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„Sei Mensch“: Ulli Schön­rock ver­ab­schie­det sich nach 22 Jah­ren Gefängnisseelsorge

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Foto: Ulli Schönrock -

Nach mehr als zwei Jahr­zehn­ten als evan­ge­li­scher Seel­sor­ger in der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Meppen-Ver­sen tritt Ulli Schön­rock in den Ruhe­stand. Der Lin­ge­ner hat in sei­ner lan­gen Dienst­zeit Men­schen in außer­ge­wöhn­li­chen und oft exis­ten­zi­el­len Lebens­si­tua­tio­nen beglei­tet. Sein Ansatz war dabei klar: Hin­ter jeder Tat steht ein Mensch, des­sen Wür­de nicht ver­lo­ren geht.

Im Gespräch anläss­lich sei­nes Abschieds gibt Schön­rock Ein­bli­cke in die Gefäng­nis­seel­sor­ge, die Bedeu­tung von Zuhö­ren und die Her­aus­for­de­run­gen, Men­schen nach einer Haft­zeit wie­der Per­spek­ti­ven zu eröffnen.

Der Mensch ist mehr als sei­ne Tat

Ulli Schön­rock ver­tritt eine Hal­tung, die sei­ne Arbeit in der JVA Meppen-Ver­sen über vie­le Jah­re geprägt hat: Ein Mensch ist nicht auf sei­ne Schuld oder sei­ne Taten zu redu­zie­ren. Des­halb ver­zich­te­te er in Gesprä­chen mit Inhaf­tier­ten meist bewusst dar­auf, deren Akten vor­ab zu lesen.

„Gott steht auf der Sei­te der Opfer, aber er ver­lässt auch die Täte­rin­nen und Täter nicht“, erklärt Schön­rock. Für ihn bleibt die Wür­de eines Men­schen unver­lier­bar, auch wenn die­ser schwer gegen die Wür­de ande­rer gehan­delt hat.

Seel­sor­ge bedeu­te in die­sem Zusam­men­hang nicht, Ver­ant­wor­tung klein­zu­re­den oder Taten zu ent­schul­di­gen. Viel­mehr gehe es dar­um, Men­schen dabei zu unter­stüt­zen, sich mit ihrem Fehl­ver­hal­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen, Ver­än­de­run­gen anzu­sto­ßen und lang­fris­tig wie­der Teil der Gesell­schaft zu werden.

Zuhö­ren und Situa­tio­nen gemein­sam aushalten

Eine Inhaf­tie­rung bedeu­tet für Betrof­fe­ne einen tie­fen Ein­schnitt. Der ver­trau­te All­tag bricht weg, Kon­tak­te ver­än­dern sich und die eige­ne Zukunft erscheint häu­fig unge­wiss. Gera­de in sol­chen Momen­ten sei es ent­schei­dend, dass jemand da ist, zuhört und die Situa­ti­on nicht vor­schnell bewertet.

„Men­schen brau­chen jeman­den, der da ist und die Situa­ti­on gemein­sam aus­hält“, beschreibt Ulli Schön­rock die Essenz sei­ner Arbeit.

Über­ra­schend blickt der Seel­sor­ger auf sei­ne Zeit hin­ter Gefäng­nis­mau­ern auch als eine Pha­se gro­ßer Frei­heit zurück. Abseits kom­ple­xer Ver­wal­tungs­struk­tu­ren habe er sich auf die jewei­li­ge Begeg­nung und den kon­kre­ten Moment kon­zen­trie­ren kön­nen. Die­se Auf­merk­sam­keit für die Men­schen sei ein zen­tra­ler Bestand­teil sei­ner seel­sor­ge­ri­schen Arbeit gewesen.

Wie­der­gut­ma­chung statt rei­ner Ausgrenzung

Kri­tisch äußert sich Schön­rock über ein Straf­ver­ständ­nis, das vor allem auf Aus­gren­zung und Frei­heits­ent­zug setzt. Er sieht dar­in ein Span­nungs­feld: Sozia­le Ver­ant­wor­tung las­se sich nur schwer in einem Umfeld der voll­stän­di­gen Kon­trol­le lernen.

Für nach­hal­ti­ger hält er den Gedan­ken der Wie­der­gut­ma­chung. „Sie belässt den Men­schen in sei­ner Ver­ant­wor­tung und gibt ihm die Mög­lich­keit, aktiv etwas zu verändern.“

Damit ver­bin­det sich die Fra­ge, wie Men­schen nach einer Haft­zeit wie­der in die Gesell­schaft zurück­fin­den kön­nen. Unter­stüt­zung, Ver­ant­wor­tung und die Bereit­schaft zur Ver­än­de­rung spie­len dabei eine wich­ti­ge Rol­le – sowohl für die Betrof­fe­nen selbst als auch für das gesell­schaft­li­che Zusammenleben.

