Blaulicht
Mehrere Polizeieinsätze in Ostfriesland: Drogen am Steuer, Radfahrerflucht und drei Verletzte bei Verkehrsunfall
Ostfriesland – Die Polizeiinspektion Leer/Emden berichtet von mehreren Vorfällen, die sich am 5. und 6. Juni 2025 in Rhauderfehn und Leer ereignet haben. Dabei reichte die Bandbreite von Drogenfahrten über Unfallflucht bis hin zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.
Rhauderfehn: Autofahrer unter Drogeneinfluss gestoppt
Am Donnerstagmorgen gegen 10:25 Uhr kontrollierte die Polizei einen 40-jährigen Autofahrer in der 1. Südwieke in Rhauderfehn. Dabei ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und veranlassten eine Blutentnahme. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Leer: Fahrradunfall mit Unfallflucht – Zeugen gesucht
Bereits am Mittwochabend (04.06.2025) gegen 18:05 Uhr kam es in der Mühlenstraße in Leer zu einem Unfall zwischen zwei Radfahrern. Eine 15-jährige Fahrradfahrerin musste an einer roten Ampel auf Höhe der Hausnummer 147 anhalten, als ein etwa 60-jähriger Mann mit grauem, langem Haar und Vollbart auf einem grauen Damenrad auf sie auffuhr. Es entstand Sachschaden, doch der Mann flüchtete vom Unfallort, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Vorfall oder zur Identität des Mannes.
Leer: Drei Verletzte nach missglücktem Überholmanöver
Am Donnerstagvormittag gegen 11:00 Uhr kam es in der Nüttermoorer Straße in Leer zu einem weiteren Unfall. Ein 61-jähriger Autofahrer wollte auf Höhe der Hausnummer 288 nach links abbiegen, als ein 59-jähriger Fahrer versuchte, ihn zu überholen. Dabei kam es zur Kollision an den vorderen Kotflügeln beider Fahrzeuge.
Die drei Insassen im überholenden Fahrzeug wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Hinweise zu den Vorfällen nimmt die Polizei unter folgenden Rufnummern entgegen:
- Polizei Leer: 0491 – 976900
- Polizei Emden: 04921 – 8910 (Sowie alle örtlichen Polizeidienststellen in der Region)
Redaktion LeserECHO Emden
Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden (ots)
Blaulicht
Emden: Trösteteddys für Einsatzfahrzeuge – Deutsche Teddy-Stiftung übergibt emotionale Ersthelfer an Polizei und Rettungsdienst
Verkehrsunfälle, schwere Brände, häusliche Notfälle oder das Miterleben von Straftaten stellen für Kinder tiefgreifende Ausnahmesituationen dar. Um jungen Betroffenen in solchen Momenten akuter Angst und Verunsicherung sofort beizustehen, führen Polizei und Rettungsdienst im Einsatzgebiet künftig erneut sogenannte Trösteteddys mit sich. Ermöglicht wird dies durch eine Spendenübergabe der Deutschen Teddy-Stiftung an die Einsatzkräfte in Emden.
Emotionaler Anker bei Einsätzen: Kuscheltiere helfen Kindern bei der Krisenbewältigung
Die kleinen Stofftiere fungieren bei Notfalleinsätzen als gezieltes psychologisches Hilfsmittel für Einsatzkräfte. Sie kommen zum Einsatz, wenn Polizeibeamtinnen, Polizeibeamte oder Rettungsdienstpersonal auf Kinder treffen, die sich in belastenden oder beängstigenden Lagen befinden. Dabei ist unerheblich, ob die Minderjährigen selbst unmittelbar zu Schaden gekommen sind oder das Geschehen als Zeugen miterlebt haben.
Die Trösteteddys dienen als greifbarer emotionaler Anker: Sie erleichtern es den Einsatzkräften, Ängste abzubauen, eine vertrauensvolle Kommunikation aufzubauen und den Kindern das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Das Kuscheltier signalisiert den Heranwachsenden auf einfache, aber wirkungsvolle Weise, dass sie in der Krisensituation nicht allein gelassen werden.
Feierliche Übergabe am 10. November 2026 beim Rettungsdienst in Emden
Die offizielle Übergabe der Trösteteddys durch Vertreter der Deutschen Teddy-Stiftung an die Polizei Emden und den örtlichen Rettungsdienst findet am Dienstag, den 10. November 2026, um 14:30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Gebäude des Rettungsdienstes Emden in der Hermann-Löns-Straße 12 (26721 Emden). Mit der Bereitstellung der Kuscheltiere stärkt die Stiftung die personelle und materielle Handlungsfähigkeit der Rettungskräfte bei der seelischen Betreuung von Kindern direkt am Einsatzort. Das gemeinsame Engagement unterstreicht den hohen Stellenwert, den der Schutz und die psychosoziale Fürsorge junger Menschen im Ernstfall einnehmen.
