Neues aus Emden
Emden feiert Vielfalt: 3. Christopher Street Day & Aftershowparty im Grusy
Emden – Am Samstag, den 14. Juni 2025, wird es in der Seehafenstadt wieder bunt, laut und sichtbar! Der 3. Christopher Street Day (CSD) Emden steht vor der Tür – ein wichtiges Zeichen für Akzeptanz, Gleichberechtigung und den Stolz der LGBTQIA+-Community.
Unter dem Motto „Emden wird bunt!“ versammeln sich ab 13:30 Uhr engagierte Menschen, Unterstützer*innen und Community-Mitglieder am Bahnhof, um gemeinsam in einem farbenfrohen Demonstrationszug durch die Innenstadt zu ziehen. Die Route führt dabei nicht nur durch das Herz der Stadt, sondern auch mitten hinein in ein Fest der Toleranz, Vielfalt und Lebensfreude.
Politisches Statement mit buntem Rahmen
Der CSD ist mehr als eine Parade: Er ist Mahnung und Feier zugleich – ein Tag, an dem es um die Rechte queerer Menschen geht, um Sichtbarkeit und den fortwährenden Kampf gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Organisiert wird die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Initiativen, Vereinen und Ehrenamtlichen.
Nach dem Demozug erwartet die Besucher*innen ein vielseitiges Straßenfest in der Innenstadt:
🎤 Live-Musik & Performances
🎪 Infostände von Organisationen & Vereinen
🍔 Kulinarische Köstlichkeiten & kühle Getränke
🎉 Aktionen für Groß und Klein
Aftershowparty im Grusy: Der Abend gehört der Vielfalt
Erstmals findet in diesem Jahr die offizielle CSD-Aftershowparty im beliebten Szene-Treffpunkt „Grusy – Dein musikalisches Wohnzimmer“ statt. Ab 19:00 Uhr öffnen sich dort die Türen für eine ausgelassene Nacht voller Musik, Gespräche und Gemeinschaft. Der Eintritt ist frei – gefeiert wird solidarisch, inklusiv und mit jeder Menge guter Laune.
📍 Ort: Grusy, Neutorstraße 70, 26721 Emden
🕖 Einlass: 19:00 Uhr
🎧 Eintritt: Frei
Ein Zeichen setzen – für heute und morgen
Der CSD Emden ist inzwischen ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt. Er zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Sichtbarkeit, Offenheit und gegenseitige Akzeptanz sind – nicht nur für die queere Community, sondern für alle Menschen in einer vielfältigen Gesellschaft.
Alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Sexualität oder Alter – sind herzlich eingeladen, an diesem Tag ein Zeichen zu setzen.
❤️🧡💛💚💙💜
Seid dabei, zeigt Flagge – und feiert mit uns die Liebe in all ihren Farben!
Redaktion LeserECHO Emden
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Von Bach bis Daft Punk: Queenz of Piano bringen ihren „Piano Cosmos“ ins Festspielhaus am Wall
Foto: kulturevents emden
Klassische Klaviermusik sei verstaubt, steif und passe nur in traditionelle Säle? Mit diesem Vorurteil räumt das international gefeierte Klavier-Duo Queenz of Piano seit Jahren gründlich auf. Am Donnerstag, den 29. Oktober 2026, gastieren Jennifer Rüth und Pauline Gropp im Festspielhaus am Wall in Emden. Mit ihrem gefeierten Programm „Piano Cosmos“ verschmelzen die beiden Ausnahmepianistinnen virtuose Tastenkunst mit treibenden elektronischen Beats, modernen Synthesizerklängen und einer mitreißenden Bühnenpräsenz zu einem spektakulären Crossover-Erlebnis.
Wenn Beethoven auf Daft Punk und epische Filmscores trifft
Das Duo sprengt scheinbar mühelos starre Genregrenzen: Was geschieht, wenn barocke Klänge von Johann Sebastian Bach plötzlich auf die treibenden Club-Beats von Daft Punks Pophit „Aerodynamic“ treffen? Oder wenn Ludwig van Beethovens weltbekannte Mondscheinsonate nahtlos mit den kosmischen Klangwelten aus Hans Zimmers Soundtrack zu „Interstellar“ verwoben wird?
