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„Du bist Demokratie.“ in Emden: Bürgerdialog auf dem Neuen Markt lädt zum Mitreden ein
Bild: Der Paritätische Niedersachsen
Demokratie lebt vom Austausch, von Ideen und von Menschen, die ihre Stimme einbringen. Genau dazu möchte der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen am Samstag, 27. Juni 2026, in Emden ermutigen. Im Rahmen der landesweiten Tour „Du bist Demokratie.“ macht der Aktionsstand von 10:00 bis 14:00 Uhr auf dem Neuen Markt Halt und lädt alle Emderinnen und Emder zum offenen Dialog ein.
Bei einer Tasse Kaffee sollen Gespräche über soziale Themen, kommunalpolitische Herausforderungen und konkrete Ideen für das Zusammenleben in der Seehafenstadt entstehen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die ihre Sichtweisen, Wünsche und Anregungen einbringen möchten.
Austausch auf Augenhöhe
Im Mittelpunkt der Aktion steht der direkte Dialog. Bürgerinnen und Bürger treffen vor Ort auf Engagierte aus Vereinen, Mitarbeitende sozialer Träger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik. Ziel ist ein offenes Gespräch auf Augenhöhe über Themen, die Menschen in Emden bewegen.
Dabei soll nicht nur diskutiert werden. Wer möchte, kann eigene Wünsche, Ideen und Anliegen auf sogenannten Beteiligungskarten festhalten. Diese werden anschließend sichtbar ausgestellt und sollen als Stimmungsbild der Stadt dienen. Gleichzeitig möchte der Paritätische die gesammelten Anregungen als Impulse für die lokale Politik nutzen.
Soziale Themen im Fokus
Die Tour macht zudem die Vielfalt sozialer Arbeit in Emden sichtbar. Im Mittelpunkt stehen Angebote und Unterstützungsstrukturen, die das tägliche Leben vieler Menschen prägen. Dazu gehören Beratungsangebote, Familienhilfe, Unterstützung für Seniorinnen und Senioren sowie Hilfen für Menschen in schwierigen Lebenslagen.
Besonders im Vorfeld der Kommunalwahl sollen Themen angesprochen werden, die den Alltag unmittelbar betreffen. Dazu zählen unter anderem Kinderbetreuung, Jugendangebote, Barrierefreiheit und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie Unterstützungsangebote für ältere Menschen.
Mit Blick auf die Kommunalwahl 2026
Am 13. September 2026 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen neue kommunale Vertretungen. Der Paritätische Niedersachsen nutzt die Zeit bis dahin, um auf Marktplätzen, Wochenmärkten und in Fußgängerzonen Gesprächsräume zu schaffen.
„Demokratie lebt vom Mitmachen“, betont Kerstin Tack, Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen. Die Tour soll Menschen ermutigen, ihre Anliegen sichtbar zu machen und sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes zu beteiligen.
Vertreter aus der Region vor Ort
In Emden werden Vertreter der Paritätischen Kreisverbände Emden, Leer, Aurich-Wittmund und Friesland anwesend sein. Mit dabei ist auch Kreisverbandsgeschäftsführer Stefan Kamer. Ziel sei es, zuzuhören, Anregungen aufzunehmen und sichtbar zu machen, welche Themen die Menschen in der Region beschäftigen.
Teil einer landesweiten Initiative
Der Paritätische Niedersachsen zählt mit mehr als 880 Mitgliedsorganisationen und Zehntausenden Ehrenamtlichen zu den bedeutenden Akteuren im sozialen Bereich des Landes. Mit der Kampagne „Du bist Demokratie.“ möchte der Verband die Bedeutung gesellschaftlicher Teilhabe stärken und Menschen dazu motivieren, sich aktiv einzubringen.
Die Botschaft der Tour ist dabei klar: Demokratie lebt nicht nur von Wahlen, sondern auch vom täglichen Dialog und vom Engagement der Menschen vor Ort.
Termin in Emden
Die Aktion „Du bist Demokratie.“ findet am Samstag, 27. Juni 2026, von 10:00 bis 14:00 Uhr auf dem Neuen Markt in Emden statt.
Quellen/Kontakt/Hinweise
Weitere Informationen zur Kampagne „Du bist Demokratie.“ und zu weiteren Tourterminen finden Interessierte beim Paritätischen Niedersachsen unter Der Paritätische Niedersachsen.
