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Mitsing-Festival „Wer singt, blüht auf!“ bringt Ostfriesland und das Emsland zum Klingen
Bildmarke Mitsing-Festival, Quelle: Landeskirche Hannover.
Ostfriesland/Emsland. Vom 2. bis 25. Mai 2026 verwandelt das landeskirchenweite Mitsing-Festival „Wer singt, blüht auf!“ den Sprengel Ostfriesland-Ems in eine klingende Region. In Kirchen und Gemeindehäusern laden insgesamt 43 Veranstaltungen in Ostfriesland und dem Emsland dazu ein, die Freude am gemeinsamen Singen zu erleben – offen für alle, unabhängig von musikalischer Erfahrung.
Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer betont die Bandbreite der Angebote in der Region: „Wir sind begeistert, dass die Festivalregion Ostfriesland-Ems mit so vielen unterschiedlichen und interessanten Veranstaltungen vertreten ist. Das Engagement der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden vor Ort ermöglicht es, Menschen jeden Alters und jeder Erfahrung in die Welt des gemeinsamen Singens einzuladen.“
Alle Termine der Festivalregion Ostfriesland-Ems sind online zu finden unter wersingtbluehtauf.de. Dort stehen auch weiterführende Informationen zu Programmen und Mitwirkenden vor Ort bereit.
Ein Festival mit vielen Türen zum Mitsingen
Schon am 2. Mai können Interessierte in der Christus-Kirche Hollen einen „One-Day-Choir“ erleben: Unter der Leitung von Astrid Baumann wird von 11 bis 17 Uhr ein mehrstimmiges Repertoire einstudiert, das optional im Gottesdienst präsentiert werden kann. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden für Materialkosten sind willkommen.
Am selben Abend um 18 Uhr starten die regionalen Auftaktveranstaltungen: In der Johanneskirche Rechtsupweg lädt Traute Ahrends zum gemeinsamen Singen ein – neue Lieder wie „Ich sing dir mein Lied“ treffen auf bekannte Stücke wie „Weil der Himmel bei uns wohnt“, begleitet vom E‑Piano. In der evangelisch-lutherischen Kirche Gödens gibt es zeitgleich ein gemeinsames Singen mit musikalischer Begleitung und liturgischer Gestaltung. Parallel erklingen vielerorts in der Landeskirche Stimmen und machen die verbindende Kraft des Singens hörbar.
Am 9. Mai öffnet die Gustav-Adolf-Kirche in Meppen ihre Türen für „Meet ’n’ Sing“ (15–22 Uhr): Chöre, Bands, Ensembles und Bläsergruppen stellen sich vor – und das Publikum singt mit. Ebenfalls am 9. Mai lädt die Martin-Luther-Kirche Emden zu einem mitreißenden Konzert ein: Der Landesjugendposaunenchor Hannover gestaltet gemeinsam mit dem Emder Gospelchor Joyful Spirit den Abend unter dem Motto „Sing! Brass! Clap your Hands!“ – Mitsingen ausdrücklich erwünscht.

LandesJugendPosaunenchor, Quelle: Posaunenwerk Hannover
Am 17. Mai heißt es in der Lutherkirche Leer ab 18 Uhr: Mitsingparty! Moderiert von Patrick Bopp alias „Memphis“ werden Pop- und Rocksongs von ABBA bis Ed Sheeran angestimmt, die Texte erscheinen auf der Leinwand. Der Eintritt beträgt 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt.
Stimmungsvoll wird es am 22. Mai ab 19 Uhr beim Singen am Lagerfeuer im Pfarrgarten der Familie Niemann in Marienhafe. Abendlieder und bekannte Melodien laden zum gemeinsamen Ausklang ein; Sitzgelegenheiten und Trinkbecher können mitgebracht werden, einige stehen bereit.
Den Abschluss in der Region markiert am 25. Mai ein besonderer Singabend in Osteel (19–20 Uhr) zum 350. Todestag von Paul Gerhardt. Bekannte und weniger bekannte Lieder des Kirchenlieddichters erklingen, begleitet von Posaunenchören aus dem Brookmerland und Orgel – ein stimmiger Schlusspunkt, der zeigt, wie Musik Menschen verbindet und Kirche als lebendigen Ort erfahrbar macht.
