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Borderline: Fachvortrag und Austausch im Kulturbunker
Die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Kreisverbandes Emden veranstaltet im September zwei Termine zum Thema Borderline. Unter den Leitgedanken „Was Sie schon immer über Borderline wissen wollten!“ und „Der Mensch hinter der Diagnose!“ stehen die Wissensvermittlung und der Abbau von Vorurteilen im Mittelpunkt.
Als Referentin führt Daniela Struwe durch beide Veranstaltungen. Die Diplom-Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin arbeitet als EX-IN-Genesungsbegleiterin und ist als Psychiatrie-Erfahrene selbst von Borderline betroffen. In ihren Vorträgen verknüpft sie fundiertes fachliches Wissen mit ihrer eigenen Biografie. Dabei thematisiert sie ihren persönlichen Weg durch institutionelle Hilfsangebote sowie das Spannungsfeld zwischen ihrer Rolle als Fachkraft und der eigenen Betroffenheit.
Zwei Veranstaltungen für zwei unterschiedliche Zielgruppen
Das Angebot ist bewusst in zwei Termine mit unterschiedlicher Ausrichtung gegliedert, um sowohl beruflich als auch persönlich Betroffene passgenau anzusprechen.
Am Donnerstag, 10. September 2026, findet ab 17:00 Uhr der Fachvortrag für Fachkräfte statt. Eingeladen sind Beschäftigte aus dem psychosozialen, pädagogischen und pflegerischen Bereich, die im beruflichen Alltag mit Betroffenen mit Borderline in Kontakt kommen.
Am Samstag, 12. September 2026, folgt ab 16:00 Uhr der Vortrag mit anschließendem Austausch für Betroffene und Angehörige. Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen, die selbst betroffen sind, an Angehörige sowie an alle, die sich für das Thema interessieren.
Bei beiden Terminen ist ausreichend Zeit für fachliche und persönliche Fragen sowie für den gemeinsamen Austausch eingeplant.
Veranstaltungsort und Rahmenbedingungen
Beide Termine finden im Saal des Mehrgenerationenhauses Kulturbunker in der Geibelstraße 30a in Emden statt. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.
— Redaktion: LeserECHO Emden