Neues aus Emden
Zum Ferienstart: Paritätischer Niedersachsen fordert mehr Unterstützung für Care Leaver
Mit dem Beginn der Sommerferien endet für viele Schülerinnen und Schüler nicht nur ein Schuljahr, sondern häufig auch ein wichtiger Lebensabschnitt. Während zahlreiche junge Menschen beim Start in Ausbildung, Studium oder Beruf auf die Unterstützung ihrer Familien bauen können, stehen sogenannte Care Leaver oft vor deutlich größeren Herausforderungen. Darauf macht der Paritätische Niedersachsen zum Start der Sommerferien aufmerksam und fordert eine bessere Begleitung junger Menschen beim Übergang ins Erwachsenenleben.
Care Leaver starten oft ohne familiären Rückhalt
Als Care Leaver werden junge Erwachsene bezeichnet, die in Pflegefamilien oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aufgewachsen sind. Für sie bedeutet das Ende der Schulzeit häufig gleichzeitig den Beginn eines selbstständigen Lebens – oftmals ohne ein stabiles familiäres Netzwerk.
Neben dem Einstieg in Ausbildung, Studium oder Beruf müssen viele von ihnen gleichzeitig eine eigene Wohnung finden, ihren Lebensunterhalt sichern und zahlreiche organisatorische sowie behördliche Angelegenheiten regeln.
Erhöhtes Risiko für Wohnungsunsicherheit und Ausbildungsabbrüche
Nach Angaben des Paritätischen Niedersachsen sind Care Leaver überdurchschnittlich häufig von Wohnungsunsicherheit betroffen. Zudem brechen sie ihre Ausbildung häufiger ab als gleichaltrige junge Menschen mit familiärer Unterstützung.
Hinzu kommt, dass viele Betroffene darum kämpfen müssen, auch nach ihrem 18. Geburtstag weiterhin Leistungen und Unterstützung der Jugendhilfe zu erhalten.
Paritätischer fordert verlässliche Begleitung
„Der Übergang ins Erwachsenenleben darf nicht zur Überforderung werden. Junge Menschen in den Hilfen zur Erziehung brauchen verlässliche Begleitung – und zwar nicht erst, wenn Probleme entstehen“, erklärt Stefan Kamer, Kreisverbandsgeschäftsführer des Paritätischen Niedersachsen.
Wer ohne ein stabiles familiäres Netzwerk ins Erwachsenenleben starte, dürfe nicht allein gelassen werden. Es sei Aufgabe der Gesellschaft, allen jungen Menschen gleiche Chancen zu ermöglichen.
Unterstützung über das 18. Lebensjahr hinaus
Der Paritätische Niedersachsen spricht sich dafür aus, die Begleitung junger Menschen auch über die Volljährigkeit hinaus sicherzustellen. Gleichzeitig fordert der Verband den Ausbau von Selbstvertretungsstrukturen, damit Care Leaver ihre Interessen eigenständig vertreten und ihre Anliegen gegenüber Politik und Behörden besser einbringen können.
Nach Auffassung des Verbandes handelt es sich dabei nicht nur um eine soziale Aufgabe, sondern auch um eine Investition in die Zukunft. Ein gut abgestimmtes Unterstützungssystem könne dazu beitragen, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden, Wohnungslosigkeit vorzubeugen und jungen Menschen langfristig stabile Perspektiven zu eröffnen.
Rund 16.000 junge Menschen in Niedersachsen betroffen
Nach Angaben des Paritätischen leben in Niedersachsen rund 16.000 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.
Mit dem von der Aktion Mensch geförderten Projekt „Wir reden mit!“ setzt sich der Paritätische Niedersachsen dafür ein, die Mitbestimmung dieser jungen Menschen zu stärken und ihnen eine stärkere Stimme bei politischen Entscheidungen zu geben, die ihr Leben unmittelbar betreffen.
Quellen/Kontakt/Hinweise:
Quelle: Paritätischer Niedersachsen.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Heizungstausch mit Rekordförderung: Warum sich schnelles Handeln für Hausbesitzer jetzt doppelt auszahlt
Foto: Dieses Bild wurde mithilfe von KI erstellt / bearbeitet.
