Neues aus Emden

Herz­li­chen Glück­wunsch, Otto! Emden fei­ert sei­nen Ehren­bür­ger zum 78. Geburtstag

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Heu­te ist ein beson­de­rer Tag für Emden: Otto Waal­kes fei­ert sei­nen 78. Geburts­tag. Am 22. Juli 1948 wur­de der Künst­ler in unse­rer Stadt gebo­ren – und von hier aus begann eine Kar­rie­re, die ihn zu einem der bekann­tes­ten und belieb­tes­ten Unter­hal­tungs­künst­ler Deutsch­lands gemacht hat.

Otto Waal­kes ist weit mehr als ein Komi­ker. Er ist Musi­ker, Schau­spie­ler, Zeich­ner, Maler, Regis­seur, Autor und Syn­chron­spre­cher – und vor allem ein Künst­ler, der seit Jahr­zehn­ten Men­schen unter­schied­li­cher Gene­ra­tio­nen zum Lachen bringt. Sein Humor ist unver­wech­sel­bar: vol­ler Wort­spie­le, schrä­ger Figu­ren, Musik, Mimik und jenem beson­de­ren ost­frie­si­schen Charme, der Otto zu einem ech­ten Ori­gi­nal macht.

Von Emden nach Ham­burg: Die Anfän­ge von Otto Waalkes

Sei­ne ers­ten künst­le­ri­schen Schrit­te mach­te der jun­ge Otto mit der Gitar­re. Bereits wäh­rend sei­ner Schul­zeit grün­de­te er mit „The Rust­lers“ eine Band und trat in Ost­fries­land auf. Nach dem Abitur zog es ihn nach Ham­burg, wo er an der Hoch­schu­le für bil­den­de Küns­te stu­dier­te und in Clubs auftrat.

Dort wur­de schnell klar: Neben der Musik hat­te Otto vor allem eines im Gepäck – ein außer­ge­wöhn­li­ches Talent, Men­schen mit spon­ta­nen Ideen, schrä­gen Ein­fäl­len und blitz­schnel­lem Wort­witz zu begeistern.

Der Durch­bruch mit Schall­plat­ten, Fern­se­hen und Kultfiguren

In den 1970er-Jah­ren begann sein gro­ßer Durch­bruch. Mit sei­ner ers­ten LP „Otto“ und der spä­te­ren „Otto Show“ im Fern­se­hen wur­de er bun­des­weit bekannt. Sei­ne Büh­nen­pro­gram­me, Schall­plat­ten und Fern­seh­sen­dun­gen mach­ten ihn zum Publikumsliebling.

Figu­ren wie Har­ry Hirsch, Susi Sorg­los und natür­lich die Otti­fan­ten wur­den zum Kult. Vie­le Sprü­che, Lie­der und Sket­che sind bis heu­te unver­ges­sen – und zei­gen, wie sehr Otto Waal­kes die deut­sche Come­dy-Land­schaft geprägt hat.

Otto Waal­kes im Kino: Fil­me mit Kultstatus

Auch auf der Kino­lein­wand schrieb der Emder Erfolgs­ge­schich­te. Mit „Otto – Der Film“ gelang ihm 1985 ein gro­ßer Publi­kums­er­folg. Es folg­ten wei­te­re Kino­fil­me wie „Otto – Der neue Film“, „Otto – Der Außer­frie­si­sche“, „Otto – Der Lie­bes­film“ und „Otto – Der Katastrofenfilm“.

Spä­ter begeis­ter­te Otto Waal­kes erneut ein gro­ßes Publi­kum in Pro­duk­tio­nen wie „7 Zwer­ge – Män­ner allein im Wald“ und „Otto’s Ele­ven“. Sei­ne Fil­me ver­bin­den Humor, Musik und eine ganz eige­ne Art des Erzäh­lens, die für vie­le Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er fest mit sei­ner Per­son ver­bun­den ist.

Die Stim­me von Sid und Mushu

Sei­ne Stim­me ken­nen eben­falls Mil­lio­nen Men­schen: Otto Waal­kes lieh unter ande­rem dem Dra­chen Mus­hu in der deut­schen Fas­sung von Dis­neys „Mulan“ sei­ne Stim­me. Beson­ders fest mit ihm ver­bun­den ist außer­dem Sid das Faul­tier aus der „Ice Age“-Reihe.

Mit die­ser Rol­le brach­te er auch eine neue Gene­ra­ti­on zum Lachen und bewies, dass sei­ne unver­wech­sel­ba­re Art weit über Büh­ne, Fern­se­hen und Kino hin­aus funktioniert.

