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Musik, Wasserspaß und besondere Entdeckungen: Das Delft- & Hafenfest begeistert Emden
Drei Tage lang stand Emdens Innenstadt ganz im Zeichen von Musik, maritimem Flair und buntem Festtreiben. Rund um den Ratsdelft sorgte das Delft‑ & Hafenfest mit Fahrgeschäften, kulinarischen Angeboten, Aktionen für Kinder, Piratenflair und einem vielseitigen Bühnenprogramm für viele Begegnungen und sommerliche Stimmung.
Eröffnung und Freitag: Piratenklänge bis Rock‑Beats
Bereits am Freitag wurde das Fest offiziell eröffnet. Auf den Bühnen im Stadtgarten und am Hafentor startete ein abwechslungsreiches Musikprogramm: Der niederländische Piratenchor De Stromvogels, die Lokalpiloten, Linc van Johnson und die North Western Blues Connection brachten unterschiedliche musikalische Facetten an den Delft. Am Abend sorgten DJ‑Sets sowie die Bands Off Limits und Rockshots für Stimmung bis in die Nacht.

Wasserspiele und Schlauchbootrennen
Ein Höhepunkt des Freitags waren die Wasserspiele im Ratsdelft. Beim IHK‑Schlauchbootrennen mit Gummientenjagd lieferten sich die Teams spannende Duelle auf dem Wasser. Hier waren Paddelkraft, Geschick und Teamgeist gefragt – und natürlich blieb es nicht immer trocken. Das Publikum verfolgte die Rennen direkt an der Delfttreppe und feuerte die Teilnehmenden lautstark an.

Wetterfest und spektakulär: Die WaterRoll‑Challenge
Der Samstag zeigte sich wettertechnisch von seiner ungemütlichen Seite. Regen und grauer Himmel konnten der Stimmung beim Delft‑ & Hafenfest jedoch nichts anhaben. Besonders bei der Costa‑WaterRoll‑Challenge wurde deutlich, wie motiviert die Teams waren: Trotz der nassen Bedingungen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Ehrgeiz, Humor und sportlichem Einsatz in die transparenten Wasserrollen.
Im letzten Rennen setzten die Gewinner schließlich ein eindrucksvolles Ausrufezeichen. Mit einer Bestzeit von nur 32 Sekunden stellten sie noch einmal ganz neue Maßstäbe auf. Der Jubel an der Delfttreppe zeigte, dass die WaterRoll‑Challenge auch bei Regen zu den spannendsten und unterhaltsamsten Programmpunkten des Festwochenendes gehörte.

Musikalische Vielfalt auf zwei Bühnen
Auch am Samstag ging das Musikprogramm mit vielen unterschiedlichen Stilrichtungen weiter. Zu den Höhepunkten zählte der Auftritt des Leeraner „The Voice of Germany“‑Finalisten Marvin Tapper am Hafentor. Im Stadtgarten sorgten am Abend die GoGorillas aus Hannover für Live‑Musik und Feierlaune. Insgesamt bot das Delft‑ & Hafenfest mit mehr als 30 Show‑Acts auf zwei Bühnen eine große musikalische Bandbreite – von Shanty und Folk über Blues und Rock bis hin zu Pop, Soul und Party‑Musik.
Flohmarkt und besondere Angebote in der Großen Straße
Neben dem Geschehen am Wasser war die Große Straße am Samstag und Sonntag ein beliebter Treffpunkt. Der Flohmarkt lud zum Stöbern, Entdecken und Handeln ein. Zwischen Büchern, Kleidung, Spielzeug, Trödel und kleinen Besonderheiten wurde die Innenstadt zur bunten Flaniermeile.
Zwei Geschäfte stachen dabei besonders hervor: 9‑Dart‑Records präsentierte vor dem Laden einen eigenen Aufbau mit einer vielseitigen und interessanten Auswahl an Schallplatten. Musikliebhaberinnen und ‑liebhaber konnten dort in aller Ruhe durch besondere Fundstücke stöbern und vielleicht den einen oder anderen neuen Lieblingssound entdecken.

