Anzeige

Fri­sche Luft und maxi­ma­le Effi­zi­enz: War­um die regel­mä­ßi­ge War­tung von Kli­ma­ge­rä­ten unver­zicht­bar ist

Veröffentlicht

am

Ob an hei­ßen Som­mer­ta­gen zur zuver­läs­si­gen Küh­lung oder als effi­zi­en­te Heiz­un­ter­stüt­zung in den küh­le­ren Mona­ten: Moder­ne Kli­ma­an­la­gen und Wär­me­pum­pen sor­gen das gan­ze Jahr über für ein ange­neh­mes Wohl­fühl­kli­ma in Wohn­räu­men, Büros und Gewer­be­ob­jek­ten. Doch damit die Anla­gen dau­er­haft ein­wand­frei, ener­gie­ef­fi­zi­ent und hygie­nisch arbei­ten, ist eine fach­ge­rech­te und regel­mä­ßi­ge War­tung uner­läss­lich. Als erfah­re­ner regio­na­ler Ansprech­part­ner für moder­ne Gebäu­de­tech­nik steht Teb­bens Haus­tech­nik Pri­vat- und Gewer­be­kun­den mit fun­dier­tem Fach­wis­sen und umfas­sen­dem Ser­vice rund um Kli­ma- und Lüf­tungs­sys­te­me ver­läss­lich zur Seite.

Gesun­de Raum­luft und Hygie­ne im Fokus

Kli­ma­ge­rä­te wäl­zen im lau­fen­den Betrieb kon­ti­nu­ier­lich die Raum­luft um und fil­tern dabei Staub, Pol­len und kleins­te Par­ti­kel zuver­läs­sig her­aus. Im Lau­fe der Zeit set­zen sich die­se Schweb­stof­fe jedoch in den Fil­tern, auf den Lamel­len der Wär­me­tau­scher sowie in den Kon­den­sat­wan­nen ab. Kommt betriebs­be­ding­te Feuch­tig­keit hin­zu, ent­steht schnell ein idea­ler Nähr­bo­den für Bak­te­ri­en, Schim­mel­pil­ze und unan­ge­neh­me Gerüche.

Wird ein sol­ches Gerät nicht in regel­mä­ßi­gen Abstän­den gründ­lich gerei­nigt und des­in­fi­ziert, gelan­gen die­se Kei­me und All­er­ge­ne unwei­ger­lich wie­der zurück in die Atem­luft. Eine pro­fes­sio­nel­le War­tung durch die Exper­ten von Teb­bens Haus­tech­nik beinhal­tet daher die sorg­fäl­ti­ge Rei­ni­gung und Des­in­fek­ti­on aller rele­van­ten Bau­tei­le sowie den fach­ge­rech­ten Aus­tausch ver­brauch­ter Fil­ter­ein­hei­ten. Dies schützt die Gesund­heit der anwe­sen­den Per­so­nen, beugt Rei­zun­gen der Atem­we­ge wirk­sam vor und garan­tiert Tag für Tag spür­bar fri­sche sowie hygie­nisch ein­wand­freie Luft.

Ener­gie spa­ren und Betriebs­kos­ten senken

Ver­schmutz­te Fil­ter und beleg­te Lamel­len am Wär­me­tau­scher behin­dern nicht nur den opti­ma­len Luft­strom, son­dern ver­schlech­tern auch die ther­mi­sche Wär­me­über­tra­gung erheb­lich. In der Fol­ge muss der Kom­pres­sor deut­lich mehr Leis­tung erbrin­gen, um die gewünsch­te Raum­tem­pe­ra­tur zu erzie­len. Das treibt den Strom­ver­brauch spür­bar in die Höhe und schlägt sich direkt in stei­gen­den Betriebs­kos­ten nieder.

