Anzeige
Engelkemarkt Emden: Vorfreude auf maritimen Weihnachtszauber – Aufbau läuft auf Hochtouren
Emden. Die Hafenstadt rüstet sich für ihr stimmungsvollstes Fest: Der Engelkemarkt kehrt mit maritimem Flair, leuchtenden Giebeln und festlich geschmückten Ständen rund um den Delft zurück. Während die Vorfreude wächst, arbeiten die Teams bereits im Akkord – Marktbuden werden montiert, Lichterketten gespannt, Technik geprüft. Der Aufbau ist in vollem Gange und mit jedem Handgriff nimmt das winterliche Ensemble mehr Gestalt an.
Lage, Atmosphäre, Genuss
Der Engelkemarkt lebt von seiner einzigartigen Lage am Wasser. Wenn sich die Lichter auf dem Delft spiegeln, die historische Kulisse in warmen Tönen erstrahlt und sich Glühwein- und Mandelduft in der klaren Luft mischen, entsteht jene besondere Atmosphäre, die Besucherinnen und Besucher seit Jahren begeistert.
Kulinarisch lädt der Markt zu einer genussvollen Entdeckungsreise ein: Ostfriesische Spezialitäten, herzhafte Klassiker und süße Verführungen stehen ebenso bereit wie heiße Getränke für kalte Hände. Zwischen liebevoll dekorierten Hütten finden sich handgemachte Geschenke, Kunsthandwerk und regionale Produkte – ideal zum Stöbern und Verschenken.
Programm für die ganze Familie
Adventliche Klänge, Mitmachaktionen und weihnachtliche Überraschungen schaffen Momente für Kinder, Eltern und Großeltern. Kleine Fahrgeschäfte und fotogene Kulissen runden den Bummel ab. Typisch Emden sind die maritimen Akzente: Schiffe im Lichterglanz, Hafenromantik und eine frische Brise, die den besonderen Charme dieses Weihnachtsmarktes prägt.
Aufbau-Update
- Marktbuden stehen an immer mehr Stellen; Beleuchtung und Dekoration werden fortlaufend angebracht.
- Bühnen- und Tontechnik im Test, Probeläufe fürs Rahmenprogramm laufen.
- Sicherheit, Wegeführung und Barrierefreiheit werden vor der Eröffnung final abgestimmt – für einen entspannten, zugänglichen Besuch.
Servicehinweise
- Anreise: Hinweise zu Parkplätzen und möglichen Verkehrseinschränkungen rund um den Delft beachten; oft bietet sich die Anreise mit dem ÖPNV an.
- Barrierefreiheit: Breite Wege und ausgewiesene Zonen erleichtern den Besuch; Helferinnen und Helfer vor Ort unterstützen gern.
- Tipp: Besonders stimmungsvoll ist der Markt in den frühen Abendstunden, wenn das Lichtermeer über dem Wasser zu leuchten beginnt – perfekt für einen Bummel mit Familie und Freunden.
Der Engelkemarkt verspricht auch in diesem Jahr wieder ein Treffpunkt für Genuss, Begegnung und Vorweihnachtsglück zu werden. Weitere Details zu Programm, Öffnungszeiten und besonderen Highlights folgen – der Countdown läuft.
—
Redaktion: LeserECHO Emden
Anzeige
Jahreswechsel 2025/2026: Ein Rückblick voller Gemeinschaft und der Ausblick auf ein neues Kapitel
Emden. Wenn sich das Jahr 2025 in wenigen Stunden dem Ende neigt, blicken wir auf zwölf Monate zurück, die unsere Stadt in all ihrer Vielfalt gezeigt haben. Silvester ist traditionell der Moment, in dem die Hektik des Alltags für einen Augenblick pausiert und Platz macht für Reflexion, Dankbarkeit und die gespannte Erwartung auf das, was vor uns liegt. In den Wohnzimmern zwischen dem Delft und dem Constantia-Viertel werden heute Abend die Tischfeuerwerke vorbereitet, das „Dinner for One“ flimmert über die Bildschirme und man rückt im Kreise von Familie und Freunden ein Stück enger zusammen. Es ist die Zeit der Bilanz, aber auch der Hoffnung auf ein unverbrauchtes, neues Jahr.
Das Jahr 2025 war für Emden ein Jahr der besonderen Momente und des starken Zusammenhalts. Wir erinnern uns an viele wundervolle Momente die wir als Redaktion das erste mal Miterleben durften:
Der Jahreswechsel ist aber auch immer ein Abschied von Erlebtem. Wir lassen ein Jahr hinter uns, in dem wir gemeinsam gefeiert, diskutiert und uns gegenseitig unterstützt haben. Wenn um Mitternacht die Glocken der Kirchen läuten und das Echo der Schiffshörner aus dem Hafen über die Stadt schallt, ist das der Startschuss für ein neues Kapitel. Das Jahr 2026 steht bereits in den Startlöchern und beginnt schon im Januar mit der „Eiszeit“ in der Nordseehalle sportlich und gesellig. Es wird uns sicherlich wieder viele Gelegenheiten bieten, unsere Stadt von ihrer besten Seite zu erleben, neue Projekte anzustoßen und die Traditionen zu pflegen, die Emden so lebenswert machen.