Die Energiewende in den eigenen vier Wänden zählt für viele Eigentümerinnen und Eigentümer derzeit zu den wichtigsten Themen. Wer auf moderne, zukunftssichere Heiztechnik wie die Wärmepumpe umsteigt, kann aktuell von einer beachtlichen staatlichen Förderung profitieren: Über das Programm der KfW sind bis zu 80 Prozent Zuschuss möglich — das entspricht bei anrechenbaren Kosten von 28.000 Euro einer maximalen Fördersumme von bis zu 22.400 Euro. Wer frühzeitig handelt, sichert sich dabei die besten Konditionen.
So setzt sich die maximale Förderung zusammen
Die staatliche Heizungsförderung ist modular aufgebaut, damit möglichst viele Haushalte gezielt unterstützt werden. Grundlage bildet eine 30-prozentige Grundförderung, die grundsätzlich allen privaten Eigentümerinnen und Eigentümern zusteht, die eine alte Heizung durch ein klimafreundliches System ersetzen. Hinzu kommt ein gestaffelter Einkommensbonus von 10 bis 40 Prozent, der gezielt Haushalte mit geringerem und mittlerem Einkommen entlastet. Wer sich besonders zügig von einer mindestens 20 Jahre alten Heizungsanlage trennt, profitiert zusätzlich vom 16-prozentigen Klimageschwindigkeitsbonus. Familien mit Kindern erhalten durch neue Regelungen außerdem einen zusätzlichen Familienzuschlag, der die finanzielle Entlastung weiter erhöht. In der Spitze lassen sich diese Bausteine bis zu einem Höchstsatz von 80 Prozent kombinieren.
Der Zeitfaktor: Warum Abwarten teuer werden kann
Die aktuellen Förderbedingungen bleiben nicht dauerhaft auf diesem Niveau bestehen. Sowohl die maximal bezuschussten förderfähigen Kosten als auch der Klimageschwindigkeitsbonus werden halbjährlich schrittweise abgesenkt. Wer die Modernisierung auf die lange Bank schiebt, riskiert damit, bares Geld zu verschenken. Je früher die Umstellung geplant und der Förderantrag gestellt wird, desto höher fällt der staatliche Zuschuss aus — ein starkes Argument für zeitnahes Handeln.
Das Kostenrisiko bei alten Gasheizungen
Neben den attraktiven Fördermitteln sprechen auch handfeste wirtschaftliche Argumente für den Umstieg. Ab 2027 greift der europäische Emissionshandel für Gebäude und Verkehr noch stärker. Da die CO₂-Bepreisung marktbasiert erfolgt, lässt sich kaum verlässlich vorhersagen, wie stark die Kosten in den kommenden Jahren steigen werden. Hinzu kommt ein weiterer Effekt: Je mehr Haushalte aus dem Gasnetz aussteigen, desto weniger Nutzerinnen und Nutzer teilen sich die fixen Infrastrukturkosten — mit der Folge, dass die Netzentgelte für verbleibende Gaskunden zusätzlich steigen dürften. Eine moderne Wärmepumpe hingegen nutzt zu einem großen Teil kostenfreie Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser. Damit entfällt für Eigentümerinnen und Eigentümer das direkte Preisrisiko, das mit steigenden CO₂-Abgaben auf fossile Brennstoffe verbunden ist.
Ihr regionaler Partner vor Ort: Tebbens Haustechnik
Von den technischen Möglichkeiten bis zum bürokratischen Förderantrag im KfW-Portal „Meine KfW“ gibt es rund um den Heizungstausch viele Fragen zu klären. Hier steht das Team von Tebbens Haustechnik als erfahrener Fachbetrieb kompetent zur Seite. Die Expertinnen und Experten analysieren die individuelle Immobiliensituation, ermitteln das passende Heizsystem für den jeweiligen Bedarf und begleiten Eigentümerinnen und Eigentümer Schritt für Schritt — von der Planung über die Förderberatung bis zur fachgerechten Installation.
Wer prüfen möchte, welches Einsparpotenzial im eigenen Gebäude steckt und wie sich der maximale KfW-Zuschuss für die neue Heizung sichern lässt, wendet sich am besten direkt an Tebbens Haustechnik.
(Hinweis: Angaben zu Fördersätzen basieren auf den aktuellen KfW-Richtlinien unter kfw.de/heizung. Irrtümer und kurzfristige Förderänderungen vorbehalten.)