Die Stücke ihres aktuellen Programms und Albums zeigen eindrucksvoll, wie vertraute Meisterwerke in zeitgemäßem Glanz neu erstrahlen können. Beethovens Klassiker „Für Elise“ fasziniert in einer atmosphärisch dichten Neuinterpretation, während Robert Miles’ legendäre Neunzigerjahre-Trance-Hymne „Children“ auf den Tasten neues, packendes Leben eingehaucht bekommt. Ein besonderer Glanzpunkt im Repertoire ist zudem die Zusammenarbeit mit der US-Kultband The Hooters für eine gemeinsame Neuauflage des Hits „Satellite“.
Hinzu kommen moderne Welthits aus den internationalen Charts, darunter „Rain on Me“ von Lady Gaga und Ariana Grande oder Harry Styles’ Rekordhit „As It Was“. Die Pianistinnen covern diese Lieder keineswegs bloß Note für Note – sie dekonstruieren die Originale kreativ und setzen sie mit feinsinnigen Arrangements und pumpenden Rhythmen völlig neu zusammen. Mit diesem Konzept möchten sie zeigen, dass Klaviermusik originell, leicht, modern und voller Spielfreude sein kann.
Audiovisuelles Gesamtkunstwerk zwischen Klassiksaal und Pop-Konzert
Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 haben sich die Queenz of Piano einen festen Namen im internationalen Musikgeschehen erarbeitet. Gründerin Jennifer Rüth, die bereits mit Größen wie Ronan Keating und Chris de Burgh auf der Bühne stand und für das innovative Crossover-Konzept mit dem Innovationspreis des Deutschen Marketingverbands ausgezeichnet wurde, setzt gemeinsam mit Pauline Gropp auf Shows, die weit über traditionelle Klavierabende hinausgehen.
Eigens für das Ensemble entworfene Konzertflügel, Synthesizer, markante Bühnenoutfits und ein präzise choreografiertes Lichtdesign verwandeln das Festspielhaus am Wall in eine moderne Showarena. Die musikalische Stimmung wechselt dabei dynamisch zwischen intimen, feinsinnigen Momenten und energetischen Club-Beats, die zum Klatschen und Mitgehen animieren. Ihr erklärtes Ziel ist es, Menschen aller Generationen eventuelle Schwellenängste vor klassischer Musik zu nehmen und die grenzenlose Vielfalt dieses Instruments erlebbar zu machen.
Weltweite Erfolge auf großen Festival- und TV-Bühnen
Ob als offizielle Kulturrepräsentantinnen Deutschlands bei der Weltausstellung EXPO in Peking, bei gefeierten Tourneen in Taiwan, auf renommierten europäischen Musikfestivals oder in TV-Sendungen bei ARTE Concert und im ZDF-Morgenmagazin: Das Duo begeistert ein internationales Millionenpublikum.
Ihre spektakulären Musikvideos, gedreht vor beeindruckenden Naturkulissen wie den schwarzen Sandstränden Islands oder in der Gluthitze vor Dubais Wolkenkratzern, erreichen online millionenfache Klicks. Auf ihrer aktuellen Tournee durch über 50 Städte machen die Pianistinnen nun Station in Ostfriesland, um das Emder Publikum mit auf eine packende Reise jenseits ausgetretener Hörpfade zu nehmen.
Die Veranstaltung auf einen Blick
- Konzert: Queenz of Piano – Programm „Piano Cosmos“
- Datum: Donnerstag, 29. Oktober 2026
- Beginn: 19:30 Uhr
- Spielort: Festspielhaus am Wall, Theaterplatz 1, 26721 Emden
- Besetzung: Jennifer Rüth und Pauline Gropp (Flügel, Synthesizer und Gesang)
- Musikstil: Modern Classical Crossover, Pop, Elektronik und Soundtracks
— Redaktion: LeserECHO Emden
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DGM-Gruppe Ostfriesland in Emden: Rückhalt und Austausch bei seltenen Muskelerkrankungen
In Deutschland leben mehr als 100.000 Menschen mit einer neuromuskulären Erkrankung. Hinter dieser Zahl verbergen sich über 800 verschiedene Krankheitsbilder – jede einzelne davon gilt als selten oder sogar extrem selten. Die überwiegende Mehrheit ist genetisch bedingt und bis heute nicht heilbar. Um Betroffenen und ihren Angehörigen in der Region eine verlässliche Anlaufstelle und spürbare Entlastung zu bieten, trifft sich die Gruppe Ostfriesland der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM) regelmäßig direkt in Emden.
