Anzeige

Adop­tiert – Unse­re Geschich­ten: Neue Selbst­hil­fe­grup­pe in Emden im Aufbau

Veröffentlicht

am

Emden/Ostfriesland. Der Pari­tä­ti­sche Emden unter­stützt den Auf­bau einer neu­en Selbst­hil­fe­grup­pe für Men­schen mit Adop­ti­ons­hin­ter­grund in Ost­fries­land. Unter dem Titel „Adop­tiert – Unse­re Geschich­ten“ ent­steht in Emden ein geschütz­ter Raum, in dem Betrof­fe­ne offen spre­chen, Ver­ständ­nis erle­ben und gegen­sei­ti­ge Stär­ke ent­wi­ckeln kön­nen. Will­kom­men sind Inter­es­sier­te aus der gesam­ten Regi­on – unab­hän­gig davon, ob die Adop­ti­on in der Kind­heit oder im Erwach­se­nen­al­ter erfolg­te oder ob Fra­gen zur eige­nen Her­kunft erst jetzt in den Vor­der­grund tre­ten. Denn für vie­le ist Adop­ti­on ein prä­gen­der Teil der Bio­gra­fie, ver­bun­den mit The­men wie Iden­ti­tät, Wur­zel­su­che, Bin­dung, Loya­li­täts­kon­flik­ten oder inne­rer Unru­he. Nicht sel­ten blei­ben Fra­gen nach der Her­kunfts­li­nie, nach Fami­li­en­ge­schich­te und Zuge­hö­rig­keit lan­ge prä­sent. Genau hier setzt die neue Grup­pe an: Sie schafft einen ver­trau­ens­vol­len Rah­men, um Erleb­nis­se zu tei­len, Unsi­cher­hei­ten zu ent­las­ten und all­tags­taug­li­che Stra­te­gien zu ent­wi­ckeln – wert­schät­zend, ver­trau­lich und auf Augenhöhe.

Im Mit­tel­punkt ste­hen Aus­tausch und Selbst­stär­kung. Teil­neh­men­de spre­chen über indi­vi­du­el­le Erfah­run­gen, Lebens­we­ge und die oft kom­ple­xen Gefüh­le rund um Her­kunft und Iden­ti­tät. Die Grup­pe möch­te den Selbst­wert fes­ti­gen, Mut machen, eige­ne Wege zu gehen, und neue Per­spek­ti­ven im Umgang mit Ängs­ten oder inne­rer Unru­he eröff­nen. Zugleich ver­netzt sie Betrof­fe­ne in Ost­fries­land, um ein trag­fä­hi­ges Unter­stüt­zungs­netz auf­zu­bau­en, das über die ein­zel­nen Tref­fen hin­aus trägt. Da sich die Grup­pe aktu­ell im Grün­dungs­auf­bau befin­det, sind Inter­es­sier­te ein­ge­la­den, sich unver­bind­lich zu mel­den, Fra­gen zu stel­len und ihr Inter­es­se zu hin­ter­las­sen. Im Anschluss an die Bün­de­lung der Rück­mel­dun­gen wer­den Ter­min, Rhyth­mus und Rah­men der Tref­fen gemein­sam ver­ein­bart, sodass die Grup­pe pass­ge­nau zu den Bedürf­nis­sen der Teil­neh­men­den star­ten kann.

Ansprech­part­ne­rin für Kon­takt und Inter­es­sens­be­kun­dung ist Frau Sukan­ta de Boer. Eine kur­ze E‑Mail an adoptionsgruppe.ostfriesland@outlook.com genügt, um Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten, Fra­gen zu klä­ren oder sich vor­mer­ken zu las­sen. Der Pari­tä­ti­sche Emden bit­tet zugleich um Unter­stüt­zung bei der Bekannt­ma­chung: Pres­se­hin­wei­se und Hin­wei­se in Netz­wer­ken hel­fen, Betrof­fe­ne zu errei­chen, die sich bis­lang allein gefühlt haben oder nach einem geschütz­ten Rah­men für ihre Geschich­te suchen. Mit „Adop­tiert – Unse­re Geschich­ten“ wächst in Emden eine Initia­ti­ve, die Zuge­hö­rig­keit för­dert, Selbst­be­stim­mung stärkt und den respekt­vol­len Dia­log über per­sön­li­che Wege der Her­kunft ermög­licht – ein Ange­bot, das Brü­cken baut und Betrof­fe­nen eine ver­läss­li­che Anlauf­stel­le in der Regi­on gibt.

