Neues aus Emden
Kommunalwahl und Oberbürgermeisterwahl in Emden: Der Wahltermin rückt näher
Am Sonntag, 13. September 2026, sind die Bürgerinnen und Bürger in Emden dazu aufgerufen, wichtige Entscheidungen für die politische Zukunft der Stadt zu treffen. An diesem Tag finden sowohl die Kommunalwahl für den Rat der Stadt Emden als auch die Direktwahl zum Oberbürgermeister beziehungsweise zur Oberbürgermeisterin statt. Für das höchste Amt der Stadt stehen nach der veröffentlichten Kandidatenliste insgesamt acht Bewerberinnen und Bewerber zur Wahl.
Die Kommunalwahl und die Oberbürgermeisterwahl betreffen unterschiedliche politische Ebenen, sind für die Zukunft Emdens jedoch gleichermaßen von großer Bedeutung. Während die Wählerinnen und Wähler bei der Kommunalwahl über die Zusammensetzung des Stadtrats entscheiden, wird das Stadtoberhaupt bei der Oberbürgermeisterwahl unmittelbar gewählt.
Damit steht ein Wahlsonntag bevor, an dem die Emderinnen und Emder sowohl die politische Arbeit im Rat der Stadt als auch die künftige Spitze der Stadtverwaltung mitbestimmen können.
Zwei Wahlen an einem Sonntag
Bei der Kommunalwahl am 13. September wird darüber entschieden, welche Parteien, Wählergruppen und Kandidatinnen beziehungsweise Kandidaten künftig im Rat der Stadt Emden vertreten sein werden. Der Stadtrat befasst sich mit zahlreichen Themen, die den Alltag in Emden unmittelbar berühren. Dazu gehören unter anderem Entscheidungen rund um Stadtentwicklung, Verkehr, Bildung, soziale Angebote, Kultur, Wirtschaft und Finanzen.
Parallel dazu findet die Direktwahl zum Oberbürgermeister oder zur Oberbürgermeisterin statt. Das Stadtoberhaupt nimmt innerhalb der Stadtverwaltung und der kommunalpolitischen Arbeit eine zentrale Rolle ein. Anders als bei der Zusammensetzung des Rates wird dieses Amt direkt durch die Wahlberechtigten bestimmt.
Für die Wahl zum Oberbürgermeister beziehungsweise zur Oberbürgermeisterin ist eine erforderliche Mehrheit notwendig. Sollte im ersten Wahlgang am 13. September keine Bewerberin oder kein Bewerber diese Mehrheit erreichen, ist für Sonntag, 27. September 2026, eine Stichwahl vorgesehen. In diesem Fall treten die beiden Personen mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang erneut gegeneinander an.
Acht Bewerbungen für das Amt an der Spitze der Stadt
Nach der veröffentlichten Kandidatenliste treten insgesamt acht Personen für das Amt des Oberbürgermeisters beziehungsweise der Oberbürgermeisterin in Emden an. Das Kandidatenfeld setzt sich aus Bewerbungen von Parteien, einer Wählergemeinschaft sowie mehreren Einzelbewerbern zusammen.
Die nachfolgende Vorstellung erfolgt bewusst kurz und ohne Bewertung. Politische Inhalte, persönliche Positionen und Wahlprogramme stehen dabei nicht im Mittelpunkt.
Tim Kruithoff kandidiert erneut als Einzelkandidat
Tim Kruithoff tritt als parteiloser Einzelkandidat an und bewirbt sich um eine weitere Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Emden. Als derzeitiger Amtsinhaber bringt er kommunalpolitische Erfahrung aus seiner bisherigen Tätigkeit an der Spitze der Stadtverwaltung mit.
Maria Winter tritt für die SPD an
Maria Winter kandidiert für die SPD. Sie ist in der Emder Kommunalpolitik tätig und führt den SPD-Unterbezirk in Emden. Mit ihrer Kandidatur geht die SPD mit einer eigenen Bewerberin in die Wahl um das Oberbürgermeisteramt.
Hendrik Küpker kandidiert für Gemeinsam für Emden
Hendrik Küpker geht für die Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Emden“, kurz GfE, ins Rennen. Der Ingenieur tritt als Kandidat der Wählergemeinschaft für das Amt des Oberbürgermeisters an.
Achim Fischer ist Kandidat der AfD
Achim Fischer kandidiert für die AfD. Er tritt als Bewerber seiner Partei bei der Oberbürgermeisterwahl in Emden an.
Edgar da Silva Oliveira bewirbt sich als Einzelkandidat
Edgar da Silva Oliveira tritt als Einzelbewerber an. Der Taxiunternehmer gehört damit zu den Kandidaten, die ohne Nominierung durch eine Partei oder Wählergemeinschaft für das Amt kandidieren.
Thomas Groblica tritt erneut an
Auch Thomas Groblica bewirbt sich als Einzelbewerber um das Amt des Oberbürgermeisters. Der Taxiunternehmer war bereits bei der Oberbürgermeisterwahl im Jahr 2019 Kandidat.
Reza Darbani kandidiert als Einzelbewerber
Reza Darbani tritt ebenfalls als Einzelbewerber an. Er ist Klempnermeister und kandidierte bereits bei der Oberbürgermeisterwahl 2019.
Ingo Weber bewirbt sich erneut um das Amt
Ingo Weber tritt als Einzelbewerber für das Oberbürgermeisteramt an. Er arbeitet als IT-Fachmann und war ebenfalls bereits bei der Oberbürgermeisterwahl im Jahr 2019 Kandidat.
Briefwahl bietet Alternative zum Gang ins Wahllokal
Nicht alle Wahlberechtigten können oder möchten am Sonntag, 13. September, persönlich ein Wahllokal aufsuchen. Für diese Fälle besteht die Möglichkeit, rechtzeitig Briefwahlunterlagen zu beantragen. So kann die Stimme bereits vor dem eigentlichen Wahltermin abgegeben werden.
Gerade für Menschen, die am Wahltag beruflich verhindert sind, verreist sein werden oder aus gesundheitlichen Gründen nicht ins Wahllokal gehen können, bietet die Briefwahl eine wichtige Alternative. Wer diese Möglichkeit nutzen möchte, sollte sich frühzeitig um die erforderlichen Unterlagen kümmern.
Wahl entscheidet über politische Weichenstellungen in Emden
Mit der Kommunalwahl und der Oberbürgermeisterwahl am 13. September 2026 erhalten die Emderinnen und Emder die Gelegenheit, über die künftige Zusammensetzung des Stadtrates und über die Person an der Spitze der Stadtverwaltung zu entscheiden.
Das Kandidatenfeld für das Oberbürgermeisteramt ist breit aufgestellt. Ob die Entscheidung bereits im ersten Wahlgang fällt oder am 27. September eine Stichwahl erforderlich wird, entscheidet sich mit der Stimmenauszählung nach dem Wahlsonntag.
Bis dahin rückt ein Termin näher, der für die kommunalpolitische Zukunft Emdens von besonderer Bedeutung ist: Sonntag, 13. September 2026.
— Redaktion: LeserECHO Emden