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Eine Stun­de geschenkt: In der Nacht auf Sonn­tag endet die Sommerzeit

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Es ist wie­der so weit: In der Nacht von Sams­tag, 24. Okto­ber, auf Sonn­tag, den 25. Okto­ber 2026, wur­den die Uhren umge­stellt. Die Mit­tel­eu­ro­päi­sche Som­mer­zeit (MESZ) ver­ab­schie­det sich in die Pau­se, und die nor­ma­le Mit­tel­eu­ro­päi­sche Zeit (MEZ) – umgangs­sprach­lich oft als „Win­ter­zeit“ bezeich­net – über­nimmt wie­der das Kom­man­do. Für alle bedeu­tet das an die­sem Wochen­en­de vor allem eine will­kom­me­ne zusätz­li­che Stun­de Schlaf.

Vor oder zurück? Die klas­si­sche Esels­brü­cke für die Zeitumstellung

Jedes hal­be Jahr stellt sich für vie­le Men­schen die­sel­be Fra­ge: Dre­hen wir den Zei­ger nun vor oder zurück?

Die Rege­lung für die Nacht zum 25. Okto­ber ist ein­deu­tig: Um 03:00 Uhr mor­gens wur­den die Uhren um eine Stun­de auf 02:00 Uhr zurück­ge­stellt. Wer sich das Prin­zip mer­ken möch­te, greift am bes­ten zu den bewähr­ten Merkhilfen:

Die Gar­ten­mö­bel-Regel besagt: Im Früh­jahr stellt man die Gar­ten­mö­bel vor die Tür (Zei­ger eine Stun­de vor), im Herbst holt man sie wie­der zurück ins Haus (Zei­ger eine Stun­de zurück). Nach der Ther­mo­me­ter-Regel stei­gen im Früh­ling die Tem­pe­ra­tu­ren ins Plus (+1 Stun­de), wäh­rend sie im Herbst ins Minus fal­len (-1 Stunde).

Wäh­rend Smart­phones, Funk­uh­ren, Smart­wat­ches und moder­ne Com­pu­ter die Umstel­lung dank auto­ma­ti­scher Zeit­ser­ver in der Regel unbe­merkt im Schlaf erle­di­gen, müs­sen ana­lo­ge Wand­uh­ren, Küchen­we­cker, Back­öfen oder die Zeit­an­zei­ge im Auto am Sonn­tag­mor­gen noch tra­di­tio­nell von Hand ange­passt werden.

Mor­gens frü­her hell, abends frü­her dämmrig

Mit dem Wech­sel zur Nor­mal­zeit ver­schiebt sich das Tages­licht spür­bar. Ab Sonn­tag wird es mor­gens rund eine Stun­de frü­her hell, was vie­len Früh­auf­ste­hern und Schul­kin­dern den Start in den Tag erleichtert.

Auf der ande­ren Sei­te setzt die Däm­me­rung am spä­ten Nach­mit­tag deut­lich frü­her ein. Für Fuß­gän­ger, Rad­fah­rer und Auto­fah­rer im Stra­ßen­ver­kehr heißt das: Reflek­to­ren, funk­tio­nie­ren­de Beleuch­tung am Fahr­rad und erhöh­te Auf­merk­sam­keit wer­den in den Abend­stun­den wie­der umso wichtiger.

Klei­ner „Mini-Jet­lag“ für den Biorhythmus

Auch wenn das Zurück­stel­len der Uhr von vie­len als ange­neh­mer emp­fun­den wird als der Ver­lust einer Stun­de im Früh­jahr, bringt der Wech­sel bei eini­gen Men­schen die inne­re Uhr vor­über­ge­hend durch­ein­an­der. Müdig­keit am frü­hen Abend, frü­he­res Auf­wa­chen am Mor­gen oder leich­te Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten sind in den ers­ten Tagen kei­ne Seltenheit.

Fach­leu­te raten daher, den Sonn­tag für einen aus­gie­bi­gen Spa­zier­gang an der fri­schen Luft zu nut­zen: Das natür­li­che Tages­licht hilft dem Kör­per dabei, die Hor­mon­pro­duk­ti­on anzu­pas­sen und den Bio­rhyth­mus zügig auf den neu­en Takt einzustellen.

Die Zeit­um­stel­lung auf einen Blick

  • Ereig­nis: Wech­sel von der Som­mer­zeit (MESZ) zur Nor­mal­zeit / Win­ter­zeit (MEZ)
  • Zeit­punkt: Nacht von Sams­tag, 24. Okto­ber, auf Sonn­tag, 25. Okto­ber 2026
  • Uhr­zeit-Anpas­sung: Um 03:00 Uhr wur­de die Uhr auf 02:00 Uhr zurück­ge­stellt (eine Stun­de geschenkt)
  • Auto­ma­ti­sche Gerä­te: Smart­phones, Com­pu­ter und Funk­uh­ren stel­len sich selbst­stän­dig um
  • Manu­el­le Anpas­sung nötig: Ana­lo­ge Uhren, Haus­halts­ge­rä­te wie Back­öfen und Mikro­wel­len, Pkw-Borduhren
  • Tipp für den Bio­rhyth­mus: Viel Tages­licht am Sonn­tag tan­ken, um die inne­re Uhr anzupassen

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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