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Benefizkonzert im Kulturbunker: Funk, Soul und Herz für das Emder Frauenhaus
Emden. Grooves für den guten Zweck: Am Freitag, 21. November 2025, lädt der Kulturbunker Emden zu einem Benefizkonzert, das Musikliebhaberinnen und ‑liebhaber gleichermaßen begeistern dürfte. Von 19:00 bis 22:30 Uhr sorgen zwei Formationen mit energiegeladenen Programmen für Klangreflexe zwischen Funk, Soul, Jazz und Pop – bei freiem Eintritt und der Möglichkeit, zugunsten des Emder Frauenhauses zu spenden.
Den Auftakt macht die Funkband „Friesenfun(k)“. Die Gruppe serviert eigenkomponierte Songs mit federnden, tanzbaren Grooves, druckvoller Rhythmussektion und knackigen Bläsersätzen. Handmade Funk von hier – präzise, spielfreudig und mit hörbarer Liebe zum Genre. Im Anschluss übernimmt „Moondancer“. Die in Emden bestens bekannte Combo ist bereits zum dritten Mal im Kulturbunker zu Gast und präsentiert rhythmisch-melodische Songs in eigener Interpretation. Ihr Repertoire schlägt Brücken zwischen Jazz, Blues, Soul, Funk und Pop – getragen von charakteristischen Bläserlinien, viel Dynamik und einem Gespür für Atmosphäre.
Musik trifft Solidarität: Der Abend ist als Benefizveranstaltung zugunsten des Emder Frauenhauses konzipiert. Der Eintritt ist frei; Spenden sind ausdrücklich willkommen. Jede Zuwendung unterstützt die wichtige Arbeit für Schutz, Beratung und Perspektiven von Frauen und ihren Kindern in belastenden Situationen. So verbindet das Konzert starke Live-Musik mit einem klaren Zeichen der Stadtgesellschaft für Zusammenhalt.
Rahmendaten
- Termin: Freitag, 21.11.2025, 19:00–22:30 Uhr
- Ort: Kulturbunker Emden, Geibelstraße 30 a, 26721 Emden
- Eintritt: frei (Spenden für das Emder Frauenhaus erbeten)
- Veranstalter: Kulturbunker Emden, Tel. 04921/5856–21/-10
Mit seiner besonderen Akustik und der nahbaren Bühne bietet der Kulturbunker den passenden Rahmen für einen intensiven Konzertabend – nah dran an den Musikerinnen und Musikern, mitten im Klang. Wer lokale Live-Kultur unterstützen und zugleich Gutes tun möchte, sollte sich diesen Termin vormerken. Gute Musik, guter Zweck – besser lässt sich ein Freitagabend kaum verbringen.
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Vernissage in Emden: „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“ startet heute um 15 Uhr
Im Müllerhaus der Johanna Mühle eröffnet heute um 15:00 Uhr die neue Ausstellung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“. Der Emder Kunstverein lädt zur Vernissage mit kleinem Buffet ein – und verspricht Architektur zum Anschauen und zum Mitmachen.
Architektur als Thema – und als künstlerischer Spielraum
Nach sechs Wochen „Lieblingsbücher“ schlägt der Emder Kunstverein ein neues Kapitel auf: Diesmal geht es um Architektur. Was zunächst technisch klingt, wird in der Ausstellung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“ als kreatives Feld sichtbar, in dem Gestaltung, Material und Vorstellungskraft zusammenkommen. Architektur wird dabei als Kunst und Wissenschaft des Entwerfens, Planens und Bauens verstanden – und genau dieser Blick öffnet in der künstlerischen Umsetzung viele Wege.
Im Müllerhaus der Johanna Mühle wird das Thema in unterschiedlichen Techniken lebendig. Genannt werden Malerei mit verschiedenen Materialien, Druck, Keramik, Fotobearbeitung und Holzarbeiten – ergänzt durch weitere Ansätze. Auch die Motive greifen weit aus: von der Hobbit-Höhle über Hochhäuser in New York und Hexenhäuser bis hin zum visionären „Dorf auf dem Mond“. Die kurze Erläuterung auf dem Ausstellungsplakat bildet dabei die inhaltliche Klammer und lenkt den Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Bauens.