Durch eine fach­män­ni­sche Inspek­ti­on und gründ­li­che Rei­ni­gung stel­len die Tech­ni­ker von Teb­bens Haus­tech­nik sicher, dass die gesam­te Anla­ge wie­der mit ihrem opti­ma­len Wir­kungs­grad arbei­tet. Das ent­las­tet die Strom­rech­nung spür­bar und leis­tet zugleich einen wert­vol­len Bei­trag zum Schutz der Umwelt und zur Scho­nung wert­vol­ler Ressourcen.

Wert­erhalt und Schutz vor teu­ren Folgeschäden

Eine moder­ne Kli­ma­an­la­ge ist ein hoch­kom­ple­xes tech­ni­sches Sys­tem, das aus prä­zi­se auf­ein­an­der abge­stimm­ten mecha­ni­schen, elek­tri­schen und käl­te­tech­ni­schen Kom­po­nen­ten besteht. Im Rah­men einer pro­fes­sio­nel­len War­tung über­prü­fen die Fach­kräf­te von Teb­bens Haus­tech­nik sämt­li­che Kern­funk­tio­nen. Dazu gehö­ren die exak­te Mes­sung des Käl­te­mit­tel­stands sowie die lücken­lo­se Prü­fung der Dicht­heit des gesam­ten Käl­te­kreis­laufs. Eben­so wer­den die ein­wand­freie Funk­ti­on der Kon­den­sat­pum­pe und der freie, unge­hin­der­te Ablauf des Kon­dens­was­sers kon­trol­liert, um even­tu­el­len Feuch­tig­keits­schä­den ver­läss­lich vorzubeugen.

Dar­über hin­aus neh­men die Tech­ni­ker alle elek­tri­schen Anschlüs­se, Steue­run­gen und Sicher­heits­ein­rich­tun­gen genau unter die Lupe und unter­su­chen mecha­ni­sche Bau­tei­le wie Lüf­ter­mo­to­ren und Lager auf Ver­schleiß und opti­ma­le Lauf­ru­he. Klei­ne­re Män­gel oder ein schlei­chen­der Käl­te­mit­tel­ver­lust las­sen sich auf die­se Wei­se früh­zei­tig dia­gnos­ti­zie­ren und behe­ben, bevor es zu kost­spie­li­gen Aus­fäl­len oder irrepa­ra­blen Schä­den am Ver­dich­ter kommt. Das ver­län­gert die Lebens­dau­er der gesam­ten Anla­ge erheb­lich und sichert zudem den Erhalt der Her­stel­ler­ga­ran­tien sowie die Ein­hal­tung aller gesetz­li­chen Bestimmungen.

Rund­um-Ser­vice mit Teb­bens Haustechnik

Teb­bens Haus­tech­nik beglei­tet sei­ne Kun­din­nen und Kun­den von der indi­vi­du­el­len Bera­tung über die pass­ge­naue Pla­nung und Mon­ta­ge bis hin zum dau­er­haf­ten Kun­den­dienst. Mit maß­ge­schnei­der­ten War­tungs­in­ter­val­len stellt der Fach­be­trieb sicher, dass Kli­ma­sys­te­me stets ter­min­ge­recht und nach höchs­ten Qua­li­täts­stan­dards gewar­tet wer­den, ohne dass für den Anla­gen­be­trei­ber ein orga­ni­sa­to­ri­scher Mehr­auf­wand entsteht.

Wer auf eine dau­er­haft zuver­läs­si­ge, wirt­schaft­li­che und hygie­ni­sche Raum­kli­ma­ti­sie­rung setzt, soll­te die War­tung sei­ner Gerä­te nicht auf die lan­ge Bank schie­ben. Mit hand­werk­li­cher Prä­zi­si­on und regio­na­ler Nähe sorgt das Team von Teb­bens Haus­tech­nik dafür, dass Wohn- und Arbeits­räu­me zu jeder Jah­res­zeit das per­fek­te Wohl­fühl­kli­ma bieten.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

