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50 Jah­re BORKUMLIJN: Vom Pio­nier zur star­ken Ach­se zwi­schen Eems­ha­ven und Borkum

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Foto: AG Ems Neder­land B.V.- BORKUMLIJN -

Emden/Eemshaven. Die AG Ems Neder­land B.V. – BORKUMLIJN hat am 8. Mai ihr 50-jäh­ri­ges Jubi­lä­um gefei­ert und blickt auf eine Erfolgs­ge­schich­te, die die Ver­bin­dung zwi­schen dem nie­der­län­di­schen Eems­ha­ven und der Insel Bor­kum nach­hal­tig geprägt hat. Was Anfang der 1970er-Jah­re mit ers­ten Hafen­an­la­gen und sai­so­na­len Aus­flugs­fahr­ten begann, ist heu­te eine leis­tungs­fä­hi­ge Fähr­ver­bin­dung – mit hoher Tak­tung, moder­ner Infra­struk­tur und kla­rer Aus­rich­tung auf Nachhaltigkeit.

„Rund 40 Pro­zent der Bor­kum-Rei­sen­den star­ten inzwi­schen ab Eems­ha­ven, bei den Pkw sind es sogar rund 60 Pro­zent“, beton­te AG EMS-Vor­stands­vor­sit­zen­der Dr. Wes­sel P. Brons. „In der Sai­son fah­ren wir bis zu sechs Mal täg­lich, bei Bedarf auch bis zu acht Mal.“ Sein Vor­stands­kol­le­ge War­ner Warn­ders ver­wies auf die stra­te­gi­sche Bedeu­tung des Stand­orts für die Off­shore-Wirt­schaft: Am Eems­ha­ven ent­steht bereits die drit­te Ser­vice-Base der Unternehmensgruppe.

Auch aus der Regi­on kommt Aner­ken­nung. „Die Bork­um­li­jn war 2002 Unter­neh­men des Jah­res in der Pro­vinz Gro­nin­gen – ein Bei­spiel gelun­ge­ner grenz­über­schrei­ten­der Zusam­men­ar­beit“, sag­te Erik Jan Ben­ne­ma, Gede­pu­te­er­de der Pro­vinz Gro­nin­gen. Gro­nin­gen Sea­ports-CEO Bart-Jan Hoe­vers erin­ner­te an die Pio­nier­rol­le: „Erst vor drei Jah­ren fei­er­te der Eems­ha­ven sei­nen 50. Geburts­tag. Die Bork­um­li­jn war von Anfang an Motor der Ent­wick­lung und hat mit dem Umzug in den Bea­trix­ha­ven bereits ihren drit­ten Hafen­stand­ort bezogen.“

Mei­len­stei­ne aus fünf Jahrzehnten

1973: Rücken­wind durch die Eröff­nung des Eems­ha­ven durch Köni­gin Julia­na. Zunächst rei­ne Pas­sa­gier­fahr­ten, u. a. mit der MS STADT BORKUM; an Bord ging es noch über höl­zer­ne Gang­ways und Pon­tons.
1975–1977: Ein­satz wei­te­rer Schif­fe wie MS NORDLICHT (I), POSEIDON und RHEINLAND (III). Die belieb­ten „But­ter­fahr­ten“ enden 1983 mit neu­en Zoll­re­geln; Fokus fort­an auf der Fähr­ver­bin­dung.
1976: Grün­dung der Nie­der­las­sung im Eems­ha­ven – der Name BORKUMLIJN ist gebo­ren. Am Doe­ke­gat­ka­naal ent­steht ein ers­ter Ter­mi­nal (5.000 m²).
1978: Umwand­lung in die AG Ems Neder­land B.V. – der Mar­ken­na­me BORKUMLIJN bleibt als Iden­ti­täts­trä­ger erhal­ten.
1985: Ein­wei­hung des neu­en Ter­mi­nals – mit Bun­des­prä­si­dent Richard von Weiz­sä­cker und Prinz Claus der Nie­der­lan­de. Ab jetzt kön­nen auch Fracht und Pkw trans­por­tiert wer­den.
1993: Erwei­ter­ter Fahr­plan – Bor­kum ist nun auch in den Win­ter­mo­na­ten ab Eems­ha­ven erreich­bar.
2001/2002: 25-jäh­ri­ges Jubi­lä­um mit Indienst­stel­lung des Kata­marans POLARSTERN; Aus­zeich­nung als „Unter­neh­men des Jah­res“ der Pro­vinz Gro­nin­gen.
2006–2009: Neu­bau im Bea­trix­ha­ven – Spa­ten­stich 2007, Eröff­nung des neu­en BORK­UM­LI­JN-Ter­mi­nals durch Köni­gin Bea­trix 2008; 2009 folgt ein Park­haus.
2015: Inbe­trieb­nah­me eines schwim­men­den Stegs für den Off­shore-Sek­tor.
2018: Direk­te Bahn­ver­bin­dung Groningen–Eemshaven wird eröff­net – ermög­licht durch nie­der­län­disch-deut­sche Koope­ra­ti­on; die AG EMS-Grup­pe betei­ligt sich mit über 2 Mio. Euro.
2022: Nach­hal­ti­ger Antrieb für die Flot­te – die MS MÜNSTERLAND kehrt nach Umrüs­tung auf einen Dual-Fuel-Motor mit LNG zurück. Sie ist das drit­te LNG-Schiff der AG EMS.

