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Töd­li­cher Angriff am Ran­de des Ber­li­ner CSD — Update vom 27. Juli 2026

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Emden / Ber­lin — Die Ereig­nis­se am Ran­de des Chris­to­pher Street Day (CSD) in Ber­lin haben auch in Emden gro­ße Bestür­zung aus­ge­löst. Nach neu­es­ten Erkennt­nis­sen wur­de der mut­maß­li­che Tat­ver­däch­ti­ge am Sonn­tag­abend, 26. Juli, in einer Klein­gar­ten­an­la­ge in Berlin‑Spandau von Spe­zi­al­ein­satz­kräf­ten gestellt und dabei getö­tet. Die Bun­des­an­walt­schaft hat inzwi­schen die Ermitt­lun­gen über­nom­men und geht nach aktu­el­len Anga­ben von einem mög­li­chen isla­mis­tisch moti­vier­ten Anschlag aus.

Hin­ter­grund und aktu­el­ler Stand (Stand: 27.07.2026)

  • Der Anschlag ereig­ne­te sich am Sams­tag­abend beim CSD nahe dem Gro­ßen Tier­gar­ten. Ein Fahr­zeug fuhr in eine Men­schen­men­ge; eine Frau kam dabei ums Leben, zahl­rei­che wei­te­re Per­so­nen wur­den ver­letzt, teils schwer. Meh­re­re Ver­letz­te wur­den in Kran­ken­häu­ser gebracht und teil­wei­se inten­siv­me­di­zi­nisch behandelt.
  • Fahn­dung und Ein­satz: Die Poli­zei lei­te­te unmit­tel­bar nach der Tat eine umfang­rei­che Fahn­dung ein. In einer Gar­ten­ko­lo­nie in Span­dau ent­deck­ten Spe­zi­al­ein­satz­kräf­te den 21‑jährigen Tat­ver­däch­ti­gen (öffent­lich mit Initia­len Abdul B. genannt). Laut Poli­zei­an­ga­ben habe der Mann mit einer Stich­waf­fe auf Ein­satz­kräf­te zuge­rannt; dar­auf­hin sei von Beam­ten geschos­sen wor­den. Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men blie­ben erfolg­los. Die genau­en Umstän­de des Schuss­waf­fen­ein­sat­zes wer­den von einer Mord­kom­mis­si­on geprüft.
  • Ermitt­lungs­füh­rung: Die Bun­des­an­walt­schaft hat die Feder­füh­rung über­nom­men und ermit­telt wegen des Ver­dachts eines isla­mis­tisch moti­vier­ten Anschlags. Par­al­lel wird geprüft, ob es Mit­tä­ter oder Unter­stüt­zer gab und ob wei­te­re straf­ba­re Hand­lun­gen im Umfeld der Tat fest­ge­stellt wer­den können.
  • Bekann­te Hin­wei­se zur Per­son: Behör­den­an­ga­ben zufol­ge war der Tat­ver­däch­ti­ge den Sicher­heits­be­hör­den bereits bekannt und soll in der Ver­gan­gen­heit Kon­tak­te zur isla­mis­ti­schen Sze­ne gehabt haben. Umfang und Rele­vanz die­ser Hin­wei­se wer­den der­zeit wei­ter aufgearbeitet.
  • Offe­ne Fra­gen: Zahl­rei­che Details – etwa der voll­stän­di­ge Tat­her­gang, mög­li­che Moti­ve und ein genau­es Lage­bild zu mög­li­chen Kom­pli­zen – sind noch nicht abschlie­ßend geklärt und Gegen­stand lau­fen­der Ermittlungen.