Hin­weis zum Teaser­bild: Die­ses Bild wur­de mit­hil­fe Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erstellt und dient aus­schließ­lich der illus­tra­ti­ven Dar­stel­lung. Es zeigt kei­ne rea­le Bege­ben­heit; etwa­ige Ähn­lich­kei­ten mit rea­len Per­so­nen, Orten oder Pro­duk­ten sind zufällig.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

Zum Kommentieren klicken

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige

Die ost­frie­si­sche Tra­di­ti­on des Maibaums

Veröffentlicht

am

Emden/Ostfriesland. Wenn Ende April die Dör­fer geschmückt wer­den und fri­sche Krän­ze im Wind wehen, beginnt in Ost­fries­land eine der belieb­tes­ten Bräu­che des Jah­res: das Auf­stel­len des Mai­baums. Der hohe, geschäl­te Stamm – meist Bir­ke oder Fich­te – wird mit Mai­grün, bun­ten Bän­dern, Krän­zen und oft dem Wap­pen oder den Far­ben des Ortes geschmückt. An sei­ner Spit­ze krönt ihn ein Kranz oder eine klei­ne Tan­ne, Sinn­bil­der für Frucht­bar­keit, Wachs­tum und neu­es Leben. Wochen vor dem gro­ßen Tag zie­hen Ver­ei­ne, Feu­er­weh­ren und Nach­bar­schaf­ten in den Wald, wäh­len einen gera­den Baum aus und berei­ten ihn gemein­sam vor. Kin­der bas­teln Bän­der und Fähn­chen, Hand­wer­ker fer­ti­gen Schil­der mit Ver­eins­na­men oder Jah­res­zah­len – ein Mit­ein­an­der, das Gene­ra­tio­nen ver­bin­det und den Dorf­platz in Vor­freu­de taucht.

Tra­di­tio­nell wird der Mai­baum am Abend des 30. April oder am 1. Mai gesetzt – vie­ler­orts noch „von Hand“, mit Sei­len, Stan­gen und viel Mus­kel­kraft. Beglei­tet von Musik, Platt­deutsch-Schnack und Anfeue­rungs­ru­fen mar­kiert der Moment, in dem der Stamm senk­recht steht, den fest­li­chen Höhe­punkt. Rund um das Auf­stel­len ent­fal­tet sich ein leben­di­ges Brauch­tum: Mai­bow­le und Grill­wurst, manch­mal ein klei­ner Jahr­markt oder der „Tanz in den Mai“, Lam­pion­läu­fe für Kin­der und Mär­sche der Kapel­len, die den Platz mit ver­trau­ten Melo­dien fül­len. In etli­chen Orten wird der Baum nachts „bewacht“, denn es gehört zum schel­mi­schen Brauch, dass Nach­bar­schaf­ten ver­su­chen, den Mai­baum zu „klau­en“ oder ihn mit zusätz­li­cher Deko zu ver­zie­ren – ein freund­li­cher Wett­streit, der das Mit­ein­an­der spie­le­risch feiert.

Der Mai­baum steht in Ost­fries­land für Gemein­schafts­sinn, Hei­mat­ver­bun­den­heit und die Freu­de über den begin­nen­den Som­mer. Er ist zugleich Aus­hän­ge­schild des Dor­fes: Ver­ei­ne prä­sen­tie­ren sich, Spen­der wer­den genannt, Gäs­te sind aus­drück­lich will­kom­men. Je nach Ort bleibt der Baum bis Pfings­ten oder den gan­zen Som­mer ste­hen. Beim Abneh­men des Kran­zes wird oft noch­mals gefei­ert, und das Holz fin­det ein sinn­vol­les „Wei­ter­le­ben“ – etwa für Ver­eins­zwe­cke oder das nächs­te Oster- bzw. Son­nen­wend­feu­er. So schließt sich der Kreis ost­frie­si­scher Fest­kul­tur: uralte Sym­bo­le des Früh­lings tref­fen auf moder­nes Ver­eins­le­ben, gemein­sa­mes Anpa­cken und fri­sche Far­ben im Dorf – ein Fest, das Men­schen aller Gene­ra­tio­nen zusammenbringt.

