Neues aus Emden

„Hit the Trog“: Wenn 2.100 Qua­drat­me­ter Beton zur größ­ten Lein­wand Emdens werden

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Grau war ges­tern: Mit­te August wird die Trogstre­cke in Emden zum Schau­platz eines außer­ge­wöhn­li­chen Kunst­pro­jekts. Das Graf­fi­ti-Fes­ti­val „Hit the Trog“ ver­wan­delt eine der wich­tigs­ten Ver­kehrs­ach­sen der Stadt in eine rie­si­ge Open-Air-Galerie.

Wo nach jah­re­lan­gen Bau­ar­bei­ten bis­lang mäch­ti­ge Beton­wän­de das Bild bestim­men, beginnt am 15. und 16. August 2026 ein neu­es Kapi­tel für das Emder Stadt­bild. Auf rund 2.100 Qua­drat­me­tern ent­ste­hen groß­for­ma­ti­ge Graf­fi­ti und Street­art-Wer­ke. Aus einer rein funk­tio­na­len Bau­flä­che wird so ein dau­er­haft sicht­ba­res Kunst­werk, das für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie Gäs­te der Stadt frei zugäng­lich ist.

Inter­na­tio­na­le Eli­te der Street­art-Sze­ne in Emden

Rund 75 Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus Deutsch­land, ver­schie­de­nen euro­päi­schen Län­dern und den USA wer­den zu „Hit the Trog“ erwar­tet. Neben regio­na­len Grö­ßen sind Namen dabei, die in der inter­na­tio­na­len Graf­fi­ti­kul­tur seit Jahr­zehn­ten bekannt sind und die urba­ne Kunst welt­weit mit­ge­prägt haben.

Der beson­de­re Reiz für die Besu­cher: Die Kunst­wer­ke wer­den nicht hin­ter ver­schlos­se­nen Türen gefer­tigt, son­dern ent­ste­hen live vor Ort. Wer am Fes­ti­val­wo­chen­en­de durch die Trogstre­cke geht, kann den Artists direkt über die Schul­ter schau­en. Es bie­tet sich die sel­te­ne Gele­gen­heit, den Pro­zess von der ers­ten gezo­ge­nen Linie bis zum fer­ti­gen, meter­ho­hen Motiv unmit­tel­bar mitzuverfolgen.

Ein Fes­ti­val für die gan­ze Stadt

„Hit the Trog“ ist dabei weit mehr als nur ein Tref­fen für die Graf­fi­ti-Sze­ne. Das Pro­jekt rich­tet sich an Fami­li­en, Foto­gra­fie-Begeis­ter­te und alle Neu­gie­ri­gen. Ein Rah­men­pro­gramm mit Musik, Food­trucks und ver­schie­de­nen Mit­mach-Aktio­nen für alle Alters­grup­pen ergänzt das Live-Malen und macht die Trogstre­cke zu einem leben­di­gen Treffpunkt.

Das Fes­ti­val­ge­län­de befin­det sich nahe der Stra­ße „Zur alten Bri­kett­fa­brik“. Wäh­rend am Frei­tag bereits ein inter­nes Netz­werktref­fen statt­fin­det, öff­net das Event am Sams­tag und Sonn­tag sei­ne Tore für das brei­te Publikum.

Urba­ne Gestal­tung als dau­er­haf­tes Statement

Mit die­sem Pro­jekt setzt Emden ein deut­li­ches Zei­chen für moder­ne Stadt­ent­wick­lung. Es zeigt, dass Kunst im öffent­li­chen Raum – an Stra­ßen, Brü­cken und Wän­den – die Wir­kung einer gan­zen Umge­bung ver­än­dern kann.

Wenn die letz­ten Sprüh­do­sen am Sonn­tag­abend geleert sind, bleibt die Trogstre­cke als neu­er kul­tu­rel­ler Anzie­hungs­punkt erhal­ten. Die gestal­te­ten Wän­de ste­hen künf­tig als bun­tes und inter­na­tio­na­les State­ment für die Viel­falt moder­ner Graf­fi­ti­kunst in Emden.


Ver­an­stal­tungs­de­tails auf einen Blick:

  • Ter­min: Sams­tag, 15. August und Sonn­tag, 16. August 2026
  • Ort: Trogstre­cke Emden (Nähe „Zur alten Bri­kett­fa­brik“), 26721 Emden
  • Ver­an­stal­ter: kul­tur­events emden, Stadt Emden sowie Wirt­schafts­för­de­rung & Stadtmarketing


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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