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Son­nen­schutz für den Auto­lack: War­um Kera­mik­ver­sie­ge­lung von Meis­ter­glanz im Som­mer so wich­tig ist

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Som­mer­li­che Tem­pe­ra­tu­ren, lan­ge Urlaubs­fahr­ten und strah­len­der Son­nen­schein sind für vie­le Auto­fah­rer die schöns­te Zeit des Jah­res. Für den Lack eines Fahr­zeugs bedeu­tet die war­me Jah­res­zeit jedoch oft eine ech­te Belas­tungs­pro­be. Inten­si­ve UV-Strah­lung, hohe Tem­pe­ra­tu­ren und hart­nä­cki­ge Insek­ten­res­te kön­nen die Ober­flä­che dau­er­haft schä­di­gen und den Glanz des Fahr­zeugs erheb­lich beeinträchtigen.

Immer mehr Fahr­zeug­be­sit­zer set­zen des­halb auf eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung von Meis­ter­glanz. Die moder­ne Schutz­schicht gilt als eine der effek­tivs­ten Metho­den, um den Lack lang­fris­tig vor Umwelt­ein­flüs­sen zu schüt­zen und gleich­zei­tig die Pfle­ge deut­lich zu erleichtern.

War­um Son­ne dem Auto­lack zusetzt

Vie­le Auto­fah­rer unter­schät­zen die Aus­wir­kun­gen von UV-Strah­lung auf den Fahr­zeug­lack. Ähn­lich wie die Haut wird auch der Lack über Jah­re hin­weg durch die Son­nen­ein­strah­lung belastet.

Die ener­gie­rei­chen UV-Strah­len grei­fen die Bin­de­mit­tel im Klar­lack an und lösen soge­nann­te Oxi­da­ti­ons­pro­zes­se aus. Mit der Zeit ver­liert die Ober­flä­che ihren Glanz, Far­ben wir­ken blas­ser und der Lack bekommt ein stump­fes Erscheinungsbild.

Beson­ders betrof­fen sind rote, gel­be und dunk­le Lackie­run­gen. Sie zei­gen Alte­rungs­er­schei­nun­gen oft frü­her als hel­le Farben.

Hin­zu kommt die Hit­ze­ent­wick­lung. An son­ni­gen Tagen kön­nen sich Karos­se­rie­flä­chen auf Tem­pe­ra­tu­ren von 60 bis 70 Grad Cel­si­us auf­hei­zen. Dadurch wird der Lack emp­find­li­cher gegen­über Schmutz, Umwelt­ein­flüs­sen und mecha­ni­schen Belastungen.

Insek­ten­res­te sind mehr als nur ein Schönheitsproblem

Wer im Som­mer regel­mä­ßig auf Auto­bah­nen oder Land­stra­ßen unter­wegs ist, kennt das Pro­blem: Nach kur­zer Zeit sam­meln sich zahl­rei­che Insek­ten­res­te auf Stoß­fän­ger, Motor­hau­be und Außenspiegeln.

Was vie­le nicht wis­sen: Die Rück­stän­de ent­hal­ten Pro­te­ine, Säu­ren und Sal­ze. Unter der Ein­wir­kung von Hit­ze kön­nen die­se Stof­fe regel­recht in die Lack­ober­flä­che einbrennen.

Die Fol­ge sind soge­nann­te Ätz­spu­ren oder Schat­ten­bil­der, die sich oft nur mit auf­wen­di­gen Polier­ar­bei­ten ent­fer­nen las­sen. In man­chen Fäl­len blei­ben die Schä­den sogar dau­er­haft sichtbar.

So funk­tio­niert eine Keramikversiegelung

Eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung bil­det eine zusätz­li­che Schutz­schicht auf dem Fahr­zeug­lack. Die meis­ten hoch­wer­ti­gen Pro­duk­te basie­ren auf Sili­zi­um­di­oxid (SiO₂) oder Sili­zi­um­kar­bid (SiC).

Nach dem Auf­tra­gen ver­bin­den sich die Inhalts­stof­fe che­misch mit dem Klar­lack und bil­den eine extrem dün­ne, glas­ar­ti­ge Schutz­schicht. Die­se ist nur weni­ge Mikro­me­ter stark, bie­tet jedoch zahl­rei­che Vorteile.

Die Ver­sie­ge­lung wirkt wie ein Schutz­schild gegen UV-Strah­lung, Hit­ze, Schmutz und che­mi­sche Belas­tun­gen. Gleich­zei­tig sorgt sie für eine beson­ders glat­te Ober­flä­che, auf der Was­ser und Schmutz deut­lich schlech­ter haften.