Kirchenmusikdirektor Johannes Geßner (Sprengel Ostfriesland-Ems) unterstreicht die Wirkung des gemeinsamen Gesangs: „Singen bereitet Freude, richtet den Menschen auf, verbindet und ist zudem gesund. Seit Jahrhunderten beschreiben Philosophinnen und Philosophen, Theologinnen und Theologen sowie Musikerinnen und Musiker das Singen als eine Kunstform, die Menschen besonders beseelt und beflügelt. Tatsächlich zeigen Studien, dass Menschen, die regelmäßig singen – etwa im Chor –, eine höhere Lebenserwartung haben. Es gibt also viele gute Gründe, die eigene Stimme zu erheben. Unser Mitsingfestival ‚Wer singt, blüht auf‘ bietet dafür vielfältige Gelegenheiten.“
Alle Termine und weitere Infos
Das vollständige Programm der Festivalregion Ostfriesland-Ems mit allen 43 Veranstaltungen finden Sie unter wersingtbluehtauf.de/programm.
Hintergrund
„Wer singt, blüht auf!“ ist das erste landeskirchenweite Mitsingfestival der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Mehr als 8.000 Mitwirkende laden zu insgesamt 359 Mitsingformaten (341 Veranstaltungen plus 18 Auftaktsingen) ein – von offenen Singformaten über Mitsingkonzerte, Abendlieder- und Wunschliedersingen, musikalische Spaziergänge und Radtouren, Schnupperproben, Stimmbildungsworkshops, Flashmobs und Sofasingen bis hin zum Singen am Lagerfeuer. Erwartet werden in den 24 Festivaltagen über 30.000 Stimmen.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Stricken für den guten Zweck: „Brückenwolle“ in Emden unterstützt Aktion für Kinder in Not
Foto: Brückenwolle -
Kreativ mit den eigenen Händen arbeiten, zu Wolle und Stricknadeln greifen und damit zugleich Kindern in existenziellen Notlagen beistehen: Das neu eröffnete Emder Fachgeschäft „Brückenwolle“ in der Brückstraße setzt ein deutliches Zeichen für gelebte Solidarität. Ab Freitag, den 16. Oktober 2026, beteiligt sich der Handarbeitsladen an der bundesweiten Initiative „Ein Schal fürs Leben“, einer traditionsreichen Gemeinschaftsaktion der Frauenzeitschrift BRIGITTE und des renommierten Garnherstellers LANA GROSSA.

Zehn Euro Spende pro Wollpaket fließen an „Save the Children“
Im Mittelpunkt der Spendenaktion steht die unmittelbare, wirksame Unterstützung für die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Für jedes bei „Brückenwolle“ verkaufte Aktionspaket werden automatisch 10 Euro direkt an die weltweit tätige Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ weitergeleitet. Die Organisation setzt sich seit vielen Jahrzehnten unermüdlich für den Schutz, die medizinische Versorgung, Bildung und die grundlegenden Rechte von Kindern in weltweiten Kriegs‑, Krisen- und Katastrophengebieten ein.
Mit dem Erwerb eines Pakets sichern sich Handarbeitsbegeisterte nicht nur exklusives Qualitätsgarn von LANA GROSSA samt passender Strickanleitung für ein wärmendes Kleidungsstück, sondern leisten einen messbaren Beitrag zur Finanzierung überlebenswichtiger Hilfsprojekte. Für Inhaberin Marion Saß und ihr Team ist die Beteiligung an der Kampagne eine Herzensangelegenheit: Sie möchten die wachsende Emder Handarbeitsgemeinschaft dazu ermutigen, das eigene Hobby mit wirkungsvoller Nächstenliebe zu verbinden.
Reinschauen, das eigene Nadelspiel bereithalten und mithelfen
Die limitierten Aktionswollpakete sind ab Freitag, den 16. Oktober 2026, zu den regulären Ladenzeiten direkt im Ladengeschäft erhältlich. Ob man den Schal für sich selbst anfertigt, als persönliches Weihnachtsgeschenk für Familie oder Freunde plant oder gemeinsam in der gemütlichen Strickecke des Ladens an den Maschen arbeitet – jede Teilnahme zählt. Wer den langen Donnerstagabend nutzt, kann sich zudem bis 22:00 Uhr in geselliger Runde über Fortschritte, Muster und Kniffe austauschen.