Foto: AG Ems Neder­land B.V.- BORKUMLIJN:  Pro­vinz-Minis­ter Erik Jan Ben­ne­ma, Gro­nin­gen Sea­ports CEO Bart-Jan Hoe­vers, AG EMS Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der Dr. Bern­hard Brons, AG EMS Vor­stand War­ner Warn­ders en AG EMS Vor­stands-Vor­sit­zen­der Dr. Wes­sel P. Brons.

Star­ke Zah­len, kla­re Rich­tung
Heu­te ist die Linie Eemshaven–Borkum für Ein­hei­mi­sche, Gäs­te und die Wirt­schaft gleich­sam unver­zicht­bar. Die hohe Nach­fra­ge – ins­be­son­de­re aus Nord­rhein-West­fa­len – unter­streicht die Rol­le als kur­ze, beque­me und gut getak­te­te Ver­bin­dung zur Insel. Gleich­zei­tig ent­wi­ckelt sich der Eems­ha­ven zum Kno­ten­punkt für Off­shore-Dienst­leis­tun­gen: Die BORKUMLIJN pro­fi­tiert von der Lage und inves­tiert in Infra­struk­tur, die sowohl dem Pas­sa­gier­ver­kehr als auch der mari­ti­men Wirt­schaft zugutekommt.

„50 Jah­re Bork­um­li­jn ste­hen für Ver­läss­lich­keit, mari­ti­me Kom­pe­tenz und enge Ver­bun­den­heit mit der Insel Bor­kum“, so Dr. Brons. „Wir inves­tie­ren wei­ter in Kom­fort und nach­hal­ti­ge Antriebs­tech­no­lo­gien, damit die Ver­bin­dung Eemshaven–Borkum stark bleibt.“ Das Jubi­lä­um wür­digt nicht nur die His­to­rie, son­dern vor allem die Men­schen dahin­ter: Mit­ar­bei­ten­de, Part­ner und Gäs­te, die die Rou­te seit fünf Jahr­zehn­ten tragen.

Blick nach vorn
Mit dem moder­nen Ter­mi­nal im Bea­trix­ha­ven, der Bahn­an­bin­dung aus Gro­nin­gen, hoher Abfahrts­dich­te und der kon­se­quen­ten Umstel­lung von Schif­fen auf effi­zi­en­te­re, emis­si­ons­är­me­re Antrie­be setzt die BORKUMLIJN ihre Linie fort: zuver­läs­si­ger Insel­ver­kehr, ver­läss­li­che Logis­tik, mehr Nach­hal­tig­keit – und geleb­te Nach­bar­schaft zwi­schen Nie­der­sach­sen und den nörd­li­chen Niederlanden.

Kon­takt und wei­te­re Informationen

AG Ems Neder­land B.V. – BORKUMLIJN
Zum Bor­ku­man­le­ger 6, 26723 Emden-Außen­ha­fen
www.ag-ems.de
Social Media: Insta­gram @Borkumfaehre, facebook.com/borkumfaehre


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Heu­te im Van-Ame­ren-Bür­ger­bad: Mit­ter­nachts­schwim­men mit SixPack

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Heu­te Abend wird das Van-Ame­ren-Bür­ger­bad wie­der zum belieb­ten Treff­punkt für Jung und Alt. Beim Mit­ter­nachts­schwim­men erwar­tet die Besu­che­rin­nen und Besu­cher eine beson­de­re Mischung aus Frei­bad­stim­mung, Musik, kuli­na­ri­schen Ange­bo­ten und ent­spann­ten Sommerabend-Momenten.