Ent­las­se­ne sind die Nach­barn von morgen

Zum Abschied rich­tet Ulli Schön­rock einen Appell an die Gesell­schaft. Vor­ur­tei­le gegen­über dem Straf­voll­zug, ver­ein­fa­chen­de Aus­sa­gen über einen ver­meint­li­chen „Hotel­voll­zug“ oder rei­ne Rache­ge­dan­ken wür­den der Rea­li­tät nicht gerecht.

Sein Rat an Men­schen, die bis­her nicht mit dem Gesetz in Kon­flikt gera­ten sind, lau­tet: „Sagt nie­mals: ‚Das könn­te mir nicht passieren.‘“

Gleich­zei­tig erin­nert er dar­an, dass die Men­schen, die eine Haft­an­stalt ver­las­sen, wie­der Teil des gesell­schaft­li­chen Lebens wer­den: Die Ent­las­se­nen von heu­te sind die Nach­barn von mor­gen. Des­halb sei es wich­tig, nicht nur über Stra­fe, son­dern auch über Ver­ant­wor­tung, Ver­än­de­rung und Wie­der­ein­glie­de­rung zu sprechen.

„Sei auf­merk­sam. Sei wach­sam. Sei Mensch.“

Auf die Fra­ge, wel­chen Rat er sei­nem jün­ge­ren Ich am ers­ten Arbeits­tag in der Gefäng­nis­seel­sor­ge geben wür­de, ant­wor­tet Ulli Schön­rock knapp, aber ein­dring­lich: „Sei auf­merk­sam. Sei wach­sam. Sei Mensch.“

Nach 22 Jah­ren in der JVA Meppen-Ver­sen endet für ihn nun ein bedeu­ten­der beruf­li­cher Abschnitt. Sei­ne Wor­te machen deut­lich, wie wich­tig Begeg­nung, Zuhö­ren und ein dif­fe­ren­zier­ter Blick auf Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­la­gen bleiben.

Das Inter­view im Wortlaut

Das voll­stän­di­ge Inter­view mit Ulli Schön­rock kann an die­ser Stel­le ergänzt werden.

Bild­in­for­ma­ti­on:
Motiv: Ulli Schön­rock
Quel­le: Kir­chen­kreis Ems­land-Bent­heim
Inter­view­füh­rung: Julia Fischer

Quellen/Kontakt/Hinweise:
Die­ser Arti­kel basiert auf Infor­ma­tio­nen und einem Inter­view des Kir­chen­krei­ses Ems­land-Bent­heim. Für Rück­fra­gen oder wei­te­re Aus­zü­ge aus dem Inter­view kön­nen sich Medi­en­ver­tre­ter direkt an den Kir­chen­kreis wenden.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Hei­ße Last-Minu­te-Rei­sen ab Emden: Mit Rei­se­land PRO­FiL Rei­sen in den Sommerurlaub

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Die Som­mer­fe­ri­en in Nie­der­sach­sen sind in vol­lem Gan­ge, doch der Wunsch nach Strand, Son­ne und einer ent­spann­ten Aus­zeit ist noch immer da? Für alle, die ihren Som­mer­ur­laub 2026 kurz­fris­tig pla­nen möch­ten, hat Rei­se­land PRO­FiL Rei­sen aus Emden zwei attrak­ti­ve Ange­bo­te für den August zusammengestellt. 

Urlaub beginnt direkt an der Haustür

Eine Rei­se soll Erho­lung brin­gen – und das mög­lichst schon bei der Anrei­se. Rei­se­land PRO­FiL Rei­sen bie­tet einen Haus­tür-zu-Haus­tür-Ser­vice an. Rei­sen­de wer­den von zu Hau­se abge­holt, zum Flug­ha­fen gebracht und nach dem Urlaub wie­der zurück nach Hau­se gefahren.

Damit ent­fal­len die Park­platz­su­che am Flug­ha­fen, lan­ge Bahn­fahr­ten und das Tra­gen schwe­rer Kof­fer. Der Trans­fer macht den Urlaub von Anfang an komfortabler.