Die Otti­fan­ten: Ein Stück ost­frie­si­sche Popkultur

Ein eige­nes Kapi­tel ist sei­ne Lei­den­schaft für Kunst und Male­rei. Die Otti­fan­ten, ursprüng­lich als Zeich­nun­gen für Schall­plat­ten­co­ver ent­stan­den, ent­wi­ckel­ten sich zu einem ech­ten Mar­ken­zei­chen. Sie fan­den ihren Weg in Comics, Bücher und Zei­chen­trick­se­ri­en – und sind heu­te aus Emden kaum noch wegzudenken.

Der Otti­fant ist längst ein Stück ost­frie­si­sche Pop­kul­tur und ein Bot­schaf­ter der Stadt weit über die Regi­on hinaus.

Dat Otto Huus ver­bin­det Otto Waal­kes mit Emden

Dass Otto sei­ner Hei­mat ver­bun­den geblie­ben ist, zeigt sich beson­ders im Dat Otto Huus in der Emder Innen­stadt. Seit vie­len Jah­ren ist es ein belieb­ter Anlauf­punkt für Gäs­te aus ganz Deutsch­land und dar­über hinaus.

Hier tref­fen Erin­ne­run­gen an eine außer­ge­wöhn­li­che Kar­rie­re auf die enge Ver­bin­dung zwi­schen Otto Waal­kes und sei­ner Geburts­stadt. Auch bei sei­nen Auto­gramm­stun­den wird immer wie­der sicht­bar, wie groß die Begeis­te­rung für den Emder Ehren­bür­ger bis heu­te ist.

Ter­min­hin­weis: Auto­gramm­stun­de am 31. Juli im Otto-Huus

Für alle Fans, die Otto ein­mal per­sön­lich erle­ben möch­ten, gibt es kurz nach sei­nem Geburts­tag ein beson­de­res High­light: Am 31. Juli 2026 wird Otto Waal­kes per­sön­lich für eine Auto­gramm­stun­de im „Dat Otto Huus“ in Emden zu Gast sein.

Wer sich ein Auto­gramm sichern, ein kur­zes Wort mit dem Meis­ter des Humors wech­seln oder ein­fach die beson­de­re Atmo­sphä­re vor Ort genie­ßen möch­te, soll­te sich die­sen Ter­min im Kalen­der mar­kie­ren. Es emp­fiehlt sich, früh­zei­tig vor Ort zu sein, da der Andrang bei Ottos Besu­chen in sei­ner Hei­mat­stadt erfah­rungs­ge­mäß groß ist.

„Frie­sen­jung“ erreicht eine neue Generation

Otto Waal­kes schafft es wei­ter­hin, Men­schen zu über­ra­schen. Mit dem Song „Frie­sen­jung“, der gemein­sam mit Ski Aggu und Joost Klein neu auf­ge­legt wur­de, lan­de­te er 2023 noch ein­mal auf Platz eins der deut­schen Charts.

Das ist ein schö­nes Bei­spiel dafür, dass ein ech­ter Frie­sen­jung auch nach Jahr­zehn­ten im Ram­pen­licht neue Gene­ra­tio­nen errei­chen kann.

Für sein künst­le­ri­sches Lebens­werk und sei­nen Ein­fluss auf die deut­sche Unter­hal­tung wur­de Otto Waal­kes viel­fach aus­ge­zeich­net – dar­un­ter mit dem Bun­des­ver­dienst­kreuz sowie zahl­rei­chen Prei­sen aus Film, Fern­se­hen und Come­dy. Doch für vie­le Men­schen bleibt vor allem eines ent­schei­dend: Otto hat über Jahr­zehn­te Freu­de ver­schenkt, den All­tag leich­ter gemacht und mit sei­nem ein­zig­ar­ti­gen Humor unzäh­li­ge Erin­ne­run­gen geschaffen.

Lie­ber Otto, das gesam­te Team vom Lese­r­ECHO Emden gra­tu­liert dir herz­lich zum 78. Geburts­tag! Wir wün­schen dir Gesund­heit, Glück, krea­ti­ve Ideen, vie­le schö­ne Momen­te und natür­lich wei­ter­hin die wun­der­ba­re Fähig­keit, Men­schen mit einem Lächeln zu beschenken.

Bleib so unver­wech­sel­bar, so krea­tiv und so herr­lich ost­frie­sisch, wie wir dich ken­nen und schätzen.

