Blaulicht

Leer, Hesel & A31: Angriff auf Poli­zei, Super­markt eva­ku­iert, Con­tai­ner­brand und schwe­rer Unfall

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Die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden berich­tet am 21.03.2026 über meh­re­re grö­ße­re Ein­sät­ze in Leer, Hesel und auf der A31. Neben einem tät­li­chen Angriff auf Poli­zei­be­am­te sorg­ten ein Gefahr­gut­ein­satz in einem Super­markt, ein Con­tai­ner­brand sowie ein schwe­rer Ver­kehrs­un­fall mit Voll­sper­rung der Auto­bahn für umfang­rei­che Maßnahmen.


Leer – Tät­li­cher Angriff auf Polizeibeamte

Am Frei­tag­mor­gen kam es in der Ohlt­ha­ver­stra­ße in Leer zu einem mas­si­ven Wider­stand gegen Poli­zei­be­am­te. Ein­satz­kräf­te waren zunächst wegen einer ran­da­lie­ren­den Per­son in einer Woh­nung alar­miert wor­den. Vor Ort tra­fen sie auf einen 32‑jährigen Mann, der mit einem Holz­stab in der Hand schrei­end auftrat.

Beim Erbli­cken der Beam­ten ver­schanz­te sich der Mann in sei­ner Woh­nung. Die­se muss­te gewalt­sam geöff­net wer­den, um ihn in Gewahr­sam zu neh­men. Wäh­rend­des­sen ver­such­te der Beschul­dig­te, einen Beam­ten zu bei­ßen, leis­te­te erheb­li­chen Wider­stand, belei­dig­te die Ein­satz­kräf­te und ver­such­te sie anzu­spu­cken. Auch bei einer rich­ter­lich ange­ord­ne­ten Blut­ent­nah­me wider­setz­te er sich. Ver­letzt wur­de nie­mand. Der Mann befand sich offen­bar in einem psy­chi­schen Aus­nah­me­zu­stand und wur­de in eine psych­ia­tri­sche Ein­rich­tung eingewiesen.


Hesel – Super­markt nach Ben­zin­ge­ruch evakuiert

Am Frei­tag­abend wur­de ein Super­markt in der Stra­ße Im Brink in Hesel eva­ku­iert. Zuvor war bei der Poli­zei gemel­det wor­den, dass in der Filia­le star­ker Ben­zin­ge­ruch wahr­nehm­bar sei und es beim Betre­ten zu Atem­be­schwer­den kom­me. Die Ein­satz­kräf­te bestä­tig­ten die Fest­stel­lun­gen vor Ort.

Als Ursa­che wur­de ein Pfand­au­to­mat iden­ti­fi­ziert. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen war dort eine Pfand­fla­sche mit einem Benzin‑Stoffgemisch ein­ge­wor­fen wor­den. Mes­sun­gen des Gefahr­gut­zu­ges erga­ben einen erhöh­ten Okt­an­wert. Die Fla­sche wur­de im Pfand­be­häl­ter auf­ge­fun­den und als Gefahr­gut vernichtet.

Nach Ein­schät­zung der Feu­er­wehr bestand bei nur kur­zer Auf­ent­halts­dau­er kei­ne gesund­heit­li­che Gefahr. Der Markt bleibt bis zur fach­ge­rech­ten Rei­ni­gung und Frei­mes­sung geschlos­sen. Hin­wei­se auf eine ver­ant­wort­li­che Per­son lie­gen bis­lang nicht vor.


Leer – Alt­pa­pier­con­tai­ner brennt

Am Frei­tag­abend gegen 20:55 Uhr geriet in der Zoo­stra­ße in Leer ein Alt­pa­pier­con­tai­ner in Voll­brand. Die Feu­er­wehr war mit meh­re­ren Kräf­ten im Ein­satz, der Con­tai­ner brann­te nahe­zu voll­stän­dig aus. Der Scha­den wird auf rund 500 Euro geschätzt. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che auf­ge­nom­men und bit­tet um Hinweise.


Bun­de – Schwe­rer Unfall auf der A31 mit Vollsperrung

In der Nacht zu Sams­tag kam es gegen 02:50 Uhr auf der A31 zwi­schen dem Auto­bahn­drei­eck Bun­de und Papen­burg zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall in Fahrt­rich­tung Bottrop.

Ein 47‑jähriger Mann aus Polen woll­te mit sei­nem Pkw vom Sei­ten­strei­fen auf den Haupt­fahr­strei­fen auf­fah­ren und über­sah dabei einen her­an­na­hen­den Wagen. Auf­grund von Nebel erkann­te der 29‑jährige Fah­rer aus Wee­ner die Situa­ti­on zu spät und fuhr auf. Bei­de Fah­rer sowie ein 35‑jähriger Bei­fah­rer aus Bun­de wur­den ver­letzt und in Kran­ken­häu­ser gebracht. Lebens­ge­fahr besteht nicht.