Auch die Genusswelt Klus hatte sich für das Fest etwas Besonderes einfallen lassen. Mit dabei war Holger von der Kneipe „Bi Willi“, der mit Josefs Bräu eine besondere Auswahl im Gepäck hatte. Angeboten wurden verschiedene Biere und Eistees aus der Josefs‑Brauerei in Bad Lippspringe – Deutschlands erster Inklusionsbrauerei. Damit wurde der Bummel durch die Große Straße um einen genussvollen, besonderen Zwischenstopp bereichert.

Fazit: Gemeinschaftliches Feiern trotz Wetterkapriolen
Ob bei den Wasserspielen an der Delfttreppe, vor den Bühnen, auf dem Jahrmarkt oder beim Schlendern durch die Große Straße: Das Delft‑ & Hafenfest hat erneut gezeigt, wie lebendig, gemeinschaftlich und vielseitig Emden feiern kann. Selbst das wechselhafte Wetter am Samstag konnte die gute Laune nicht bremsen – im Gegenteil: Die Motivation der Teams und die Begeisterung des Publikums machten das Wochenende zu einem echten sommerlichen Höhepunkt.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Stricken für den guten Zweck: „Brückenwolle“ in Emden unterstützt Aktion für Kinder in Not
Foto: Brückenwolle -
Kreativ mit den eigenen Händen arbeiten, zu Wolle und Stricknadeln greifen und damit zugleich Kindern in existenziellen Notlagen beistehen: Das neu eröffnete Emder Fachgeschäft „Brückenwolle“ in der Brückstraße setzt ein deutliches Zeichen für gelebte Solidarität. Ab Freitag, den 16. Oktober 2026, beteiligt sich der Handarbeitsladen an der bundesweiten Initiative „Ein Schal fürs Leben“, einer traditionsreichen Gemeinschaftsaktion der Frauenzeitschrift BRIGITTE und des renommierten Garnherstellers LANA GROSSA.