Live-Musik mit SixPack

Für den musi­ka­li­schen Höhe­punkt sorgt heu­te die Band Six­Pack. Mit Live-Musik und guter Stim­mung lädt das Bür­ger­bad dazu ein, gemein­sam mit Freun­den und Fami­lie einen abwechs­lungs­rei­chen Abend am Was­ser zu ver­brin­gen. Wer möch­te, kann im beleuch­te­ten Becken noch eini­ge Bah­nen schwim­men oder ein­fach die Atmo­sphä­re auf dem Bad­ge­län­de genießen.

Kuli­na­ri­sches und stim­mungs­vol­les Ambiente

Auch für das leib­li­che Wohl ist gesorgt: Cock­tails, küh­le Geträn­ke und Gegrill­tes gehö­ren eben­so zum Abend wie die Mög­lich­keit, in locke­rer Run­de zusam­men­zu­sit­zen und den Som­mer zu genie­ßen. Gera­de die beson­de­re Beleuch­tung des Frei­bads sorgt dabei für ein stim­mungs­vol­les Ambiente.

Öff­nungs­zei­ten und Eintritt

Der Schwimm­be­trieb endet um 22:00 Uhr, die Ver­an­stal­tung selbst läuft bis 23:00 Uhr wei­ter. Der Ein­tritt kos­tet 7 Euro für Erwach­se­ne und 4 Euro für Kin­der. Wich­tig: Sai­son­kar­ten haben an den Aben­den des Mit­ter­nachts­schwim­mens kei­ne Gültigkeit.

Ein Abend am Beckenrand

Wer einen lau­en Som­mer­abend mit Musik, Was­ser und guter Gesell­schaft erle­ben möch­te, soll­te sich das heu­ti­ge Mit­ter­nachts­schwim­men nicht ent­ge­hen las­sen. Das Van-Ame­ren-Bür­ger­bad freut sich auf vie­le bekann­te und neue Gesich­ter und lädt dazu ein, gemein­sam eine beson­de­re Zeit am Becken­rand zu verbringen.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Hei­zungs­tausch mit Rekord­för­de­rung: War­um sich schnel­les Han­deln für Haus­be­sit­zer jetzt dop­pelt auszahlt

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Foto: Die­ses Bild wur­de mit­hil­fe von KI erstellt / bearbeitet.

Die Ener­gie­wen­de in den eige­nen vier Wän­den zählt für vie­le Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer der­zeit zu den wich­tigs­ten The­men. Wer auf moder­ne, zukunfts­si­che­re Heiz­tech­nik wie die Wär­me­pum­pe umsteigt, kann aktu­ell von einer beacht­li­chen staat­li­chen För­de­rung pro­fi­tie­ren: Über das Pro­gramm der KfW sind bis zu 80 Pro­zent Zuschuss mög­lich — das ent­spricht bei anre­chen­ba­ren Kos­ten von 28.000 Euro einer maxi­ma­len För­der­sum­me von bis zu 22.400 Euro. Wer früh­zei­tig han­delt, sichert sich dabei die bes­ten Konditionen.

So setzt sich die maxi­ma­le För­de­rung zusammen

Die staat­li­che Hei­zungs­för­de­rung ist modu­lar auf­ge­baut, damit mög­lichst vie­le Haus­hal­te gezielt unter­stützt wer­den. Grund­la­ge bil­det eine 30-pro­zen­ti­ge Grund­för­de­rung, die grund­sätz­lich allen pri­va­ten Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mern zusteht, die eine alte Hei­zung durch ein kli­ma­freund­li­ches Sys­tem erset­zen. Hin­zu kommt ein gestaf­fel­ter Ein­kom­mens­bo­nus von 10 bis 40 Pro­zent, der gezielt Haus­hal­te mit gerin­ge­rem und mitt­le­rem Ein­kom­men ent­las­tet. Wer sich beson­ders zügig von einer min­des­tens 20 Jah­re alten Hei­zungs­an­la­ge trennt, pro­fi­tiert zusätz­lich vom 16-pro­zen­ti­gen Kli­ma­ge­schwin­dig­keits­bo­nus. Fami­li­en mit Kin­dern erhal­ten durch neue Rege­lun­gen außer­dem einen zusätz­li­chen Fami­li­en­zu­schlag, der die finan­zi­el­le Ent­las­tung wei­ter erhöht. In der Spit­ze las­sen sich die­se Bau­stei­ne bis zu einem Höchst­satz von 80 Pro­zent kombinieren.

