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Gemein­sam stark: Wie eine neue Selbst­hil­fe­grup­pe in Emden ent­steht – Schritt für Schritt begleitet

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Wenn das Leben durch eine schwe­re Erkran­kung, den Ver­lust eines gelieb­ten Men­schen oder eine ein­schnei­den­de Ver­än­de­rung aus den Fugen gerät, füh­len sich Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge oft iso­liert. Zwar leis­ten Fami­lie, Freun­des­kreis und medi­zi­ni­sches Per­so­nal wert­vol­le Unter­stüt­zung, doch das tiefs­te Ver­ständ­nis erfah­ren vie­le Men­schen erst im Aus­tausch mit Per­so­nen, die sich in einer ganz ähn­li­chen Lebens­si­tua­ti­on befinden.

Was aber tun, wenn es für das eige­ne Anlie­gen in Emden noch gar kein pas­sen­des Ange­bot gibt? Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) des Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­ban­des in Emden ermu­tigt Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dazu, selbst die Initia­ti­ve zu ergrei­fen. Eine Grup­pen­grün­dung ist dabei kei­nes­wegs ein büro­kra­ti­scher Hür­den­lauf, den man allein bewäl­ti­gen muss – die Kon­takt­stel­le beglei­tet Grün­dungs­in­ter­es­sier­te von der ers­ten Idee bis zur eigen­stän­di­gen Grup­pe mit Rat, Tat und viel Erfahrung.

Bera­tung ist kos­ten­los, unver­bind­lich und vertraulich

Ein wich­ti­ger Grund­satz der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le lau­tet: Selbst­hil­fe ist immer kos­ten­los. Auch die Bera­tung rund um die Grün­dung einer Selbst­hil­fe­grup­pe ist für Inter­es­sier­te kos­ten­frei, und wer sich an die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) wen­det, geht kei­ner­lei Ver­pflich­tung ein. Die Bera­tung ist voll­kom­men unver­bind­lich. Nie­mand, der sich über die Grün­dung einer Selbst­hil­fe­grup­pe infor­miert oder ein ers­tes Gespräch führt, wird dazu gedrängt, tat­säch­lich eine Grup­pe ins Leben zu rufen. Die Kon­takt­auf­nah­me dient zunächst dazu, Fra­gen zu klä­ren, Mög­lich­kei­ten ken­nen­zu­ler­nen und gemein­sam her­aus­zu­fin­den, wel­cher Weg für die jewei­li­ge Per­son sinn­voll sein könn­te. Ob dar­aus am Ende eine Grup­pen­grün­dung ent­steht, ent­schei­den die Inter­es­sier­ten ganz allein.

Dar­über hin­aus steht die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le unter Schwei­ge­pflicht. Namen, per­sön­li­che Daten und die Inhal­te der Gesprä­che wer­den nicht wei­ter­ge­ge­ben. Gera­de weil in Selbst­hil­fe­grup­pen häu­fig sehr per­sön­li­che und sen­si­ble The­men zur Spra­che kom­men, sind Ver­trau­lich­keit, Anony­mi­tät und der Schutz der Selbst­hil­fe­ak­ti­ven von beson­de­rer Bedeu­tung. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) trägt dazu bei, dass Men­schen sich sicher infor­mie­ren und aus­tau­schen können.

Das gilt auch für die spä­te­re Außen­dar­stel­lung einer Grup­pe. Auf Wunsch kann eine Selbst­hil­fe­grup­pe bei­spiels­wei­se ohne eine öffent­lich genann­te Ansprech­per­son auf­tre­ten. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le kann Anfra­gen bün­deln und wei­ter­lei­ten, ohne dass per­sön­li­che Kon­takt­da­ten ein­zel­ner Grup­pen­mit­glie­der öffent­lich gemacht wer­den. Der Schutz der Betei­lig­ten ist ein wesent­li­cher Bestand­teil der Arbeit der Kontaktstelle.

Der struk­tu­rier­te Weg zur eige­nen Selbsthilfegruppe

Der Ablauf einer Neu­grün­dung folgt einem erprob­ten und ver­läss­li­chen Kon­zept, das Initia­to­rin­nen und Initia­to­ren den Rücken frei­hält und Schritt für Schritt Sicher­heit gibt. Alles beginnt ganz zwang­los mit einem Anruf oder einer kur­zen Nach­richt an die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le in Emden. Nie­mand muss zu die­sem Zeit­punkt bereits ein fer­ti­ges Kon­zept in der Tasche haben – der ein­fa­che Wunsch nach Aus­tausch reicht völ­lig aus.