Reak­tio­nen, Soli­da­ri­tät und Sicherheitsmaßnahmen

  • Auf Bundes‑ und Lan­des­ebe­ne ver­ur­teil­ten Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker die Tat scharf. In Ber­lin fan­den Soli­da­ri­täts­be­kun­dun­gen und Mahn­wa­chen statt; das Bran­den­bur­ger Tor wur­de als Zei­chen der Unter­stüt­zung in Regen­bo­gen­far­ben illu­mi­niert. Auch an vie­len wei­te­ren Orten fan­den Trau­er- und Gedenk­ak­tio­nen statt.
  • Aus Emden: Ober­bür­ger­meis­ter Tim Krui­thoff äußer­te sich in einer Facebook‑Stellungnahme bestürzt über die Ereig­nis­se. Er rief zu Hal­tung, Zusam­men­halt und kla­rer Abgren­zung gegen Hass und Men­schen­feind­lich­keit auf und sprach den Opfern und Ein­satz­kräf­ten sei­ne Anteil­nah­me aus.
  • Sicher­heits­la­ge: Poli­zei und Sicher­heits­be­hör­den hal­ten wei­ter­hin erhöh­te Wach­sam­keit für erfor­der­lich. Offi­zi­el­le War­nun­gen raten davon ab, unbe­stä­tig­ten Berich­ten zu ver­trau­en oder eigen­stän­dig Ver­däch­ti­ge anzu­spre­chen; Hin­wei­se an die Poli­zei soll­ten über die Not­ruf­num­mer 110 erfolgen.

Aus­wir­kun­gen für Emden und Hilfsangebote

  • Die Ereig­nis­se in Ber­lin betref­fen auch Men­schen in Emden emo­tio­nal und gesell­schaft­lich. Sol­che Taten stel­len zen­tra­le demo­kra­ti­sche Wer­te wie Respekt, Gleich­be­rech­ti­gung und die Sicher­heit von Min­der­hei­ten infra­ge. Die Redak­tio­nen und Behör­den in Emden beob­ach­ten die Lage auf­merk­sam und ste­hen in Kon­takt mit zustän­di­gen Stellen.
  • Unter­stüt­zung für Betrof­fe­ne: Per­so­nen, die durch Bericht­erstat­tung oder per­sön­li­che Ver­bin­dun­gen belas­tet sind, wer­den ange­hal­ten, psy­cho­so­zia­le Hilfs­an­ge­bo­te in Anspruch zu neh­men. Bei Bedarf infor­miert Lese­r­ECHO Emden über loka­le Bera­tungs­stel­len, Seelsorge‑Telefonnummern und ande­re Anlaufstellen.

Ermitt­lungs­stand und Ausblick

  • Die Ermitt­lun­gen der Bun­des­an­walt­schaft und der zustän­di­gen Ber­li­ner Dienst­stel­len dau­ern an. Es ist zu erwar­ten, dass Behör­den in den kom­men­den Tagen wei­te­re Infor­ma­tio­nen ver­öf­fent­li­chen. Anga­ben zu Opfer­zah­len, Tat­ab­lauf oder mut­maß­li­chen Hin­ter­män­nern kön­nen sich des­halb noch ändern.
  • Lese­r­ECHO Emden wird offi­zi­el­le Updates ver­fol­gen und bei wich­ti­gen Ent­wick­lun­gen über bestä­tig­te Fak­ten, Ansprech­part­ner für Betrof­fe­ne und anste­hen­de Gedenk‑ oder Soli­da­ri­täts­ver­an­stal­tun­gen informieren.

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Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Schritt für Schritt zu war­men Füßen: Neu­er Work­shop „Socken stri­cken ler­nen“ bei Brü­cken­wol­le Emden

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Wenn die Tage spür­bar küh­ler wer­den und der ost­frie­si­sche Herbst­wind um die Ecken pfeift, gibt es kaum etwas Gemüt­li­che­res als kusche­li­ge, hand­ge­strick­te Socken. Für alle, die schon immer ler­nen woll­ten, wie aus einem Knäu­el Wol­le und einem Nadel­spiel ein pass­ge­nau­es Paar Socken ent­steht, bie­tet das Fach­ge­schäft „Brü­cken­wol­le“ in der Emder Brück­stra­ße jetzt die pas­sen­de Gele­gen­heit: Unter dem Mot­to „Drei Ter­mi­ne – Ein Pro­jekt“ star­tet ein pra­xis­na­her Strick­work­shop spe­zi­ell für Ein­stei­ge­rin­nen und Einsteiger.

Gemein­sam stri­cken, ler­nen und klö­nen in der Emder Brückstraße

Ob elas­ti­sches Bünd­chen, die gefürch­te­te Fer­se oder die form­schö­ne Spit­ze: Das Sockenstri­cken gilt bei vie­len Hand­ar­beits­be­geis­ter­ten als klei­ne Königs­dis­zi­plin, vor der manch einer Respekt hat. Im Work­shop bei Brü­cken­wol­le wird das Pro­jekt ganz ohne Hek­tik und Schritt für Schritt in Angriff genommen.

