Blaulicht
Emden & Region: Einbruch in Ferienhaus – Transporter aufgebrochen – Unfallflucht auf der A31 – Alkohol am Lenker und riskante Autobahn-Aktion
Die Polizeiinspektion Leer/Emden berichtet am 19.03.2026 über mehrere Straftaten und Verkehrsunfälle in Emden, Rhauderfehn, Uplengen und auf der A31. Neben Einbrüchen und Diebstählen beschäftigten insbesondere mehrere gefährliche Situationen im Straßenverkehr die Einsatzkräfte.
In Emden ist in der vergangenen Woche ein bislang unbekannter Täter in ein leerstehendes Ferienhaus in der Stettiner Straße eingebrochen. Ob Gegenstände entwendet wurden, ist derzeit noch unklar. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
In der Nacht zu Mittwoch wurde gegen 03:00 Uhr in der Rhauderwieke in Rhauderfehn ein VW‑Transporter einer Firma Ziel von Dieben. Auf bislang ungeklärte Weise verschafften sich die Täter Zugang zum Fahrzeug und entwendeten Gegenstände im Wert eines niedrigen vierstelligen Betrags. Auch hier bittet die Polizei um Hinweise.
Auf der A31 zwischen Emden‑Ost und Riepe kam es am Mittwochmorgen gegen 09:10 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein Lkw MAN geriet aus bislang unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Außenschutzplanke, wühlte die Berme auf und riss ein Verkehrszeichen aus der Verankerung, das auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Der Fahrer setzte seine Fahrt zunächst fort. Die Polizei konnte den 31‑jährigen Lkw‑Fahrer aus Moormerland später ermitteln und leitete ein Strafverfahren ein.
Ebenfalls am Mittwochmorgen führte die tief stehende Sonne zu einem Unfall in Uplengen. Gegen 08:35 Uhr übersah ein 62‑jähriger Ford‑Fahrer auf der Großsander Straße (L24) einen vor ihm haltenden Hecklader-Lkw. Beim Zusammenstoß wurden sowohl der Pkw‑Fahrer als auch ein 37‑jähriger Mitfahrer im Lkw leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich.
In Emden kam es am Mittwochnachmittag gegen 15:25 Uhr zu einem weiteren Unfall mit Alkoholeinfluss. Ein 20‑jähriger Pedelec‑Fahrer übersah in der Bismarckstraße im Kreuzungsbereich eine von rechts kommende, vorfahrtsberechtigte 38‑jährige VW‑Fahrerin und prallte gegen das Heck ihres Fahrzeugs. Der junge Mann verletzte sich leicht. Ein Atemalkoholtest ergab 1,24 Promille, eine Blutentnahme wurde angeordnet. Der Schaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.
Für zusätzliche Gefahr sorgte eine Pannensituation auf der A31 zwischen Leer‑Nord und Leer‑West. Nachdem ein Lkw auf dem Pannenstreifen abgestellt worden war, parkten zwei Männer im Alter von 34 und 26 Jahren ihre Pkw zwischen Pannenstreifen und Hauptfahrstreifen, um den Verkehr auf den Überholfahrstreifen umzuleiten. Die Polizei sucht nun Zeugen, die durch diese Maßnahme möglicherweise gefährdet wurden oder brenzlige Situationen beobachtet haben.
Für Hinweise: Polizei Leer 0491‑976900 | Polizei Emden 04921‑8910 | Autobahnpolizei Leer 0491‑960740
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Redaktion: LeserECHO Emden
Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden (ots)
Blaulicht
Ostrhauderfehn: Unfall mit 2,28 Promille – Hundehalterin in Weener zu Boden gestoßen
Eine Autofahrerin hat in Ostrhauderfehn eine Ampelanlage beschädigt und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt. Bei einer späteren Kontrolle ergab ein Atemalkoholtest 2,28 Promille. In Weener sucht die Polizei Zeugen, nachdem eine 67-jährige Hundehalterin auf einem Supermarktparkplatz zu Boden gestoßen und leicht verletzt worden ist. Darüber berichtet die Polizeiinspektion Leer/Emden in ihrer Mitteilung vom 4. November 2026.
Ostrhauderfehn – Fahrerin beschädigt Ampel und entfernt sich vom Unfallort
Am 3. November 2026 gegen 19:45 Uhr wollte eine 31-jährige VW-Fahrerin von der Hauptstraße in Ostrhauderfehn in die 1. Südwieke abbiegen. Dabei touchierte und beschädigte sie nach Polizeiangaben eine Ampelanlage. Anschließend entfernte sie sich unerlaubt vom Unfallort.
Im Rahmen polizeilicher Maßnahmen konnten Beamte die Frau kontrollieren. Dabei ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholisierung. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,28 Promille. Die Polizei veranlasste eine Blutentnahme und stellte den Führerschein der 31-Jährigen sicher.
Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Weener – 67-Jährige nach Streit auf Parkplatz leicht verletzt
Auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes an der Mühlenstraße in Weener kam es am 2. November 2026 zwischen 15:45 und 17:00 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Hundehaltern.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich eine 67-jährige Frau mit ihrem Hund auf dem Parkplatz auf, als sie mit einem bislang unbekannten Mann in einen verbalen Streit geriet. Im weiteren Verlauf soll der Mann die Frau zu Boden gestoßen haben. Sie stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Anschließend entfernte sich der Unbekannte mit seinem Hund vom Parkplatz.
Der Mann wird als groß und kräftig beschrieben. Er hatte rötliche Haare und einen Bart. Angaben zu seiner Bekleidung liegen nicht vor. Bei seinem Hund soll es sich um einen kleinen Mischling mit hellbraunem Fell gehandelt haben.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem beschriebenen Mann geben können, sich bei der Polizeistation Weener unter 04951–914820 zu melden.
Dienststellenverzeichnis
Polizei Leer 0491–976900
Polizei Emden 04921–8910
Autobahnpolizei Leer 0491–960740
Polizeistation Borkum 04922–91860
Polizeistation Bunde 04953–921520
Polizeistation Filsum 04957–928120
Polizeistation Hesel 04950–995570
Polizeistation Jemgum 04958–910420
Polizeistation Moormerland 04954–955450
Polizeistation Ostrhauderfehn 04952–829680
Polizeistation Rhauderfehn 04952–9230
Polizeistation Uplengen 04956–927450
Polizeistation Weener 04951–914820
Polizeistation Westoverledingen 04955–937920
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Redaktion: LeserECHO Emden
Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden (ots)
Blaulicht
Emden: Trösteteddys für Einsatzfahrzeuge – Deutsche Teddy-Stiftung übergibt emotionale Ersthelfer an Polizei und Rettungsdienst
Verkehrsunfälle, schwere Brände, häusliche Notfälle oder das Miterleben von Straftaten stellen für Kinder tiefgreifende Ausnahmesituationen dar. Um jungen Betroffenen in solchen Momenten akuter Angst und Verunsicherung sofort beizustehen, führen Polizei und Rettungsdienst im Einsatzgebiet künftig erneut sogenannte Trösteteddys mit sich. Ermöglicht wird dies durch eine Spendenübergabe der Deutschen Teddy-Stiftung an die Einsatzkräfte in Emden.
Emotionaler Anker bei Einsätzen: Kuscheltiere helfen Kindern bei der Krisenbewältigung
Die kleinen Stofftiere fungieren bei Notfalleinsätzen als gezieltes psychologisches Hilfsmittel für Einsatzkräfte. Sie kommen zum Einsatz, wenn Polizeibeamtinnen, Polizeibeamte oder Rettungsdienstpersonal auf Kinder treffen, die sich in belastenden oder beängstigenden Lagen befinden. Dabei ist unerheblich, ob die Minderjährigen selbst unmittelbar zu Schaden gekommen sind oder das Geschehen als Zeugen miterlebt haben.
Die Trösteteddys dienen als greifbarer emotionaler Anker: Sie erleichtern es den Einsatzkräften, Ängste abzubauen, eine vertrauensvolle Kommunikation aufzubauen und den Kindern das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Das Kuscheltier signalisiert den Heranwachsenden auf einfache, aber wirkungsvolle Weise, dass sie in der Krisensituation nicht allein gelassen werden.
Feierliche Übergabe am 10. November 2026 beim Rettungsdienst in Emden
Die offizielle Übergabe der Trösteteddys durch Vertreter der Deutschen Teddy-Stiftung an die Polizei Emden und den örtlichen Rettungsdienst findet am Dienstag, den 10. November 2026, um 14:30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Gebäude des Rettungsdienstes Emden in der Hermann-Löns-Straße 12 (26721 Emden). Mit der Bereitstellung der Kuscheltiere stärkt die Stiftung die personelle und materielle Handlungsfähigkeit der Rettungskräfte bei der seelischen Betreuung von Kindern direkt am Einsatzort. Das gemeinsame Engagement unterstreicht den hohen Stellenwert, den der Schutz und die psychosoziale Fürsorge junger Menschen im Ernstfall einnehmen.
Polizei Leer 0491–976900
Polizei Emden 04921–8910
Autobahnpolizei Leer 0491–960740
Polizeistation Borkum 04922–91860
Polizeistation Bunde 04953–921520
Polizeistation Filsum 04957–928120
Polizeistation Hesel 04950–995570
Polizeistation Jemgum 04958–910420
Polizeistation Moormerland 04954–955450
Polizeistation Ostrhauderfehn 04952–829680
Polizeistation Rhauderfehn 04952–9230
Polizeistation Uplengen 04956–927450
Polizeistation Weener 04951–914820
Polizeistation Westoverledingen 04955–937920
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Redaktion: LeserECHO Emden
Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden (ots)




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