­nen, Feu­er­wehr und Nach­bar­schaf­ten. Beglei­tet wird das Gan­ze von Musik, Klön­schnack und klei­nen Fes­ten – manch­mal wird der Baum nachts sogar „bewacht“, damit fin­di­ge Nach­barn ihn nicht schmü­ckend „ergän­zen“. Die­se Bräu­che stif­ten Zusam­men­halt über Gene­ra­tio­nen hin­weg und brin­gen Far­be und Lebens­freu­de in den Früh­ling. Genau die­se beson­de­re Atmo­sphä­re hat die Tages­pfle­ge am Schwa­nen­teich mit ihrem Mai­baum­fest auf­ge­grif­fen: ver­trau­te Ritua­le, gemein­sa­mes Anpa­cken und ein fest­li­ches Miteinander.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön gilt dem gan­zen Team der Tages­pfle­ge am Schwa­nen­teich. Mit Ideen­reich­tum, Orga­ni­sa­ti­ons­ta­lent und viel Herz haben sie aus einer schö­nen Tra­di­ti­on einen unver­gess­li­chen Tag gemacht – vol­ler Wär­me, Nähe und ech­ter Lebens­freu­de. So beginnt der Mai, wie er sein soll: gemein­sam, genuss­voll und hoffnungsvoll.

Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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