Zum Kommentieren klicken

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige

Zwi­schen Stär­ke und Ver­ant­wor­tung: Was Selbst­hil­fe­grup­pen leis­ten kön­nen – und wo ihre Gren­zen liegen

Veröffentlicht

am

Ein trau­ri­ger Stuhl­kreis, gedrück­te Stim­mung und Gesprä­che, die sich aus­schließ­lich um Sor­gen dre­hen: Über das The­ma Selbst­hil­fe kur­sie­ren nach wie vor vie­le hart­nä­cki­ge Vor­ur­tei­le. Vie­le Men­schen ver­mu­ten hin­ter einer Selbst­hil­fe­grup­pe ein eher tris­tes Zusam­men­kom­men von Lai­en. Wer die Pra­xis der Selbst­hil­fe jedoch vor Ort erlebt, sieht ein völ­lig ande­res, leben­di­ges Bild.

Eine Selbst­hil­fe­grup­pe muss kei­nes­wegs im geschlos­se­nen Raum statt­fin­den. Vie­le Grup­pen ver­ab­re­den sich zu Spa­zier­gän­gen an der fri­schen Luft, tref­fen sich ganz unge­zwun­gen in einem Café oder unter­neh­men gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten. Die Atmo­sphä­re ist oft über­ra­schend hei­ter und offen. Weil alle Teil­neh­men­den das The­ma aus eige­ner Anschau­ung ken­nen, fal­len Berüh­rungs­ängs­te schnell weg – es wird nicht nur über Belas­tun­gen gespro­chen, son­dern genau­so gemein­sam gelacht, Kraft geschöpft und Zuver­sicht geteilt.

Ver­ständ­nis ohne vie­le Wor­te: Halt bei chro­ni­schen und dau­er­haf­ten Erkrankungen

Ein unschätz­ba­rer Vor­teil liegt dar­in, dass man sich in der Grup­pe nicht erst lan­ge erklä­ren oder recht­fer­ti­gen muss. Alle Anwe­sen­den wis­sen aus eige­nem Erle­ben ganz genau, wie sich der All­tag mit den jewei­li­gen Ein­schrän­kun­gen anfühlt.

Das ist beson­ders wert­voll bei lang­wie­ri­gen, dau­er­haf­ten oder unheil­ba­ren Erkran­kun­gen. Wer bei­spiels­wei­se mit chro­ni­schen Schmer­zen leben muss oder mit den fort­schrei­ten­den kör­per­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen von Mus­kel­er­kran­kun­gen oder Auto­im­mun­erkran­kun­gen wie Mul­ti­pler Skle­ro­se (MS) kon­fron­tiert ist, stößt im All­tag oft auf Unver­ständ­nis. Im medi­zi­ni­schen Regel­be­trieb feh­len Ärz­tin­nen und Ärz­ten häu­fig die zeit­li­chen Res­sour­cen, um Betrof­fe­ne über Jah­re hin­weg bei der emo­tio­na­len und prak­ti­schen All­tags­be­wäl­ti­gung eng­ma­schig zu begleiten.

Hier schließt die Selbst­hil­fe eine ent­schei­den­de Lücke: Sie bie­tet einen Raum für all­tags­prak­ti­sche Tipps, gegen­sei­ti­gen Bei­stand und ech­tes Mit­ge­fühl. Vie­le Selbst­hil­fe­grup­pen bestehen daher seit Jahr­zehn­ten, und man­che Mit­glie­der besu­chen ihre Grup­pe über vie­le Jah­re hin­weg als fes­te, ver­läss­li­che Stüt­ze im Leben.

