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Fachvortrag im Kulturbunker: Einführung ins Persönliche Budget – mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung
Emden. Wie kann Unterstützung so organisiert werden, dass Menschen mit Behinderung möglichst selbstbestimmt leben können – und Angehörige zugleich entlastet werden? Mit dieser zentralen Frage beschäftigt sich ein Fachvortrag zum Thema „Einführung ins Persönliche Budget”, der am Donnerstag, 12. Februar 2026, um 18:00 Uhr im Kulturbunker (Geibelstraße 30a) stattfindet.
Organisiert wird die Veranstaltung von der Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Emden in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Inklusion. Der Eintritt ist kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung bis zum 10. Februar 2026 erforderlich.
Der Abend richtet sich an ein breites Publikum: Menschen mit Behinderung, von Behinderung bedrohte Personen, Menschen, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind, sowie Angehörige, die ihre Liebsten begleiten und entlasten möchten. Auch alle, die sich grundsätzlich für die Themen Teilhabe und Selbstbestimmung interessieren, sind herzlich willkommen. Der Vortrag ist bewusst praxisnah und verständlich gestaltet – nicht nur für Fachleute, sondern ausdrücklich für Betroffene und ihre Familien.
Referentin Ilka Martin von ma vie Budgetberatung erläutert, wie die Versorgung nach dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) so geplant werden kann, dass eine langfristig stabile und selbstbestimmte Unterstützung entsteht. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Frage, welche Leistungen zustehen, sondern vor allem: Wie können Menschen mit Behinderung diese Leistungen selbstbestimmt gestalten?
Anschaulich wird erklärt, worin sich klassische Sachleistungen vom Persönlichen Budget unterscheiden und welche zusätzlichen Handlungsspielräume sich durch ein Budget eröffnen. Zudem werden verschiedene Modelle vorgestellt – von der Beauftragung von Dienstleistern bis hin zu Varianten, in denen Budgetnehmerinnen und Budgetnehmer selbst Arbeitgeber werden und Unterstützungskräfte direkt anstellen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Bereichen Eingliederungshilfe, Hilfe zur Pflege und Behandlungspflege, also dort, wo es im Alltag oft um Assistenz, Pflege, Begleitung und Entlastung geht.
Ein weiterer wichtiger Teil des Vortrags widmet sich dem konkreten Weg zum Persönlichen Budget: Welche Stellen sind zuständig, wie läuft ein Antrag ab, welche Unterlagen werden benötigt und worauf sollte man achten, damit die Unterstützung am Ende wirklich zu den eigenen Lebensvorstellungen passt? Deutlich wird dabei auch, dass ein gut geplantes Budget Angehörige spürbar entlasten kann, die häufig einen großen Teil der Unterstützung im Hintergrund übernehmen.
Die Veranstaltung bietet nicht nur Informationen, sondern auch Raum für Fragen und persönlichen Austausch. So wird der Abend zu einer Plattform für echten Dialog zwischen Fachleuten, Betroffenen und Angehörigen.
Anmeldung bis 10. Februar 2026:
E‑Mail: kulturbunker@emden.de
Telefon: 04921 / 87–1768
Persönlich: Kulturbunker, Geibelstraße 30a, Emden
Weitere Informationen zu Teilhabe und Inklusion in Emden finden sich auf der Plattform www.miteinander.emden.de.
Mit diesem Fachvortrag setzen die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Emden und die Fachstelle für Inklusion ein wichtiges Zeichen für mehr Aufklärung, Transparenz und Selbstbestimmung – und laden alle Interessierten ein, sich auf den Weg zu einer passgenaueren, selbstbestimmten Unterstützung zu machen.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Stricken für den guten Zweck: „Brückenwolle“ in Emden unterstützt Aktion für Kinder in Not
Foto: Brückenwolle -
Kreativ mit den eigenen Händen arbeiten, zu Wolle und Stricknadeln greifen und damit zugleich Kindern in existenziellen Notlagen beistehen: Das neu eröffnete Emder Fachgeschäft „Brückenwolle“ in der Brückstraße setzt ein deutliches Zeichen für gelebte Solidarität. Ab Freitag, den 16. Oktober 2026, beteiligt sich der Handarbeitsladen an der bundesweiten Initiative „Ein Schal fürs Leben“, einer traditionsreichen Gemeinschaftsaktion der Frauenzeitschrift BRIGITTE und des renommierten Garnherstellers LANA GROSSA.

Zehn Euro Spende pro Wollpaket fließen an „Save the Children“
Im Mittelpunkt der Spendenaktion steht die unmittelbare, wirksame Unterstützung für die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Für jedes bei „Brückenwolle“ verkaufte Aktionspaket werden automatisch 10 Euro direkt an die weltweit tätige Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ weitergeleitet. Die Organisation setzt sich seit vielen Jahrzehnten unermüdlich für den Schutz, die medizinische Versorgung, Bildung und die grundlegenden Rechte von Kindern in weltweiten Kriegs‑, Krisen- und Katastrophengebieten ein.
Mit dem Erwerb eines Pakets sichern sich Handarbeitsbegeisterte nicht nur exklusives Qualitätsgarn von LANA GROSSA samt passender Strickanleitung für ein wärmendes Kleidungsstück, sondern leisten einen messbaren Beitrag zur Finanzierung überlebenswichtiger Hilfsprojekte. Für Inhaberin Marion Saß und ihr Team ist die Beteiligung an der Kampagne eine Herzensangelegenheit: Sie möchten die wachsende Emder Handarbeitsgemeinschaft dazu ermutigen, das eigene Hobby mit wirkungsvoller Nächstenliebe zu verbinden.
