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35. Emder Matjestage: Neuer „DollartCenter-Team-Lauf“ setzt sportliches Ausrufezeichen – WiDOC e.V. und DOC stärken Ehrenamt und Gesundheit
Emden. Wenn Emden Ende Mai die 35. Matjestage feiert, trifft maritimes Flair auf sportliche Höchststimmung. Ein besonderes Highlight 2026: Der beliebte Team- und Firmenlauf startet unter neuem Namen. Mit dem DollartCenter (DOC) als Namenssponsor heißt das Traditionsrennen ab sofort „DollartCenter-Team-Lauf“ – ein starkes Signal für den Breitensport und das Ehrenamt in der Region.
Der Lauf, seit Jahren ein Zuschauermagnet während der Matjestage, wird komplett von Ehrenamtlichen der Emder Laufgemeinschaft getragen. Diese Basis stärkt nun die geballte Kraft des WiDOC e.V., der Werbegemeinschaft aller Händler im DollartCenter. Das Sponsoring wird gemeinschaftlich finanziert – ein klares Bekenntnis der lokalen Wirtschaft zum Sportstandort Emden. Oliver Kief, 2. Vorsitzender des WiDOC e.V. und Betreiber der easy-Apotheke, bringt es auf den Punkt: „Für uns im Gesundheitswesen ist die Förderung eines aktiven Lebensstils ein Ausdruck unserer Verantwortung. Dass wir als WiDOC e.V. eine Veranstaltung unterstützen können, die so viele Menschen bewegt – im wahrsten Sinne des Wortes – ist ein Gewinn für die ganze Region.“

Foto: WiDOC e.V.
Foto-Hinweis: Das zur Pressemitteilung gehörende Foto (Emder LG) zeigt Oliver Kief (WiDOC e.V.), David Bartels (WiDOC e.V./DOC), Martin Bergmann, Jan Aiko van Hove und Holger Gröneveld (Emder Laufgemeinschaft) und ist zur Veröffentlichung im Rahmen der Berichterstattung freigegeben.
Auch das Centermanagement des DOC beschreibt die Partnerschaft als Teil einer größeren Strategie. Standort- und Centermanager David Bartels betont: „Wir sind stolz darauf, Namensgeber dieses sportlichen Highlights zu sein. Als lokaler Marktplatz fühlen wir uns den Menschen hier eng verbunden. Wir wollen zukünftig ein lebendiger Mittelpunkt für die Menschen in Emden und Ostfriesland sein. Der ‚DollartCenter-Team-Lauf‘ ist ein Ereignis, das Kraft, Motivation und Gemeinschaft stiftet. Genau das möchten wir fördern, denn den ehrenamtlichen Einsatz der Organisatoren zu unterstützen und gleichzeitig den Breitensport zu fördern, passt perfekt zu unserer Philosophie. Wir freuen uns darauf, die sportliche Energie dieses Tages in der gesamten Stadt spürbar werden zu lassen.“
Die Emder Laufgemeinschaft blickt der Austragung am 30. Mai 2026 mit Rückenwind entgegen. Nach den Pandemiejahren verzeichnet der Laufsport spürbar steigende Anmeldungen; über 1.500 Teilnehmende werden erwartet – die Veranstalter rechnen mit Rekordwerten. Geplant ist, den „DollartCenter-Team-Lauf“ langfristig als festen sportlichen Höhepunkt im ostfriesischen Eventkalender zu verankern.
Damit fügen sich die sportlichen Akzente nahtlos in das maritime Wochenende ein: Zahlreiche Traditionsschiffe machen im Binnenhafen und am Ratsdelft fest, Livebands sorgen abends für Stimmung – und kulinarisch stehen natürlich Matjesklassiker und regionale Spezialitäten im Mittelpunkt. Die Matjestage erinnern an die über 450-jährige Geschichte der Emder Heringsfischerei und verbinden Tradition mit Gegenwart.