Es folgt ein per­sön­li­ches Grün­dungs­be­ra­tungs­ge­spräch: In einem ver­trau­li­chen und aus­führ­li­chen Ken­nen­lern­ge­spräch mit dem Team der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK), Esther Maren Jan­ßen und Noe­mi Keh­len­bach, wer­den alle offe­nen Fra­gen bespro­chen. Gemein­sam wird erör­tert, wel­che Zie­le und Erwar­tun­gen mit der Grup­pe ver­bun­den sind, wer die genaue Ziel­grup­pe ist – bei­spiels­wei­se Betrof­fe­ne oder Ange­hö­ri­ge – und wel­cher orga­ni­sa­to­ri­sche Rah­men sinn­voll erscheint. Hier wird fest­ge­legt, wel­che Auf­ga­ben die grün­den­de Per­son über­neh­men möch­te und wo die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) tat­kräf­tig unterstützt.

Dabei geht es nicht dar­um, von Anfang an alle Ant­wor­ten zu ken­nen. Vie­le Grün­dungs­in­ter­es­sier­te wis­sen zunächst nur, dass sie sich mit ande­ren Men­schen aus­tau­schen möch­ten, die ähn­li­che Erfah­run­gen gemacht haben. Im Bera­tungs­ge­spräch kann dar­aus Schritt für Schritt eine kon­kre­te Idee ent­ste­hen. Auch Unsi­cher­hei­ten, per­sön­li­che Gren­zen und die Fra­ge, wie viel Ver­ant­wor­tung die grün­den­de Per­son über­neh­men möch­te, kön­nen offen ange­spro­chen werden.

Im nächs­ten Schritt geht es um die Pla­nung der Öffent­lich­keits­ar­beit, Koor­di­na­ti­on und Raum­su­che. Damit aus einer Idee eine leben­di­ge Grup­pe wird, müs­sen Gleich­ge­sinn­te gefun­den wer­den. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le unter­stützt aktiv bei der Erstel­lung von Info­ma­te­ria­li­en, Pres­se­mel­dun­gen und Aus­hän­gen, um in der Öffent­lich­keit auf das neue Vor­ha­ben auf­merk­sam zu machen. Dabei wird gemein­sam dar­auf geach­tet, wie die Grup­pe nach außen auf­tre­ten möch­te und wel­che Infor­ma­tio­nen tat­säch­lich ver­öf­fent­licht wer­den sol­len. Nicht jede Grup­pe benö­tigt eine öffent­li­che Kon­takt­per­son. Um die Pri­vat­sphä­re der Betei­lig­ten zu schüt­zen, kann die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le die ers­ten Anfra­gen ent­ge­gen­neh­men und an die Grup­pe wei­ter­lei­ten. So bleibt es den Grup­pen­mit­glie­dern über­las­sen, ob und in wel­chem Umfang sie per­sön­li­che Kon­takt­da­ten her­aus­ge­ben möchten.

Zudem stellt die Kon­takt­stel­le geeig­ne­te, geschütz­te und bar­rie­re­freie Räum­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Ein ver­läss­li­cher Treff­punkt ist für die Ent­wick­lung einer Grup­pe beson­ders wich­tig. Die Teil­neh­men­den sol­len wis­sen, wo sie sich tref­fen, und einen Ort vor­fin­den, an dem sie offen spre­chen kön­nen, ohne sich recht­fer­ti­gen oder ihre Lebens­si­tua­ti­on aus­führ­lich erklä­ren zu müssen.

