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Tag der Deutschen Einheit – Erinnern, feiern, zusammenhalten
Deutschland. Jedes Jahr am 3. Oktober begeht die Bundesrepublik den Tag der Deutschen Einheit – ihren jüngsten und zugleich bedeutendsten Nationalfeiertag. Er erinnert an die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland im Jahr 1990, die nach Jahrzehnten der Teilung den Grundstein für das heutige vereinte Deutschland legte.
Ein historischer Moment
Die Teilung begann nach dem Zweiten Weltkrieg. Aus den Besatzungszonen der Alliierten entstanden zwei Staaten: 1949 die Bundesrepublik Deutschland (BRD) im Westen und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) im Osten. Millionen Menschen lebten in unterschiedlichen politischen Systemen – getrennt von Familien, Freunden und Heimat.
Der 9. November 1989 brachte die Wende: Der Fall der Berliner Mauer öffnete die innerdeutsche Grenze und wurde weltweit zum Symbol für Freiheit. Mit Inkrafttreten des Einigungsvertrags am 3. Oktober 1990 wurde die Wiedervereinigung offiziell – ein Meilenstein der deutschen Geschichte.
Mehr als ein Feiertag
Heute ist der 3. Oktober Anlass, an diesen Umbruch zu erinnern und die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zu würdigen. Städte und Gemeinden feiern den Tag mit Konzerten, Festakten und Ausstellungen. Jedes Jahr richtet ein anderes Bundesland die zentralen Feierlichkeiten aus – 2025 finden sie in Kassel (Hessen) statt.
Der Feiertag steht nicht nur für politische Veränderungen, sondern auch für den Mut und Zusammenhalt der Menschen, die in Leipzig, Berlin oder Dresden friedlich für Freiheit und Demokratie demonstrierten.
Blick in die Gegenwart
Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sind Unterschiede zwischen Ost und West noch spürbar, doch das Land ist enger zusammengerückt. Für die jüngere Generation ist ein vereintes Deutschland selbstverständlich – umso wichtiger bleibt es, die Bedeutung des 3. Oktober weiterzugeben.
Symbol für Einheit und Demokratie
Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Ausdruck nationalen Selbstverständnisses. Er zeigt, wie wertvoll Freiheit, Demokratie und Zusammenhalt sind – Werte, die auch heute verteidigt und gelebt werden müssen.
Redaktion: LeserECHO Emden
Neues aus Emden
Update 12.01.2026: Schulausfall in Emden – Kitas im Notbetrieb, Müllabfuhr erneut eingestellt
Emden. Die winterliche Wetterlage bleibt angespannt – und sorgt auch am Montag (12.01.2026) weiter für Einschränkungen im Alltag. Neben dem bereits bekannten Schulausfall und dem Notbetrieb in den Kitas betrifft die aktuelle Entwicklung nun auch erneut die Müllabfuhr. Grund sind laut Stadt Emden insbesondere gefrierender Regen und daraus resultierende erhebliche Gefährdungen im Straßenverkehr.
Wie die Stadt in einem Update am Montag um 10 Uhr mitteilt, wird die Müllabfuhr am heutigen Tag witterungsbedingt eingestellt. Eine Kontrolle im Entsorgungsgebiet Transvaal / Port Arthur habe ergeben, dass die aktuellen Straßenverhältnisse eine sichere Durchführung der Abfallleerung derzeit nicht zulassen. Zudem seien nur vereinzelt Abfallbehälter zur Leerung bereitgestellt worden, sodass offenbar auch viele Bürgerinnen und Bürger bereits von einem Ausfall ausgegangen seien. In Abstimmung mit der Betriebsleitung wurde daher entschieden, die Tour nicht durchzuführen.
Wichtig für Haushalte in den betroffenen Bereichen: Die ausgefallene Abfuhr kann aus organisatorischen Gründen nicht nachgeholt werden und entfällt ersatzlos. Bereits bereitgestellte Abfallbehälter sollen daher wieder vom Straßenrand zurückgeholt werden. Nach derzeitigem Stand geht die Stadt davon aus, dass die Müllabfuhr am Dienstag im Bereich Barenburg / Harsweg wieder ohne Risiko durchgeführt werden kann.
Bereits am Sonntag (11.01.2026) hatte die Stadt über Einschränkungen für Montag informiert. Demnach fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in Emden am 12.01.2026 aus. Die berufsbildenden Schulen (BBS) wechseln am Montag in den Distanzunterricht. Zusätzlich gehen die Kitas – wie bereits am vergangenen Freitag – in den Notbetrieb. Die Betreuung wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernommen, die keine lange Anfahrt haben und die Einrichtungen sicher erreichen können.
Die Stadt bittet um Verständnis für die Maßnahmen, die ausschließlich dem Schutz der Mitarbeitenden sowie aller Verkehrsteilnehmenden dienen. Angesichts der weiterhin unsicheren Wetterlage sind kurzfristige Änderungen möglich.
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Redaktion: LeserECHO Emden
Neues aus Emden
12.01.2026: Schulausfall in Emden – Kitas wechseln in den Notbetrieb
Emden. Die winterlichen Witterungsbedingungen halten an und führen auch zu Beginn der neuen Woche zu weiteren Einschränkungen im öffentlichen Leben. Wie die Stadt Emden am Sonntag (11.01.2026) mitteilt, kommt es am Montag, den 12. Januar 2026, erneut zu Ausfällen im Schul- und Betreuungsbetrieb. Eltern, Schülerinnen und Schüler sollten sich auf einen eingeschränkten Start in die Woche einstellen.
Der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in Emden fällt am Montag vollständig aus. Damit reagiert die Stadt weiterhin auf die anhaltenden Probleme durch Schnee und Glätte, die sichere Schulwege und den Transport erschweren. Die berufsbildenden Schulen (BBS) wechseln am 12.01.2026 erneut in den Distanzunterricht, sodass der Unterricht dort digital fortgeführt wird.
Auch die städtischen Kindertagesstätten sind betroffen. Wie bereits am vergangenen Freitag gehen die Kitas am Montag in den Notbetrieb. Die Betreuung wird dabei ausschließlich durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichergestellt, die keine lange Anfahrt haben und die Einrichtungen sicher erreichen können. Ziel ist es, zumindest eine Grundbetreuung für Familien mit dringendem Bedarf aufrechtzuerhalten.
Darüber hinaus informiert die Stadt, dass auch weitere Kitas sowie freie Träger durch den zuständigen städtischen Fachdienst benachrichtigt werden. Diese Einrichtungen werden sich direkt mit den betroffenen Eltern in Verbindung setzen und über ihr jeweiliges Vorgehen informieren. Eltern werden gebeten, die Rückmeldungen ihrer Kita aufmerksam zu verfolgen und nur im unbedingt notwendigen Fall auf die Notbetreuung zurückzugreifen.
Die Stadt Emden bittet um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen. Sie dienen in erster Linie der Sicherheit von Kindern, Eltern sowie Beschäftigten. Angesichts der weiterhin angespannten Wetterlage sind kurzfristige Anpassungen auch in den kommenden Tagen möglich.
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Redaktion: LeserECHO Emden






