Neues aus Emden

Update: Müll­ab­fuhr in Emden fällt heu­te kom­plett aus – Sicher­heit hat Vorrang

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Emden. Die anhal­ten­de Wit­te­rungs­la­ge mit gefrie­ren­dem Regen sorgt am heu­ti­gen Mitt­woch, 4. Febru­ar 2026, für wei­te­re Ein­schrän­kun­gen. Wie der BEE (Bau- und Ent­sor­gungs­be­trieb Emden) um 7:00 Uhr mit­teil­te, muss die Müll­ab­fuhr am heu­ti­gen Tag kom­plett aus­ge­setzt wer­den.

Nach einer kurz­fris­ti­gen Prü­fung der Stra­ßen­ver­hält­nis­se am frü­hen Mor­gen wur­de ent­schie­den, dass ein siche­res Befah­ren der Stra­ßen mit den schwe­ren Abfall­sam­mel­fahr­zeu­gen der­zeit nicht mög­lich ist. Die erheb­li­che Glät­te stellt eine zu gro­ße Gefähr­dung für den Stra­ßen­ver­kehr dar. Der Schutz der Beschäf­tig­ten sowie die Ver­mei­dung von Sach- und Fahr­zeug­schä­den haben bei die­ser Ent­schei­dung obers­te Priorität.

Wich­ti­ge Hin­wei­se für Bür­ge­rin­nen und Bürger

Da die aus­ge­fal­le­ne Lee­rung aus orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den nicht nach­ge­holt wer­den kann, bit­tet die Stadt Emden um fol­gen­de Maßnahmen:

  • Abfäl­le zurück­stel­len: Bit­te holen Sie die bereits bereit­ge­stell­ten Müll­ton­nen und Abfäl­le wie­der auf Ihre Grund­stü­cke zurück.
  • Nächs­ter Ter­min: Die Abfäl­le kön­nen erst zum nächs­ten regu­lä­ren Abfuhr­ter­min wie­der bereit­ge­stellt werden.
  • Alter­na­ti­ve Ent­sor­gung: Alt­pa­pier und Gel­be Säcke kön­nen alter­na­tiv kos­ten­los direkt beim Ent­sor­gungs­zen­trum abge­ge­ben werden.

Die Stadt Emden und der BEE bit­ten alle betrof­fe­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger um Ver­ständ­nis für die­se wit­te­rungs­be­ding­te Maß­nah­me, die aus­schließ­lich der Sicher­heit aller Ver­kehrs­teil­neh­men­den dient.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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50 Jah­re BORKUMLIJN: Vom Pio­nier zur star­ken Ach­se zwi­schen Eems­ha­ven und Borkum

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Foto: AG Ems Neder­land B.V.- BORKUMLIJN -

Emden/Eemshaven. Die AG Ems Neder­land B.V. – BORKUMLIJN hat am 8. Mai ihr 50-jäh­ri­ges Jubi­lä­um gefei­ert und blickt auf eine Erfolgs­ge­schich­te, die die Ver­bin­dung zwi­schen dem nie­der­län­di­schen Eems­ha­ven und der Insel Bor­kum nach­hal­tig geprägt hat. Was Anfang der 1970er-Jah­re mit ers­ten Hafen­an­la­gen und sai­so­na­len Aus­flugs­fahr­ten begann, ist heu­te eine leis­tungs­fä­hi­ge Fähr­ver­bin­dung – mit hoher Tak­tung, moder­ner Infra­struk­tur und kla­rer Aus­rich­tung auf Nachhaltigkeit.

„Rund 40 Pro­zent der Bor­kum-Rei­sen­den star­ten inzwi­schen ab Eems­ha­ven, bei den Pkw sind es sogar rund 60 Pro­zent“, beton­te AG EMS-Vor­stands­vor­sit­zen­der Dr. Wes­sel P. Brons. „In der Sai­son fah­ren wir bis zu sechs Mal täg­lich, bei Bedarf auch bis zu acht Mal.“ Sein Vor­stands­kol­le­ge War­ner Warn­ders ver­wies auf die stra­te­gi­sche Bedeu­tung des Stand­orts für die Off­shore-Wirt­schaft: Am Eems­ha­ven ent­steht bereits die drit­te Ser­vice-Base der Unternehmensgruppe.