Das ers­te Grup­pen­tref­fen im geschütz­ten Raum ist für alle Betei­lig­ten ein auf­re­gen­der Moment. Auf Wunsch ist eine Mit­ar­bei­te­rin der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) per­sön­lich vor Ort dabei, um die Mode­ra­ti­on beim ers­ten Ken­nen­ler­nen zu unter­stüt­zen, Berüh­rungs­ängs­te abzu­bau­en und den orga­ni­sa­to­ri­schen Ablauf zu struk­tu­rie­ren. Bei die­sem ers­ten Tref­fen kön­nen die Inter­es­sier­ten gemein­sam über­le­gen, wel­che Erwar­tun­gen sie an die Grup­pe haben, wie häu­fig die Tref­fen statt­fin­den sol­len und wel­che Regeln für den Aus­tausch gel­ten. Dazu gehört ins­be­son­de­re der ver­trau­li­che Umgang mit per­sön­li­chen Erzäh­lun­gen. Alle Betei­lig­ten sol­len sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass das in der Grup­pe Bespro­che­ne nicht nach außen getra­gen wird.

Beglei­tung auf dem Weg zur Selbstorganisation

Besteht die Grup­pe fort, ent­wi­ckelt sich nach und nach eine fes­te Gemein­schaft. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) lässt die Grup­pen­lei­ter auch danach nicht allein. Die­se kön­nen an pra­xis­na­hen Work­shops, Fort­bil­dun­gen und pro­fes­sio­nel­len Super­vi­sio­nen teil­neh­men, um ihre Rol­le zu stär­ken und den eige­nen Res­sour­cen­haus­halt zu schützen.

Auch bei spä­ter auf­tre­ten­den Fra­gen kön­nen sich alle Grup­pen­mit­glie­der jeder­zeit an die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le wen­den. Dabei kann es um die Gestal­tung der Tref­fen, den Umgang mit schwie­ri­gen Gesprächs­si­tua­tio­nen, die Gewin­nung wei­te­rer Teil­neh­men­der oder die Ver­tei­lung von Auf­ga­ben gehen. Die Bera­tung bleibt jeder­zeit kos­ten­los und vertraulich.

Im Ide­al­fall wächst die Grup­pe zu einem selbst­or­ga­ni­sier­ten Gefü­ge her­an, in dem Auf­ga­ben wie Ter­min­ko­or­di­na­ti­on, Raum­vor­be­rei­tung oder Gesprächs­mo­de­ra­ti­on ver­trau­ens­voll auf meh­re­re Schul­tern ver­teilt wer­den. Die Ver­ant­wor­tung liegt dann nicht dau­er­haft bei einer ein­zel­nen Per­son, son­dern wird gemein­sam getra­gen. Das ent­las­tet die Grün­den­den und stärkt zugleich das Gefühl, wirk­lich Teil einer Gemein­schaft zu sein.

Gro­ßer Bedarf: Zu die­sen The­men wer­den aktu­ell Selbst­hil­fe­grup­pen gesucht

Dass in vie­len Lebens­be­rei­chen ein hoher Bedarf an Aus­tausch auf Augen­hö­he besteht, zeigt die täg­li­che Bera­tungs­pra­xis der Kon­takt­stel­le in Emden. Immer wie­der mel­den sich Men­schen, die hän­de­rin­gend nach Gleich­ge­sinn­ten suchen. Zu fol­gen­den The­men­fel­dern gibt es in Emden der­zeit noch kei­ne eigen­stän­di­ge Selbst­hil­fe­grup­pe, obwohl das Inter­es­se kon­ti­nu­ier­lich groß ist:

Eine Grup­pe zu Trau­er und Ver­lust könn­te einen geschütz­ten Raum für Men­schen bie­ten, die den Ver­lust eines nahe­ste­hen­den Ange­hö­ri­gen ver­ar­bei­ten müs­sen. Im Aus­tausch mit ande­ren Betrof­fe­nen wäre es mög­lich, über Gefüh­le, Erin­ne­run­gen und die Her­aus­for­de­run­gen des ver­än­der­ten All­tags zu spre­chen. Bei Krebs­er­kran­kun­gen bei Frau­en könn­ten gegen­sei­ti­ge Stär­kung, All­tags­tipps und Bei­stand wäh­rend und nach der onko­lo­gi­schen Behand­lung im Mit­tel­punkt ste­hen, da der Aus­tausch mit ande­ren Frau­en eine wich­ti­ge zusätz­li­che Unter­stüt­zung darstellt.

