Blaulicht

Poli­zei­be­richt: Lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen nach Fron­tal­zu­sam­men­stoß auf B 436 in Wee­ner, Dro­gen­fahrt mit Waf­fe in Emden und Vor­fahrts­un­fall in Rhauderfehn

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Ein fol­gen­schwe­rer Fron­tal­zu­sam­men­stoß auf der Bun­des­stra­ße 436 in Wee­ner mit einem ein­ge­klemm­ten und lebens­ge­fähr­lich ver­letz­ten Fah­rer, eine nächt­li­che Ver­kehrs­kon­trol­le in Emden mit gra­vie­ren­den Ver­stö­ßen gegen das Ver­kehrs- und Waf­fen­recht sowie ein Kreu­zungs­un­fall mit zwei ver­letz­ten Fah­re­rin­nen in Rhau­der­fehn beschäf­ti­gen die Beam­tin­nen und Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden.

Wee­ner – Fron­tal­kol­li­si­on auf der B 436: 64-Jäh­ri­ger im Fahr­zeug ein­ge­klemmt und lebens­ge­fähr­lich verletzt

Am Mon­tag­mor­gen kam es auf der Bun­des­stra­ße 436 im Stadt­ge­biet von Wee­ner zu einem fol­gen­schwe­ren Ver­kehrs­un­fall. Gegen 7:30 Uhr befuhr ein 64-jäh­ri­ger Fah­rer eines VW Cad­dy die B 436, als er aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che nach links auf die Gegen­fahr­bahn geriet. Dort stieß sein Fahr­zeug fron­tal mit einem ent­ge­gen­kom­men­den VW Craf­ter zusam­men, der von einem 33-jäh­ri­gen Mann gesteu­ert wur­de. Durch die enor­me Wucht des Auf­pralls wur­de der 64-Jäh­ri­ge in sei­nem Fahr­zeug ein­ge­klemmt. Ein­satz­kräf­te der alar­mier­ten Feu­er­wehr muss­ten den Mann mit tech­ni­schem Gerät aus dem Wrack befrei­en; er erlitt lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen. Der 33-jäh­ri­ge Craf­ter-Fah­rer zog sich leich­te Ver­let­zun­gen zu. Bei­de Betei­lig­ten wur­den nach der Erst­ver­sor­gung vor Ort durch den Ret­tungs­dienst in Kran­ken­häu­ser trans­por­tiert. An den betei­lig­ten Fahr­zeu­gen ent­stand erheb­li­cher Sach­scha­den, der auf einen mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Euro­be­trag geschätzt wird. Bei­de Pkw waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten durch Abschlepp­un­ter­neh­men gebor­gen wer­den. Für die Dau­er der Ret­tungs- und Ber­gungs­ar­bei­ten sowie die Unfall­auf­nah­me der Poli­zei war die Bun­des­stra­ße 436 im Unfall­be­reich voll gesperrt.

Emden – Nächt­li­cher Kon­trol­l­er­folg in der Isen­see­stra­ße: Unter Koka­in­e­influss, ohne Füh­rer­schein und mit Waf­fe unterwegs

In der Nacht zu Diens­tag fiel einer Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung in der Emder Isen­see­stra­ße ein ver­däch­ti­ger Pkw auf. Bei der anschlie­ßen­den Ver­kehrs­kon­trol­le gegen 2:25 Uhr stell­ten die Beam­ten bei der Über­prü­fung des 29-jäh­ri­gen Fah­rers fest, dass die­ser nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis war. Zudem war das genutz­te Fahr­zeug weder zuge­las­sen noch ver­si­chert und mit ent­stem­pel­ten Kenn­zei­chen ver­se­hen. Ein durch­ge­führ­ter Test zur Fest­stel­lung der Fahr­taug­lich­keit schlug posi­tiv auf Koka­in an. Bei der wei­te­ren Durch­su­chung fan­den die Ein­satz­kräf­te zudem einen waf­fen­recht­lich rele­van­ten Gegen­stand auf. Die Poli­zis­ten unter­sag­ten dem 29-Jäh­ri­gen die Wei­ter­fahrt, ord­ne­ten eine Blut­ent­nah­me an und stell­ten den ver­bo­te­nen Gegen­stand sowie die Kenn­zei­chen sicher. Gegen den Mann wur­den meh­re­re Straf- und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

Rhau­der­fehn – Vor­fahrts­ver­let­zung im Kreu­zungs­be­reich: Zwei Fah­re­rin­nen bei Zusam­men­stoß verletzt

Am Mon­tag­nach­mit­tag ereig­ne­te sich in Rhau­der­fehn ein Ver­kehrs­un­fall, bei dem zwei Ver­kehrs­teil­neh­me­rin­nen leich­te Ver­let­zun­gen erlit­ten. Gegen 14:00 Uhr befuhr eine 35-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin die 3. Süd­wie­ke mit der Absicht, den Kreu­zungs­be­reich zur Gro­ne­wol­der­stra­ße gera­de­aus zu über­que­ren. Dabei miss­ach­te­te sie die Vor­fahrt einer von links her­an­na­hen­den 18-jäh­ri­gen Fah­re­rin, die eben­falls mit einem VW unter­wegs war. Im Kreu­zungs­be­reich kam es zur Kol­li­si­on bei­der Fahr­zeu­ge. Bei­de Fah­re­rin­nen zogen sich leich­te Ver­let­zun­gen zu und wur­den vom Ret­tungs­dienst zur wei­te­ren ambu­lan­ten Behand­lung in eine Kli­nik ein­ge­lie­fert. Die Fahr­zeu­ge tru­gen erheb­li­che Beschä­di­gun­gen davon, waren fahr­un­tüch­tig und muss­ten abge­schleppt wer­den. Die genaue Höhe des Gesamtsach­scha­dens ist Gegen­stand der poli­zei­li­chen Ermittlungen.

Poli­zei Leer 0491–976900
Poli­zei Emden 04921–8910
Auto­bahn­po­li­zei Leer 0491–960740
Poli­zei­sta­ti­on Bor­kum 04922–91860
Poli­zei­sta­ti­on Bun­de 04953–921520
Poli­zei­sta­ti­on Fils­um 04957–928120
Poli­zei­sta­ti­on Hesel 04950–995570
Poli­zei­sta­ti­on Jem­gum 04958–910420
Poli­zei­sta­ti­on Moorm­er­land 04954–955450
Poli­zei­sta­ti­on Ost­rhau­der­fehn 04952–829680
Poli­zei­sta­ti­on Rhau­der­fehn 04952–9230
Poli­zei­sta­ti­on Uple­n­gen 04956–927450
Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner 04951–914820
Poli­zei­sta­ti­on Wes­t­ov­er­le­din­gen 04955–937920

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Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden
Quel­le: Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden (ots)

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