Die wich­tigs­ten Vor­tei­le im Überblick

Schutz vor UV-Strah­lung und Hitze

Die Kera­mik­schicht redu­ziert die Belas­tung durch Son­nen­ein­strah­lung und ver­lang­samt die Alte­rung des Klar­lacks. Dadurch blei­ben Glanz und Farb­in­ten­si­tät deut­lich län­ger erhalten.

Weni­ger Angriffs­flä­che für Insek­ten und Vogelkot

Insek­ten­res­te, Vogel­kot oder sau­rer Regen kön­nen den Lack weni­ger stark angrei­fen. Die Schutz­schicht ver­hin­dert zwar kei­ne Ver­schmut­zung, erschwert aber das Ein­bren­nen aggres­si­ver Rück­stän­de erheblich.

Easy-to-Clean-Effekt

Ein gro­ßer Vor­teil ist die stark was­ser­ab­wei­sen­de Ober­flä­che. Regen­was­ser perlt ab und nimmt Schmutz­par­ti­kel häu­fig direkt mit. Dadurch wird die Fahr­zeug­wä­sche ein­fa­cher und schonender.

Mehr Glanz und Farbtiefe

Vie­le Auto­fah­rer ent­schei­den sich allein wegen der Optik für eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung. Die spie­geln­de Ober­flä­che ver­stärkt Refle­xio­nen und sorgt für einen beson­ders tie­fen, hoch­wer­ti­gen Glanz.

Schutz vor fei­nen Waschkratzern

Eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung macht den Lack nicht kratz­fest. Sie kann jedoch fei­ne Wasch­krat­zer und soge­nann­te Swirls redu­zie­ren und dient als zusätz­li­che Schutz­schicht zwi­schen Lack und Umwelteinflüssen.

Kera­mik­ver­sie­ge­lung, Wachs oder klas­si­sche Versiegelung?

Wer sein Fahr­zeug schüt­zen möch­te, hat ver­schie­de­ne Möglichkeiten.

Auto­wachs sorgt für einen schö­nen Glanz, bie­tet jedoch meist nur eini­ge Wochen bis weni­ge Mona­te Schutz.

Syn­the­ti­sche Lack­ver­sie­ge­lun­gen hal­ten oft meh­re­re Mona­te und bie­ten eine soli­de Schutz­wir­kung gegen Umwelteinflüsse.

Eine pro­fes­sio­nel­le Kera­mik­ver­sie­ge­lung kann – je nach Pro­dukt, Nut­zung und Pfle­ge – zwi­schen einem und fünf Jah­ren wirk­sam blei­ben. Dadurch stellt sie die lang­le­bigs­te Lösung dar.

Die Vor­be­rei­tung ent­schei­det über die Haltbarkeit

Bevor eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung auf­ge­tra­gen wird, muss der Lack gründ­lich gerei­nigt und vor­be­rei­tet werden.

Dazu gehö­ren unter anderem:Intensive Vor­wä­sche
Ent­fer­nung von Flug­rost und Tee­rab­la­ge­run­gen
Lack­kne­ten zur Tie­fen­rei­ni­gung
Poli­tur zur Besei­ti­gung von Lack­de­fek­ten
Ent­fet­tung der Oberfläche

Erst anschlie­ßend wird die Kera­mik­schicht auf­ge­tra­gen und kann sich dau­er­haft mit dem Klar­lack verbinden.

So bleibt die Schutz­schicht lan­ge erhalten

Auch nach der Ver­sie­ge­lung lohnt sich die rich­ti­ge Pflege.

Emp­foh­len werden:Handwäsche mit pH-neu­tra­lem Sham­poo
Wei­che Wasch­hand­schu­he
Regel­mä­ßi­ges Ent­fer­nen von Insek­ten­res­ten
Sorg­fäl­ti­ges Trock­nen nach der Wäsche
Spe­zi­el­le Sili­ca-Pfle­ge­pro­duk­te zur Auf­fri­schung der Schutzwirkung

Wer die­se Hin­wei­se beach­tet, kann die Lebens­dau­er der Ver­sie­ge­lung deut­lich verlängern.

War­um sich Kera­mik­ver­sie­ge­lung beson­ders im Som­mer lohnt

Gera­de in den war­men Mona­ten zeigt eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung ihre größ­ten Vor­tei­le. Sie schützt vor inten­si­ver UV-Strah­lung, erschwert das Ein­bren­nen von Insek­ten­res­ten und redu­ziert den Pfle­ge­auf­wand erheblich.