Hin­ter­blie­be­ne und Ange­hö­ri­ge nach einem Sui­zid benö­ti­gen einen beson­ders sen­si­blen Raum, in dem sie mit den kom­ple­xen Gefüh­len, offe­nen Fra­gen und mög­li­chen Schuld­zu­wei­sun­gen umge­hen kön­nen, um mit der eige­nen Trau­er nicht allein zu blei­ben. Vie­le Eltern von Kin­dern mit Beein­träch­ti­gung wün­schen sich zudem einen Aus­tausch über den fami­liä­ren All­tag, The­ra­pie­for­men, Schul­be­glei­tung, Inklu­si­on und Behör­den­we­ge, der prak­ti­sche Erfah­run­gen und gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis bün­delt. Auch pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, die täg­lich Fami­li­en­mit­glie­der zu Hau­se ver­sor­gen, suchen häu­fig Ent­las­tung und Rat, da sie oft vor gro­ßen kör­per­li­chen sowie see­li­schen Her­aus­for­de­run­gen ste­hen und im Aus­tausch mit Gleich­ge­sinn­ten neue Kraft schöp­fen können.

Die genann­ten The­men sind ledig­lich Bei­spie­le. Auch für ande­re gesund­heit­li­che oder psy­cho­so­zia­le Anlie­gen kann eine Grup­pen­grün­dung sinn­voll sein. Ent­schei­dend ist, dass Men­schen den Wunsch nach Aus­tausch ver­spü­ren und bereit sind, sich gemein­sam auf den Weg zu machen.

Mut fas­sen und Kon­takt aufnehmen

Wer sich in einem die­ser The­men wie­der­fin­det oder für ein ganz ande­res gesund­heit­li­ches bezie­hungs­wei­se psy­cho­so­zia­les Anlie­gen eine Selbst­hil­fe­grup­pe ins Leben rufen möch­te, muss den ers­ten Schritt nicht scheu­en. Eine kur­ze Nach­richt oder ein Anruf bei der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le reicht aus, um zunächst ganz unver­bind­lich Infor­ma­tio­nen zu erhalten.

Dabei gilt: Die Bera­tung ist kos­ten­los, ver­trau­lich und ergeb­nis­of­fen. Nie­mand muss sich nach einem Gespräch für eine Grup­pen­grün­dung ent­schei­den. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) neh­men sich Zeit, hören zu und zei­gen auf, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt. Sie ste­hen unter Schwei­ge­pflicht und geben kei­ne Namen, per­sön­li­chen Daten oder Gesprächs­in­hal­te wei­ter. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le Emden steht Inter­es­sier­ten von Anfang an part­ner­schaft­lich zur Sei­te, schützt die Anony­mi­tät der Rat­su­chen­den sowie der spä­te­ren Grup­pen­mit­glie­der und unter­stützt dabei, einen siche­ren Rah­men für sen­si­ble The­men zu schaffen.

Die Mit­ar­bei­te­rin­nen sind in der Kon­takt­stel­le des Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­ban­des erreich­bar und freu­en sich über jede Initia­ti­ve, die das sozia­le Netz­werk in Emden berei­chert und Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­la­gen wie­der Halt gibt.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Fri­sche Luft und maxi­ma­le Effi­zi­enz: War­um die regel­mä­ßi­ge War­tung von Kli­ma­ge­rä­ten unver­zicht­bar ist

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Ob an hei­ßen Som­mer­ta­gen zur zuver­läs­si­gen Küh­lung oder als effi­zi­en­te Heiz­un­ter­stüt­zung in den küh­le­ren Mona­ten: Moder­ne Kli­ma­an­la­gen und Wär­me­pum­pen sor­gen das gan­ze Jahr über für ein ange­neh­mes Wohl­fühl­kli­ma in Wohn­räu­men, Büros und Gewer­be­ob­jek­ten. Doch damit die Anla­gen dau­er­haft ein­wand­frei, ener­gie­ef­fi­zi­ent und hygie­nisch arbei­ten, ist eine fach­ge­rech­te und regel­mä­ßi­ge War­tung uner­läss­lich. Als erfah­re­ner regio­na­ler Ansprech­part­ner für moder­ne Gebäu­de­tech­nik steht Teb­bens Haus­tech­nik Pri­vat- und Gewer­be­kun­den mit fun­dier­tem Fach­wis­sen und umfas­sen­dem Ser­vice rund um Kli­ma- und Lüf­tungs­sys­te­me ver­läss­lich zur Seite.