Reinschauen, das eigene Nadelspiel bereithalten und mithelfen
Die limitierten Aktionswollpakete sind ab Freitag, den 16. Oktober 2026, zu den regulären Ladenzeiten direkt im Ladengeschäft erhältlich. Ob man den Schal für sich selbst anfertigt, als persönliches Weihnachtsgeschenk für Familie oder Freunde plant oder gemeinsam in der gemütlichen Strickecke des Ladens an den Maschen arbeitet – jede Teilnahme zählt. Wer den langen Donnerstagabend nutzt, kann sich zudem bis 22:00 Uhr in geselliger Runde über Fortschritte, Muster und Kniffe austauschen.
Die Spendenaktion auf einen Blick
- Aktion: „Ein Schal fürs Leben“ (Gemeinschaftsinitiative von BRIGITTE und LANA GROSSA)
- Begünstigte Organisation: Save the Children e. V. (10 Euro Spendenanteil pro verkauftem Wollpaket)
- Aktionsstart im Laden: Ab Freitag, 16. Oktober 2026
- Verkaufsort: Brückenwolle, Marion Saß, Brückstraße 2, 26725 Emden
- Kontakt: Telefon 0151 / 10513227, E‑Mail info@brueckenwolle.de
- Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 22:00 Uhr, Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr
— Redaktion: LeserECHO Emden
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Dem Watt auf den Grund gehen: Watterkundung am Naturstrand an der Knock
Foto: Nationalpark-Haus Greetsiel -
Was krabbelt eigentlich verborgen im Schlick, welche Muscheln graben sich in den Sand ein und wie überstehen winzige Meeresbewohner den steten Wechsel der Gezeiten? Am Freitag, den 23. Oktober 2026, lädt das Nationalpark-Haus Greetsiel zu einer herbstlichen Exkursion an den Naturstrand an der Knock ein. Unter dem Motto „Wat is wat in Watt und Pfütze?“ erhalten neugierige Naturfreunde, Familien und Kinder ab sechs Jahren die Gelegenheit, das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer direkt vor den Toren Emdens aus nächster Nähe zu erforschen.
Spannende Einblicke in ein einzigartiges Ökosystem
Gemeinsam mit zertifizierten Nationalpark-Wattführerinnen und ‑Wattführern betreten die Teilnehmenden den freigelegten Meeresboden. Durch die besonderen landschaftlichen Gegebenheiten am Strand der Knock bleibt die zurückgelegte Wegstrecke angenehm kurz und überschaubar. So bleibt reichlich Zeit, immer wieder innezuhalten, mit der Schaufel im Sand zu graben und Fragen an die Fachleute zu richten.
Im Fokus der Führung steht die erstaunliche Anpassungsfähigkeit der tierischen und pflanzlichen Bewohner des Watts. Ob winzige Krebstiere, Schlickkrebse und Wattwürmer in den verbliebenen Prielen und Pfützen oder die charakteristischen Rippelmarken, die das ablaufende Wasser im Boden hinterlässt: Die Erkundung macht ökologische Zusammenhänge für Groß und Klein greifbar. Die Tour dauert insgesamt rund zwei Stunden, von denen etwa 90 Minuten direkt im Watt verbracht werden. Aus Rücksicht auf die sensible Tierwelt des Schutzgebietes und die Gruppendynamik können Hunde bei dieser Veranstaltung nicht mitgeführt werden.
Die passende Ausrüstung für den herbstlichen Spaziergang
Da im Oktober an der offenen Emsmündung stets eine steife und kühle Brise wehen kann, empfiehlt sich wind- und wetterfeste Kleidung im Zwiebelprinzip. Für das sichere Laufen im Schlick sind zu dieser Jahreszeit klassische Gummistiefel die beste Wahl, um die Füße warmzuhalten. Wer lieber etwas beweglicher unterwegs ist, greift zu festsitzenden Surfschuhen, speziellen Strandsocken wie „Beachies“ oder alten Tennissocken, die zuverlässig vor scharfkantigen Muschelschalen schützen.
Da die Gruppengröße begrenzt ist, um eine individuelle Betreuung zu gewährleisten, ist eine vorherige Reservierung unerlässlich. Tickets können direkt beim Nationalpark-Haus Greetsiel gebucht werden.
Alle Infos und Eckdaten auf einen Blick
- Veranstaltung: Watterkundung „Wat is wat in Watt und Pfütze?“
- Veranstalter: Nationalpark-Haus Greetsiel (Telefon: 04926 / 2041)
- Datum: Freitag, 23. Oktober 2026
- Uhrzeit: 15:00 bis 17:00 Uhr (Gesamtdauer ca. 2 Stunden, davon ca. 1,5 Stunden im Watt)
- Treffpunkt: Parkplatz am Restaurant Strandlust, Jannes-Ohling-Straße 39, 26723 Emden-Knock
- Zielgruppe: Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren (ohne Hunde)
- Preise: Erwachsene 12,00 Euro (mit Nordsee-ServiceCard: 11,00 Euro), Kinder 7,00 Euro (mit Nordsee-ServiceCard: 6,00 Euro)
- Anmeldung: Zwingend erforderlich über das Ticketportal oder beim Nationalpark-Haus Greetsiel
— Redaktion: LeserECHO Emden