War­um das Feh­len von Fach­kräf­ten die größ­te Stär­ke ist

Ein zen­tra­les Merk­mal einer Selbst­hil­fe­grup­pe ist, dass sie bewusst nicht von medi­zi­ni­schen oder the­ra­peu­ti­schen Fach­kräf­ten gelei­tet wird. Genau dar­in liegt ihr größ­ter Wert. Die Grup­pen­mit­glie­der begeg­nen sich auf Augen­hö­he, weil die eige­ne Betrof­fen­heit die gemein­sa­me Basis bil­det. Aus den per­sön­li­chen Erfah­run­gen, kom­bi­niert mit Work­shops, Super­vi­sio­nen und geziel­ten Schu­lungs­an­ge­bo­ten für die ehren­amt­li­che Grup­pen­lei­tung, ent­steht über die Zeit ein beacht­li­cher Erfah­rungs­schatz und ein tie­fes prak­ti­sches Ver­ständ­nis für den Umgang mit der jewei­li­gen Situation.

Selbst­hil­fe­grup­pen haben dabei nie­mals den Anspruch, Ärz­tin­nen und Ärz­te, Psy­cho­the­ra­peu­tin­nen und Psy­cho­the­ra­peu­ten oder ande­re Fach­kräf­te zu erset­zen. Sie ver­ste­hen sich als wert­vol­le alter­na­ti­ve Ange­bo­te in der indi­vi­du­el­len Gesund­heits­für­sor­ge und als unter­stüt­zen­de Säu­le, um die eige­ne Selbst­wirk­sam­keit im All­tag wie­der­zu­ent­de­cken und zu stärken.

Vor­aus­set­zun­gen für die Teil­nah­me: Selbst­wirk­sam­keit und Stabilität

So wir­kungs­voll die­ser Aus­tausch auf Augen­hö­he ist, so deut­lich müs­sen auch die Gren­zen der Selbst­hil­fe benannt wer­den. Eine Selbst­hil­fe­grup­pe ist kein the­ra­peu­ti­scher Not­dienst und kein geschütz­ter Behand­lungs­raum für aku­te Kri­sen. Damit das Mit­ein­an­der funk­tio­niert, gel­ten grund­le­gen­de Rah­men­be­din­gun­gen: Der Besuch einer Selbst­hil­fe­grup­pe dient dazu, selbst etwas an der eige­nen Situa­ti­on zu ver­än­dern oder eine bereits erreich­te posi­ti­ve Ent­wick­lung zu fes­ti­gen. Wer mit der Erwar­tung kommt, dass ande­re die Lösung der eige­nen Pro­ble­me über­neh­men oder einen „ret­ten“, stößt in der Selbst­hil­fe schnell an Grenzen.

Hin­zu kommt, dass Teil­neh­men­de an den regu­lä­ren Grup­pen in der Regel min­des­tens 18 Jah­re alt sein müs­sen. Auch wenn see­li­sche Belas­tun­gen eine Rol­le spie­len, ist eine gewis­se Grund­sta­bi­li­tät erfor­der­lich: Befin­det sich jemand bei­spiels­wei­se in einer aku­ten schwe­ren Kri­se oder schwe­ren depres­si­ven Pha­se ohne fach­ärzt­li­che oder the­ra­peu­ti­sche Anbin­dung, kann eine Grup­pe die­se inten­si­ve Ver­sor­gung nicht auffangen.

Ein­fluss von Ver­sor­gungs­lü­cken im Gesundheitssystem

Die Gren­zen der Selbst­hil­fe sind daher immer eng mit den per­sön­li­chen Res­sour­cen der ein­zel­nen Men­schen und den Belas­tungs­gren­zen der Grup­pe ver­knüpft. Gleich­zei­tig spie­geln sich in den Grup­pen oft auch die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen des Gesund­heits­sys­tems wider: Lan­ge War­te­zei­ten auf Fach­arzt­ter­mi­ne und The­ra­pie­plät­ze füh­ren mit­un­ter dazu, dass Betrof­fe­ne in insta­bi­len Pha­sen nach Unter­stüt­zung suchen.