Beson­ders Fah­re­rin­nen und Fah­rer, deren Fahr­zeu­ge häu­fig im Frei­en ste­hen oder regel­mä­ßig lan­ge Stre­cken zurück­le­gen, pro­fi­tie­ren von der zusätz­li­chen Schutzschicht.

Neben dem opti­schen Vor­teil trägt eine gepfleg­te Lack­ober­flä­che auch zum Wert­erhalt des Fahr­zeugs bei. Ein glän­zen­der, gut geschütz­ter Lack macht sich spä­tes­tens beim Wie­der­ver­kauf bemerkbar.

Fazit: Der wirk­sams­te Son­nen­schutz für den Lack

Eine pro­fes­sio­nel­le Kera­mik­ver­sie­ge­lung zählt heu­te zu den effek­tivs­ten Metho­den, um Fahr­zeug­lack lang­fris­tig vor UV-Strah­lung, Hit­ze und Umwelt­ein­flüs­sen zu schüt­zen. Gleich­zei­tig erleich­tert sie die Rei­ni­gung und sorgt für einen dau­er­haft hoch­wer­ti­gen Glanz.

Wer sein Fahr­zeug häu­fig der Son­ne aus­setzt oder Wert auf Wert­erhalt und Pfle­ge­leich­tig­keit legt, fin­det in der Kera­mik­ver­sie­ge­lung eine nach­hal­ti­ge Inves­ti­ti­on für vie­le Jahre.

Quellen/Kontakt/Hinweise

Grund­la­ge die­ses Bei­trags sind Infor­ma­tio­nen zur Wir­kungs­wei­se moder­ner Kera­mik­ver­sie­ge­lun­gen sowie Hin­wei­se zur Fahr­zeug­pfle­ge und zum Schutz von Autola­cken vor UV-Strah­lung und Umwelteinflüssen.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Hei­zungs­tausch mit Rekord­för­de­rung: War­um sich schnel­les Han­deln für Haus­be­sit­zer jetzt dop­pelt auszahlt

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Foto: Die­ses Bild wur­de mit­hil­fe von KI erstellt / bearbeitet.

Die Ener­gie­wen­de in den eige­nen vier Wän­den zählt für vie­le Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer der­zeit zu den wich­tigs­ten The­men. Wer auf moder­ne, zukunfts­si­che­re Heiz­tech­nik wie die Wär­me­pum­pe umsteigt, kann aktu­ell von einer beacht­li­chen staat­li­chen För­de­rung pro­fi­tie­ren: Über das Pro­gramm der KfW sind bis zu 80 Pro­zent Zuschuss mög­lich — das ent­spricht bei anre­chen­ba­ren Kos­ten von 28.000 Euro einer maxi­ma­len För­der­sum­me von bis zu 22.400 Euro. Wer früh­zei­tig han­delt, sichert sich dabei die bes­ten Konditionen.

So setzt sich die maxi­ma­le För­de­rung zusammen

Die staat­li­che Hei­zungs­för­de­rung ist modu­lar auf­ge­baut, damit mög­lichst vie­le Haus­hal­te gezielt unter­stützt wer­den. Grund­la­ge bil­det eine 30-pro­zen­ti­ge Grund­för­de­rung, die grund­sätz­lich allen pri­va­ten Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mern zusteht, die eine alte Hei­zung durch ein kli­ma­freund­li­ches Sys­tem erset­zen. Hin­zu kommt ein gestaf­fel­ter Ein­kom­mens­bo­nus von 10 bis 40 Pro­zent, der gezielt Haus­hal­te mit gerin­ge­rem und mitt­le­rem Ein­kom­men ent­las­tet. Wer sich beson­ders zügig von einer min­des­tens 20 Jah­re alten Hei­zungs­an­la­ge trennt, pro­fi­tiert zusätz­lich vom 16-pro­zen­ti­gen Kli­ma­ge­schwin­dig­keits­bo­nus. Fami­li­en mit Kin­dern erhal­ten durch neue Rege­lun­gen außer­dem einen zusätz­li­chen Fami­li­en­zu­schlag, der die finan­zi­el­le Ent­las­tung wei­ter erhöht. In der Spit­ze las­sen sich die­se Bau­stei­ne bis zu einem Höchst­satz von 80 Pro­zent kombinieren.