Zehn Euro Spende pro Wollpaket fließen an „Save the Children“
Im Mittelpunkt der Spendenaktion steht die unmittelbare, wirksame Unterstützung für die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Für jedes bei „Brückenwolle“ verkaufte Aktionspaket werden automatisch 10 Euro direkt an die weltweit tätige Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ weitergeleitet. Die Organisation setzt sich seit vielen Jahrzehnten unermüdlich für den Schutz, die medizinische Versorgung, Bildung und die grundlegenden Rechte von Kindern in weltweiten Kriegs‑, Krisen- und Katastrophengebieten ein.
Mit dem Erwerb eines Pakets sichern sich Handarbeitsbegeisterte nicht nur exklusives Qualitätsgarn von LANA GROSSA samt passender Strickanleitung für ein wärmendes Kleidungsstück, sondern leisten einen messbaren Beitrag zur Finanzierung überlebenswichtiger Hilfsprojekte. Für Inhaberin Marion Saß und ihr Team ist die Beteiligung an der Kampagne eine Herzensangelegenheit: Sie möchten die wachsende Emder Handarbeitsgemeinschaft dazu ermutigen, das eigene Hobby mit wirkungsvoller Nächstenliebe zu verbinden.
Reinschauen, das eigene Nadelspiel bereithalten und mithelfen
Die limitierten Aktionswollpakete sind ab Freitag, den 16. Oktober 2026, zu den regulären Ladenzeiten direkt im Ladengeschäft erhältlich. Ob man den Schal für sich selbst anfertigt, als persönliches Weihnachtsgeschenk für Familie oder Freunde plant oder gemeinsam in der gemütlichen Strickecke des Ladens an den Maschen arbeitet – jede Teilnahme zählt. Wer den langen Donnerstagabend nutzt, kann sich zudem bis 22:00 Uhr in geselliger Runde über Fortschritte, Muster und Kniffe austauschen.
Die Spendenaktion auf einen Blick
- Aktion: „Ein Schal fürs Leben“ (Gemeinschaftsinitiative von BRIGITTE und LANA GROSSA)
- Begünstigte Organisation: Save the Children e. V. (10 Euro Spendenanteil pro verkauftem Wollpaket)
- Aktionsstart im Laden: Ab Freitag, 16. Oktober 2026
- Verkaufsort: Brückenwolle, Marion Saß, Brückstraße 2, 26725 Emden
- Kontakt: Telefon 0151 / 10513227, E‑Mail info@brueckenwolle.de
- Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 22:00 Uhr, Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr
— Redaktion: LeserECHO Emden
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Dem Watt auf den Grund gehen: Watterkundung am Naturstrand an der Knock
Foto: Nationalpark-Haus Greetsiel -
Was krabbelt eigentlich verborgen im Schlick, welche Muscheln graben sich in den Sand ein und wie überstehen winzige Meeresbewohner den steten Wechsel der Gezeiten? Am Freitag, den 23. Oktober 2026, lädt das Nationalpark-Haus Greetsiel zu einer herbstlichen Exkursion an den Naturstrand an der Knock ein. Unter dem Motto „Wat is wat in Watt und Pfütze?“ erhalten neugierige Naturfreunde, Familien und Kinder ab sechs Jahren die Gelegenheit, das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer direkt vor den Toren Emdens aus nächster Nähe zu erforschen.
Spannende Einblicke in ein einzigartiges Ökosystem
Gemeinsam mit zertifizierten Nationalpark-Wattführerinnen und ‑Wattführern betreten die Teilnehmenden den freigelegten Meeresboden. Durch die besonderen landschaftlichen Gegebenheiten am Strand der Knock bleibt die zurückgelegte Wegstrecke angenehm kurz und überschaubar. So bleibt reichlich Zeit, immer wieder innezuhalten, mit der Schaufel im Sand zu graben und Fragen an die Fachleute zu richten.
Im Fokus der Führung steht die erstaunliche Anpassungsfähigkeit der tierischen und pflanzlichen Bewohner des Watts. Ob winzige Krebstiere, Schlickkrebse und Wattwürmer in den verbliebenen Prielen und Pfützen oder die charakteristischen Rippelmarken, die das ablaufende Wasser im Boden hinterlässt: Die Erkundung macht ökologische Zusammenhänge für Groß und Klein greifbar. Die Tour dauert insgesamt rund zwei Stunden, von denen etwa 90 Minuten direkt im Watt verbracht werden. Aus Rücksicht auf die sensible Tierwelt des Schutzgebietes und die Gruppendynamik können Hunde bei dieser Veranstaltung nicht mitgeführt werden.
Die passende Ausrüstung für den herbstlichen Spaziergang
Da im Oktober an der offenen Emsmündung stets eine steife und kühle Brise wehen kann, empfiehlt sich wind- und wetterfeste Kleidung im Zwiebelprinzip. Für das sichere Laufen im Schlick sind zu dieser Jahreszeit klassische Gummistiefel die beste Wahl, um die Füße warmzuhalten. Wer lieber etwas beweglicher unterwegs ist, greift zu festsitzenden Surfschuhen, speziellen Strandsocken wie „Beachies“ oder alten Tennissocken, die zuverlässig vor scharfkantigen Muschelschalen schützen.
Da die Gruppengröße begrenzt ist, um eine individuelle Betreuung zu gewährleisten, ist eine vorherige Reservierung unerlässlich. Tickets können direkt beim Nationalpark-Haus Greetsiel gebucht werden.
Alle Infos und Eckdaten auf einen Blick
- Veranstaltung: Watterkundung „Wat is wat in Watt und Pfütze?“
- Veranstalter: Nationalpark-Haus Greetsiel (Telefon: 04926 / 2041)
- Datum: Freitag, 23. Oktober 2026
- Uhrzeit: 15:00 bis 17:00 Uhr (Gesamtdauer ca. 2 Stunden, davon ca. 1,5 Stunden im Watt)
- Treffpunkt: Parkplatz am Restaurant Strandlust, Jannes-Ohling-Straße 39, 26723 Emden-Knock
- Zielgruppe: Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren (ohne Hunde)
- Preise: Erwachsene 12,00 Euro (mit Nordsee-ServiceCard: 11,00 Euro), Kinder 7,00 Euro (mit Nordsee-ServiceCard: 6,00 Euro)
- Anmeldung: Zwingend erforderlich über das Ticketportal oder beim Nationalpark-Haus Greetsiel
— Redaktion: LeserECHO Emden