Polizei Leer 0491–976900
Polizei Emden 04921–8910
Autobahnpolizei Leer 0491–960740
Polizeistation Borkum 04922–91860
Polizeistation Bunde 04953–921520
Polizeistation Filsum 04957–928120
Polizeistation Hesel 04950–995570
Polizeistation Jemgum 04958–910420
Polizeistation Moormerland 04954–955450
Polizeistation Ostrhauderfehn 04952–829680
Polizeistation Rhauderfehn 04952–9230
Polizeistation Uplengen 04956–927450
Polizeistation Weener 04951–914820
Polizeistation Westoverledingen 04955–937920
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Redaktion: LeserECHO Emden
Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden (ots)
Blaulicht
Polizeibericht: Lebensgefährliche Verletzungen nach Frontalzusammenstoß auf B 436 in Weener, Drogenfahrt mit Waffe in Emden und Vorfahrtsunfall in Rhauderfehn
Ein folgenschwerer Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 436 in Weener mit einem eingeklemmten und lebensgefährlich verletzten Fahrer, eine nächtliche Verkehrskontrolle in Emden mit gravierenden Verstößen gegen das Verkehrs- und Waffenrecht sowie ein Kreuzungsunfall mit zwei verletzten Fahrerinnen in Rhauderfehn beschäftigen die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Leer/Emden.
Weener – Frontalkollision auf der B 436: 64-Jähriger im Fahrzeug eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt
Am Montagmorgen kam es auf der Bundesstraße 436 im Stadtgebiet von Weener zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Gegen 7:30 Uhr befuhr ein 64-jähriger Fahrer eines VW Caddy die B 436, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stieß sein Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden VW Crafter zusammen, der von einem 33-jährigen Mann gesteuert wurde. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der 64-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehr mussten den Mann mit technischem Gerät aus dem Wrack befreien; er erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der 33-jährige Crafter-Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu. Beide Beteiligten wurden nach der Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser transportiert. An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt wird. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme der Polizei war die Bundesstraße 436 im Unfallbereich voll gesperrt.
Emden – Nächtlicher Kontrollerfolg in der Isenseestraße: Unter Kokaineinfluss, ohne Führerschein und mit Waffe unterwegs
In der Nacht zu Dienstag fiel einer Streifenwagenbesatzung in der Emder Isenseestraße ein verdächtiger Pkw auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle gegen 2:25 Uhr stellten die Beamten bei der Überprüfung des 29-jährigen Fahrers fest, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem war das genutzte Fahrzeug weder zugelassen noch versichert und mit entstempelten Kennzeichen versehen. Ein durchgeführter Test zur Feststellung der Fahrtauglichkeit schlug positiv auf Kokain an. Bei der weiteren Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte zudem einen waffenrechtlich relevanten Gegenstand auf. Die Polizisten untersagten dem 29-Jährigen die Weiterfahrt, ordneten eine Blutentnahme an und stellten den verbotenen Gegenstand sowie die Kennzeichen sicher. Gegen den Mann wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Rhauderfehn – Vorfahrtsverletzung im Kreuzungsbereich: Zwei Fahrerinnen bei Zusammenstoß verletzt
Am Montagnachmittag ereignete sich in Rhauderfehn ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Verkehrsteilnehmerinnen leichte Verletzungen erlitten. Gegen 14:00 Uhr befuhr eine 35-jährige VW-Fahrerin die 3. Südwieke mit der Absicht, den Kreuzungsbereich zur Gronewolderstraße geradeaus zu überqueren. Dabei missachtete sie die Vorfahrt einer von links herannahenden 18-jährigen Fahrerin, die ebenfalls mit einem VW unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Beide Fahrerinnen zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden vom Rettungsdienst zur weiteren ambulanten Behandlung in eine Klinik eingeliefert. Die Fahrzeuge trugen erhebliche Beschädigungen davon, waren fahruntüchtig und mussten abgeschleppt werden. Die genaue Höhe des Gesamtsachschadens ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Polizei Leer 0491–976900
Polizei Emden 04921–8910
Autobahnpolizei Leer 0491–960740
Polizeistation Borkum 04922–91860
Polizeistation Bunde 04953–921520
Polizeistation Filsum 04957–928120
Polizeistation Hesel 04950–995570
Polizeistation Jemgum 04958–910420
Polizeistation Moormerland 04954–955450
Polizeistation Ostrhauderfehn 04952–829680
Polizeistation Rhauderfehn 04952–9230
Polizeistation Uplengen 04956–927450
Polizeistation Weener 04951–914820
Polizeistation Westoverledingen 04955–937920
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Redaktion: LeserECHO Emden
Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden (ots)




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