Gesundheit im Fokus: DOC als Motor für Engagement
Das DollartCenter hatte zuletzt mit Initiativen rund um Gesundheit und Engagement von sich reden gemacht. Die neue Lauf-Partnerschaft führt diesen Weg konsequent fort: Sichtbarkeit für Bewegung, Unterstützung des Ehrenamts und ein niederschwelliger Einstieg in sportliche Aktivitäten – mitten in der Stadt und für alle Altersgruppen.
Service und Anmeldung
- 35. Emder Matjestage: 29.–31. Mai 2026, Innenstadt, Binnenhafen und Ratsdelft
- „DollartCenter-Team-Lauf“ (Emder Laufgemeinschaft): Samstag, 30. Mai 2026
- Anmeldung: Nach Angaben der Veranstalter weiterhin möglich; Details über die Kanäle der Emder Laufgemeinschaft
- Aussteller-Infos: Restplätze nach Verfügbarkeit; Ansprechpartner laut offiziellen Matjestage-Hinweisen
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Adoptiert – Unsere Geschichten: Neue Selbsthilfegruppe in Emden im Aufbau
Emden/Ostfriesland. Der Paritätische Emden unterstützt den Aufbau einer neuen Selbsthilfegruppe für Menschen mit Adoptionshintergrund in Ostfriesland. Unter dem Titel „Adoptiert – Unsere Geschichten“ entsteht in Emden ein geschützter Raum, in dem Betroffene offen sprechen, Verständnis erleben und gegenseitige Stärke entwickeln können. Willkommen sind Interessierte aus der gesamten Region – unabhängig davon, ob die Adoption in der Kindheit oder im Erwachsenenalter erfolgte oder ob Fragen zur eigenen Herkunft erst jetzt in den Vordergrund treten. Denn für viele ist Adoption ein prägender Teil der Biografie, verbunden mit Themen wie Identität, Wurzelsuche, Bindung, Loyalitätskonflikten oder innerer Unruhe. Nicht selten bleiben Fragen nach der Herkunftslinie, nach Familiengeschichte und Zugehörigkeit lange präsent. Genau hier setzt die neue Gruppe an: Sie schafft einen vertrauensvollen Rahmen, um Erlebnisse zu teilen, Unsicherheiten zu entlasten und alltagstaugliche Strategien zu entwickeln – wertschätzend, vertraulich und auf Augenhöhe.
Im Mittelpunkt stehen Austausch und Selbststärkung. Teilnehmende sprechen über individuelle Erfahrungen, Lebenswege und die oft komplexen Gefühle rund um Herkunft und Identität. Die Gruppe möchte den Selbstwert festigen, Mut machen, eigene Wege zu gehen, und neue Perspektiven im Umgang mit Ängsten oder innerer Unruhe eröffnen. Zugleich vernetzt sie Betroffene in Ostfriesland, um ein tragfähiges Unterstützungsnetz aufzubauen, das über die einzelnen Treffen hinaus trägt. Da sich die Gruppe aktuell im Gründungsaufbau befindet, sind Interessierte eingeladen, sich unverbindlich zu melden, Fragen zu stellen und ihr Interesse zu hinterlassen. Im Anschluss an die Bündelung der Rückmeldungen werden Termin, Rhythmus und Rahmen der Treffen gemeinsam vereinbart, sodass die Gruppe passgenau zu den Bedürfnissen der Teilnehmenden starten kann.
Ansprechpartnerin für Kontakt und Interessensbekundung ist Frau Sukanta de Boer. Eine kurze E‑Mail an adoptionsgruppe.ostfriesland@outlook.com genügt, um Informationen zu erhalten, Fragen zu klären oder sich vormerken zu lassen. Der Paritätische Emden bittet zugleich um Unterstützung bei der Bekanntmachung: Pressehinweise und Hinweise in Netzwerken helfen, Betroffene zu erreichen, die sich bislang allein gefühlt haben oder nach einem geschützten Rahmen für ihre Geschichte suchen. Mit „Adoptiert – Unsere Geschichten“ wächst in Emden eine Initiative, die Zugehörigkeit fördert, Selbstbestimmung stärkt und den respektvollen Dialog über persönliche Wege der Herkunft ermöglicht – ein Angebot, das Brücken baut und Betroffenen eine verlässliche Anlaufstelle in der Region gibt.