Umso wich­ti­ger ist es, die Rol­le von Selbst­hil­fe­grup­pen klar ein­zu­ord­nen. Sie bie­ten einen unver­zicht­ba­ren, war­men und stär­ken­den Raum für gegen­sei­ti­gen Halt, prak­ti­schen Erfah­rungs­aus­tausch und ein Mit­ein­an­der auf Augen­hö­he – als kraft­vol­le Ergän­zung auf dem Weg zu mehr Eigen­ver­ant­wor­tung und Lebensqualität.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

Weiterlesen

Anzeige

Hoff­nung für Stra­ßen­hun­de: Der Ver­ein „Leucht­turm­hun­de e. V.” schlägt eine Brü­cke von Ost­fries­land nach Rumänien

Veröffentlicht

am

Foto: Leucht­turm Hun­de e.V. -

Wenn es um den Tier­schutz geht, machen Not und Leid an Lan­des­gren­zen nicht halt. Mit viel Herz­blut, Enga­ge­ment und einem kla­ren Leit­bild setzt sich der noch jun­ge Ver­ein Leucht­turm­hun­de e. V. mit Sitz in der Krumm­hörn für Hun­de in Not ein. Gegrün­det im Janu­ar 2026 von erfah­re­nen Tier­schüt­ze­rin­nen und Tier­schüt­zern, zählt der gemein­nüt­zi­ge Ver­ein heu­te rund 20 enga­gier­te Mit­glie­der, die alle ein gemein­sa­mes Ziel ver­fol­gen: Vier­bei­nern aus dem städ­ti­schen Tier­heim im rumä­ni­schen Suce­ava eine siche­re Zukunft und ein lie­be­vol­les Zuhau­se zu ermöglichen.

Qua­li­tät vor Quan­ti­tät und geprüf­ter Tierschutz

Serio­si­tät und das Tier­wohl ste­hen bei der Arbeit der Leucht­turm­hun­de an ers­ter Stel­le. Der Ver­ein ist offi­zi­ell beim Amts­ge­richt Aurich ein­ge­tra­gen und als gemein­nüt­zig aner­kannt. Die ers­te und zwei­te Vor­sit­zen­de ver­fü­gen über den behörd­li­chen Sach­kun­de­nach­weis nach § 11 des Tier­schutz­ge­set­zes. Zudem besitzt der Ver­ein die Erlaub­nis des zustän­di­gen Vete­ri­när­am­tes in Aurich, jähr­lich bis zu 50 Hun­de legal und ver­ant­wor­tungs­voll nach Deutsch­land ein­zu­füh­ren und zu ver­mit­teln. Seit Mai 2026 konn­ten auf die­sem Weg bereits zwölf Vier­bei­ner nach Deutsch­land reisen.

Dabei gilt das kla­re Prin­zip: Kei­ne Ver­mitt­lung um jeden Preis. Die Hun­de rei­sen ent­we­der direkt zu fes­ten Adop­tan­ten, die im Vor­feld sorg­fäl­tig geprüft wur­den, oder kom­men zunächst auf ver­eins­ei­ge­nen Pfle­ge­stel­len unter. Dort erhal­ten sie die nöti­ge Zeit, um nach den Stra­pa­zen der Stra­ße und des Tier­heim­all­tags zur Ruhe zu kom­men und schritt­wei­se an ihr neu­es Leben her­an­ge­führt zu werden.

Die Situa­ti­on im städ­ti­schen Tier­heim Suceava

Part­ner des ost­frie­si­schen Ver­eins ist das öffent­li­che Tier­heim (Ada­pos­tul Public) in Suce­ava, einer Stadt mit rund 85.000 Ein­woh­nern im Nord­os­ten Rumä­ni­ens. Dort leben der­zeit mehr als 700 Hun­de. Seit der Über­nah­me durch die Stadt­ver­wal­tung im Herbst 2024 hat sich die Situa­ti­on vor Ort spür­bar ver­bes­sert: Die Grund­ver­sor­gung mit Fut­ter ist gesi­chert, hygie­ni­sche Stan­dards wur­den ange­ho­ben und kon­se­quen­te Kas­tra­ti­ons­pro­gram­me – auch kos­ten­los für pri­va­te Haus­hal­te – wir­ken der unkon­trol­lier­ten Ver­meh­rung entgegen.

Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist, dass in Suce­ava im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Regio­nen des Lan­des kei­ne sys­te­ma­ti­sche Eutha­na­sie gesun­der Tie­re statt­fin­det. Das bedeu­tet jedoch auch, dass das Tier­heim dau­er­haft an sei­nen Kapa­zi­täts­gren­zen arbei­tet. Immer wie­der wer­den Wel­pen in Kar­tons aus­ge­setzt oder im Müll ent­sorgt und von auf­merk­sa­men Men­schen im Tier­heim abgegeben.

Foto: Leucht­turm Hun­de e.V.

Groß­pro­jekt vor Ort: Ein „Wel­pen­dorf” soll Leben retten

Die anhal­ten­de Über­be­le­gung birgt vor allem für die jüngs­ten Bewoh­ner immense Gefah­ren: In man­chen Mona­ten ver­lie­ren bis zu 50 Wel­pen ihr Leben durch das hoch anste­cken­de Par­vo­vi­rus, da sich Infek­tio­nen unter Hun­der­ten Tie­ren rasend schnell ausbreiten.

Um die­sen Teu­fels­kreis zu durch­bre­chen, kon­zen­triert der Ver­ein Leucht­turm­hun­de e. V. sei­ne Spen­den­gel­der aktu­ell auf ein lebens­wich­ti­ges Bau­pro­jekt vor Ort: Bis zum kom­men­den Win­ter soll in Suce­ava ein geschütz­tes „Wel­pen­dorf” mit eige­nem Qua­ran­tä­ne­be­reich in Form eines spe­zi­el­len Wohn­con­tai­ners errich­tet wer­den. Eine räum­li­che Tren­nung ist für die Abwehr von Virus­er­kran­kun­gen und das Über­le­ben der Wel­pen die wich­tigs­te Voraussetzung.

Ehren­amt­li­cher Ein­satz mit Herz

Hin­ter dem Ver­ein steht ein ein­ge­spiel­tes Vor­stands­team um Sabri­na Goos, Jan Mücher und Mai­ke Drae­ger sowie vie­le hel­fen­de Hän­de, die sich neben Beruf und Fami­lie ehren­amt­lich ein­brin­gen. Das Spek­trum der Auf­ga­ben reicht von der Betreu­ung der Pfle­ge­stel­len und der Vor­kon­trol­le über die Orga­ni­sa­ti­on von Sach- und Geld­spen­den bis hin zu regel­mä­ßi­gen Tier­schutz­rei­sen nach Rumä­ni­en, die von den Mit­glie­dern voll­stän­dig aus eige­ner Tasche finan­ziert werden.

Wer die wich­ti­ge Arbeit der Leucht­turm­hun­de unter­stüt­zen möch­te – sei es durch eine Mit­glied­schaft, Spen­den für das Wel­pen­dorf, die Bereit­stel­lung einer Pfle­ge­stel­le oder die Adop­ti­on eines Hun­des –, fin­det wei­te­re Infor­ma­tio­nen direkt beim Verein.

Per­sön­li­ches Ken­nen­ler­nen: Info­stand am 5. Sep­tem­ber in der Brückstraße

Wer sich per­sön­lich ein Bild von der Ver­eins­ar­beit machen, Fra­gen zu den Ver­mitt­lungs­hun­den stel­len oder das Pro­jekt „Wel­pen­dorf” unter­stüt­zen möch­te, hat dazu schon bald die Gele­gen­heit mit­ten in Emden: Am kom­men­den Sams­tag, den 5. Sep­tem­ber 2026, stellt sich der Ver­ein Leucht­turm­hun­de e. V. mit einem eige­nen Infor­ma­ti­ons­stand in der Brück­stra­ße vor. Die Mit­glie­der freu­en sich auf vie­le inter­es­sier­te Tier­freun­din­nen und Tier­freun­de, net­te Gesprä­che und einen regen Austausch.