Vernissage heute um 15:00 Uhr im Müllerhaus – mit kleinem Buffet
Der Auftakt ist als gemeinsames Ereignis gedacht: Heute um 15:00 Uhr findet die Vernissage im Müllerhaus statt, begleitet von einem kleinen Buffet. Wer die Johanna Mühle abseits des Marktplatzes noch nicht kennt, bekommt damit eine gute Gelegenheit für einen ersten Besuch – direkt zum Start der Ausstellung.
Öffnungszeiten bis 19. Juli – und ein Kunstcafé am Freitag
Die Ausstellung läuft ab heute bis zum 19. Juli und ist jeweils freitags, samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich lädt das Kunstcafé immer freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr zum Verweilen ein. Wer es zu den regulären Zeiten nicht schafft, kann laut Vorlage auch einen individuellen Termin vereinbaren.
Mitmach-Aktion und offener Workshop: Architektur nicht nur ansehen
Auch diesmal ist eine Mitmach-Aktion angekündigt – diesmal wird statt Büchertausch kreativ „gebaut“. Die Details werden vor Ort verraten und sollen dazu einladen, Architektur nicht nur zu betrachten, sondern spielerisch zu erleben. Darüber hinaus bleibt der offene Mittwochs-Workshop weiterhin für alle Emderinnen und Emder geöffnet, die selbst kreativ werden möchten. Fotos von Vernissage und Ausstellung sind im Anschluss angekündigt.
Quellen/Kontakt/Hinweise
Grundlage dieses Beitrags ist die vorliegende Textvorlage des Emder Kunstvereins zur Ausstellung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“. Hinweis: Sollte ein Besuch zu den regulären Öffnungszeiten nicht möglich sein, kann ein individueller Termin vereinbart werden. Fotos von Vernissage und Ausstellung folgen im Anschluss.
— Redaktion: LeserECHO Emden
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Generalkonvent in Emden: Kirche zwischen Gemeinschaft, Wandel und KI
Wie kann Kirche Menschen verbinden, Orientierung geben und zugleich offen für neue Entwicklungen bleiben? Mit diesen Fragen hat sich der Generalkonvent des Sprengels Ostfriesland-Ems am 20. Mai 2026 in Emden beschäftigt – und dabei auch Künstliche Intelligenz als Zukunftsthema in den Blick genommen.
Generalkonvent des Sprengels Ostfriesland-Ems tagt in Emden
Pastorinnen und Pastoren aus den Kirchenkreisen des Sprengels Ostfriesland-Ems kamen am 20. Mai 2026 in Emden zusammen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, aktuelle Entwicklungen zu beraten und über die Zukunft kirchlicher Arbeit ins Gespräch zu kommen. Der Tag stand dabei sichtbar im Zeichen von Austausch und gemeinsamer Orientierung: Es ging um das, was Kirche vor Ort trägt – und um das, was sich verändern muss.
Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche und Ehrungen für Jubiläen
Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche Emden, der bischöflichen Predigtkirche des Sprengels. Im Rahmen des Gottesdienstes wurden mehrere Pastorinnen und Pastoren für ihre Ordinationsjubiläen geehrt. Für ihr 25. Ordinationsjubiläum wurden Heino Dirks, Dr. Andreas Lüder, Joachim Pothmann, Christian Erchinger und Christiane Schuster-Scholz ausgezeichnet. Pastor i. R. Gerhard Küsel wurde für 50 Jahre Ordinationsdienst geehrt.
Predigt mit Blick auf Verständigung – bis hin zur Künstlichen Intelligenz
In ihrer Predigt griff Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer die Pfingstgeschichte auf und stellte die Frage nach gelingender Verständigung in den Mittelpunkt. Sprache könne verbinden, aber auch trennen. Wirkliches Verstehen brauche Offenheit, Zuhören und den Mut, sich auf andere Perspektiven einzulassen.