Pressekontakt: presse@paritaetischer.de
— Redaktion: LeserECHO Emden
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Schritt für Schritt zu warmen Füßen: Neuer Workshop „Socken stricken lernen“ bei Brückenwolle Emden
Wenn die Tage spürbar kühler werden und der ostfriesische Herbstwind um die Ecken pfeift, gibt es kaum etwas Gemütlicheres als kuschelige, handgestrickte Socken. Für alle, die schon immer lernen wollten, wie aus einem Knäuel Wolle und einem Nadelspiel ein passgenaues Paar Socken entsteht, bietet das Fachgeschäft „Brückenwolle“ in der Emder Brückstraße jetzt die passende Gelegenheit: Unter dem Motto „Drei Termine – Ein Projekt“ startet ein praxisnaher Strickworkshop speziell für Einsteigerinnen und Einsteiger.
Gemeinsam stricken, lernen und klönen in der Emder Brückstraße
Ob elastisches Bündchen, die gefürchtete Ferse oder die formschöne Spitze: Das Sockenstricken gilt bei vielen Handarbeitsbegeisterten als kleine Königsdisziplin, vor der manch einer Respekt hat. Im Workshop bei Brückenwolle wird das Projekt ganz ohne Hektik und Schritt für Schritt in Angriff genommen.
Die Teilnehmenden erlernen alle wichtigen Grundlagen, erhalten individuelle Hilfestellungen bei jedem Arbeitsschritt und profitieren von erprobten Kniffen der erfahrenen Strickerinnen. Neben dem traditionellen Handwerk steht vor allem das gesellige Miteinander im Mittelpunkt: Ganz im Sinne der Philosophie des Geschäfts – „Wolle, Kreativ, Klönen“ – finden die Kursabende in gemütlicher Atmosphäre bei einer Tasse Tee und regem Austausch statt.

Rundum-Sorglos-Paket: Materialtasche direkt inklusive
Der Kurs erstreckt sich über drei aufeinander aufbauende Donnerstagabende und ist als Komplettpaket konzipiert. Für eine Teilnahmegebühr von 59 Euro erhalten alle Mitmachenden eine fertig gepackte Projekttasche, die sämtliche Utensilien für das erste eigene Paar Socken bereithält:
Ein Knäuel hochwertige Sockenwolle, ein passendes Nadelspiel, ein Maßband sowie praktische Maschenmarkierer gehören zur Grundausstattung. Eigene Werkzeuge oder Materialien müssen vorab nicht besorgt werden, sodass ihr direkt am ersten Abend gemeinsam loslegen könnt. Da die Plätze bewusst begrenzt sind, um allen Teilnehmenden eine persönliche Begleitung zu ermöglichen, empfiehlt sich eine zügige Anmeldung direkt im Geschäft, per Telefon oder per E‑Mail.
Der Workshop auf einen Blick
- Veranstaltung: Workshop „Socken stricken lernen – Drei Termine, Ein Projekt“
- Termine: Donnerstag, 5. November, Donnerstag, 19. November und Donnerstag, 3. Dezember 2026, jeweils von 18:00 bis 20:00 Uhr
- Ort: Brückenwolle, Inhaberin Marion Saß, Brückstraße 2, 26725 Emden
- Teilnahmegebühr: 59 Euro inklusive Projekttasche (Sockenwolle, Nadelspiel, Maßband, Maschenmarkierer)
- Kontakt & Anmeldung: Telefonisch unter 0151 / 10513227, per E‑Mail an info@brueckenwolle.de sowie online unter Brückenwolle
— Redaktion: LeserECHO Emden
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Saisonende auf dem Wasser: Warum Boote jetzt ins Trockene gehören – und wie „Frieda“ an Land schwebte
Die Tage werden spürbar kürzer, die Nächte empfindlich kühl und der herbstliche Wind fegt über die ostfriesischen Kanäle und Meere: Die kalte Jahreszeit nähert sich mit großen Schritten. Für Freizeitkapitäne und Wassersportfreunde bedeutet das Ende Oktober traditionell Abschied nehmen von den Ausflügen auf Flüssen, Kanälen und Seen. Am heutigen Samstag, den 24. Oktober 2026, war es auch für unser Redaktions- und Freizeitboot „Frieda“ so weit: Die Saison ist offiziell beendet, der Rumpf steht wieder sicher und trocken an Land.
Spektakuläre Kranaktion beim WSV Barenburg e. V.
Das sogenannte Auswassern oder Auskranen markiert in jedem Spätherbst einen ganz besonderen Höhepunkt im Vereins- und Wassersportleben. Dass „Frieda“ heute sicher und wohlbehalten ihren Weg aus den Fluten fand, war der verlässlichen Infrastruktur und der tatkräftigen Unterstützung des WSV Barenburg e. V. zu verdanken.
