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Neuanfang in Pewsum: Petra Schröllkamp übernimmt EDEKA-Markt von Renate Bruns
Pewsum – Zum 1. Juli 2025 hat Petra Schröllkamp den EDEKA-Markt an der Schatthausstraße 2a in Pewsum übernommen und geht damit den Schritt in die Selbstständigkeit. Die bisherige Inhaberin, Renate Bruns, verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Für viele Kundinnen und Kunden bleibt damit Kontinuität gewahrt – denn Petra Schröllkamp ist im Ort keine Unbekannte.
Seit ihrer Ausbildung im Jahr 1986 – damals noch bei VeGe – ist sie dem Unternehmen EDEKA treu geblieben. Nach Stationen in verschiedenen Positionen innerhalb des Lebensmitteleinzelhandels war sie zuletzt bereits als Marktleiterin am Standort Pewsum tätig. Nun übernimmt sie die volle Verantwortung als selbstständige Kauffrau. „Ich freue mich sehr, diesen Weg nun gemeinsam mit meinem Team zu gehen und die Nahversorgung in Pewsum weiterhin mit Herz und Verstand sicherzustellen“, betont Petra.
Unterstützt wird sie dabei von ihrem Ehemann Björn Schröllkamp, der seine vielfältige berufliche Erfahrung – unter anderem aus der IT, der Zeit als Lehrer sowie aus der Logistik im VW-Werk Emden – mit in den Familienbetrieb einbringt. Als ehemaliger Zeitsoldat mit kaufmännischem Studium und Dozententätigkeit bringt er organisatorisches Talent und analytisches Denken mit. Auch konnte er durch seine Zeit bei VW einige wertvolle Erfahrungen im Bereich Mitarbeiterführung sammeln. Allessamt wertvolle Eigenschaften, die dem Markt zugutekommen werden.
Der EDEKA-Markt in Pewsum ist mit rund 1.400 Quadratmetern Verkaufsfläche besonders in der Ferienzeit ein stark frequentierter Nahversorger für Einheimische und Urlauber gleichermaßen. Mit einem breiten Sortiment von rund 22.000 Artikeln, Bedientheken für Fleisch, Wurst und Käse sowie einem engagierten Team von derzeit 47 Mitarbeitenden ist er eine feste Größe in der Krummhörn. Sechs zusätzliche Einstellungen sind bereits geplant, zudem starten im August zwei neue Auszubildende ihre Karriere im Markt.

Für die kommenden Monate sind bereits erste Veränderungen vorgesehen: Im August soll die Getränkeabteilung modernisiert werden, mittelfristig ist auch die Einführung von SB-Kassen geplant – um vor allem Schülern und Berufstätigen in der Mittagszeit einen noch schnelleren Einkauf zu ermöglichen.
Der Anspruch der neuen Inhaberin ist klar: „Frische, Qualität und ein freundlicher Service stehen für uns an erster Stelle. Gleichzeitig möchten wir auf die Wünsche unserer Kundinnen und Kunden eingehen und mit ihnen gemeinsam den Markt weiterentwickeln.“
Unsere Redaktion, die Bäckerei Thesinga, die Firma Siebrands, Auricher Süssmost, Schulte’s Vollkornbäckerei und die Firma Heiko Blume sagen: Herzlichen Glückwunsch zur Übernahme und viel Erfolg für diesen neuen Lebensabschnitt – liebe Petra, lieber Björn – alles Gute für euch und euer ganzes Team!
📍 EDEKA-Markt Pewsum
Schatthausstraße 2a
26736 Krummhörn-Pewsum
Redaktion LeserECHO Emden
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„Offen, interessiert, teamorientiert“: Dr. Frank Mertin wird neuer Superintendent in Leer
Foto: Dr. Frank Mertin, Quelle: Speicherwerk —
Leer/Emden. Mit einem feierlichen Gottesdienst wird Dr. Frank Mertin am Sonntag, 19. April 2026, um 15:00 Uhroffiziell in sein Amt als Superintendent des Kirchenkreises Emden-Leer eingeführt. Die Zeremonie findet in der Lutherkirche in Leer statt und wird von Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer geleitet.
Mit Mertin übernimmt ein erfahrener Theologe die Leitung des Kirchenkreises. Zuletzt war er als Pastor der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in Luxemburg tätig. Der 1967 geborene Theologe studierte in Bethel, Heidelberg und Göttingen und war unter anderem in der Militärseelsorge sowie in der Gemeindearbeit in der Lüneburger Heide aktiv. Zudem promovierte er im Bereich Neues Testament. Mertin ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern.
Schon vor seinem Amtsantritt zeigt er sich motiviert und zugewandt: „Ich habe Lust auf den Kirchenkreis Emden-Leer“, sagt er. Sich selbst beschreibt er als offen, interessiert, kommunikativ und teamorientiert – Eigenschaften, die er bewusst in seine neue Rolle einbringen möchte.
Kirche im Wandel gestalten
Im Zentrum seiner Arbeit steht für Mertin die Frage, wie Kirche heute Menschen erreichen kann. „Was ist unser Auftrag als Kirche hier vor Ort – und wie können wir Menschen mit dem Evangelium ansprechen?“ Dabei sieht er die Notwendigkeit, auch neue Wege zu gehen und gewohnte Strukturen zu hinterfragen.