Herz­li­chen Glück­wunsch zum Geburts­tag, Otto! 🎂🎈🦣


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Neues aus Emden

Nach hit­zi­ger Debat­te am Wochen­en­de: Kunst­werk an der Trogstre­cke mut­maß­lich in der Nacht beschmiert

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Das Kunst­werk an der Emder Trogstre­cke, das bereits am Wochen­en­de für leb­haf­te Dis­kus­sio­nen im Rah­men des Fes­ti­vals „Hit the Trog“ gesorgt hat­te, ist offen­bar zum Ziel von Van­da­lis­mus gewor­den. Mut­maß­lich in der Nacht von Sonn­tag auf Mon­tag haben bis­lang Unbe­kann­te das Werk gezielt ver­un­stal­tet. Über die bestehen­de Gestal­tung wur­den meh­re­re gro­be VW-Zei­chen geschmiert. Dabei blieb es jedoch nicht: Auch ein unmit­tel­bar angren­zen­des Kunst­werk wur­de durch die Schmie­re­rei­en in Mit­lei­den­schaft gezogen.

Zur Erin­ne­rung: Das Werk, das unter ande­rem das Emder Peter­ke-Denk­mal zeig­te, war am Wochen­en­de in den Fokus gera­ten, da dort zunächst Unter­neh­mens­lo­gos zu sehen waren. Weil die Ver­an­stal­ter das Fes­ti­val im Vor­feld als unpo­li­ti­schen Begeg­nungs­raum ver­ein­bart haben sol­len, wur­den die Logos nach Abspra­che über­malt. Bereits die­se Ent­schei­dung hat­te in der Stadt und in den sozia­len Netz­wer­ken zu einer inten­si­ven, aber weit­ge­hend sach­li­chen Debat­te über Kunst­frei­heit und Regeln im öffent­li­chen Raum geführt.

Kom­men­tar der Redak­ti­on: Rei­ne Zer­stö­rungs­wut bringt nie­man­den weiter

Mit dem nächt­li­chen Vor­fall hat die Aus­ein­an­der­set­zung jedoch eine Gren­ze über­schrit­ten, bei der wir als Redak­ti­on die rein neu­tra­le Beob­ach­ter­rol­le bewusst ver­las­sen: Die­se Akti­on ist eine abso­lu­te Schan­de.

Wer auch immer dafür ver­ant­wort­lich ist, hat weder zur begon­ne­nen Debat­te etwas Sinn­vol­les bei­getra­gen, noch irgend­ein State­ment gesetzt. Das ist kein poli­ti­scher Pro­test und schon gar kei­ne Kunst, son­dern schlicht­weg respekt­lo­ser Van­da­lis­mus. Hier wur­de die auf­wen­di­ge Arbeit von Künst­le­rin­nen und Künst­lern mit Füßen getre­ten, die sich vie­le Gedan­ken gemacht und über Tage hin­weg Zeit und Herz­blut inves­tiert haben, um unse­re Stadt bun­ter zu gestal­ten. Dass dabei auch noch ein völ­lig unbe­tei­lig­tes Nach­bar­werk beschä­digt wur­de, unter­streicht die blin­de Zer­stö­rungs­wut die­ser Aktion.

Man kann über Kunst, Regeln und poli­ti­sche Bot­schaf­ten im öffent­li­chen Raum geteil­ter Mei­nung sein und lei­den­schaft­lich dar­über strei­ten – aber wer mut­maß­lich nachts im Schutz der Dun­kel­heit mit der Farb­do­se anrückt, um frem­de Wer­ke zu beschmie­ren, zeigt nur eines: man­geln­den Respekt vor der Arbeit ande­rer und vor dem gesam­ten Pro­jekt. An die Ver­ant­wort­li­chen bleibt an die­ser Stel­le nur eine deut­li­che Bot­schaft: Schämt euch!


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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„Hit the Trog“: Emden wird zur dau­er­haf­ten Open‑Air‑Galerie

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Drei Tage lang mach­te „Hit the Trog“ die Emder Trogstre­cke zum Schau­platz inter­na­tio­na­ler Street‑Art: Vom 14. bis 16. August 2026 ver­wan­del­ten rund 80 Künst­le­rin­nen und Künst­ler Beton­wän­de auf etwa 2.100 Qua­drat­me­tern in eine groß­flä­chi­ge, dau­er­haft sicht­ba­re Open‑Air‑Galerie. Das Fes­ti­val ver­band Live‑Malen, Kul­tur­pro­gramm und Debat­te über Kunst im öffent­li­chen Raum und hin­ter­lässt der Stadt ein neu­es, far­ben­präch­ti­ges Gesicht.