Die Teil­neh­men­den erler­nen alle wich­ti­gen Grund­la­gen, erhal­ten indi­vi­du­el­le Hil­fe­stel­lun­gen bei jedem Arbeits­schritt und pro­fi­tie­ren von erprob­ten Knif­fen der erfah­re­nen Stri­cke­rin­nen. Neben dem tra­di­tio­nel­len Hand­werk steht vor allem das gesel­li­ge Mit­ein­an­der im Mit­tel­punkt: Ganz im Sin­ne der Phi­lo­so­phie des Geschäfts – „Wol­le, Krea­tiv, Klö­nen“ – fin­den die Kurs­aben­de in gemüt­li­cher Atmo­sphä­re bei einer Tas­se Tee und regem Aus­tausch statt.

Rund­um-Sorg­los-Paket: Mate­ri­al­ta­sche direkt inklusive

Der Kurs erstreckt sich über drei auf­ein­an­der auf­bau­en­de Don­ners­tag­aben­de und ist als Kom­plett­pa­ket kon­zi­piert. Für eine Teil­nah­me­ge­bühr von 59 Euro erhal­ten alle Mit­ma­chen­den eine fer­tig gepack­te Pro­jekt­ta­sche, die sämt­li­che Uten­si­li­en für das ers­te eige­ne Paar Socken bereithält:

Ein Knäu­el hoch­wer­ti­ge Socken­wol­le, ein pas­sen­des Nadel­spiel, ein Maß­band sowie prak­ti­sche Maschen­mar­kie­rer gehö­ren zur Grund­aus­stat­tung. Eige­ne Werk­zeu­ge oder Mate­ria­li­en müs­sen vor­ab nicht besorgt wer­den, sodass ihr direkt am ers­ten Abend gemein­sam los­le­gen könnt. Da die Plät­ze bewusst begrenzt sind, um allen Teil­neh­men­den eine per­sön­li­che Beglei­tung zu ermög­li­chen, emp­fiehlt sich eine zügi­ge Anmel­dung direkt im Geschäft, per Tele­fon oder per E‑Mail.

Der Work­shop auf einen Blick

  • Ver­an­stal­tung: Work­shop „Socken stri­cken ler­nen – Drei Ter­mi­ne, Ein Projekt“
  • Ter­mi­ne: Don­ners­tag, 5. Novem­ber, Don­ners­tag, 19. Novem­ber und Don­ners­tag, 3. Dezem­ber 2026, jeweils von 18:00 bis 20:00 Uhr
  • Ort: Brü­cken­wol­le, Inha­be­rin Mari­on Saß, Brück­stra­ße 2, 26725 Emden
  • Teil­nah­me­ge­bühr: 59 Euro inklu­si­ve Pro­jekt­ta­sche (Socken­wol­le, Nadel­spiel, Maß­band, Maschenmarkierer)
  • Kon­takt & Anmel­dung: Tele­fo­nisch unter 0151 / 10513227, per E‑Mail an info@brueckenwolle.de sowie online unter Brü­cken­wol­le

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Eine Stun­de geschenkt: In der Nacht auf Sonn­tag endet die Sommerzeit

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am

Es ist wie­der so weit: In der Nacht von Sams­tag, 24. Okto­ber, auf Sonn­tag, den 25. Okto­ber 2026, wur­den die Uhren umge­stellt. Die Mit­tel­eu­ro­päi­sche Som­mer­zeit (MESZ) ver­ab­schie­det sich in die Pau­se, und die nor­ma­le Mit­tel­eu­ro­päi­sche Zeit (MEZ) – umgangs­sprach­lich oft als „Win­ter­zeit“ bezeich­net – über­nimmt wie­der das Kom­man­do. Für alle bedeu­tet das an die­sem Wochen­en­de vor allem eine will­kom­me­ne zusätz­li­che Stun­de Schlaf.

Vor oder zurück? Die klas­si­sche Esels­brü­cke für die Zeitumstellung

Jedes hal­be Jahr stellt sich für vie­le Men­schen die­sel­be Fra­ge: Dre­hen wir den Zei­ger nun vor oder zurück?

