Neues aus Emden

Emder Denk­mä­ler ent­de­cken: Die Wall­brü­cke über das Rotes-Siel-Tief

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Emden – Zwi­schen altem Hafen­flair, Schleu­sen­an­la­gen und his­to­ri­schen Zwin­gern ver­birgt sich ein oft über­se­he­nes, aber bedeu­ten­des Bau­werk: die Wall­brü­cke über das Rotes-Siel-Tief. Sie ist Teil eines tech­ni­schen und städ­te­bau­li­chen Erbes, das bis heu­te die Struk­tur der Stadt mitprägt.

Ver­bin­dung zwi­schen Geschich­te und Stadtstruktur

Die Brü­cke über­spannt das Rotes-Siel-Tief, ein Kanal­ab­schnitt, der den nörd­li­chen Fald­ern­delft mit der Kes­sel­schleu­se ver­bin­det. Bis zum Jahr 1886/87 war die­ser Bereich noch durch das soge­nann­te Rote Siel abge­schlos­sen. Erst mit dem Bau der Kes­sel­schleu­se im Jahr 1886 wur­de das Gewäs­ser sys­te­ma­tisch ein­ge­bun­den und erhielt sei­ne heu­ti­ge Bedeu­tung als Bin­de­glied im Emder Wasserstraßennetz.

Ver­bin­dungs­stück zwi­schen Zwingeranlagen

Die Brü­cke selbst ver­bin­det zwei his­to­ri­sche Area­le: den Wei­zen­müh­len-Zwin­ger und den Rote-Müh­len-Zwin­ger – Res­te der eins­ti­gen Stadt­be­fes­ti­gung, die heu­te als Teil der Emder Wall­an­la­gen zur Nah­erho­lung und zum kul­tu­rel­len Stadt­bild bei­tra­gen. Die Wall­brü­cke stellt somit nicht nur eine funk­tio­na­le Que­rung dar, son­dern ist auch Teil der Denk­mal­kul­tur Emdens.


Tech­ni­sches Denk­mal mit mari­ti­mem Charakter

Die Wall­brü­cke ist nicht nur Ver­kehrs­weg, son­dern ein Stück mari­ti­mer Stadt­ge­schich­te.

Ein Spa­zier­gang über die Brü­cke lohnt sich – nicht nur wegen des Aus­blicks über das stil­le Gewäs­ser, son­dern auch als Zeit­rei­se durch die städ­ti­sche Infra­struk­tur des spä­ten 19. Jahrhunderts.


Redak­ti­on Lese­r­ECHO Emden

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Der unver­wech­sel­ba­re Sound einer Rock­le­gen­de live in Emden: dIRE sTRATS gas­tie­ren im Fest­spiel­haus am Wall

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Es gibt Klän­ge, die sich unaus­lösch­lich in das kol­lek­ti­ve Gedächt­nis der Rock­ge­schich­te ein­ge­brannt haben. Wenn die ers­ten war­men, per­len­den Noten einer Fen­der Stra­to­cas­ter im unver­wech­sel­ba­ren Fin­ger­pi­cking-Stil den Saal erfül­len, weiß jeder Hörer sofort, wem die­se Hom­mage gilt: den Dire Straits und ihrem Aus­nah­me­gi­tar­ris­ten Mark Knopf­ler. Am Sams­tag, den 26. Sep­tem­ber 2026, bringt die renom­mier­te Tri­bu­te-For­ma­ti­on dIRE sTRATS die­se zeit­lo­se Musik nach Ost­fries­land. Ab 19.30 Uhr ver­wan­delt sich das tra­di­ti­ons­rei­che Fest­spiel­haus am Wall in Emden in einen Anzie­hungs­punkt für Freun­de anspruchs­vol­ler Livekonzerte.

Euro­pas meist­ge­buch­te Tri­bu­te-Band fei­ert den Dire-Straits-Sound

Die For­ma­ti­on dIRE sTRATS gilt im gesam­ten euro­päi­schen Raum als fes­te Grö­ße und zählt mit weit über 800 gespiel­ten Auf­trit­ten zu den gefrag­tes­ten Ensem­bles ihres Gen­res. Dass hin­ter die­sem Erfolg nicht nur Rou­ti­ne, son­dern musi­ka­li­sches Spit­zen­hand­werk steht, unter­strich die Band unter ande­rem beim bun­des­wei­ten Tri­bu­te-Con­test in Koblenz: Aus einem hoch­ka­rä­tig besetz­ten Feld von rund 100 Mit­be­wer­bern gin­gen die Musi­ker als Sie­ger hervor.