Der Zeit­fak­tor: War­um Abwar­ten teu­er wer­den kann

Die aktu­el­len För­der­be­din­gun­gen blei­ben nicht dau­er­haft auf die­sem Niveau bestehen. Sowohl die maxi­mal bezu­schuss­ten för­der­fä­hi­gen Kos­ten als auch der Kli­ma­ge­schwin­dig­keits­bo­nus wer­den halb­jähr­lich schritt­wei­se abge­senkt. Wer die Moder­ni­sie­rung auf die lan­ge Bank schiebt, ris­kiert damit, bares Geld zu ver­schen­ken. Je frü­her die Umstel­lung geplant und der För­der­an­trag gestellt wird, des­to höher fällt der staat­li­che Zuschuss aus — ein star­kes Argu­ment für zeit­na­hes Handeln.

Das Kos­ten­ri­si­ko bei alten Gasheizungen

Neben den attrak­ti­ven För­der­mit­teln spre­chen auch hand­fes­te wirt­schaft­li­che Argu­men­te für den Umstieg. Ab 2027 greift der euro­päi­sche Emis­si­ons­han­del für Gebäu­de und Ver­kehr noch stär­ker. Da die CO₂-Beprei­sung markt­ba­siert erfolgt, lässt sich kaum ver­läss­lich vor­her­sa­gen, wie stark die Kos­ten in den kom­men­den Jah­ren stei­gen wer­den. Hin­zu kommt ein wei­te­rer Effekt: Je mehr Haus­hal­te aus dem Gas­netz aus­stei­gen, des­to weni­ger Nut­ze­rin­nen und Nut­zer tei­len sich die fixen Infra­struk­tur­kos­ten — mit der Fol­ge, dass die Netz­ent­gel­te für ver­blei­ben­de Gas­kun­den zusätz­lich stei­gen dürf­ten. Eine moder­ne Wär­me­pum­pe hin­ge­gen nutzt zu einem gro­ßen Teil kos­ten­freie Umwelt­wär­me aus Luft, Erd­reich oder Grund­was­ser. Damit ent­fällt für Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer das direk­te Preis­ri­si­ko, das mit stei­gen­den CO₂-Abga­ben auf fos­si­le Brenn­stof­fe ver­bun­den ist.

Ihr regio­na­ler Part­ner vor Ort: Teb­bens Haustechnik

Von den tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten bis zum büro­kra­ti­schen För­der­an­trag im KfW-Por­tal „Mei­ne KfW“ gibt es rund um den Hei­zungs­tausch vie­le Fra­gen zu klä­ren. Hier steht das Team von Teb­bens Haus­tech­nik als erfah­re­ner Fach­be­trieb kom­pe­tent zur Sei­te. Die Exper­tin­nen und Exper­ten ana­ly­sie­ren die indi­vi­du­el­le Immo­bi­li­en­si­tua­ti­on, ermit­teln das pas­sen­de Heiz­sys­tem für den jewei­li­gen Bedarf und beglei­ten Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer Schritt für Schritt — von der Pla­nung über die För­der­be­ra­tung bis zur fach­ge­rech­ten Installation.

Wer prü­fen möch­te, wel­ches Ein­spar­po­ten­zi­al im eige­nen Gebäu­de steckt und wie sich der maxi­ma­le KfW-Zuschuss für die neue Hei­zung sichern lässt, wen­det sich am bes­ten direkt an Teb­bens Haus­tech­nik.

(Hin­weis: Anga­ben zu För­der­sät­zen basie­ren auf den aktu­el­len KfW-Richt­li­ni­en unter kfw.de/heizung. Irr­tü­mer und kurz­fris­ti­ge För­der­än­de­run­gen vorbehalten.)


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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