Auch aus der Regi­on kommt Aner­ken­nung. „Die Bork­um­li­jn war 2002 Unter­neh­men des Jah­res in der Pro­vinz Gro­nin­gen – ein Bei­spiel gelun­ge­ner grenz­über­schrei­ten­der Zusam­men­ar­beit“, sag­te Erik Jan Ben­ne­ma, Gede­pu­te­er­de der Pro­vinz Gro­nin­gen. Gro­nin­gen Sea­ports-CEO Bart-Jan Hoe­vers erin­ner­te an die Pio­nier­rol­le: „Erst vor drei Jah­ren fei­er­te der Eems­ha­ven sei­nen 50. Geburts­tag. Die Bork­um­li­jn war von Anfang an Motor der Ent­wick­lung und hat mit dem Umzug in den Bea­trix­ha­ven bereits ihren drit­ten Hafen­stand­ort bezogen.“

Mei­len­stei­ne aus fünf Jahrzehnten

1973: Rücken­wind durch die Eröff­nung des Eems­ha­ven durch Köni­gin Julia­na. Zunächst rei­ne Pas­sa­gier­fahr­ten, u. a. mit der MS STADT BORKUM; an Bord ging es noch über höl­zer­ne Gang­ways und Pon­tons.
1975–1977: Ein­satz wei­te­rer Schif­fe wie MS NORDLICHT (I), POSEIDON und RHEINLAND (III). Die belieb­ten „But­ter­fahr­ten“ enden 1983 mit neu­en Zoll­re­geln; Fokus fort­an auf der Fähr­ver­bin­dung.
1976: Grün­dung der Nie­der­las­sung im Eems­ha­ven – der Name BORKUMLIJN ist gebo­ren. Am Doe­ke­gat­ka­naal ent­steht ein ers­ter Ter­mi­nal (5.000 m²).
1978: Umwand­lung in die AG Ems Neder­land B.V. – der Mar­ken­na­me BORKUMLIJN bleibt als Iden­ti­täts­trä­ger erhal­ten.
1985: Ein­wei­hung des neu­en Ter­mi­nals – mit Bun­des­prä­si­dent Richard von Weiz­sä­cker und Prinz Claus der Nie­der­lan­de. Ab jetzt kön­nen auch Fracht und Pkw trans­por­tiert wer­den.
1993: Erwei­ter­ter Fahr­plan – Bor­kum ist nun auch in den Win­ter­mo­na­ten ab Eems­ha­ven erreich­bar.
2001/2002: 25-jäh­ri­ges Jubi­lä­um mit Indienst­stel­lung des Kata­marans POLARSTERN; Aus­zeich­nung als „Unter­neh­men des Jah­res“ der Pro­vinz Gro­nin­gen.
2006–2009: Neu­bau im Bea­trix­ha­ven – Spa­ten­stich 2007, Eröff­nung des neu­en BORK­UM­LI­JN-Ter­mi­nals durch Köni­gin Bea­trix 2008; 2009 folgt ein Park­haus.
2015: Inbe­trieb­nah­me eines schwim­men­den Stegs für den Off­shore-Sek­tor.
2018: Direk­te Bahn­ver­bin­dung Groningen–Eemshaven wird eröff­net – ermög­licht durch nie­der­län­disch-deut­sche Koope­ra­ti­on; die AG EMS-Grup­pe betei­ligt sich mit über 2 Mio. Euro.
2022: Nach­hal­ti­ger Antrieb für die Flot­te – die MS MÜNSTERLAND kehrt nach Umrüs­tung auf einen Dual-Fuel-Motor mit LNG zurück. Sie ist das drit­te LNG-Schiff der AG EMS.

Foto: AG Ems Neder­land B.V.- BORKUMLIJN:  Pro­vinz-Minis­ter Erik Jan Ben­ne­ma, Gro­nin­gen Sea­ports CEO Bart-Jan Hoe­vers, AG EMS Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der Dr. Bern­hard Brons, AG EMS Vor­stand War­ner Warn­ders en AG EMS Vor­stands-Vor­sit­zen­der Dr. Wes­sel P. Brons.

Star­ke Zah­len, kla­re Rich­tung
Heu­te ist die Linie Eemshaven–Borkum für Ein­hei­mi­sche, Gäs­te und die Wirt­schaft gleich­sam unver­zicht­bar. Die hohe Nach­fra­ge – ins­be­son­de­re aus Nord­rhein-West­fa­len – unter­streicht die Rol­le als kur­ze, beque­me und gut getak­te­te Ver­bin­dung zur Insel. Gleich­zei­tig ent­wi­ckelt sich der Eems­ha­ven zum Kno­ten­punkt für Off­shore-Dienst­leis­tun­gen: Die BORKUMLIJN pro­fi­tiert von der Lage und inves­tiert in Infra­struk­tur, die sowohl dem Pas­sa­gier­ver­kehr als auch der mari­ti­men Wirt­schaft zugutekommt.

„50 Jah­re Bork­um­li­jn ste­hen für Ver­läss­lich­keit, mari­ti­me Kom­pe­tenz und enge Ver­bun­den­heit mit der Insel Bor­kum“, so Dr. Brons. „Wir inves­tie­ren wei­ter in Kom­fort und nach­hal­ti­ge Antriebs­tech­no­lo­gien, damit die Ver­bin­dung Eemshaven–Borkum stark bleibt.“ Das Jubi­lä­um wür­digt nicht nur die His­to­rie, son­dern vor allem die Men­schen dahin­ter: Mit­ar­bei­ten­de, Part­ner und Gäs­te, die die Rou­te seit fünf Jahr­zehn­ten tragen.