Silvester lädt uns dazu ein, gute Vorsätze zu fassen, aber vor allem dazu, optimistisch nach vorne zu schauen. Es ist die Zeit, in der wir uns vornehmen, öfter mal innezuhalten, die kleinen Momente am Schwanenteich oder am Deich zu genießen und die Gemeinschaft weiter zu stärken. Vielleicht ist der heutige Abend auch die Gelegenheit, einmal danke zu sagen – den Ehrenamtlichen in den Vereinen, den Pflegekräften, den Nachbarn und all jenen, die unsere Stadt jeden Tag ein Stück besser machen. Wir wünschen Ihnen für den heutigen Silvesterabend eine fröhliche Feier, sei es im großen Kreis oder in gemütlicher Zweisamkeit. Möge das neue Jahr 2026 Ihnen vor allem Gesundheit, Glück und viele Lichtblicke schenken. Kommen Sie gut und sicher hinüber in ein neues Jahr.
—
Redaktion: LeserECHO Emden
Anzeige
Wichtel-Magie im Jachtweg: Wie Baumwichtel „Wibo“ ein ganzes Viertel verzaubert
Emden. In der Adventszeit geschehen manchmal Dinge, die man nicht planen kann – sie wachsen einfach aus einer guten Idee und einer starken Gemeinschaft heraus. Genau das lässt sich derzeit im Emder Jachtweg beobachten. Dort ist Anfang Dezember ein ganz besonderer Bewohner eingezogen: der Baumwichtel „Wibo“. Was als kleine weihnachtliche Geste begann, hat sich inzwischen zu einem bemerkenswerten Bürgerprojekt entwickelt, das Menschen aus der ganzen Stadt anzieht und den Jachtweg in ein kleines Wichtel-Wunderland verwandelt.
Im Mittelpunkt steht Wibos Zuhause. Was anderswo oft nur als winzige „Wichteltür“ an einer Fußleiste beginnt, ist hier zu einer stattlichen, dreistöckigen und liebevoll beleuchteten Residenz angewachsen. Die Nachbarschaft hat gemeinsam mit „anderen Wichteln“ über Wochen ausgebaut, dekoriert, ergänzt. Lichter, Miniaturmöbel, kleine Szenen rund um das Haus – all das macht die Wichtelwelt im Jachtweg zu einem echten Hingucker. Wer vorbeikommt, bleibt unweigerlich stehen und entdeckt bei jedem Besuch neue Details.
Doch Wibo ist längst mehr als eine hübsche Dekoration. Rund um sein Haus passiert täglich etwas Neues. Mal sind es kleine Streiche, die sich die Anwohner ausdenken, mal sind es liebevoll gestaltete Überraschungen, die über Nacht auftauchen. So bleibt die Geschichte um den Baumwichtel lebendig. Kinder und Erwachsene kommen immer wieder vorbei, um zu schauen, was sich verändert hat. Dieses stetige Weitererzählen im Kleinen sorgt dafür, dass Wibo nicht nur „da ist“, sondern wirklich als Figur erlebt wird.
Das Projekt zeigt vor allem, was im Viertel passiert: Die Menschen rücken zusammen. Nachbarinnen und Nachbarn planen gemeinsam, stimmen Aktionen ab, laden zu Wibos großer Party ein und gestalten das Erlebnis für die Besucher. Der Jachtweg ist damit zu einem kleinen Wallfahrtsort für Familien und sogar Kindergartengruppen aus dem gesamten Stadtgebiet geworden. Besonders die Kinder spielen eine Hauptrolle. Wibo hat einen eigenen Briefkasten, der regelmäßig gefüllt wird – mit Briefen, Zeichnungen und Wünschen. Die Kleinen schreiben dem Wichtel, erzählen von ihrem Alltag, von Weihnachtswünschen und Geheimnissen. So entsteht ein analoges, liebevolles Miteinander, das die Vorfreude auf Weihnachten ganz unmittelbar spürbar macht.
Wer es nicht persönlich in den Jachtweg schafft, kann Wibos Abenteuer inzwischen auch digital verfolgen. Unter dem Namen „Wibo Emder Baumwichtel“ berichtet eine eigene Instagram-Seite von den täglichen Geschehnissen, neuen Ausbauten und den Reaktionen der großen und kleinen Fans. Fotos, kurze Geschichten und Einblicke hinter die Kulissen zeigen, wie viel Kreativität und Herzblut in dem Projekt steckt. Wibos Instagram-Auftritt ist damit ein Beispiel dafür, wie soziale Medien genutzt werden können, um eine sehr traditionelle, nachbarschaftliche Aktion sichtbar zu machen – ohne ihr den Charme zu nehmen.
Dass „Wibo“ so viel Anklang findet, ist kein Zufall. Während manche etablierten Medien das Projekt vielleicht übersehen haben, zeigt die Resonanz vor Ort: Die Emder lieben solche Geschichten. Es ist eine Aktion von Bürgerinnen und Bürgern für Bürgerinnen und Bürger – ganz ohne großes Budget, aber mit umso mehr Fantasie, Zeit und Engagement. Sie zeigt, dass es keine großen Events braucht, um Menschen zusammenzubringen. Manchmal reicht ein kleiner Baumwichtel mit einem großen Haus – und eine Nachbarschaft, die bereit ist, gemeinsam etwas Schönes auf die Beine zu stellen.
Wer noch ein wenig Wichtel-Magie erleben möchte, sollte sich in der Adventszeit einen Spaziergang in den Jachtweg gönnen oder digital bei Wibo vorbeischauen. Es lohnt sich, genauer hinzusehen – im Wichtel-Haus, in den leuchtenden Kinderaugen und in der Art, wie ein Viertel über eine geteilte Idee zusammenwächst.
Instagram: Wibo Emder Baumwichtel
Die LeserECHO-Redaktion dankt unserer Leserin Johanne Lammers für diesen wunderbaren Hinweis aus der Nachbarschaft und wünscht allen Beteiligten und Besucherinnen und Besuchern weiterhin viel Freude mit Wibo.
—
Redaktion: LeserECHO Emden






