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Weltweite Störung: Cloudflare-Ausfall legt zahlreiche Internetdienste lahm
UPDATE 18.11.2025 — 16:58: Nach unseren Informationen sollten die meisten Dienste wieder funktionieren.
Emden. Eine großflächige technische Störung hat am Mittwochmittag für erhebliche Probleme im Internet gesorgt. Zahlreiche weltweit genutzte Dienste – darunter X, Paypal, ChatGPT, Discord, Ikea, League of Legends und Canva – waren seit etwa 12 Uhr zeitweise nicht erreichbar oder funktionierten nur eingeschränkt. Ursache war eine Störung beim US-Technologieunternehmen Cloudflare, das für viele Websites Sicherheits- und Performance-Dienste bereitstellt.
Massive Beeinträchtigungen im Netz
Wer auf sozialen Netzwerken wie X surfen, Onlinezahlungen tätigen oder Tools wie ChatGPT verwenden wollte, erhielt vielerorts Fehlermeldungen. Auch der Infografik-Dienst Datawrapper, der unter anderem in den ntv.de-Grafiken genutzt wird, war betroffen – wodurch in vielen Artikeln sichtbare Lücken entstanden.
Der Dienst allestörungen.de, normalerweise eine erste Anlaufstelle bei Netzproblemen, verzeichnete binnen kurzer Zeit mehr als 5.000 Meldungen – war jedoch selbst zeitweise nicht erreichbar.
Cloudflare bestätigt laufende Untersuchungen
Cloudflare erklärte: „Cloudflare ist sich eines Problems bewusst, das möglicherweise mehrere Kunden betrifft, und untersucht dieses derzeit.“ Weitere Informationen sollen folgen. Kurz zuvor waren Wartungsarbeiten angekündigt worden.
Nach rund einer Stunde berichtete das Unternehmen zwar von einer allmählichen Stabilisierung, dennoch könne es weiterhin „überdurchschnittlich hohe Fehlerraten“ geben, da die Behebung noch laufe.
Globale Auswirkungen bereits in der Vergangenheit
Störungen bei großen Cloud-Systemen sind nicht ungewöhnlich – und zeigen immer wieder die weltweite Abhängigkeit von wenigen Infrastrukturanbietern. Erst vor rund einem Monat hatte ein Ausfall bei Amazon Web Services (AWS) international für Probleme gesorgt. Ende Oktober war zudem der Messenger Signal für etwa 90 Minuten global offline.
Aktueller Status:
Den aktuellen Status könnt ihr finden unter https://www.cloudflarestatus.com
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Schneefall und Glätte in Emden: Unterricht bis Freitag fällt aus – Busverkehr und Müllabfuhr eingestellt
Emden. Der anhaltende Schneefall und die Glätte sorgen weiterhin für erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Bereich. Die Stadt Emden ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, besonders auf die eigene Sicherheit zu achten und Wege nur dann anzutreten, wenn es wirklich nötig ist. Am Mittwoch (07.01.2026) hat die Stadt umfassende Maßnahmen bekanntgegeben, die Schulen, den öffentlichen Nahverkehr sowie die Müllabfuhr betreffen.
Im Zentrum steht der Schulausfall: Der Unterricht an den allgemeinbildenden Schulen in Emden fällt nach Angaben der Stadt bis einschließlich Freitag aus. Auch die berufsbildenden Schulen (BBS) sind betroffen. Dort findet ab sofort und ebenfalls bis Freitag Distanzunterricht statt. Damit reagiert die Stadt auf die weiterhin schwierigen Straßenverhältnisse und die Gefahr, die durch glatte Wege und eingeschränkte Befahrbarkeit entsteht.
Zusätzlich kommt es zu massiven Auswirkungen im öffentlichen Nahverkehr. Der Stadtverkehr Emden teilt mit, dass der Busbetrieb ab heute Mittag aufgrund der Wetterlage eingestellt wird. In der Mitteilung heißt es, die Schulen seien darum gebeten worden sicherzustellen, dass alle Fahr- und Schülerinnen und Schüler spätestens nach der sechsten Unterrichtsstunde die Möglichkeit haben, die Busse zu nutzen. Hintergrund ist, dass der Betrieb nur noch bis zum Mittag aufrechterhalten werden kann und danach keine reguläre Schülerbeförderung mehr möglich ist.
Auch die Müllabfuhr ist betroffen. Aus Sicherheitsgründen mussten die Touren eingestellt werden. Nach Angaben der Stadt konnte die Restmüllabfuhr auf der Route Friesland, Borssum und Hilmarsum größtenteils noch durchgeführt werden. Teilweise konnten jedoch Papier‑, Gelbe Tonnen sowie Gelbe Säcke nicht abgeholt werden. Betroffene Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Abfälle zunächst wieder an sich zu nehmen. Ob die Abfuhr am morgigen Tag fortgesetzt werden kann, soll erst morgen früh entschieden werden. Alternative Abfuhrtermine können aktuell nicht genannt werden. Die Maßnahmen dienen laut Stadt dem Schutz der Mitarbeitenden und der Vermeidung von Sachschäden.