Mit schwerem Gerät ging es am Vormittag zur Sache: Spektakulär schwebte das Boot am mächtigen Ausleger des Krans durch die Luft, hing für wenige Augenblicke frei über dem Hafenbecken und wurde anschließend von eingespielten Vereinsmitgliedern mit viel Augenmaß zentimetergenau auf den bereitstehenden Trailer abgesetzt. Solche Manöver erfordern blindes Vertrauen, handwerkliches Geschick und echte Kameradschaft – Werte, die den Wassersport an unseren heimischen Gewässern seit jeher ausmachen.
Warum Boote vor dem Winter unbedingt ins Trockene gehören
Gelegentlich fragen sich Spaziergänger am Steg, warum Schiffe überhaupt das Winterlager aufsuchen müssen, wo sie doch auch bei kaltem Wetter schwimmen. Erfahrene Skipper wissen jedoch, dass der Verbleib im Winterwasser mit erheblichen Risiken für Material, Sicherheit und den eigenen Geldbeutel verbunden ist.
An erster Stelle steht der Schutz vor massiven Frost- und Eisschäden. Gefrierendes Wasser dehnt sich mit enormer Kraft aus. Bildet sich im Hafenbecken eine geschlossene Eisdecke, kann sie einen Rumpf regelrecht zerquetschen, Borddurchlässe sprengen oder empfindliche Dichtungen zerstören. Hinzu kommt stehendes Wasser in Motorkühlsystemen, Ventilen und Bordtoiletten, das bei Minusgraden Bauteile zum Platzen bringt.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Vorbeugung von Osmose und Materialermüdung. Dauerhafte Feuchtigkeit setzt insbesondere Rümpfen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) zu. Die monatelange Pause an Land gibt dem Bootskörper die notwendige Zeit, um vollständig durchzutrocknen, was den gefürchteten Osmoseschäden wirksam vorbeugt. Direkt nach dem Herausholen lässt sich zudem das Unterwasserschiff gründlich von Algen, Muscheln und Pocken befreien. Mit dem Hochdruckreiniger gelingt das mühelos, solange der Bewuchs noch feucht ist und noch nicht fest verkrustet ist.
Nicht zuletzt bieten die Wintermonate an Land Sicherheit vor schweren Herbst- und Winterstürmen. Sturmfluten und schwankende Pegelstände belasten Leinen, Fender und Klampen extrem. Im Winterlager steht das Boot sturmsicher und bietet die ideale Gelegenheit, um in aller Ruhe Wartungen durchzuführen: Den Motor mit Frostschutz zu spülen, Batterien frostsicher einzulagern und anstehende Pflegearbeiten für die nächste Saison vorzubereiten.
Der WSV Barenburg e. V. als starker Ankerpunkt für den Wassersport
Ohne das gelebte Engagement örtlicher Gemeinschaften wäre der Wassersport in dieser Vielfalt kaum denkbar. Der Wassersportverein Barenburg e. V. ist weit über die Emder Stadtgrenzen hinaus eine geschätzte Anlaufstelle für Bootsfahrer, Kanuten und wassersportbegeisterte Gäste. Neben der idyllisch gelegenen Steganlage und den gepflegten Liegeplätzen zeichnet sich der Verein vor allem durch echte ostfriesische Gastfreundschaft und ein aktives Miteinander aus.
Ob beim gemeinsamen An- und Abwassern, bei Vereinstouren oder beim gemütlichen Klönschnack am Wasser: Beim WSV Barenburg packt man selbstverständlich mit an und unterstützt sich gegenseitig mit Rat und Tat. Genau dieser Zusammenhalt sorgte dafür, dass das heutige Kranmanöver reibungslos verlief und „Frieda“ wohlbehalten in den verdienten Winterschlaf gehen konnte. Damit beginnt nun die Zeit der Vorfreude – denn nach dem Winter heißt es im Frühjahr wieder: Leinen los!
Das Saisonende auf einen Blick
- Boot: Redaktions- und Freizeitboot „Frieda“
- Anlass: Kranaktion und offizielles Saisonende 2026
- Ort: Hafenanlage des WSV Barenburg e. V.
- Wichtigste Winterschritte: Rumpfreinigung mit Hochdruck, GFK durchtrocknen lassen, Motor mit Frostschutz spülen, Batterien frostfrei einlagern
- Ausblick: Wir bringen unsere Frieda wieder auf Hochglanz!
— Redaktion: LeserECHO Emden




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