Die Rege­lung für die Nacht zum 25. Okto­ber ist ein­deu­tig: Um 03:00 Uhr mor­gens wur­den die Uhren um eine Stun­de auf 02:00 Uhr zurück­ge­stellt. Wer sich das Prin­zip mer­ken möch­te, greift am bes­ten zu den bewähr­ten Merkhilfen:

Die Gar­ten­mö­bel-Regel besagt: Im Früh­jahr stellt man die Gar­ten­mö­bel vor die Tür (Zei­ger eine Stun­de vor), im Herbst holt man sie wie­der zurück ins Haus (Zei­ger eine Stun­de zurück). Nach der Ther­mo­me­ter-Regel stei­gen im Früh­ling die Tem­pe­ra­tu­ren ins Plus (+1 Stun­de), wäh­rend sie im Herbst ins Minus fal­len (-1 Stunde).

Wäh­rend Smart­phones, Funk­uh­ren, Smart­wat­ches und moder­ne Com­pu­ter die Umstel­lung dank auto­ma­ti­scher Zeit­ser­ver in der Regel unbe­merkt im Schlaf erle­di­gen, müs­sen ana­lo­ge Wand­uh­ren, Küchen­we­cker, Back­öfen oder die Zeit­an­zei­ge im Auto am Sonn­tag­mor­gen noch tra­di­tio­nell von Hand ange­passt werden.

Mor­gens frü­her hell, abends frü­her dämmrig

Mit dem Wech­sel zur Nor­mal­zeit ver­schiebt sich das Tages­licht spür­bar. Ab Sonn­tag wird es mor­gens rund eine Stun­de frü­her hell, was vie­len Früh­auf­ste­hern und Schul­kin­dern den Start in den Tag erleichtert.

Auf der ande­ren Sei­te setzt die Däm­me­rung am spä­ten Nach­mit­tag deut­lich frü­her ein. Für Fuß­gän­ger, Rad­fah­rer und Auto­fah­rer im Stra­ßen­ver­kehr heißt das: Reflek­to­ren, funk­tio­nie­ren­de Beleuch­tung am Fahr­rad und erhöh­te Auf­merk­sam­keit wer­den in den Abend­stun­den wie­der umso wichtiger.

Klei­ner „Mini-Jet­lag“ für den Biorhythmus

Auch wenn das Zurück­stel­len der Uhr von vie­len als ange­neh­mer emp­fun­den wird als der Ver­lust einer Stun­de im Früh­jahr, bringt der Wech­sel bei eini­gen Men­schen die inne­re Uhr vor­über­ge­hend durch­ein­an­der. Müdig­keit am frü­hen Abend, frü­he­res Auf­wa­chen am Mor­gen oder leich­te Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten sind in den ers­ten Tagen kei­ne Seltenheit.

Fach­leu­te raten daher, den Sonn­tag für einen aus­gie­bi­gen Spa­zier­gang an der fri­schen Luft zu nut­zen: Das natür­li­che Tages­licht hilft dem Kör­per dabei, die Hor­mon­pro­duk­ti­on anzu­pas­sen und den Bio­rhyth­mus zügig auf den neu­en Takt einzustellen.

Die Zeit­um­stel­lung auf einen Blick

  • Ereig­nis: Wech­sel von der Som­mer­zeit (MESZ) zur Nor­mal­zeit / Win­ter­zeit (MEZ)
  • Zeit­punkt: Nacht von Sams­tag, 24. Okto­ber, auf Sonn­tag, 25. Okto­ber 2026
  • Uhr­zeit-Anpas­sung: Um 03:00 Uhr wur­de die Uhr auf 02:00 Uhr zurück­ge­stellt (eine Stun­de geschenkt)
  • Auto­ma­ti­sche Gerä­te: Smart­phones, Com­pu­ter und Funk­uh­ren stel­len sich selbst­stän­dig um
  • Manu­el­le Anpas­sung nötig: Ana­lo­ge Uhren, Haus­halts­ge­rä­te wie Back­öfen und Mikro­wel­len, Pkw-Borduhren
  • Tipp für den Bio­rhyth­mus: Viel Tages­licht am Sonn­tag tan­ken, um die inne­re Uhr anzupassen

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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