Neues aus Emden

🎉 Letz­ter Tag der 34. Emder Mat­jes­ta­ge: Musik, Floh­markt und ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag laden ein

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Die 34. Emder Mat­jes­ta­ge nei­gen sich dem Ende zu – und den­noch herrscht in der Innen­stadt kein biss­chen Müdig­keit! Auch am letz­ten Fest­tag zei­gen sich Emden und sei­ne Gäs­te vol­ler Ener­gie, Musik und guter Laune.

Noch ein­mal strö­men Besu­cher an den Delft, um die mari­ti­me Atmo­sphä­re, die his­to­ri­schen Schif­fe und die zahl­rei­chen kuli­na­ri­schen Köst­lich­kei­ten zu genie­ßen. Vom Gar­ne­len­cock­tail über fri­schen Mat­jes „vom Mes­ser“ bis hin zu Brat­kar­tof­feln mit Herings­fi­let – das Fest hat in den letz­ten Tagen Gau­men und Her­zen erobert.

Musik auf vier Büh­nen sorgt auch heu­te für Stim­mung. Von Shan­ty­chö­ren über loka­le Bands bis hin zu moder­nen Klän­gen – wer noch nicht das Tanz­bein geschwun­gen hat, bekommt heu­te eine letz­te Gele­gen­heit dazu.

Ein wei­te­res High­light: Der gro­ße Floh­markt lädt zum Stö­bern, Han­deln und Ent­de­cken ein. Rund um die Innen­stadt prä­sen­tie­ren Händ­ler und Pri­vat­per­so­nen aller­lei Beson­de­res – von Rari­tä­ten bis zu Secondhand-Schätzen.

Und auch der Ein­zel­han­del betei­ligt sich noch ein­mal kräf­tig: Ab 12 Uhr öff­nen die Geschäf­te in der Emder Innen­stadt ihre Türen. Beim ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag kön­nen Besu­cher ent­spannt bum­meln, stö­bern und sich von den Ange­bo­ten der loka­len Händ­ler über­ra­schen lassen.

Die Stim­mung ist groß­ar­tig, das Wet­ter zeigt sich von sei­ner bes­ten Sei­te – und wer noch nicht da war: Heu­te ist die letz­te Gele­gen­heit, Teil des größ­ten Mat­jes-Fes­ti­vals Nord­deutsch­lands zu sein.

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„Raum zum Leben“: Neu­es Selbst­hil­fe­an­ge­bot in Emden

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Emden. Wenn die eige­ne Woh­nung zur Belas­tung wird, fällt es vie­len Men­schen schwer, dar­über zu spre­chen. Genau hier setzt ein neu­es Ange­bot der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le des Pari­tä­ti­schen Emden an: In Koope­ra­ti­on mit der Kon­takt- und Ver­mitt­lungs­stel­le für hil­fe­su­chen­de Men­schen (daje.stoehr@emden.de / 04921 — 87 1935) wer­den zwei Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen zum The­ma Selbst­hil­fe­grup­pe und Woh­nungs­ver­wahr­lo­sung ange­bo­ten. Unter dem Mot­to „Raum zum Leben“ sol­len Betrof­fe­ne in einem geschütz­ten Rah­men erfah­ren, wie Selbst­hil­fe­grup­pen funk­tio­nie­ren und wel­che Unter­stüt­zung sie im All­tag geben können.

Im Mit­tel­punkt ste­hen Men­schen, die Schwie­rig­kei­ten beim Sor­tie­ren, Auf­räu­men oder Put­zen in der eige­nen Woh­nung haben und sich mit der Situa­ti­on unwohl oder über­for­dert füh­len. Das Ange­bot möch­te einen nied­rig­schwel­li­gen Zugang schaf­fen – ohne Vor­wür­fe, ohne Druck, dafür mit Ver­ständ­nis und prak­ti­schen Infor­ma­tio­nen. Denn oft geht es nicht nur um Ord­nung, son­dern auch um Scham, Über­for­de­rung und die Fra­ge, wie man wie­der Schritt für Schritt Kon­trol­le und Lebens­qua­li­tät zurück­ge­win­nen kann.

Infos, Aus­tausch und die Chan­ce auf eine neue Gruppe

Bei den Ver­an­stal­tun­gen wer­den die grund­le­gen­den Abläu­fe von Selbst­hil­fe­grup­pen erklärt – von orga­ni­sa­to­ri­schen Rah­men­be­din­gun­gen bis hin zu der Fra­ge, wie sich Betrof­fe­ne selbst ein­brin­gen kön­nen und was eine Grup­pe leis­ten kann. Gleich­zei­tig soll Raum für Aus­tausch ent­ste­hen, damit Men­schen mit ähn­li­chen Erfah­run­gen ein­an­der begeg­nen kön­nen. Ziel ist es, Kon­tak­te zu knüp­fen und die Grund­la­ge für die mög­li­che Grün­dung einer Selbst­hil­fe­grup­pe zum The­ma Woh­nungs­ver­wahr­lo­sung zu schaffen.