Kor­fu im August: Meer­blick und grie­chi­sche Gastfreundschaft

Vom 15. bis 25. August 2026 geht es auf die grie­chi­sche Insel Kor­fu. Unter­ge­bracht wer­den die Gäs­te im Vier-Ster­ne-Hotel Mari­le­na Sea­view in Pir­gi. Das Ange­bot umfasst ein Dop­pel­zim­mer mit garan­tier­tem Meer­blick sowie Halbpension.

Der Flug star­tet ab Ham­burg. Zehn Tage auf Kor­fu, inklu­si­ve Flug und Haus­tür-Trans­fer, sind ab 1.159 Euro pro Per­son buch­bar. Die grü­ne Insel im Ioni­schen Meer bie­tet eine abwechs­lungs­rei­che Mischung aus Buch­ten, Strän­den, Oli­ven­hai­nen und grie­chi­scher Küche.

Für Rei­sen­de, die Erho­lung am Meer mit der Mög­lich­keit zu Aus­flü­gen ver­bin­den möch­ten, ist Kor­fu eine pas­sen­de Wahl für einen spä­ten Sommerurlaub.

Tür­ki­sche Rivie­ra: All Inclu­si­ve im Side Crown Palace

Wer sich für ein All-Inclu­si­ve-Ange­bot inter­es­siert, kann vom 27. August bis 6. Sep­tem­ber 2026 an die Tür­ki­sche Rivie­ra rei­sen. Ziel ist das Fünf-Ster­ne-Resort Side Crown Palace in Side.

Das Ange­bot star­tet ab Bre­men und beinhal­tet eben­falls den Haus­tür-Trans­fer. Der Rei­se­preis liegt bei 1.159 Euro pro Per­son. Gäs­te dür­fen sich auf kuli­na­ri­sche Viel­falt, Pool­an­la­gen und den Sand­strand von Side freuen.

Für Indi­vi­du­al­rei­sen­de besteht zudem die Mög­lich­keit, die Rei­se mit ande­ren Wunsch-Hotels an der Tür­ki­schen Rivie­ra zu kom­bi­nie­ren. So kann der Urlaub an per­sön­li­che Vor­stel­lun­gen ange­passt werden.

Per­sön­li­che Bera­tung in Emden, Aurich und Norden

Bei kurz­fris­ti­gen Rei­se­plä­nen ist eine per­sön­li­che Bera­tung beson­ders hilf­reich. Das Team von Rei­se­land PRO­FiL Rei­sen berät zu den ver­füg­ba­ren Ange­bo­ten, den Rei­se­da­ten und indi­vi­du­el­len Wünschen.

Inter­es­sier­te kön­nen sich direkt im DOC in Emden bera­ten las­sen. Auch die Stand­or­te in Aurich und Nor­den ste­hen Rei­sen­den zur Ver­fü­gung. So lässt sich der Som­mer­ur­laub 2026 unkom­pli­ziert pla­nen – mit einem Ser­vice, der bereits an der eige­nen Haus­tür beginnt.

Last-Minu­te-Ange­bo­te für den Som­mer 2026

Ob Meer­blick auf Kor­fu oder All Inclu­si­ve an der Tür­ki­schen Rivie­ra: Die bei­den Ange­bo­te rich­ten sich an Urlau­be­rin­nen und Urlau­ber, die im August noch Son­ne, Erho­lung und Kom­fort genie­ßen möch­ten. Da es sich um letz­te freie Plät­ze han­delt, emp­fiehlt sich eine zeit­na­he Beratung.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie aktu­el­le Rei­se­an­ge­bo­te gibt es bei Rei­se­land PRO­FiL Rei­sen im Dol­lart­Cen­ter Emden sowie auf der offi­zi­el­len Inter­net­sei­te des Unternehmens:


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Som­mer­hit­ze und Was­ser: Die­se Gefah­ren dro­hen dem Smartphone

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Son­ne, Frei­bad, Strand und Aus­flü­ge gehö­ren für vie­le Men­schen zum Som­mer dazu. Für Smart­phones kann die war­me Jah­res­zeit aller­dings zur Belas­tungs­pro­be wer­den. Hohe Tem­pe­ra­tu­ren, direk­te Son­nen­ein­strah­lung und Feuch­tig­keit kön­nen dazu füh­ren, dass das Han­dy lang­sa­mer arbei­tet, Warn­mel­dun­gen anzeigt oder im schlimms­ten Fall dau­er­haft Scha­den nimmt. Phon­e­Fix in Emden erklärt, wor­auf Nut­ze­rin­nen und Nut­zer jetzt ach­ten sollten.

