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Der Weihnachtsmann kommt täglich um 17 Uhr in den Emder Stadtgarten
Emden. Pünktlich zum 1. Dezember beginnt im Stadtgarten die liebste Tradition der Vorweihnachtszeit: Jeden Abend um 17:00 Uhr erscheint der Weihnachtsmann auf dem Engelkemarkt und bringt kleine Geschenke für die Kinder mit. Zwischen Lichterglanz, Tannenduft und dem festlich geschmückten Weihnachtsdorf wird der Termin zum verlässlichen Fixpunkt für Familien – ein kurzer, zauberhafter Moment, der den Advent spürbar macht. Sobald die ersten Weihnachtsmelodien erklingen, sammeln sich die Kinder mit leuchtenden Augen vor der Bühne und entlang der Stände, bunte Mützen in der Kälte, Kameras im Anschlag. Der Weihnachtsmann nimmt sich Zeit, hört Wunschzettel an, wechselt ein paar Worte, lächelt für Erinnerungsfotos und verteilt kleine Aufmerksamkeiten – ein Ritual, das Wärme schenkt und den nächsten Abend schon ankündigt.
Der Treffpunkt liegt gut sichtbar am Engelkemarkt im Stadtgarten, Alter Markt 2a, direkt in der stimmungsvollen Kulisse aus beleuchteten Wegen und dem Blick auf den Delft. Für Eltern ist es ein unkomplizierter Tagesausklang: eine halbe Stunde gemeinsame Winterluft, ein Becher Kakao oder Punsch, ein kurzer Bummel über den Markt, während die Kinder den großen Gast in Rot erwarten. Dass der Termin täglich stattfindet, erleichtert die Planung – ob unter der Woche nach Kita und Schule oder am Wochenende beim Familienbummel: Um 17 Uhr beginnt die kleine Bühne der Vorfreude. Die Aktion ist kostenfrei und fügt sich nahtlos in das weihnachtliche Programm des Maritimen Engelkemarkts ein; weitere Programmpunkte werden vor Ort bekanntgegeben.
Mit der historischen Kulisse, den Schiffslaternen in Sichtweite und dem Lichterglanz am Wasser bietet der Stadtgarten die perfekte Bühne für stimmungsvolle Familienmomente. So wird der Dezember Tag für Tag zu einer Reihe kleiner heller Lichter – entzündet durch ein fröhliches „Ho, ho, ho!“, glückliche Kinderhände und diese halbe Stunde, in der Emden ein bisschen näher zusammenrückt.
Veranstaltungsort: Emder Stadtgarten, Alter Markt 2a, 26721 Emden
Eintritt: frei
Hinweis: Der Weihnachtsmann kommt ab dem 1. Dezember täglich um 17:00 Uhr; weitere Termine werden am Engelkemarkt bekanntgegeben.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Puppenshow „Zauberhafte Weihnachten“: Musik, Magie und Marionetten im Stadtgarten
Emden. Wenn Santa mit Tammo Tanne und Snowy Snowflake die Bühne betritt, wird der Stadtgarten zum kleinen Weihnachtswunderland. „Zauberhafte Weihnachten“ heißt die Puppenshow, die Familien an drei Adventssonntagen zum Lachen, Staunen und Mitsummen einlädt. Singende Geschenke, tanzende Nikolausmützen und viele weitere Figuren sorgen für festliche Stimmung – ein fröhliches Programm, das Musik, Magie und Marionetten liebevoll verbindet. Der Engelkemarkt wird zur Kulisse, der Duft von Mandeln und Punsch mischt sich mit Kinderlachen, und aus einer halben Stunde wird schnell ein Adventsmoment, der in Erinnerung bleibt. Gespielt wird am 30. November, 14. Dezember und 21. Dezember jeweils um 15:00 Uhr und 16:00 Uhr auf der Bühne im Emder Stadtgarten (Alter Markt 2a); der Eintritt ist frei, Plätze sind nicht nummeriert, frühes Dasein sichert die gute Sicht. Wer zwischen Bummel und Lichtermeer eine Pause mit Herz sucht, findet hier genau den richtigen Zwischenstopp – kurzweilig, freundlich, winterlich warm.