Gesun­de Raum­luft und Hygie­ne im Fokus

Kli­ma­ge­rä­te wäl­zen im lau­fen­den Betrieb kon­ti­nu­ier­lich die Raum­luft um und fil­tern dabei Staub, Pol­len und kleins­te Par­ti­kel zuver­läs­sig her­aus. Im Lau­fe der Zeit set­zen sich die­se Schweb­stof­fe jedoch in den Fil­tern, auf den Lamel­len der Wär­me­tau­scher sowie in den Kon­den­sat­wan­nen ab. Kommt betriebs­be­ding­te Feuch­tig­keit hin­zu, ent­steht schnell ein idea­ler Nähr­bo­den für Bak­te­ri­en, Schim­mel­pil­ze und unan­ge­neh­me Gerüche.

Wird ein sol­ches Gerät nicht in regel­mä­ßi­gen Abstän­den gründ­lich gerei­nigt und des­in­fi­ziert, gelan­gen die­se Kei­me und All­er­ge­ne unwei­ger­lich wie­der zurück in die Atem­luft. Eine pro­fes­sio­nel­le War­tung durch die Exper­ten von Teb­bens Haus­tech­nik beinhal­tet daher die sorg­fäl­ti­ge Rei­ni­gung und Des­in­fek­ti­on aller rele­van­ten Bau­tei­le sowie den fach­ge­rech­ten Aus­tausch ver­brauch­ter Fil­ter­ein­hei­ten. Dies schützt die Gesund­heit der anwe­sen­den Per­so­nen, beugt Rei­zun­gen der Atem­we­ge wirk­sam vor und garan­tiert Tag für Tag spür­bar fri­sche sowie hygie­nisch ein­wand­freie Luft.

Ener­gie spa­ren und Betriebs­kos­ten senken

Ver­schmutz­te Fil­ter und beleg­te Lamel­len am Wär­me­tau­scher behin­dern nicht nur den opti­ma­len Luft­strom, son­dern ver­schlech­tern auch die ther­mi­sche Wär­me­über­tra­gung erheb­lich. In der Fol­ge muss der Kom­pres­sor deut­lich mehr Leis­tung erbrin­gen, um die gewünsch­te Raum­tem­pe­ra­tur zu erzie­len. Das treibt den Strom­ver­brauch spür­bar in die Höhe und schlägt sich direkt in stei­gen­den Betriebs­kos­ten nieder.

Durch eine fach­män­ni­sche Inspek­ti­on und gründ­li­che Rei­ni­gung stel­len die Tech­ni­ker von Teb­bens Haus­tech­nik sicher, dass die gesam­te Anla­ge wie­der mit ihrem opti­ma­len Wir­kungs­grad arbei­tet. Das ent­las­tet die Strom­rech­nung spür­bar und leis­tet zugleich einen wert­vol­len Bei­trag zum Schutz der Umwelt und zur Scho­nung wert­vol­ler Ressourcen.

Wert­erhalt und Schutz vor teu­ren Folgeschäden

Eine moder­ne Kli­ma­an­la­ge ist ein hoch­kom­ple­xes tech­ni­sches Sys­tem, das aus prä­zi­se auf­ein­an­der abge­stimm­ten mecha­ni­schen, elek­tri­schen und käl­te­tech­ni­schen Kom­po­nen­ten besteht. Im Rah­men einer pro­fes­sio­nel­len War­tung über­prü­fen die Fach­kräf­te von Teb­bens Haus­tech­nik sämt­li­che Kern­funk­tio­nen. Dazu gehö­ren die exak­te Mes­sung des Käl­te­mit­tel­stands sowie die lücken­lo­se Prü­fung der Dicht­heit des gesam­ten Käl­te­kreis­laufs. Eben­so wer­den die ein­wand­freie Funk­ti­on der Kon­den­sat­pum­pe und der freie, unge­hin­der­te Ablauf des Kon­dens­was­sers kon­trol­liert, um even­tu­el­len Feuch­tig­keits­schä­den ver­läss­lich vorzubeugen.