Die Auto­bahn muss­te für etwa zwei Stun­den voll­stän­dig gesperrt wer­den. Bei­de Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahrbereit.


Hin­wei­se bit­te an:
Poli­zei Leer 0491‑976900
Poli­zei Emden 04921‑8910
Auto­bahn­po­li­zei Leer 0491‑960740

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Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden
Quel­le: Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden (ots)

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Ost­rhau­der­fehn: Unfall mit 2,28 Pro­mil­le – Hun­de­hal­te­rin in Wee­ner zu Boden gestoßen

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Eine Auto­fah­re­rin hat in Ost­rhau­der­fehn eine Ampel­an­la­ge beschä­digt und sich anschlie­ßend uner­laubt vom Unfall­ort ent­fernt. Bei einer spä­te­ren Kon­trol­le ergab ein Atem­al­ko­hol­test 2,28 Pro­mil­le. In Wee­ner sucht die Poli­zei Zeu­gen, nach­dem eine 67-jäh­ri­ge Hun­de­hal­te­rin auf einem Super­markt­park­platz zu Boden gesto­ßen und leicht ver­letzt wor­den ist. Dar­über berich­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden in ihrer Mit­tei­lung vom 4. Novem­ber 2026.

Ost­rhau­der­fehn – Fah­re­rin beschä­digt Ampel und ent­fernt sich vom Unfallort

Am 3. Novem­ber 2026 gegen 19:45 Uhr woll­te eine 31-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin von der Haupt­stra­ße in Ost­rhau­der­fehn in die 1. Süd­wie­ke abbie­gen. Dabei tou­chier­te und beschä­dig­te sie nach Poli­zei­an­ga­ben eine Ampel­an­la­ge. Anschlie­ßend ent­fern­te sie sich uner­laubt vom Unfallort.

Im Rah­men poli­zei­li­cher Maß­nah­men konn­ten Beam­te die Frau kon­trol­lie­ren. Dabei erga­ben sich Hin­wei­se auf eine Alko­ho­li­sie­rung. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 2,28 Pro­mil­le. Die Poli­zei ver­an­lass­te eine Blut­ent­nah­me und stell­te den Füh­rer­schein der 31-Jäh­ri­gen sicher.

Gegen die Frau wur­de ein Straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Die Scha­dens­hö­he steht noch nicht fest. Die Ermitt­lun­gen zum Unfall­her­gang dau­ern an.

Wee­ner – 67-Jäh­ri­ge nach Streit auf Park­platz leicht verletzt

Auf dem Park­platz eines Lebens­mit­tel­mark­tes an der Müh­len­stra­ße in Wee­ner kam es am 2. Novem­ber 2026 zwi­schen 15:45 und 17:00 Uhr zu einer Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen zwei Hundehaltern.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen hielt sich eine 67-jäh­ri­ge Frau mit ihrem Hund auf dem Park­platz auf, als sie mit einem bis­lang unbe­kann­ten Mann in einen ver­ba­len Streit geriet. Im wei­te­ren Ver­lauf soll der Mann die Frau zu Boden gesto­ßen haben. Sie stürz­te und erlitt leich­te Ver­let­zun­gen. Anschlie­ßend ent­fern­te sich der Unbe­kann­te mit sei­nem Hund vom Parkplatz.

Der Mann wird als groß und kräf­tig beschrie­ben. Er hat­te röt­li­che Haa­re und einen Bart. Anga­ben zu sei­ner Beklei­dung lie­gen nicht vor. Bei sei­nem Hund soll es sich um einen klei­nen Misch­ling mit hell­brau­nem Fell gehan­delt haben.

Die Poli­zei bit­tet Zeu­gin­nen und Zeu­gen, die den Vor­fall beob­ach­tet haben oder Hin­wei­se zu dem beschrie­be­nen Mann geben kön­nen, sich bei der Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner unter 04951–914820 zu melden.

Dienst­stel­len­ver­zeich­nis

Poli­zei Leer 0491–976900
Poli­zei Emden 04921–8910
Auto­bahn­po­li­zei Leer 0491–960740
Poli­zei­sta­ti­on Bor­kum 04922–91860
Poli­zei­sta­ti­on Bun­de 04953–921520
Poli­zei­sta­ti­on Fils­um 04957–928120
Poli­zei­sta­ti­on Hesel 04950–995570
Poli­zei­sta­ti­on Jem­gum 04958–910420
Poli­zei­sta­ti­on Moorm­er­land 04954–955450
Poli­zei­sta­ti­on Ost­rhau­der­fehn 04952–829680
Poli­zei­sta­ti­on Rhau­der­fehn 04952–9230
Poli­zei­sta­ti­on Uple­n­gen 04956–927450
Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner 04951–914820
Poli­zei­sta­ti­on Wes­t­ov­er­le­din­gen 04955–937920