Für den Kirchenkreis entwirft er ein klares Bild: eine Gemeinschaft, die sich aktiv weiterentwickelt und gemeinsam gestaltet wird. Als Symbol nutzt er das Bild eines Segelschiffs auf dem Meer der Zeit, dessen Segel für „Glaube, Hoffnung und Liebe“ stehen. Entscheidend sei das Miteinander: Alle tragen dazu bei, dass die Kirche ihren Kurs hält.
Herausforderungen im Blick behalten
Gleichzeitig benennt Mertin offen die Herausforderungen, vor denen die Kirche steht. Sinkende Mitgliederzahlen, begrenzte finanzielle Mittel und Fachkräftemangel prägen die aktuelle Situation. „Jeder Austritt tut weh“, so Mertin. Umso wichtiger sei es, kirchliche Angebote zuverlässig und zukunftsfähig zu gestalten – von Gottesdiensten über Seelsorge bis hin zur diakonischen Arbeit.
Dabei setzt er auf Transparenz, klare Strukturen und Zusammenarbeit. Besonders wichtig ist ihm die Kooperation – innerhalb der Kirche ebenso wie mit Partnern aus Gesellschaft und Region. „Nicht nebeneinander oder gegeneinander, sondern miteinander“, beschreibt er seinen Ansatz.
Nähe zu Menschen und Region
Neben organisatorischen Fragen steht für Mertin vor allem die Begegnung mit den Menschen im Mittelpunkt. Er freut sich darauf, den Kirchenkreis kennenzulernen, Gespräche zu führen und gemeinsam über Glaubensthemen nachzudenken. Auch persönlich ist die Rückkehr in den Norden für ihn und seine Frau eine bewusste Entscheidung – geprägt von der Verbundenheit zur Region und ihrer Kultur.
Seine theologische Arbeit versteht er als Brücke zwischen Tradition und Gegenwart. Kirche müsse relevante Formate schaffen, die zum Dialog einladen und Menschen in ihrer Lebensrealität erreichen.
Mit der Einführung am 19. April beginnt für den Kirchenkreis Emden-Leer ein neues Kapitel – mit einem Superintendenten, der gestalten, zuhören und vernetzen möchte.
Hintergrund
Zum Kirchenkreis Emden-Leer gehören 24 Kirchengemeinden zwischen Borkum und Leer. Neben den städtischen Gemeinden umfasst er zahlreiche ländliche Regionen wie die Krummhörn, Moormerland sowie die Samtgemeinden Hesel und Jemgum. Insgesamt zählt der Kirchenkreis rund 41.000 Gemeindemitglieder.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Kostenloses WLAN auf hoher See: AG EMS rüstet Flotte mit Starlink auf
Emden. Gute Nachrichten für alle Inselurlauber und Pendler: Die Zeit des „Funklochs“ auf der Ems und im Wattenmeer gehört der Vergangenheit an. Die Emder Reederei AG EMS hat die Wintermonate genutzt, um ihre gesamte Flotte technisch aufzurüsten und bietet ab sofort auf allen Schiffen einen kostenlosen Internetzugang für ihre Gäste an.
Satellitentechnik für stabile Verbindungen
Möglich macht dies ein neues, satellitengestütztes System des Anbieters Starlink. Dafür wurden auf den Fähren MS Ostfriesland, MS Münsterland und MS Westfalen sowie auf den High-Tech-Katamaranen Nordlicht und Nordlicht IIspezielle Antennen und moderne Netzwerktechnik installiert.
„Wir freuen uns, unseren Gästen an Bord dank der satellitengestützten Technik einen kostenlosen Internetzugang zur Verfügung stellen zu können“, betont Warner Warnders, Vorstand der AG EMS. Auch die Schiffe der Tochterreederei Cassen Eils wurden in das Projekt einbezogen.
Erreichbarkeit während der Überfahrt
Ob das Versenden von Urlaubsgrüßen via Social Media, das Checken von E‑Mails oder die Nutzung von Messenger-Diensten wie WhatsApp – die neue Verbindung soll verlässliche Basisdienste ermöglichen. Stefan Beekhuis, IT-Leiter der Reederei, erklärt dazu: „Konnektivität auf See folgt anderen Maßstäben als an Land. Unser Anspruch war es, unseren Gästen jederzeit eine stabile und leistungsfähige Verbindung zu bieten.“
Damit die Bandbreite für möglichst viele Passagiere gleichzeitig ausreicht, sind datenintensive Anwendungen wie großes Streaming oder riesige Downloads bewusst begrenzt. Für das allgemeine Surfen und die tägliche Kommunikation ist die Leitung jedoch ideal ausgelegt.
Hohe Investition in den Gästeservice
Diesen neuen Komfort lässt sich die Reederei einiges kosten: Für die Installation der Technik auf der gesamten Flotte investierte die AG EMS einmalig rund 50.000 Euro. Hinzu kommen laufende Betriebskosten für die Satellitenverbindungen, die sich jährlich im sechsstelligen Bereich bewegen.
Für die Fahrgäste bleibt der Service dennoch komplett kostenfrei – ein starkes Signal für mehr Aufenthaltsqualität auf dem Weg nach Borkum oder Helgoland.
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Hinweis zum Teaserbild: Dieses Bild wurde mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und dient ausschließlich der illustrativen Darstellung. Es zeigt keine reale Begebenheit; etwaige Ähnlichkeiten mit realen Personen, Orten oder Produkten sind zufällig.
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Redaktion: LeserECHO Emden