Schiermeyer spannte den Bogen dabei ausdrücklich bis in die Gegenwart moderner Kommunikationsformen, darunter Künstliche Intelligenz. KI – also Systeme, die auf Basis von Daten Muster erkennen und Inhalte oder Vorschläge erzeugen können – könne helfen, Verständigung zu fördern, ersetze aber nicht persönliche Begegnung und menschliches Mitgefühl.
Schwerpunkt KI: Chancen, Grenzen und ethische Orientierung
Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Generalkonvents war das Thema Künstliche Intelligenz. Unter dem Titel „Mensch, Maschine, Mission – Wie KI die Kirche herausfordert“ gestalteten Dr. Karl Teille, Referent für KI und Ethik der Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, und Christian Sterzik, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung in der Evangelische Kirche in Deutschland, einen Impulsvortrag.
Die Referenten machten deutlich, dass Kirche sich aktiv mit KI auseinandersetzen müsse. Künstliche Intelligenz könne Verwaltungsabläufe erleichtern und neue Möglichkeiten in Beratung, Kommunikation und Seelsorge eröffnen. Gleichzeitig brauche es klare ethische Orientierung und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie. Besonders in der Seelsorge seien menschliche Nähe, Mitgefühl und persönliche Begegnung unersetzbar. In der anschließenden Diskussion wurde laut Mitteilung deutlich, wie groß das Interesse ist – und dass gleichzeitig Fragen und Sorgen mit Blick auf Chancen und Risiken von KI bestehen.
Berichte aus Landeskirche und Sprengel: Veränderungen, Einsparungen, neue Formate
Im weiteren Verlauf berichtete Ralf Meister aus der Landeskirche. Er sprach über aktuelle Veränderungsprozesse und betonte, dass sich Kirche in einem tiefgreifenden Wandel befinde. Zugleich stellte er die Treue Gottes als verlässliches Fundament in bewegten Zeiten heraus. Christinnen und Christen seien berufen, Zeuginnen und Zeugen dieser Treue zu sein.
Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer berichtete zudem aus dem Sprengel Ostfriesland-Ems. Sie hob hervor, wie wichtig Begegnungen vor Ort, Visitationen und neue kreative Formen kirchlichen Lebens seien. Zugleich verwies sie auf Herausforderungen durch notwendige Veränderungen und Einsparungen. Gerade im ländlichen Raum bleibe Kirche ein wichtiger Ort für Gemeinschaft, Bildung und Begegnung. Als ermutigende Beispiele wurden das tolle Mitsingfestival im Mai sowie beliebte Formate wie Tauffeste oder jetzt neu „Einfach heiraten“ genannt.
Abschluss mit Dank und Reisesegen
Zum Abschluss dankte Schiermeyer allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten für ihren Einsatz. Der Generalkonvent endete mit einem gemeinsamen Reisesegen. Der Tag machte deutlich, wie wichtig Austausch, Gemeinschaft und gegenseitige Ermutigung für die kirchliche Arbeit sind – und dass Kirche in Zeiten des Wandels von Menschen lebt, die Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten.
Quellen/Kontakt/Hinweise
Quelle: Pressemitteilung zum Generalkonvent des Sprengels Ostfriesland-Ems am 20. Mai 2026 in Emden.
Bildhinweis
Bildunterschrift: Ehrung der Ordinationsjubiläen in der Martin-Luther-Kirche, v.l. Dagrun Peterhans, Landesbischof Ralf Meister, Pastor i. R. Gerhard Küsel wurde für sein 50. Ordinationsjubiläum geehrt, 25. Ordinationsjubiläum der Pastoren und Pastorin: Christiane Schuster-Scholz aus der St. Jürgens Kirchengemeinde Holtrop, Christian Erchinger aus der Paulus-Kirchengemeinde Heisfelde, Joachim Pothmann, Schulpastor am Gymnasium Ulricianum Aurich und Befkus, Dr. Andreas Lüder aus der Christus-Kirchengemeinde Großheide, Heino Dirks aus der Kirchengemeinde Völlen und Sabine Schiermeyer, Regionalbischöfin.
Quelle: Julia Fischer
— Redaktion: LeserECHO Emden