Der Zeit­fak­tor: War­um Abwar­ten teu­er wer­den kann

Die aktu­el­len För­der­be­din­gun­gen blei­ben nicht dau­er­haft auf die­sem Niveau bestehen. Sowohl die maxi­mal bezu­schuss­ten för­der­fä­hi­gen Kos­ten als auch der Kli­ma­ge­schwin­dig­keits­bo­nus wer­den halb­jähr­lich schritt­wei­se abge­senkt. Wer die Moder­ni­sie­rung auf die lan­ge Bank schiebt, ris­kiert damit, bares Geld zu ver­schen­ken. Je frü­her die Umstel­lung geplant und der För­der­an­trag gestellt wird, des­to höher fällt der staat­li­che Zuschuss aus — ein star­kes Argu­ment für zeit­na­hes Handeln.

Das Kos­ten­ri­si­ko bei alten Gasheizungen

Neben den attrak­ti­ven För­der­mit­teln spre­chen auch hand­fes­te wirt­schaft­li­che Argu­men­te für den Umstieg. Ab 2027 greift der euro­päi­sche Emis­si­ons­han­del für Gebäu­de und Ver­kehr noch stär­ker. Da die CO₂-Beprei­sung markt­ba­siert erfolgt, lässt sich kaum ver­läss­lich vor­her­sa­gen, wie stark die Kos­ten in den kom­men­den Jah­ren stei­gen wer­den. Hin­zu kommt ein wei­te­rer Effekt: Je mehr Haus­hal­te aus dem Gas­netz aus­stei­gen, des­to weni­ger Nut­ze­rin­nen und Nut­zer tei­len sich die fixen Infra­struk­tur­kos­ten — mit der Fol­ge, dass die Netz­ent­gel­te für ver­blei­ben­de Gas­kun­den zusätz­lich stei­gen dürf­ten. Eine moder­ne Wär­me­pum­pe hin­ge­gen nutzt zu einem gro­ßen Teil kos­ten­freie Umwelt­wär­me aus Luft, Erd­reich oder Grund­was­ser. Damit ent­fällt für Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer das direk­te Preis­ri­si­ko, das mit stei­gen­den CO₂-Abga­ben auf fos­si­le Brenn­stof­fe ver­bun­den ist.

Ihr regio­na­ler Part­ner vor Ort: Teb­bens Haustechnik

Von den tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten bis zum büro­kra­ti­schen För­der­an­trag im KfW-Por­tal „Mei­ne KfW“ gibt es rund um den Hei­zungs­tausch vie­le Fra­gen zu klä­ren. Hier steht das Team von Teb­bens Haus­tech­nik als erfah­re­ner Fach­be­trieb kom­pe­tent zur Sei­te. Die Exper­tin­nen und Exper­ten ana­ly­sie­ren die indi­vi­du­el­le Immo­bi­li­en­si­tua­ti­on, ermit­teln das pas­sen­de Heiz­sys­tem für den jewei­li­gen Bedarf und beglei­ten Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer Schritt für Schritt — von der Pla­nung über die För­der­be­ra­tung bis zur fach­ge­rech­ten Installation.

Wer prü­fen möch­te, wel­ches Ein­spar­po­ten­zi­al im eige­nen Gebäu­de steckt und wie sich der maxi­ma­le KfW-Zuschuss für die neue Hei­zung sichern lässt, wen­det sich am bes­ten direkt an Teb­bens Haus­tech­nik.

(Hin­weis: Anga­ben zu För­der­sät­zen basie­ren auf den aktu­el­len KfW-Richt­li­ni­en unter kfw.de/heizung. Irr­tü­mer und kurz­fris­ti­ge För­der­än­de­run­gen vorbehalten.)


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Ein­satz für den Arten­schutz: Die Deut­sche Wild­tier Stif­tung mit Info-Stand im Dol­lart­Cen­ter Emden

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Wild­bie­nen im Mit­tel­punkt: Deut­sche Wild­tier Stif­tung infor­miert im DOC

Wer der­zeit im Dol­lart­Cen­ter Emden unter­wegs ist, kann sich an einem beson­de­ren Infor­ma­ti­ons­stand über die fas­zi­nie­ren­de Welt der Wild­bie­nen infor­mie­ren. Die Deut­sche Wild­tier Stif­tung wid­met ihre aktu­el­le Aus­stel­lung im DOC ganz den klei­nen, aber wich­ti­gen Bestäu­bern und zeigt, war­um Wild­bie­nen für unse­re Natur und unser täg­li­ches Leben eine so gro­ße Bedeu­tung haben.