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Hinweis zum Teaserbild: Dieses Bild wurde mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und dient ausschließlich der illustrativen Darstellung. Es zeigt keine reale Begebenheit; etwaige Ähnlichkeiten mit realen Personen, Orten oder Produkten sind zufällig.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Die ostfriesische Tradition des Maibaums
Emden/Ostfriesland. Wenn Ende April die Dörfer geschmückt werden und frische Kränze im Wind wehen, beginnt in Ostfriesland eine der beliebtesten Bräuche des Jahres: das Aufstellen des Maibaums. Der hohe, geschälte Stamm – meist Birke oder Fichte – wird mit Maigrün, bunten Bändern, Kränzen und oft dem Wappen oder den Farben des Ortes geschmückt. An seiner Spitze krönt ihn ein Kranz oder eine kleine Tanne, Sinnbilder für Fruchtbarkeit, Wachstum und neues Leben. Wochen vor dem großen Tag ziehen Vereine, Feuerwehren und Nachbarschaften in den Wald, wählen einen geraden Baum aus und bereiten ihn gemeinsam vor. Kinder basteln Bänder und Fähnchen, Handwerker fertigen Schilder mit Vereinsnamen oder Jahreszahlen – ein Miteinander, das Generationen verbindet und den Dorfplatz in Vorfreude taucht.
Traditionell wird der Maibaum am Abend des 30. April oder am 1. Mai gesetzt – vielerorts noch „von Hand“, mit Seilen, Stangen und viel Muskelkraft. Begleitet von Musik, Plattdeutsch-Schnack und Anfeuerungsrufen markiert der Moment, in dem der Stamm senkrecht steht, den festlichen Höhepunkt. Rund um das Aufstellen entfaltet sich ein lebendiges Brauchtum: Maibowle und Grillwurst, manchmal ein kleiner Jahrmarkt oder der „Tanz in den Mai“, Lampionläufe für Kinder und Märsche der Kapellen, die den Platz mit vertrauten Melodien füllen. In etlichen Orten wird der Baum nachts „bewacht“, denn es gehört zum schelmischen Brauch, dass Nachbarschaften versuchen, den Maibaum zu „klauen“ oder ihn mit zusätzlicher Deko zu verzieren – ein freundlicher Wettstreit, der das Miteinander spielerisch feiert.
Der Maibaum steht in Ostfriesland für Gemeinschaftssinn, Heimatverbundenheit und die Freude über den beginnenden Sommer. Er ist zugleich Aushängeschild des Dorfes: Vereine präsentieren sich, Spender werden genannt, Gäste sind ausdrücklich willkommen. Je nach Ort bleibt der Baum bis Pfingsten oder den ganzen Sommer stehen. Beim Abnehmen des Kranzes wird oft nochmals gefeiert, und das Holz findet ein sinnvolles „Weiterleben“ – etwa für Vereinszwecke oder das nächste Oster- bzw. Sonnenwendfeuer. So schließt sich der Kreis ostfriesischer Festkultur: uralte Symbole des Frühlings treffen auf modernes Vereinsleben, gemeinsames Anpacken und frische Farben im Dorf – ein Fest, das Menschen aller Generationen zusammenbringt.
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Hinweis zum Teaserbild: Dieses Bild wurde mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und dient ausschließlich der illustrativen Darstellung. Es zeigt keine reale Begebenheit; etwaige Ähnlichkeiten mit realen Personen, Orten oder Produkten sind zufällig.
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Redaktion: LeserECHO Emden