Spielort ist der Emder Stadtgarten am Alter Markt 2a, 26721 Emden. Für den entspannten Besuch empfiehlt sich die Anreise zu Fuß oder per ÖPNV; in der Dämmerung entfaltet die Show im Lichterglanz des Engelkemarktes ihren ganz eigenen Zauber. Die Veranstaltung richtet sich an Familien und ist auch für jüngere Kinder geeignet. „Zauberhafte Weihnachten“ – das sind 30–45 Minuten Advent auf Augenhöhe, mitten in Emden.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Einblick in gelebte Inklusion: Ministerpräsident Olaf Lies im Kita-Alltag „Am Ahlemer Holz“
Foto: Wahlkreisbüro Thiele
Hannover. Nähe statt Distanz, Mitmachen statt nur Zuschauen: Im Rahmen der Reihe „Zuhören. Mitmachen. Verstehen.“ absolvierte Ministerpräsident Olaf Lies ein eintägiges Paritätisches Praktikum in der Kindertagesstätte „Am Ahlemer Holz“. Die Einrichtung der Paritätische Hannover gGmbH betreut knapp 90 Kinder im Alter von zwölf Monaten bis sechs Jahren nach dem Situationsansatz und versteht gelebte Inklusion als Leitmotiv – in der pädagogischen Arbeit ebenso wie im Miteinander des Teams. Der Besuch, initiiert durch den Paritätischen Region Hannover und dessen Format „Politik trifft Praxis“, brachte Politik und pädagogische Realität bewusst zusammen, um Erfahrungen zu ermöglichen, die über Zahlen und Vorlagen hinausreichen.
Im Mittelpunkt des Tages stand der unmittelbare Kontakt zu den Kindern. Spielen, Lernen, Entdecken – die einfachen Momente, in denen Bindung, Sprache und Selbstwirksamkeit wachsen, boten dem Ministerpräsidenten unmittelbare Einblicke in Abläufe, Herausforderungen und Qualität der Arbeit vor Ort. Parallel dazu suchte Lies das Gespräch mit Mitarbeitenden und Leitung, sprach über Fachkräftesicherung, Rahmenbedingungen und Wertschätzung und zog ein persönliches Fazit: Respekt für die verantwortungsvolle Arbeit, Freude am direkten Erleben und ein ausdrücklicher Dank an das Team für die Offenheit und die Einblicke in den Kita-Alltag.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem Projekt „Inklusion in Kita-Teams – Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung“, das der Paritätische Niedersachsen gemeinsam mit Werkstätten, Kitas und der Akademie für Rehaberufe des Lebenshilfe Landesverbandes Niedersachsen umsetzt. Ziel ist, Menschen aus Werkstätten in sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten in Kitas zu qualifizieren und langfristig zu integrieren – mit Schnuppertagen, Praktika und einem passgenauen Qualifizierungslehrgang zum bzw. zur „Kita‑Assistent*in“, in dem pädagogische und lebenspraktische Kompetenzen vermittelt werden. Begleitet von einer Projektleitung, gefördert durch Aktion Mensch und flankiert von einem fachlich beratenden Beirat, entstehen an mehreren Standorten – darunter Braunschweig, Göttingen, Hameln/Stadthagen und Hannover – konkrete Übergänge in den ersten Arbeitsmarkt. Der Bedarf ist offenkundig: Nur 0,34 Prozent der Menschen mit Beeinträchtigungen wechseln jährlich in reguläre Beschäftigung. Das Projekt setzt genau hier an, schafft echte Arbeitsplätze, nutzt Instrumente wie das Budget für Arbeit und zeigt in der Praxis, wie Teams stärker und vielfältiger werden, wenn Barrieren abgebaut werden.
Im Gespräch mit dem Ministerpräsidenten überreichte Kerstin Tack, Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen, ein Positionspapier, das zentrale Forderungen bündelt: verlässliche Qualität in der frühkindlichen Bildung, praxisintegrierte Ausbildung (PiA) als zusätzlicher Weg in den Erzieherberuf sowie verbindliche Schritte hin zu inklusiver Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt. „Inklusion gelingt dort am besten, wo Menschen täglich miteinander arbeiten, voneinander lernen und sich stärken“, betonte Tack – und verwies auf die Erfahrungen aus den Projektstandorten, in denen Menschen mit Beeinträchtigung erkennbar wertvolle Beiträge im Kita-Alltag leisten, wenn ihnen echte Chancen eröffnet werden. Auch Bianka Bradler, Geschäftsführerin des Paritätischen Region Hannover, unterstrich den Stellenwert des unmittelbaren Erlebens: Praktische Eindrücke, Emotionen und Gespräche verankern Wissen anders – und können politische Entscheidungen in Land und Region mit Wirklichkeitsnähe speisen.
Am Ende dieses Praktikumstages stand mehr als ein Termin im Kalender: Es war ein Signal für Inklusion als Qualitätsmerkmal guter Kitas, für Ausbildung und Qualifizierung als Brücke in Arbeit und für die Notwendigkeit, Rahmenbedingungen verlässlich zu gestalten. Der Paritätische Niedersachsen und der Paritätische Region Hannover werten den Besuch als Ermutigung, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen: mit Projekten, die Chancen eröffnen, mit Teams, die Vielfalt leben, und mit Politik, die hinsieht und unterstützt.
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Redaktion: LeserECHO Emden