Hin­weis zum Teaser­bild: Die­ses Bild wur­de mit­hil­fe Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erstellt und dient aus­schließ­lich der illus­tra­ti­ven Dar­stel­lung. Es zeigt kei­ne rea­le Bege­ben­heit; etwa­ige Ähn­lich­kei­ten mit rea­len Per­so­nen, Orten oder Pro­duk­ten sind zufällig.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

Weiterlesen

Anzeige

Hand­werk mit Herz und Hal­tung: Teb­bens Haus­tech­nik stellt sich vor

Veröffentlicht

am

Emden. Wer durch den Schwar­zen Weg fährt, ent­deckt im Haus Num­mer 79 einen Betrieb, der in den letz­ten Jah­ren für viel Gesprächs­stoff in der regio­na­len Wirt­schaft gesorgt hat. Die Teb­bens Haus­tech­nik GmbH ist jedoch weit mehr als ein klas­si­scher Mon­ta­ge­be­trieb – sie ist das Ergeb­nis einer lebens­lan­gen Lei­den­schaft für das Hand­werk und eines moder­nen Ver­ständ­nis­ses von Teamführung.

Von der Pike auf: Der Weg von Hol­ger Tebbens

Hin­ter dem Erfolg steht Inha­ber Hol­ger Teb­bens, des­sen beruf­li­che Lauf­bahn im Jahr 1995 mit der Aus­bil­dung zum Gas- und Was­ser­in­stal­la­teur begann. Schnell wur­de klar: Für ihn ist der Beruf kei­ne blo­ße Pflicht, son­dern eine Beru­fung. Über Jahr­zehn­te hin­weg ver­tief­te er sein Wis­sen im Kun­den­dienst und bil­de­te sich kon­se­quent wei­ter – immer mit dem Ohr am Puls der Zeit, beson­ders im Bereich der erneu­er­ba­ren Energien.

Als Instal­la­teur- und Hei­zungs­bau­er­meis­ter erfüll­te er sich schließ­lich im Juni 2021 den Traum vom eige­nen Unter­neh­men. Unter­stützt wird er dabei von sei­ner Frau Danie­la Teb­bens, die als geprüf­te Betriebs­wir­tin (IHK) die orga­ni­sa­to­ri­schen Fäden in der Hand hält und den admi­nis­tra­ti­ven Rücken freihält.

„Ohne Team geht bei uns nichts“

Trotz der fast 30-jäh­ri­gen Erfah­rung des Chefs ist das eigent­li­che Erfolgs­ge­heim­nis die Mann­schaft. Der Betrieb wur­de 2024 nicht umsonst als zwei­ter Sie­ger beim Grün­der­preis Nord­west aus­ge­zeich­net. Die Jury über­zeug­te vor allem das nach­hal­ti­ge Kon­zept – und zwar in zwei­fa­cher Hin­sicht: öko­lo­gisch durch moder­ne Tech­nik und sozi­al durch ein moder­nes Arbeitsklima.

Bei Teb­bens setzt man auf Trans­pa­renz und Wertschätzung:

Wis­sen für alle: In 14-tägi­gen Bespre­chun­gen erhält das Team Ein­bli­cke in wirt­schaft­li­che Zusam­men­hän­ge und Kos­ten­struk­tu­ren. Das för­dert nicht nur das Ver­ständ­nis, son­dern auch das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein.
Work-Life-Balan­ce: Digi­ta­le Zeit­er­fas­sung und ein frü­her Fei­er­abend am Frei­tag sor­gen dafür, dass das Team auch pri­vat auf­tan­ken kann.
Zukunft im Blick: Als zer­ti­fi­zier­ter Aus­bil­dungs­be­trieb inves­tiert Teb­bens heu­te in die Fach­kräf­te von morgen.


Mehr als nur Hei­zun­gen: Ein Ausblick

Zwar liegt der Schwer­punkt der Teb­bens Haus­tech­nik GmbH ganz klar auf zukunfts­wei­sen­den Sys­te­men wie hoch­ef­fi­zi­en­ten Wär­me­pum­pen und Solar­ther­mie, doch das Spek­trum ist weit­aus brei­ter. Von der klas­si­schen Gas- und Holz­wär­me über moder­ne Sani­tär­tech­nik bis hin zur kom­plet­ten Alt­bau­sa­nie­rung inklu­si­ve Flie­sen­ar­bei­ten bie­tet der Meis­ter­be­trieb alles aus einer Hand.