Kon­takt und Information

  • Ver­ein: Leucht­turm­hun­de e. V.
  • Sitz: Krumm­hörn (Amts­ge­richt Aurich, VR201349)
  • E‑Mail: leuchtturmhunde@gmail.com
  • Tele­fon: 0170 8173109
  • Schwer­punk­te: Trans­pa­renz, Hil­fe vor Ort in Suce­ava, Ret­tung von Wel­pen und Ver­mitt­lung über Pflegestellen


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

Weiterlesen

auch inter­es­sant:

Anzeige

Fri­sche Luft und maxi­ma­le Effi­zi­enz: War­um die regel­mä­ßi­ge War­tung von Kli­ma­ge­rä­ten unver­zicht­bar ist

Ob an hei­ßen Som­mer­ta­gen zur zuver­läs­si­gen Küh­lung oder als effi­zi­en­te Heiz­un­ter­stüt­zung in den küh­le­ren Mona­ten: Moder­ne Kli­ma­an­la­gen und Wär­me­pum­pen sor­gen...

Neues aus Emden

Zukunft des VW-Werks in Emden: Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies macht Hoff­nung bei Standortbesuch

Die Dis­kus­sio­nen um die Zukunft des Volks­wa­gen-Werks in Emden gehen in eine ent­schei­den­de Pha­se. Am Mon­tag, 31. August 2026, tra­fen...

Blaulicht

Poli­zei­be­richt: Klet­ter­un­fall auf Bor­kum, Koka­in­fund nach Flucht und schwe­re Verkehrsunfälle

Auf Bor­kum muss­te ein Jugend­li­cher nach einem Klet­ter­un­fall per Hub­schrau­ber aus­ge­flo­gen wer­den. In Leer floh ein Mann vor einer Poli­zei­kon­trol­le...

Blaulicht

Poli­zei­be­richt: Öffent­lich­keits­fahn­dung nach zwei ver­miss­ten Mäd­chen aus Weener

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bit­tet die Bevöl­ke­rung um Mit­hil­fe bei der Suche nach zwei Teen­age­rin­nen aus Wee­ner. Die bei­den Mäd­chen ver­lie­ßen...

Blaulicht

Poli­zei­be­richt: Unfäl­le mit Ver­letz­ten, 2,3 Pro­mil­le am Steu­er und Diebstähle

In Ost­rhau­der­fehn ver­ur­sach­te ein betrun­ke­ner Trans­por­ter-Fah­rer einen Unfall, wäh­rend Unbe­kann­te dort zwei ver­schlos­se­ne Pkw bestah­len. In Fils­um und Leer wur­den...

Anzeige

Zwi­schen Stär­ke und Ver­ant­wor­tung: Was Selbst­hil­fe­grup­pen leis­ten kön­nen – und wo ihre Gren­zen liegen

Ein trau­ri­ger Stuhl­kreis, gedrück­te Stim­mung und Gesprä­che, die sich aus­schließ­lich um Sor­gen dre­hen: Über das The­ma Selbst­hil­fe kur­sie­ren nach wie...

Anzeige

Hoff­nung für Stra­ßen­hun­de: Der Ver­ein „Leucht­turm­hun­de e. V.” schlägt eine Brü­cke von Ost­fries­land nach Rumänien

Foto: Leucht­turm Hun­de e.V. - Wenn es um den Tier­schutz geht, machen Not und Leid an Lan­des­gren­zen nicht halt. Mit viel...

Blaulicht

Poli­zei­be­richt: Dieb­stäh­le in Leer und Emden sowie Parkplatz-Unfallflucht

Die Poli­zei ermit­telt nach zwei Dieb­stäh­len im städ­ti­schen Raum sowie einer Unfall­flucht auf einem Super­markt-Park­platz in Leer. Zeu­gen wer­den gebe­ten,...