Musi­ka­li­scher Dreh- und Angel­punkt des Abends ist Gitar­rist und Front­mann Wolf­gang Uhl­ich. Von Publi­kum wie Fach­me­di­en glei­cher­ma­ßen geschätzt, gilt er vie­len als der ver­sier­tes­te Mark-Knopf­ler-Inter­pret unse­rer Tage. Durch sei­ne detail­ge­naue Phra­sie­rung, den cha­rak­te­ris­ti­schen Dau­men- und Fin­ger­an­schlag ohne Plek­trum und das Gespür für fei­ne Zwi­schen­tö­ne erweckt er den Sound der bri­ti­schen Rock­le­gen­den mit bestechen­der Nähe zum Ori­gi­nal zum Leben.

Eine Zeit­rei­se durch unver­ges­se­ne Rockklassiker

Für ihren Auf­tritt im Fest­spiel­haus am Wall haben die Musi­ker eine abwechs­lungs­rei­che Set­list zusam­men­ge­stellt, die alle zen­tra­len Pha­sen des Schaf­fens von Mark Knopf­ler und sei­ner Grup­pe abdeckt. Die Besu­cher dür­fen sich auf Mei­len­stei­ne wie das mit­rei­ßen­de „Sul­tans of Swing“, das trei­ben­de „Walk of Life“ und die tief bewe­gen­de Hym­ne „Brot­hers in Arms“ freuen.

Getreu dem eige­nen Anspruch setzt die Grup­pe aus­nahms­los auf hand­ge­mach­te Dar­bie­tun­gen. Back­ing-Tracks, Kon­ser­ven oder pro­gram­mier­te Sequen­zer sucht man auf der Büh­ne ver­ge­bens. Jeder Ton ent­steht im Augen­blick des Spiels, getra­gen von Vir­tuo­si­tät, sat­tem Gitar­ren­klang und spür­ba­rer Büh­nen­freu­de, die regel­mä­ßig den Fun­ken vom ers­ten Takt an ins Publi­kum über­sprin­gen lässt.

Ter­min auf einen Blick

  • Ver­an­stal­tung: dIRE sTRATS – Tri­bu­te to the Legen­da­ry Dire Straits
  • Datum: Sams­tag, 26. Sep­tem­ber 2026
  • Beginn: 19.30 Uhr
  • Ver­an­stal­tungs­ort: Fest­spiel­haus am Wall, Thea­ter­platz 1, 26721 Emden
  • Vor­ver­kauf: Tickets sind an den bekann­ten regio­na­len Vor­ver­kaufs­stel­len erhältlich

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Sel­te­ne Ner­ven­er­kran­kun­gen: Deut­sche GBS CIDP Selbst­hil­fe bie­tet Anlauf­stel­le in der Region

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Wenn das eige­ne Ner­ven­sys­tem unver­mit­telt ver­sagt, ste­hen Betrof­fe­ne und ihre Fami­li­en vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Eine Dia­gno­se wie das Guil­lain-Bar­ré-Syn­drom (GBS) oder die chro­nisch inflamm­a­to­ri­sche demye­li­ni­sie­ren­de Poly­neu­ro­pa­thie (CIDP) wirft vie­le Fra­gen auf. Die Deut­sche GBS CIDP Selbst­hil­fe e.V. mit Sitz in Ber­lin bie­tet als bun­des­wei­tes Netz­werk Unter­stüt­zung, Bera­tung und Mög­lich­kei­ten zum per­sön­li­chen Aus­tausch an. Auch in unse­rer länd­lich gepräg­ten Regi­on gibt es mit Sabi­ne Nett eine fes­te Ansprech­part­ne­rin für Betrof­fe­ne und Angehörige.

Da es sich um sel­te­ne Krank­heits­bil­der han­delt, weicht die Orga­ni­sa­ti­on von klas­si­schen Selbst­hil­fe­grup­pen ab: Die regio­na­len Tref­fen fin­den zwei- bis vier­mal im Jahr statt. Zu den jewei­li­gen Ter­mi­nen wer­den geson­der­te Ein­la­dun­gen ver­schickt und die Details recht­zei­tig bekannt gegeben.

Um wel­che Krank­heits­bil­der geht es?