Blick nach vorn
Mit dem moder­nen Ter­mi­nal im Bea­trix­ha­ven, der Bahn­an­bin­dung aus Gro­nin­gen, hoher Abfahrts­dich­te und der kon­se­quen­ten Umstel­lung von Schif­fen auf effi­zi­en­te­re, emis­si­ons­är­me­re Antrie­be setzt die BORKUMLIJN ihre Linie fort: zuver­läs­si­ger Insel­ver­kehr, ver­läss­li­che Logis­tik, mehr Nach­hal­tig­keit – und geleb­te Nach­bar­schaft zwi­schen Nie­der­sach­sen und den nörd­li­chen Niederlanden.

Kon­takt und wei­te­re Informationen

AG Ems Neder­land B.V. – BORKUMLIJN
Zum Bor­ku­man­le­ger 6, 26723 Emden-Außen­ha­fen
www.ag-ems.de
Social Media: Insta­gram @Borkumfaehre, facebook.com/borkumfaehre


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Grum­py­na­tors + Riot at the Moons­hi­ne Bar: Hard­rock-Ener­gie im Live Music Cen­ter Emden

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Foto: Live-Music-Cen­ter Hinte — 

Emden/Hinte. Das Live Music Cen­ter (LMC) wird am Sams­tag, 9. Mai 2026, zum Treff­punkt für alle, die es laut, roh und mit­rei­ßend lie­ben. Auf der Büh­ne: Riot at the Moons­hi­ne Bar mit klas­si­schem Old-School-Hard­rock und die däni­schen Grum­py­na­tors, die ihren unver­wech­sel­ba­ren „Motorbilly“-Sound in Hoch­form prä­sen­tie­ren. Ein­lass ist ab 19:00 Uhr, Kon­zert­be­ginn um 20:00 Uhr.

Riot at the Moons­hi­ne Bar: Old School, pure Attitüde

Riot at the Moons­hi­ne Bar (RATMOB) fei­ern die rohe Ener­gie des 70er/80er-Hard­rocks – druck­voll, direkt und mit einem cha­ris­ma­ti­schen Front­mann: Juli­an. Zusam­men mit Gebbi (Gitar­re), Nau­jo (Gitar­re), Mat­ze (Drums) und Papen (Bass) lie­fert die Band ein Set, das die Wur­zeln des Rock’n’Roll ehrt und trotz­dem fri­schen Wind in die Sze­ne bringt. Kein Nost­al­gie-Act, son­dern ein Live-Erleb­nis mit Herz und Haltung.

Grum­py­na­tors: „Here We Go Again“ – Motor­bil­ly auf Anschlag

Die Grum­py­na­tors sind zurück – lau­ter, eigen­stän­di­ger, kom­pro­miss­los. Mit „Here We Go Again“ führt die Band ihren Mix aus Rocka­bil­ly, Punk und Metal zur maxi­ma­len Schlag­kraft. Bemer­kens­wert: Die Musi­ker haben die Pro­duk­ti­on in die eige­nen Hän­de genom­men – von den Vor­auf­nah­men (u. a. im Stu­dio von Jacob Han­sen in Ribe) über das eige­ne Label bis hin zu Merch-Design und Release-Manage­ment. Ihr Ruf: inten­si­ve Live­shows in ganz Euro­pa, trei­ben­de Riffs, mas­sig Adre­na­lin und eine kla­re künst­le­ri­sche Hand­schrift. Kurz: Motor­bil­ly in sei­ner kraft­volls­ten Form.

Event-Fak­ten auf einen Blick

Datum: Sams­tag, 9. Mai 2026
Einlass/Beginn: 19:00 Uhr / 20:00 Uhr
Ort: Live Music Cen­ter, Gewer­be­stra­ße 13, 26759 Hin­te
Tickets: VVK 20,00 € (zzgl. Gebüh­ren), AK 28,00 €
Vor­ver­kauf: Online-VVK ver­füg­bar; wei­te­re Hard­ti­cket-VVK-Stel­len fol­gen
Kon­takt: info@live-music-center.de, Tel. +49 4921 97 89 00

War­um hingehen?

Zwei star­ke Live-Acts mit kla­rer Kan­te: Old-School-Hard­rock trifft auf Motor­bil­ly-Power. Authen­ti­scher Sound, ener­gie­ge­la­de­ne Per­for­mance und Fes­ti­val-Fee­ling im Club­for­mat machen den Abend zum Pflicht­ter­min für alle, die ehr­li­che Gitar­ren­mu­sik ohne Schnick­schnack fei­ern. Früh­ankom­men lohnt sich, denn die Stim­mung im LMC baut sich ab Ein­lass auf – und mit einem Kalt­ge­tränk in der Hand lässt sich der Count­down bis zum ers­ten Riff am bes­ten genießen.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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