Der Winter- und Streudienst bleibt derweil im Dauereinsatz. Die Teams arbeiten nach Angaben der Stadt bis in den Abend hinein und fahren aktuell in zwei Schichten, um Straßen zu räumen und zu streuen. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit so gut wie möglich zu gewährleisten – auch wenn nicht alle Straßen gleichzeitig geräumt werden können.
Die Stadt bedankt sich für das Verständnis der Bevölkerung. Angesichts der Wetterlage ist damit zu rechnen, dass sich Hinweise und Maßnahmen kurzfristig ändern können. Bürgerinnen und Bürger sollten daher aktuelle Informationen aufmerksam verfolgen und bei Glätte besonders vorsichtig unterwegs sein.
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Redaktion: LeserECHO Emden
Quelle: https://www.emden.de
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Emden im Schneechaos: Weiterer Schneefall erwartet – erste Schulen stellen Unterricht ein
Emden. Dichte Schneeschauer, glatte Straßen und ein Verkehr, der vielerorts nur noch im Schritttempo vorankommt: Emden ist derzeit fest im Griff des Winterwetters. Seit den frühen Morgenstunden sorgt anhaltender Schneefall für schwierige Bedingungen auf Straßen und Wegen. Autofahrer kämpfen mit rutschigen Fahrbahnen, Fußgängerinnen und Fußgänger mit vereisten Gehwegen – und vielerorts zeigt sich: Der Winter meint es diesmal ernst. Nach ersten Prognosen ist zudem weiterer Schneefall zu erwarten, sodass sich die Lage in den kommenden Stunden und Tagen weiter zuspitzen könnte.
Der städtische Winterdienst ist im Dauereinsatz, dennoch sind nicht alle Straßen gleichzeitig frei zu bekommen. Besonders Nebenstraßen, Wohngebiete und weniger stark befahrene Verbindungen bleiben vielerorts schneebedeckt. An Kreuzungen, auf Brücken und an Steigungen ist die Rutschgefahr besonders hoch. Auch auf den Hauptverkehrsadern kommt es immer wieder zu stockendem Verkehr, kleineren Unfällen und Verzögerungen im Busverkehr. Wer unterwegs ist, sollte deshalb mehr Zeit einplanen, vorausschauend fahren und wenn möglich auf nicht notwendige Fahrten verzichten.
Die winterlichen Bedingungen wirken sich inzwischen auch auf den Schulbetrieb aus. Erste Schulen stellen den Unterricht ein oder reagieren mit Einschränkungen – etwa durch Notbetreuung, verkürzte Stundenpläne oder die Bitte, Kinder nur bei sicherer Anfahrt zu bringen. Eltern und Schülerinnen und Schüler sollten die aktuellen Informationen ihrer jeweiligen Schule sowie mögliche Hinweise des Schulträgers aufmerksam verfolgen, da sich Entscheidungen je nach Wetterentwicklung kurzfristig ändern können.
Besonders kritisch bleibt die Situation für Fußwege. Nicht überall sind Gehwege ausreichend geräumt, viele Passagen sind vereist oder durch festgefahrenen Schnee rutschig. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte möglichst auf gut geräumte Strecken ausweichen, rutschfeste Schuhe tragen und defensiv gehen. Radfahrerinnen und Radfahrer müssen ebenfalls mit gefährlichen Stellen rechnen, insbesondere dort, wo Schnee in Spurrinnen festgefahren ist.
Da weiterer Schneefall erwartet wird, rechnen Einsatzkräfte auch in den nächsten Stunden mit anhaltender Belastung. Der Winterdienst konzentriert sich in der Regel zunächst auf Hauptstraßen, wichtige Verbindungswege und Gefahrenstellen, bevor Nebenstraßen nach und nach folgen. Für viele Anwohner bedeutet das: Geduld – und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.
Was jetzt wichtig ist
Wer heute und in den kommenden Tagen unterwegs ist, sollte besonders vorsichtig sein, ausreichend Abstand halten und die Geschwindigkeit deutlich reduzieren. Sinnvoll sind auch kleine Vorbereitungen: Handy geladen, warme Kleidung im Auto, Eiskratzer und gegebenenfalls eine Decke – falls es zu längeren Wartezeiten oder Staus kommt. Eltern sollten außerdem prüfen, ob Schulwege sicher passierbar sind und ob es kurzfristige Änderungen beim Unterricht gibt.
Sobald weitere Informationen zu Schulschließungen, Busverkehr oder der Wetterlage vorliegen, halten wir Sie auf dem Laufenden.
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Redaktion: LeserECHO Emden






