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Politischer Schock in den USA: Charlie Kirk bei Auftritt erschossen
Attentat auf konservativen Aktivisten erschüttert Amerika – Tatverdächtiger festgenommen, politische Hintergründe im Fokus
Orem, Utah / USA – Die USA stehen unter Schock: Der konservative Aktivist Charlie Kirk, Gründer der Jugendorganisation Turning Point USA, wurde am 10. September 2025 während einer Veranstaltung auf dem Campus der Utah Valley University erschossen. Er war Teil seiner „American Comeback Tour“, die sich gezielt an junge Wähler:innen richtete.
Der tödliche Schuss fiel gegen 12:23 Uhr Ortszeit, während sich rund 3.000 Menschen versammelt hatten. Kirk wurde am Nacken getroffen und verstarb noch am Tatort. Augenzeugen berichteten von einem Moment der Stille – gefolgt von Panik, Schreien und Chaos.
🎯 Scharfschütze auf dem Universitätsdach
Ermittlungen ergaben, dass der Schuss von einem Dach des Losee Centers aus abgegeben wurde – 130 bis 180 Metervom Veranstaltungsort entfernt. Als Tatwaffe diente ein Repetiergewehr mit Zielfernrohr. Auf den Patronenhülsen fanden sich eingravierte Botschaften wie „Hey fascist!“ und „bella ciao“ – Hinweise auf ein ideologisches Motiv.
👤 Tatverdächtiger: 22-jähriger Student aus Utah
Der mutmaßliche Täter, Tyler James Robinson (22), studierte Elektrotechnik am Dixie Technical College. Laut Polizei hatte er sich selbst gestellt, nachdem Familienangehörige Hinweise gegeben hatten. Die Behörden fanden Spuren und Hinweise in privaten Chats, Videoaufnahmen und am Tatort.
Robinson wurde wegen aggravated murder, Waffenverstößen und Behinderung der Justiz angeklagt. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob die Tat als politisch motiviertes Kapitalverbrechen eingestuft wird – mit möglicher Todesstrafe in Utah.
🗽 Reaktionen: USA diskutieren über politische Gewalt
Die Tat hat eine Welle der Bestürzung ausgelöst. Donald Trump sprach von einer „feigen Ermordung“ und forderte mehr Sicherheit für politische Redner. Auch Utahs Gouverneur Spencer Cox und zahlreiche Politiker:innen äußerten sich entsetzt.
Die Diskussion über politische Gewalt, Radikalisierung im Netz und gesellschaftliche Spaltung ist erneut entbrannt. Das FBI und das Department of Homeland Security sind in die Ermittlungen eingebunden.
🧠 Wer war Charlie Kirk?
Charlie Kirk (31) war Gründer von Turning Point USA und eine Schlüsselfigur der amerikanischen Rechten. Er trat regelmäßig bei CPAC-Konferenzen, in Talkshows und auf Social Media auf. Kirk war ein enger Verbündeter von Donald Trump und polarisierte stark – insbesondere in Debatten über Genderpolitik, Migration und Meinungsfreiheit.
⚠️ Ein Anschlag mit offenem Ausgang
Ob der Täter allein handelte oder Teil eines Netzwerks war, ist noch unklar. Klar ist: Die Tat markiert einen weiteren Tiefpunkt in einer Zeit zunehmender politischer Spannungen in den USA.
Redaktion: LeserECHO Emden – International
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Förderprogramm: Jetzt Projektideen für die „Emder Partnerschaft für Demokratie 2026“ einreichen
Foto: Stadt Emden —
Emden. Die Stadt Emden startet das kommunale Förderprogramm „Emder Partnerschaft für Demokratie 2026“ und stellt dafür vorbehaltlich der Bewilligung durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) insgesamt 45.000 Euro für das Jahr 2026 zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Miteinander zu stärken sowie Projekte gegen jede Form von Extremismus zu fördern.
Mit dem Förderprogramm unterstützt die Stadt Emden Vereine und andere gemeinnützige Organisationen, die sich mit eigenen Projektideen aktiv für eine lebendige Demokratie vor Ort einsetzen möchten. Gefördert werden Vorhaben, die demokratische Werte vermitteln, gesellschaftliche Teilhabe stärken und das respektvolle Zusammenleben in Emden fördern.
Träger des Programms ist der Fachbereich Jugend, Schule und Sport der Stadt Emden, der hierfür Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ erhält. Die Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die bereitgestellten Bundesmittel werden direkt an zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure in Emden weitergegeben.
Die postalische Einreichfrist für Projektanträge für das Jahr 2026 ist der 15. Februar 2026.
„Demokratie lebt vom Mitmachen“, betont die Stadt Emden. Durch das partnerschaftliche Zusammenwirken von kommunaler Verwaltung und Zivilgesellschaft soll eine offene, vielfältige und solidarische Stadtgesellschaft weiter gestärkt werden. Das Förderprogramm leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung einer Kultur der Kooperation, der gegenseitigen Anerkennung und des respektvollen Miteinanders in Emden.
Interessierte Vereine und gemeinnützige Organisationen können ab sofort Förderanträge stellen. Weitere Informationen zum Programm, zu Förderkriterien und zum Antragsverfahren sind online verfügbar unter:
www.emden.de/partnerschaft-fuer-demokratie
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Redaktion: LeserECHO Emden
News
Unfälle bei der Borkumer Kleinbahn: Entgleisung und Buskollision – keine Verletzten
Borkum. Bei extremer Witterung ist es am Donnerstag, 5. Februar 2026, zu gleich zwei Zwischenfällen im Umfeld der Borkumer Kleinbahn gekommen. Trotz der dramatisch klingenden Ereignisse gibt es eine entscheidende gute Nachricht: Niemand wurde verletzt.
Gegen 11:00 Uhr entgleiste eine Lok der Borkumer Kleinbahn bei der Ausfahrt vom Hafen in Richtung Ortskern. Der Vorfall ereignete sich auf Höhe einer Weiche, trotz niedriger Geschwindigkeit und vorsichtiger Fahrweise. In den Waggons befanden sich nur wenige Fahrgäste, zudem der Lokführer – alle Beteiligten blieben unverletzt. Die Waggons selbst entgleisten nicht, lediglich die Lok war betroffen.
Ersatzverkehr: Bus rutscht von Fahrbahn
Im Anschluss organisierte die Borkumer Kleinbahn einen Schienenersatzverkehr. Dabei kam es zu einem weiteren Zwischenfall: Ein eingesetzter Gelenkbus rutschte auf Höhe der Bushaltestelle „Café zur Heide“ auf dem Weg zurück zum Hafen von der Fahrbahn und kollidierte bei niedriger Geschwindigkeit mit einem Lkw.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich keine Fahrgäste im Bus. Sowohl der Busfahrer als auch der Fahrer des Lkw blieben ebenfalls unverletzt.
Erleichterung bei der Borkumer Kleinbahn
Die Borkumer Kleinbahn zeigte sich nach beiden Vorfällen froh und erleichtert, dass es zu keinem Personenschadengekommen ist. Die Ereignisse unterstreichen jedoch die Herausforderungen, die die aktuellen extremen Witterungsbedingungen für den Verkehr auf der Insel mit sich bringen.
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Redaktion: LeserECHO Emden