Doch Haus­tech­nik ist ein wei­tes Feld. Um die ein­zel­nen The­men wirk­lich greif­bar zu machen, wer­den wir Ihnen in den kom­men­den Wochen die ver­schie­de­nen Fach­be­rei­che von Teb­bens Haus­tech­nik ein­zeln vor­stel­len. Im nächs­ten Arti­kel erfah­ren Sie zum Bei­spiel alles dar­über, wie Sie mit moder­nen Wär­me­pum­pen nicht nur die Umwelt, son­dern auch Ihren Geld­beu­tel nach­hal­tig scho­nen können.

Kon­takt & Beratung

Möch­ten Sie das Team schon jetzt ken­nen­ler­nen? Die Teb­bens Haus­tech­nik GmbH ist in Emden und der gesam­ten Umge­bung (Krumm­hörn, Nor­den, Aurich, Leer) für Sie im Einsatz.

Teb­bens Haus­tech­nik GmbH

Schwar­zer Weg 79, 26725 Emden

Tel.: (04921) 8250750

E‑Mail: info@tebbens-haustechnik.de


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

Weiterlesen

Anzei­gen

auch inter­es­sant:

Anzeige

Adop­tiert – Unse­re Geschich­ten: Neue Selbst­hil­fe­grup­pe in Emden im Aufbau

Emden/Ostfriesland. Der Pari­tä­ti­sche Emden unter­stützt den Auf­bau einer neu­en Selbst­hil­fe­grup­pe für Men­schen mit Adop­ti­ons­hin­ter­grund in Ost­fries­land. Unter dem Titel „Adop­tiert...

Anzeige

Die ost­frie­si­sche Tra­di­ti­on des Maibaums

Emden/Ostfriesland. Wenn Ende April die Dör­fer geschmückt wer­den und fri­sche Krän­ze im Wind wehen, beginnt in Ost­fries­land eine der belieb­tes­ten...

Anzeige

Hand­werk mit Herz und Hal­tung: Teb­bens Haus­tech­nik stellt sich vor

Emden. Wer durch den Schwar­zen Weg fährt, ent­deckt im Haus Num­mer 79 einen Betrieb, der in den letz­ten Jah­ren für...

Blaulicht

Emden – Ruhi­ger Auf­takt der Mari­ti­men Konferenz

Der ers­te Tag der 14. Natio­na­len Mari­ti­men Kon­fe­renz in Emden ist aus Sicht der Poli­zei ruhig und geord­net ver­lau­fen. Rund...

Anzeige

14. Natio­na­le Mari­ti­me Kon­fe­renz 2026 fin­det am heu­te und mor­gen in Emden statt

Emden. Die Natio­na­le Mari­ti­me Kon­fe­renz (NMK), das zen­tra­le Forum der Bun­des­re­gie­rung für Fra­gen der mari­ti­men Wirt­schaft, wird heu­te am 29....

Blaulicht

Borkum/Emden – Schwe­re Brand­stif­tung von 2024 bei „Akten­zei­chen XY“ im Fokus

Ein schwe­rer Brand­fall aus dem Jahr 2024 auf Bor­kum wird erneut öffent­lich auf­ge­grif­fen. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden erhofft sich durch die...

Anzeige

Sai­son­start im Van-Ame­ren-Bad: Vor­ver­kauf ab 7. Mai, Bade­spaß ab 13. Mai – mit neu­em Café an der Kesselschleuse

Emden. Das Becken glänzt bereits in der Son­ne, die Vor­freu­de steigt – und jetzt ste­hen die Ter­mi­ne fest: Am 13....

Blaulicht

Uplengen/Leer/Emden – Schwe­rer Unfall, Unfall­flucht und Fan-Ausschreitungen

Meh­re­re Ein­sät­ze haben Poli­zei und Ret­tungs­kräf­te am Wochen­en­de in der Regi­on beschäf­tigt. Auf der A28 wur­de ein Motor­rad­fah­rer schwer ver­letzt,...