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Einsatz für den Artenschutz: Die Deutsche Wildtier Stiftung mit Info-Stand im DollartCenter Emden
Wildbienen im Mittelpunkt: Deutsche Wildtier Stiftung informiert im DOC
Wer derzeit im DollartCenter Emden unterwegs ist, kann sich an einem besonderen Informationsstand über die faszinierende Welt der Wildbienen informieren. Die Deutsche Wildtier Stiftung widmet ihre aktuelle Ausstellung im DOC ganz den kleinen, aber wichtigen Bestäubern und zeigt, warum Wildbienen für unsere Natur und unser tägliches Leben eine so große Bedeutung haben.
Unscheinbare Helfer mit großer Bedeutung
Wildbienen leisten jeden Tag wichtige Arbeit in unserer Umwelt. Während sie von Blüte zu Blüte fliegen, bestäuben sie zahlreiche Wild- und Nutzpflanzen. Damit tragen sie dazu bei, dass sich Pflanzen vermehren können und viele Obst- und Gemüsesorten überhaupt wachsen. Anders als häufig angenommen, leben die meisten Wildbienen nicht in großen Völkern. Viele Arten sind Einzelgänger und führen ein eher verborgenes Leben.
Am Infostand im DOC erfahren Besucherinnen und Besucher mehr über die unterschiedlichen Wildbienenarten, ihre Lebensweise und die Bedingungen, die sie zum Überleben benötigen. Anschauliche Informationen machen deutlich, wie vielfältig die Welt der Wildbienen ist und welchen Herausforderungen die Tiere gegenüberstehen. Fehlende Nistmöglichkeiten, der Rückgang geeigneter Blühpflanzen, zunehmende Flächenversiegelung und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erschweren es vielen Arten, ausreichend Nahrung und geeignete Lebensräume zu finden.
Was kann jeder Einzelne tun?
Die Ausstellung zeigt zugleich, dass Wildbienenschutz nicht nur in großen Naturschutzgebieten stattfindet. Auch kleine Maßnahmen im eigenen Garten, auf dem Balkon oder rund um das Haus können den Tieren helfen. Heimische Blühpflanzen, eine möglichst naturnahe Gestaltung und der Verzicht auf unnötige chemische Pflanzenschutzmittel schaffen wichtige Nahrungsquellen. Auch sogenannte Nisthilfen können einen Beitrag leisten — vorausgesetzt, sie sind fachgerecht gebaut und an einem geeigneten Ort angebracht.

Besonders wertvoll sind Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr blühen. So finden Wildbienen vom Frühjahr bis in den Herbst hinein Nahrung. Wichtig ist außerdem, nicht jede Fläche vollständig aufzuräumen: Totholz, sandige Stellen, trockene Pflanzenstängel und kleine ungestörte Bereiche können als Nistplätze dienen.
Informieren und für die Natur sensibilisieren
Der Infostand der Deutschen Wildtier Stiftung lädt dazu ein, sich während des Einkaufs Zeit zu nehmen und mehr über Wildbienen zu erfahren. Die Ausstellung richtet sich an Erwachsene ebenso wie an Familien und Kinder. Sie erklärt auf verständliche Weise, warum der Schutz der Wildbienen eine gemeinsame Aufgabe ist und wie sich mit einfachen Veränderungen im Alltag etwas für die Artenvielfalt tun lässt.
Der Besuch im DOC bietet damit nicht nur Gelegenheit zum Einkaufen, sondern auch einen informativen Blick auf ein Thema, das unmittelbar mit unserer Umwelt verbunden ist. Wer die Ausstellung aufmerksam betrachtet, nimmt vielleicht nicht nur neues Wissen, sondern auch einige Ideen für den eigenen Garten oder Balkon mit nach Hause.
Die Ausstellung im Überblick
- Ort: DollartCenter Emden
- Thema: Wildbienen und ihr Beitrag zur Artenvielfalt
- Schwerpunkt: Lebensweise, Gefährdung und Schutzmöglichkeiten
- Ziel: Information und Sensibilisierung für den Wildbienenschutz
- Veranstalter: Deutsche Wildtier Stiftung
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Redaktion: LeserECHO Emden