Aus Beton wird Kunst: Das Fes­ti­val und sei­ne Wirkung

Die nor­ma­ler­wei­se grau­en Wän­de ent­lang der Trogstre­cke nahe der Stra­ße „Zur alten Bri­kett­fa­brik“ wur­den an die­sem August‑Wochenende zu weit­läu­fi­gen Lein­wän­den: Schrift­zü­ge, groß­for­ma­ti­ge Figu­ren und fan­ta­sie­vol­le Kom­po­si­tio­nen ent­stan­den in meh­re­ren Schich­ten direkt vor den Augen des Publi­kums. Besu­che­rin­nen und Besu­cher konn­ten den Arbeits­pro­zess von der Skiz­ze bis zur fina­len Farb­schicht ver­fol­gen und so live erle­ben, wie urba­ne Kunst ent­steht. Dadurch wur­de das Fes­ti­val nicht nur zum Ziel für Graffiti‑Fans, son­dern auch zu einem öffent­li­chen Ereig­nis für Fami­li­en, Nach­ba­rin­nen und Nach­barn sowie Tou­ris­tin­nen und Touristen.

Inter­na­tio­na­les Line‑up und viel­fäl­ti­ges Begleitprogramm

Rund 80 Artists aus Deutsch­land und wei­te­ren euro­päi­schen Län­dern — nach Medi­en­be­rich­ten auch aus den USA — brach­ten unter­schied­li­che Stil­rich­tun­gen, Tech­ni­ken und The­men nach Emden. Beglei­tend zum Live‑Malen sorg­ten DJs, Live­mu­sik, Food­trucks und Aktio­nen für Kin­der und Fami­li­en für Fes­ti­val­at­mo­sphä­re. Der freie Zugang mach­te „Hit the Trog“ zu einem nied­rig­schwel­li­gen Kul­tur­ange­bot: Schlen­dern, schau­en, ins Gespräch kom­men und sich inspi­rie­ren las­sen waren aus­drück­lich erwünscht.

Dau­er­haf­te Gestal­tung statt tem­po­rä­rem Spektakel

Anders als vie­le kurz­le­bi­ge Street‑Art‑Events ziel­te „Hit the Trog“ auf Nach­hal­tig­keit: Die ent­stan­de­nen Arbei­ten blei­ben dau­er­haft sicht­bar und prä­gen künf­tig das Stadt­bild der Trogstre­cke. So wird aus einem Bau­ab­schnitt ein lang­fris­ti­ger kul­tu­rel­ler Ort, der Emden um einen öffent­li­chen Kunst­stand­ort rei­chert. Die Pro­jekt­idee ver­knüpft Kunst, Teil­ha­be und Stadt­ent­wick­lung, indem ehe­mals unschein­ba­re Infra­struk­tur zu einem kul­tu­rel­len Anzie­hungs­punkt wird.

Begeis­te­rung und Kri­tik: Reak­tio­nen aus der Stadtgesellschaft

Die Reso­nanz in den sozia­len Medi­en und vor Ort war breit: Vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher lob­ten die Qua­li­tät und Far­ben­pracht der Arbei­ten und wünsch­ten sich ähn­li­che Pro­jek­te an wei­te­ren Orten Emdens. Beson­ders betont wur­de die Mög­lich­keit, Künst­le­rin­nen und Künst­ler direkt anzu­spre­chen und Ent­ste­hungs­pro­zes­se mit­zu­er­le­ben. Gleich­zei­tig äußer­ten man­che Stim­men Kri­tik: Eini­ge hät­ten sich lokalere Moti­ve gewünscht oder hin­ter­frag­ten grund­sätz­lich die Not­wen­dig­keit einer flä­chen­de­cken­den Gestal­tung der Trog­wän­de. Die­se unter­schied­li­chen Reak­tio­nen zei­gen, wie per­sön­lich und kon­tro­vers Wahr­neh­mun­gen öffent­li­cher Kunst sein können.