Unschein­ba­re Hel­fer mit gro­ßer Bedeutung

Wild­bie­nen leis­ten jeden Tag wich­ti­ge Arbeit in unse­rer Umwelt. Wäh­rend sie von Blü­te zu Blü­te flie­gen, bestäu­ben sie zahl­rei­che Wild- und Nutz­pflan­zen. Damit tra­gen sie dazu bei, dass sich Pflan­zen ver­meh­ren kön­nen und vie­le Obst- und Gemü­se­sor­ten über­haupt wach­sen. Anders als häu­fig ange­nom­men, leben die meis­ten Wild­bie­nen nicht in gro­ßen Völ­kern. Vie­le Arten sind Ein­zel­gän­ger und füh­ren ein eher ver­bor­ge­nes Leben.

Am Info­stand im DOC erfah­ren Besu­che­rin­nen und Besu­cher mehr über die unter­schied­li­chen Wild­bie­nen­ar­ten, ihre Lebens­wei­se und die Bedin­gun­gen, die sie zum Über­le­ben benö­ti­gen. Anschau­li­che Infor­ma­tio­nen machen deut­lich, wie viel­fäl­tig die Welt der Wild­bie­nen ist und wel­chen Her­aus­for­de­run­gen die Tie­re gegen­über­ste­hen. Feh­len­de Nist­mög­lich­kei­ten, der Rück­gang geeig­ne­ter Blüh­pflan­zen, zuneh­men­de Flä­chen­ver­sie­ge­lung und der Ein­satz von Pflan­zen­schutz­mit­teln erschwe­ren es vie­len Arten, aus­rei­chend Nah­rung und geeig­ne­te Lebens­räu­me zu finden.

Was kann jeder Ein­zel­ne tun?

Die Aus­stel­lung zeigt zugleich, dass Wild­bie­nen­schutz nicht nur in gro­ßen Natur­schutz­ge­bie­ten statt­fin­det. Auch klei­ne Maß­nah­men im eige­nen Gar­ten, auf dem Bal­kon oder rund um das Haus kön­nen den Tie­ren hel­fen. Hei­mi­sche Blüh­pflan­zen, eine mög­lichst natur­na­he Gestal­tung und der Ver­zicht auf unnö­ti­ge che­mi­sche Pflan­zen­schutz­mit­tel schaf­fen wich­ti­ge Nah­rungs­quel­len. Auch soge­nann­te Nist­hil­fen kön­nen einen Bei­trag leis­ten — vor­aus­ge­setzt, sie sind fach­ge­recht gebaut und an einem geeig­ne­ten Ort angebracht.

Beson­ders wert­voll sind Pflan­zen, die zu unter­schied­li­chen Zei­ten im Jahr blü­hen. So fin­den Wild­bie­nen vom Früh­jahr bis in den Herbst hin­ein Nah­rung. Wich­tig ist außer­dem, nicht jede Flä­che voll­stän­dig auf­zu­räu­men: Tot­holz, san­di­ge Stel­len, tro­cke­ne Pflan­zen­stän­gel und klei­ne unge­stör­te Berei­che kön­nen als Nist­plät­ze dienen.

Infor­mie­ren und für die Natur sensibilisieren

Der Info­stand der Deut­schen Wild­tier Stif­tung lädt dazu ein, sich wäh­rend des Ein­kaufs Zeit zu neh­men und mehr über Wild­bie­nen zu erfah­ren. Die Aus­stel­lung rich­tet sich an Erwach­se­ne eben­so wie an Fami­li­en und Kin­der. Sie erklärt auf ver­ständ­li­che Wei­se, war­um der Schutz der Wild­bie­nen eine gemein­sa­me Auf­ga­be ist und wie sich mit ein­fa­chen Ver­än­de­run­gen im All­tag etwas für die Arten­viel­falt tun lässt.

Der Besuch im DOC bie­tet damit nicht nur Gele­gen­heit zum Ein­kau­fen, son­dern auch einen infor­ma­ti­ven Blick auf ein The­ma, das unmit­tel­bar mit unse­rer Umwelt ver­bun­den ist. Wer die Aus­stel­lung auf­merk­sam betrach­tet, nimmt viel­leicht nicht nur neu­es Wis­sen, son­dern auch eini­ge Ideen für den eige­nen Gar­ten oder Bal­kon mit nach Hause.

Die Aus­stel­lung im Überblick

  • Ort: Dol­lart­Cen­ter Emden
  • The­ma: Wild­bie­nen und ihr Bei­trag zur Artenvielfalt
  • Schwer­punkt: Lebens­wei­se, Gefähr­dung und Schutzmöglichkeiten
  • Ziel: Infor­ma­ti­on und Sen­si­bi­li­sie­rung für den Wildbienenschutz
  • Ver­an­stal­ter: Deut­sche Wild­tier Stiftung


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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