Die Spendenaktion auf einen Blick
- Aktion: „Ein Schal fürs Leben“ (Gemeinschaftsinitiative von BRIGITTE und LANA GROSSA)
- Begünstigte Organisation: Save the Children e. V. (10 Euro Spendenanteil pro verkauftem Wollpaket)
- Aktionsstart im Laden: Ab Freitag, 16. Oktober 2026
- Verkaufsort: Brückenwolle, Marion Saß, Brückstraße 2, 26725 Emden
- Kontakt: Telefon 0151 / 10513227, E‑Mail info@brueckenwolle.de
- Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 22:00 Uhr, Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr
— Redaktion: LeserECHO Emden
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Dem Watt auf den Grund gehen: Watterkundung am Naturstrand an der Knock
Foto: Nationalpark-Haus Greetsiel -
Was krabbelt eigentlich verborgen im Schlick, welche Muscheln graben sich in den Sand ein und wie überstehen winzige Meeresbewohner den steten Wechsel der Gezeiten? Am Freitag, den 23. Oktober 2026, lädt das Nationalpark-Haus Greetsiel zu einer herbstlichen Exkursion an den Naturstrand an der Knock ein. Unter dem Motto „Wat is wat in Watt und Pfütze?“ erhalten neugierige Naturfreunde, Familien und Kinder ab sechs Jahren die Gelegenheit, das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer direkt vor den Toren Emdens aus nächster Nähe zu erforschen.
Spannende Einblicke in ein einzigartiges Ökosystem
Gemeinsam mit zertifizierten Nationalpark-Wattführerinnen und ‑Wattführern betreten die Teilnehmenden den freigelegten Meeresboden. Durch die besonderen landschaftlichen Gegebenheiten am Strand der Knock bleibt die zurückgelegte Wegstrecke angenehm kurz und überschaubar. So bleibt reichlich Zeit, immer wieder innezuhalten, mit der Schaufel im Sand zu graben und Fragen an die Fachleute zu richten.
Im Fokus der Führung steht die erstaunliche Anpassungsfähigkeit der tierischen und pflanzlichen Bewohner des Watts. Ob winzige Krebstiere, Schlickkrebse und Wattwürmer in den verbliebenen Prielen und Pfützen oder die charakteristischen Rippelmarken, die das ablaufende Wasser im Boden hinterlässt: Die Erkundung macht ökologische Zusammenhänge für Groß und Klein greifbar. Die Tour dauert insgesamt rund zwei Stunden, von denen etwa 90 Minuten direkt im Watt verbracht werden. Aus Rücksicht auf die sensible Tierwelt des Schutzgebietes und die Gruppendynamik können Hunde bei dieser Veranstaltung nicht mitgeführt werden.
Die passende Ausrüstung für den herbstlichen Spaziergang
Da im Oktober an der offenen Emsmündung stets eine steife und kühle Brise wehen kann, empfiehlt sich wind- und wetterfeste Kleidung im Zwiebelprinzip. Für das sichere Laufen im Schlick sind zu dieser Jahreszeit klassische Gummistiefel die beste Wahl, um die Füße warmzuhalten. Wer lieber etwas beweglicher unterwegs ist, greift zu festsitzenden Surfschuhen, speziellen Strandsocken wie „Beachies“ oder alten Tennissocken, die zuverlässig vor scharfkantigen Muschelschalen schützen.
Da die Gruppengröße begrenzt ist, um eine individuelle Betreuung zu gewährleisten, ist eine vorherige Reservierung unerlässlich. Tickets können direkt beim Nationalpark-Haus Greetsiel gebucht werden.
Alle Infos und Eckdaten auf einen Blick
- Veranstaltung: Watterkundung „Wat is wat in Watt und Pfütze?“
- Veranstalter: Nationalpark-Haus Greetsiel (Telefon: 04926 / 2041)
- Datum: Freitag, 23. Oktober 2026
- Uhrzeit: 15:00 bis 17:00 Uhr (Gesamtdauer ca. 2 Stunden, davon ca. 1,5 Stunden im Watt)
- Treffpunkt: Parkplatz am Restaurant Strandlust, Jannes-Ohling-Straße 39, 26723 Emden-Knock
- Zielgruppe: Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren (ohne Hunde)
- Preise: Erwachsene 12,00 Euro (mit Nordsee-ServiceCard: 11,00 Euro), Kinder 7,00 Euro (mit Nordsee-ServiceCard: 6,00 Euro)
- Anmeldung: Zwingend erforderlich über das Ticketportal oder beim Nationalpark-Haus Greetsiel
— Redaktion: LeserECHO Emden