Ter­mi­ne der Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen „Raum zum Leben“

Die bei­den Ter­mi­ne fin­den an unter­schied­li­chen Orten statt, damit mög­lichst vie­le Inter­es­sier­te teil­neh­men kön­nen. Eine Anmel­dung ist über die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le möglich:

Mon­tag, 31.03.202611:00 UhrKul­tur­bun­ker Emden, Gei­bel­stra­ße 30a
Mitt­woch, 08.04.202616:30 UhrPari­tä­ti­scher Kreis­ver­band Emden, Fried­rich-Nau­mann-Stra­ße 11

Neue Selbst­hil­fe­grup­pen in Vorbereitung

Neben „Raum zum Leben“ befin­den sich wei­te­re Grup­pen im Auf­bau. Geplant ist eine Selbst­hil­fe­grup­pe für Eltern(teile), die kei­nen Kon­takt zu ihren Kin­dern haben; ein ers­tes Tref­fen ist für April vor­ge­se­hen. Außer­dem gibt es eine Anfra­ge für eine Selbst­hil­fe­grup­pe für Adop­tiv­kin­der im Raum Ost­fries­land. Inter­es­sier­te kön­nen sich hier­für bereits jetzt vor­mer­ken lassen.

Wer teil­neh­men möch­te oder zunächst Fra­gen klä­ren will, kann sich unver­bind­lich an die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le wen­den. Wich­tig: Die Mit­ar­bei­te­rin­nen unter­lie­gen der Schwei­ge­pflicht, alle Ange­bo­te der Selbst­hil­fe sind kos­ten­los.

Kon­takt und wei­te­re Informationen

Pari­tä­ti­scher Wohl­fahrts­ver­band Nie­der­sach­sen e. V.
Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le des Kreis­ver­ban­des Emden
Fried­rich-Nau­mann-Stra­ße 11, 26725 Emden

Tele­fon: 04921 / 93 06–14
E‑Mail: selbsthilfe-emden@paritaetischer.de
Büro­zei­ten: Di – Do 10:00 – 12:00 Uhr sowie Di 15:00 – 18:00 Uhr

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu bestehen­den und geplan­ten Grup­pen gibt es direkt über die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le Emden.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Neues aus Emden

KAT­WARN-Pro­be­alarm am 12. März 2026: Sire­nen tes­ten in Emden den Ernstfall

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Emden. Es ist eine Pro­be für den Ernst­fall: Am Don­ners­tag, 12.03.2026, wird ab 11:00 Uhr in ganz Ost­fries­land ein KAT­WARN-Pro­be­alarm aus­ge­löst. Zusätz­lich erfolgt eine Sire­nen­war­nung im Emder Stadt­ge­biet. Getes­tet wird damit die Warn­ket­te für die Land­krei­se Aurich, Witt­mund und Leer sowie für die Stadt Emden. Die Ent­war­nungfolgt eini­ge Minu­ten später.

KATWARN ist ein Mel­de­sys­tem, das die ost­frie­si­schen Land­krei­se und die Stadt Emden nut­zen, um die Bevöl­ke­rung in Gefah­ren­la­gen schnell zu infor­mie­ren – zum Bei­spiel bei Unwet­ternSturm­flu­ten oder grö­ße­ren Unfäl­len mit Aus­wir­kun­gen auf gan­ze Ort­schaf­ten oder Land­krei­se. Zusätz­lich weist KATWARN in Ost­fries­land auch auf Schul­aus­fäl­le hin. Um Warn­mel­dun­gen zu emp­fan­gen, muss die KAT­WARN-App auf dem Smart­phone instal­liert sein. In der App soll­te die Orts­be­stim­mung frei­ge­ge­ben wer­den, alter­na­tiv kön­nen Post­leit­zah­len­be­rei­che hin­ter­legt wer­den. Wer den Pro­be­alarm nicht erhält, soll­te die Ein­stel­lun­gen prü­fen – oder KATWARN erneut ein­rich­ten, etwa nach einem Smartphonewechsel.

Neben KATWARN spie­len auch die Warn­app NINA, sowie Cell Broad­cast eine wich­ti­ge Rol­le in der Bevölkerungswarnung.

Sire­nen­pro­be­alarm: Zei­ten und Signa­le in Emden

Für das Emder Stadt­ge­biet sind fol­gen­de Sire­nen­si­gna­le angekündigt:

Ab 11:00 Uhr ertönt der Kata­stro­phen­alarm als auf- und abschwel­len­der Ton von 1 Minu­te Dau­er. Um 11:30 Uhrfolgt die Ent­war­nung als 1 Minu­te Dau­er­ton. Die War­nung erfolgt also über einen ein­mi­nü­ti­gen auf- und abschwel­len­den Ton, die Ent­war­nung über einen ein­mi­nü­ti­gen gleich­blei­ben­den Ton.

Im Ernst­fall bedeu­tet ein sol­cher Alarm, dass die Bevöl­ke­rung im Ein­zugs­ge­biet der Stadt Emden auf­grund einer beson­de­ren Lage – etwa eines Unwet­ters – gewarnt wird. Dann wird gebe­ten, das Radio ein­zu­schal­ten, um wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten. Genannt wer­den dabei unter ande­rem NDR 1NDR 2Anten­ne Nie­der­sach­senFFNRadio 21Radio Ost­fries­land und Radio Nord­see­wel­le.

Ver­hal­ten im Ernst­fall: Das rät die Stadt

Die Stadt nennt außer­dem Hin­wei­se, die im Ernst­fall beach­tet wer­den soll­ten: Ruhe bewah­ren, Gebäu­de oder Woh­nung auf­su­chen, Türen und Fens­ter schlie­ßen, Radio ein­schal­ten, digi­ta­le Medi­en beob­ach­ten, Infor­ma­tio­nen beach­ten und Nach­barn infor­mie­ren. Gege­be­nen­falls wird ein Bür­ger­te­le­fon geschal­tet, des­sen Num­mer mit 87 1818 ange­ge­ben wird.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind online unter www.emden.de/seivorbereitet zu finden.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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