Direk­te Son­ne kann Smart­phones überhitzen

An hei­ßen Som­mer­ta­gen soll­te das Smart­phone nicht über län­ge­re Zeit in der pral­len Son­ne lie­gen. Beson­ders kri­tisch sind das Arma­tu­ren­brett im Auto, die Fens­ter­bank oder der Platz auf dem Bade­tuch direkt am Becken­rand. Dort kann sich das Gerät inner­halb kur­zer Zeit stark aufheizen.

Vie­le Smart­phones reagie­ren mit einer Tem­pe­ra­tur­war­nung, schrän­ken ihre Leis­tung ein oder schal­ten sich vor­sorg­lich ab. Das dient dem Schutz der Tech­nik. Bei anhal­ten­der Hit­ze kön­nen jedoch unter ande­rem Akku, Dis­play und wei­te­re Bau­tei­le Scha­den nehmen.

Smart­phone lang­sam und scho­nend abküh­len lassen

Ist ein Han­dy zu heiß gewor­den, soll­te es aus­ge­schal­tet und an einen schat­ti­gen, gut belüf­te­ten Ort gelegt wer­den. Dort kann es lang­sam wie­der abküh­len. Von schnel­len Lösun­gen wie Kühl­schrank oder Gefrier­fach ist abzu­ra­ten. Durch den star­ken Tem­pe­ra­tur­wech­sel kann sich Kon­dens­was­ser im Inne­ren bil­den, was zusätz­li­che Schä­den ver­ur­sa­chen kann.

Auch beim Laden ist Vor­sicht gebo­ten. Ein bereits stark erwärm­tes Smart­phone soll­te erst wie­der mit dem Lade­ka­bel ver­bun­den wer­den, wenn es voll­stän­dig abge­kühlt ist.

Was­ser bleibt eine gro­ße Gefahr im Sommer

Neben Hit­ze ist Was­ser eines der häu­figs­ten Risi­ken für Smart­phones im Som­mer. Ein Regen­schau­er, nas­se Hän­de nach dem Schwim­men, ein umge­kipp­ter Drink oder ein Sturz ins Becken kön­nen schnell zu Pro­ble­men führen.

Auch Gerä­te mit aus­ge­wie­se­nem Was­ser­schutz sind nicht auto­ma­tisch vor allen Situa­tio­nen geschützt. Dich­tun­gen kön­nen mit der Zeit nach­las­sen. Zudem kön­nen Salz­was­ser und chlor­hal­ti­ges Was­ser Anschlüs­se und Bau­tei­le beson­ders stark angreifen.

Nach Was­ser­kon­takt nicht sofort laden

Ist das Smart­phone nass gewor­den, soll­te es mög­lichst schnell aus­ge­schal­tet und äußer­lich vor­sich­tig abge­trock­net wer­den. Anschlie­ßend gilt: Das Gerät kei­nes­falls laden, solan­ge sich mög­li­cher­wei­se noch Feuch­tig­keit im Inne­ren oder im Lade­an­schluss befindet.

Der ver­brei­te­te Reis-Trick ist eben­falls kei­ne ver­läss­li­che Lösung. Reis kann Staub und klei­ne Par­ti­kel hin­ter­las­sen, die in Anschlüs­se gelan­gen kön­nen. Zei­gen Bild­schirm, Kame­ra, Laut­spre­cher oder Lade­funk­ti­on nach einem Was­ser­kon­takt Auf­fäl­lig­kei­ten, emp­fiehlt sich eine fach­kun­di­ge Prüfung.

Phon­e­Fix in Emden hilft bei Sommer-Schäden

Bei Pro­ble­men durch Hit­ze, Feuch­tig­keit oder einen Was­ser­scha­den kann Phon­e­Fix in Emden wei­ter­hel­fen. Dort kön­nen Smart­phones fach­kun­dig über­prüft und mög­li­che Schä­den ein­ge­schätzt wer­den, bevor aus einem klei­nen Som­mer­miss­ge­schick ein grö­ße­rer Defekt entsteht.

Wer sein Gerät vor direk­ter Son­ne schützt, es nicht über­hitzt lädt und bei Was­ser­kon­takt rich­tig reagiert, erhöht die Chan­cen, dass das Smart­phone auch zwi­schen Frei­bad, Urlaub und Aus­flü­gen ein zuver­läs­si­ger Beglei­ter bleibt.

Quellen/Kontakt/Hinweise:
Hin­wei­se zur Ver­mei­dung von Hit­ze- und Was­ser­schä­den an Smart­phones. Bei tech­ni­schen Auf­fäl­lig­kei­ten nach Feuch­tig­keit oder Über­hit­zung kann Phon­e­Fix in Emden das Gerät fach­kun­dig prüfen.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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