Die Debat­te um ein “poli­ti­sches” Motiv

Wäh­rend des Fes­ti­vals ent­zün­de­te sich an einem Werk eine inten­si­ve Dis­kus­si­on: Ein groß­flä­chi­ges Motiv zeig­te unter ande­rem das Peterke‑Denkmal sowie Abbil­dun­gen von Unter­neh­mens­lo­gos wie Thys­sen und VW. Da im Vor­feld ver­ein­bart wor­den sein soll, dass das Fes­ti­val kei­ne poli­ti­schen oder par­tei­po­li­ti­schen Bot­schaf­ten trans­por­tie­ren sol­le, wur­de das betref­fen­de Bild lt. Ver­an­stal­ter nach Rück­spra­che mit den betei­lig­ten Künst­lern über­malt bzw. ver­än­dert. Kultur‑Events Emden erklär­te, die Maß­nah­me die­ne der Ein­hal­tung der gemein­sa­men Regeln — nicht als gene­rel­les Plä­doy­er gegen poli­ti­sche Kunst. Die sicht­ba­ren schwar­zen Über­ma­lun­gen erin­nern nun an die­se Debat­te und sind Teil der Festival‑Erinnerung. Stel­lung­nah­men der direkt betei­lig­ten Künst­le­rin­nen und Künst­ler lagen unse­rer Redak­ti­on zuletzt nicht vor.

Kunst im öffent­li­chen Raum: Chan­cen und Fragen

„Hit the Trog“ hat gezeigt, dass Street‑Art Städ­te sicht­bar ver­än­dern kann — nicht nur ästhe­tisch, son­dern auch sozi­al und kul­tu­rell. Das Fes­ti­val schuf Begeg­nungs­räu­me, för­der­te den Aus­tausch zwi­schen inter­na­tio­na­len Krea­ti­ven und loka­len Besu­che­rin­nen und Besu­chern und reg­te Dis­kus­sio­nen über The­men wie The­men­wahl, Lokal­ko­lo­rit und Gren­zen künst­le­ri­scher Frei­heit an. Zen­tral bleibt die Fra­ge, wie öffent­li­che Betei­li­gung, Qua­li­täts­si­che­rung und the­ma­ti­sche Aus­rich­tung künf­tig mit­ein­an­der ver­knüpft wer­den sol­len, damit sol­che For­ma­te mög­lichst breit tragen.

LeserECHO‑Emden‑Gewinnspiel

Lese­r­ECHO Emden betei­ligt sich an der Erin­ne­rung: Wir ver­lo­sen ein Pla­kat von „Hit the Trog“, hand­si­gniert von 25 Künst­le­rin­nen und Künst­lern. Infor­ma­tio­nen zur Teil­nah­me fin­den Sie auf hier.

Unse­re Ein­drü­cke:

Ein­drü­cke vom Fes­ti­val haben wir zudem in einem Video zusam­men­ge­stellt — hier geht’s zum Clip:

Fak­ten­box: „Hit the Trog“ im Überblick

  • Ver­an­stal­tung: Inter­na­tio­na­les Graffiti‑ und Street‑Art‑Festival „Hit the Trog“
  • Zeit­raum: 14. – 16. August 2026
  • Ort: Trogstre­cke (nahe Stra­ße „Zur alten Bri­kett­fa­brik“), Emden
  • Gestal­te­te Flä­che: rund 2.100 m²
  • Betei­lig­te Künst­le­rin­nen und Künst­ler: etwa 80 aus Deutsch­land, Euro­pa und (medi­en­be­rich­ten zufol­ge) den USA
  • Rah­men­pro­gramm: Live‑Malen, DJs, Live­mu­sik, Food­trucks, Kinder‑ und Familienangebote
  • Zugang: frei, öffent­lich zugänglich
  • Beson­der­heit: Dau­er­haf­te Gestal­tung der Beton­wän­de; Dis­kus­si­on und Über­ma­lung eines poli­tisch kon­no­tier­ten Motivs

Fazit: Ein dau­er­haf­tes Zei­chen für urba­ne Kul­tur in Emden

„Hit the Trog“ hat der Trogstre­cke ein neu­es, dau­er­haft sicht­ba­res Gesicht gege­ben und Emden kurz­fris­tig wie lang­fris­tig um einen Kul­tur­ort berei­chert. Das Fes­ti­val ver­ein­te inter­na­tio­na­le künst­le­ri­sche Posi­tio­nen und bot Raum für Begeg­nung und Debat­te. Ob als Schau­fens­ter für Street‑Art, als Impuls­ge­ber für wei­te­re Pro­jek­te oder als Aus­gangs­punkt für eine ver­stärk­te Dis­kus­si­on über städ­ti­sche Gestal­tung — „Hit the Trog“ hat in jedem Fall Spu­ren hinterlassen.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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