Herausforderungen im Alltag mit einer seltenen Diagnose
Ein Leben mit einer neuromuskulären Erkrankung bringt für die Betroffenen und ihr gesamtes Umfeld gravierende Einschnitte mit sich. Weil die einzelnen Krankheitsbilder in der Bevölkerung nur sehr vereinzelt auftreten, durchlaufen viele Erkrankte oft eine jahrelange Odyssee von Facharzt zu Facharzt, ehe überhaupt eine verlässliche Diagnose feststeht. Je nach individuellem Verlauf und Krankheitsform nehmen Muskelmasse und ‑kraft kontinuierlich ab – in manchen Fällen bis hin zur vollständigen Immobilität oder einer deutlich verkürzten Lebenserwartung. Während einige Formen bereits im frühen Kindesalter sichtbar werden, zeigen sich andere Diagnosen erst mitten im Erwachsenenleben.
Der Alltag lässt sich mit fortschreitendem Verlauf häufig nur noch mit personeller Unterstützung bewältigen. Erschwerend kommen für Familien oft kräftezehrende, bürokratische Kämpfe mit Krankenkassen und weiteren Kostenträgern hinzu – sei es um die Bewilligung passender Rollstühle, Beatmungs- und Alltagshilfen, Physiotherapien oder um die Einstufung in einen angemessenen Pflegegrad. All dies bedeutet neben den körperlichen Beeinträchtigungen eine enorme seelische Dauerbelastung für die gesamte Familie.
Fünf- bis sechsmal im Jahr: Zusammenkommen im Gemeindehaus Rote Mühle
Um diesen vielschichtigen Hürden nicht schutzlos und isoliert gegenüberzustehen, schafft die DGM-Gruppe Ostfriesland einen geschützten Ankerpunkt. Die Gruppe kommt fünf- bis sechsmal im Jahr an Samstagnachmittagen in Emden im Gemeindehaus Rote Mühle zusammen. In gemütlicher, vertrauter Atmosphäre bei Tee und Kuchen finden sich regelmäßig zwischen 10 und 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein.
Die Zusammenkünfte bieten einen wertvollen Raum für den vertraulichen Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe, bei dem drängende Fragen zu Versorgungsstrukturen und Hilfsmitteln besprochen werden. Ergänzend unterstützen sich die Mitglieder bei sozialrechtlichen Themen und profitieren von praxisnahen Fachvorträgen externer Referierender zu spezifischen medizinischen oder pflegerischen Schwerpunkten.
Starkes Netzwerk und erfahrene Leitung vor Ort
Im Hintergrund steht ein etabliertes bundesweites Netzwerk: Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM) ist mit über 10.000 Mitgliedern die traditionsreichste und größte Selbsthilfeorganisation für neuromuskulär Erkrankte in ganz Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1965 engagiert sich der Verband dafür, die medizinische Forschung gezielt voranzutreiben, Erkrankte und Angehörige praxisnah durch den Alltag zu begleiten und ihre Interessen mit Nachdruck in der Gesundheitspolitik zu vertreten.
Geleitet wird die regionale Gruppe in Emden von Christian Züchner, der zugleich als Vorsitzender des DGM-Landesverbandes Bremen/Niedersachsen fungiert und den Teilnehmenden mit fundiertem Wissen und regionaler Vernetzung zur Seite steht.
Treffpunkt und Kontakt auf einen Blick
- Initiative: DGM-Gruppe Ostfriesland (Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V.)
- Treffpunkt: Gemeindehaus Rote Mühle, 26725 Emden
- Turnus: 5- bis 6‑mal jährlich, jeweils samstags am Nachmittag
- Gruppengröße: ca. 10 bis 15 Teilnehmende
- Leitung & Ansprechpartner: Christian Züchner (Vorsitzender DGM-Landesverband Bremen/Niedersachsen)
- Verband: Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V.
— Redaktion: LeserECHO Emden




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