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Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden
Quel­le: Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden (ots)

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Blaulicht

Emden: Trös­te­ted­dys für Ein­satz­fahr­zeu­ge – Deut­sche Ted­dy-Stif­tung über­gibt emo­tio­na­le Erst­hel­fer an Poli­zei und Rettungsdienst

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Ver­kehrs­un­fäl­le, schwe­re Brän­de, häus­li­che Not­fäl­le oder das Mit­er­le­ben von Straf­ta­ten stel­len für Kin­der tief­grei­fen­de Aus­nah­me­si­tua­tio­nen dar. Um jun­gen Betrof­fe­nen in sol­chen Momen­ten aku­ter Angst und Ver­un­si­che­rung sofort bei­zu­ste­hen, füh­ren Poli­zei und Ret­tungs­dienst im Ein­satz­ge­biet künf­tig erneut soge­nann­te Trös­te­ted­dys mit sich. Ermög­licht wird dies durch eine Spen­den­über­ga­be der Deut­schen Ted­dy-Stif­tung an die Ein­satz­kräf­te in Emden.

Emo­tio­na­ler Anker bei Ein­sät­zen: Kuschel­tie­re hel­fen Kin­dern bei der Krisenbewältigung

Die klei­nen Stoff­tie­re fun­gie­ren bei Not­fall­ein­sät­zen als geziel­tes psy­cho­lo­gi­sches Hilfs­mit­tel für Ein­satz­kräf­te. Sie kom­men zum Ein­satz, wenn Poli­zei­be­am­tin­nen, Poli­zei­be­am­te oder Ret­tungs­dienst­per­so­nal auf Kin­der tref­fen, die sich in belas­ten­den oder beängs­ti­gen­den Lagen befin­den. Dabei ist uner­heb­lich, ob die Min­der­jäh­ri­gen selbst unmit­tel­bar zu Scha­den gekom­men sind oder das Gesche­hen als Zeu­gen mit­er­lebt haben.

Die Trös­te­ted­dys die­nen als greif­ba­rer emo­tio­na­ler Anker: Sie erleich­tern es den Ein­satz­kräf­ten, Ängs­te abzu­bau­en, eine ver­trau­ens­vol­le Kom­mu­ni­ka­ti­on auf­zu­bau­en und den Kin­dern das Gefühl von Sicher­heit und Gebor­gen­heit zu ver­mit­teln. Das Kuschel­tier signa­li­siert den Her­an­wach­sen­den auf ein­fa­che, aber wir­kungs­vol­le Wei­se, dass sie in der Kri­sen­si­tua­ti­on nicht allein gelas­sen werden.

Fei­er­li­che Über­ga­be am 10. Novem­ber 2026 beim Ret­tungs­dienst in Emden

Die offi­zi­el­le Über­ga­be der Trös­te­ted­dys durch Ver­tre­ter der Deut­schen Ted­dy-Stif­tung an die Poli­zei Emden und den ört­li­chen Ret­tungs­dienst fin­det am Diens­tag, den 10. Novem­ber 2026, um 14:30 Uhr statt. Ver­an­stal­tungs­ort ist das Gebäu­de des Ret­tungs­diens­tes Emden in der Her­mann-Löns-Stra­ße 12 (26721 Emden). Mit der Bereit­stel­lung der Kuschel­tie­re stärkt die Stif­tung die per­so­nel­le und mate­ri­el­le Hand­lungs­fä­hig­keit der Ret­tungs­kräf­te bei der see­li­schen Betreu­ung von Kin­dern direkt am Ein­satz­ort. Das gemein­sa­me Enga­ge­ment unter­streicht den hohen Stel­len­wert, den der Schutz und die psy­cho­so­zia­le Für­sor­ge jun­ger Men­schen im Ernst­fall einnehmen.

Poli­zei Leer 0491–976900
Poli­zei Emden 04921–8910
Auto­bahn­po­li­zei Leer 0491–960740
Poli­zei­sta­ti­on Bor­kum 04922–91860
Poli­zei­sta­ti­on Bun­de 04953–921520
Poli­zei­sta­ti­on Fils­um 04957–928120
Poli­zei­sta­ti­on Hesel 04950–995570
Poli­zei­sta­ti­on Jem­gum 04958–910420
Poli­zei­sta­ti­on Moorm­er­land 04954–955450
Poli­zei­sta­ti­on Ost­rhau­der­fehn 04952–829680
Poli­zei­sta­ti­on Rhau­der­fehn 04952–9230
Poli­zei­sta­ti­on Uple­n­gen 04956–927450
Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner 04951–914820
Poli­zei­sta­ti­on Wes­t­ov­er­le­din­gen 04955–937920

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Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden
Quel­le: Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden (ots)

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