Der Ver­ein setzt sich für Men­schen ein, die an sel­te­nen, ent­zünd­li­chen Erkran­kun­gen des peri­phe­ren Ner­ven­sys­tems lei­den. Bei die­sen Erkran­kun­gen greift das Immun­sys­tem fälsch­li­cher­wei­se kör­per­ei­ge­ne Ner­ven­bah­nen an. Die iso­lie­ren­de Schutz­schicht der Ner­ven­fa­sern wird beschä­digt, wodurch elek­tri­sche Rei­ze vom Gehirn nicht mehr ord­nungs­ge­mäß an die Mus­keln wei­ter­ge­lei­tet werden.

Im Zen­trum der Ver­eins­ar­beit ste­hen dabei drei Haupt­be­rei­che. Das Guil­lain-Bar­ré-Syn­drom (GBS) tritt meist akut und unvor­her­seh­bar auf, häu­fig im Anschluss an eine vor­an­ge­gan­ge­ne Infek­ti­on. Inner­halb weni­ger Tage oder Wochen kann es zu rasch auf­stei­gen­den Läh­mun­gen kom­men. Nach inten­si­ver medi­zi­ni­scher Behand­lung und Reha­bi­li­ta­ti­on bil­den sich die Sym­pto­me in vie­len Fäl­len über Mona­te hin­weg wie­der zurück.

Bei der chro­nisch inflamm­a­to­ri­schen demye­li­ni­sie­ren­den Poly­neu­ro­pa­thie (CIDP) han­delt es sich hin­ge­gen um die chro­ni­sche Ver­laufs­form. Mus­kel­schwä­che, Läh­mungs­er­schei­nun­gen und Taub­heits­ge­füh­le ent­wi­ckeln sich hier schlei­chend über einen län­ge­ren Zeit­raum oder ver­lau­fen in Schü­ben. Erkrank­te sind in der Regel auf eine dau­er­haf­te The­ra­pie und medi­zi­ni­sche Beglei­tung angewiesen.

Dar­über hin­aus wid­met sich der Ver­ein Vari­an­ten und Fol­ge­zu­stän­den. Hier­zu zäh­len sel­te­ne Syn­dro­me wie das Mil­ler-Fisher-Syn­drom, MMN (Mul­ti­fo­ka­le moto­ri­sche Neu­ro­pa­thie) oder MADSAM sowie blei­ben­de kör­per­li­che Ein­schrän­kun­gen und anhal­ten­de Erschöp­fungs­zu­stän­de, die soge­nann­te Fati­gue, nach einer aku­ten Erkrankung.

Unter­stüt­zung im All­tag und gegen­sei­ti­ger Austausch

Neben der fach­ärzt­li­chen Betreu­ung ist der Aus­tausch mit Men­schen, die sich in der­sel­ben Lebens­si­tua­ti­on befin­den, für vie­le Rat­su­chen­de ein wich­ti­ger Bau­stein. Die Deut­sche GBS CIDP Selbst­hil­fe e.V. schließt hier eine Lücke zwi­schen medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung und dem prak­ti­schen Alltag.

Dazu gehört zunächst die Ver­mitt­lung von Kon­tak­ten zu ande­ren Betrof­fe­nen für per­sön­li­che Gesprä­che und einen wert­vol­len Erfah­rungs­aus­tausch. Ergänzt wird dies durch regio­na­le Tref­fen im klei­ne­ren Kreis, die zwei- bis vier­mal jähr­lich statt­fin­den, um Erfah­run­gen zu tei­len und den Zusam­men­halt unter­ein­an­der zu stär­ken. Zudem stellt der Ver­ein ver­ständ­li­che Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en und Bro­schü­ren zu Dia­gnos­tik, Behand­lungs­an­sät­zen, sozi­al­recht­li­chen Fra­gen und Reha-Maß­nah­men bereit. Nicht zuletzt bie­tet die Selbst­hil­fe eine Beglei­tung auf dem Behand­lungs­weg und schafft damit Ori­en­tie­rung und Unter­stüt­zung für Neu-Dia­gnos­ti­zier­te, Pati­en­ten in lau­fen­der Behand­lung sowie deren Familienangehörige.

Kon­takt und Information

Betrof­fe­ne, Ange­hö­ri­ge und Inter­es­sier­te aus der Regi­on kön­nen sich für Fra­gen zu den Erkran­kun­gen oder zur Teil­nah­me an den nächs­ten Grup­pen­tref­fen direkt an die regio­na­le Ansprech­part­ne­rin wenden.

Ansprech­part­ne­rin: Sabi­ne Nett
Tele­fon: 0177–5286703
E‑Mail: s.nett@gbs-selbsthilfe.org
Bun­des­wei­ter Ver­ein: Deut­sche GBS CIDP Selbst­hil­fe e.V.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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