Dar­über hin­aus neh­men die Tech­ni­ker alle elek­tri­schen Anschlüs­se, Steue­run­gen und Sicher­heits­ein­rich­tun­gen genau unter die Lupe und unter­su­chen mecha­ni­sche Bau­tei­le wie Lüf­ter­mo­to­ren und Lager auf Ver­schleiß und opti­ma­le Lauf­ru­he. Klei­ne­re Män­gel oder ein schlei­chen­der Käl­te­mit­tel­ver­lust las­sen sich auf die­se Wei­se früh­zei­tig dia­gnos­ti­zie­ren und behe­ben, bevor es zu kost­spie­li­gen Aus­fäl­len oder irrepa­ra­blen Schä­den am Ver­dich­ter kommt. Das ver­län­gert die Lebens­dau­er der gesam­ten Anla­ge erheb­lich und sichert zudem den Erhalt der Her­stel­ler­ga­ran­tien sowie die Ein­hal­tung aller gesetz­li­chen Bestimmungen.

Rund­um-Ser­vice mit Teb­bens Haustechnik

Teb­bens Haus­tech­nik beglei­tet sei­ne Kun­din­nen und Kun­den von der indi­vi­du­el­len Bera­tung über die pass­ge­naue Pla­nung und Mon­ta­ge bis hin zum dau­er­haf­ten Kun­den­dienst. Mit maß­ge­schnei­der­ten War­tungs­in­ter­val­len stellt der Fach­be­trieb sicher, dass Kli­ma­sys­te­me stets ter­min­ge­recht und nach höchs­ten Qua­li­täts­stan­dards gewar­tet wer­den, ohne dass für den Anla­gen­be­trei­ber ein orga­ni­sa­to­ri­scher Mehr­auf­wand entsteht.

Wer auf eine dau­er­haft zuver­läs­si­ge, wirt­schaft­li­che und hygie­ni­sche Raum­kli­ma­ti­sie­rung setzt, soll­te die War­tung sei­ner Gerä­te nicht auf die lan­ge Bank schie­ben. Mit hand­werk­li­cher Prä­zi­si­on und regio­na­ler Nähe sorgt das Team von Teb­bens Haus­tech­nik dafür, dass Wohn- und Arbeits­räu­me zu jeder Jah­res­zeit das per­fek­te Wohl­fühl­kli­ma bieten.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Zwi­schen Stär­ke und Ver­ant­wor­tung: Was Selbst­hil­fe­grup­pen leis­ten kön­nen – und wo ihre Gren­zen liegen

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Ein trau­ri­ger Stuhl­kreis, gedrück­te Stim­mung und Gesprä­che, die sich aus­schließ­lich um Sor­gen dre­hen: Über das The­ma Selbst­hil­fe kur­sie­ren nach wie vor vie­le hart­nä­cki­ge Vor­ur­tei­le. Vie­le Men­schen ver­mu­ten hin­ter einer Selbst­hil­fe­grup­pe ein eher tris­tes Zusam­men­kom­men von Lai­en. Wer die Pra­xis der Selbst­hil­fe jedoch vor Ort erlebt, sieht ein völ­lig ande­res, leben­di­ges Bild.

Eine Selbst­hil­fe­grup­pe muss kei­nes­wegs im geschlos­se­nen Raum statt­fin­den. Vie­le Grup­pen ver­ab­re­den sich zu Spa­zier­gän­gen an der fri­schen Luft, tref­fen sich ganz unge­zwun­gen in einem Café oder unter­neh­men gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten. Die Atmo­sphä­re ist oft über­ra­schend hei­ter und offen. Weil alle Teil­neh­men­den das The­ma aus eige­ner Anschau­ung ken­nen, fal­len Berüh­rungs­ängs­te schnell weg – es wird nicht nur über Belas­tun­gen gespro­chen, son­dern genau­so gemein­sam gelacht, Kraft geschöpft und Zuver­sicht geteilt.

Ver­ständ­nis ohne vie­le Wor­te: Halt bei chro­ni­schen und dau­er­haf­ten Erkrankungen

Ein unschätz­ba­rer Vor­teil liegt dar­in, dass man sich in der Grup­pe nicht erst lan­ge erklä­ren oder recht­fer­ti­gen muss. Alle Anwe­sen­den wis­sen aus eige­nem Erle­ben ganz genau, wie sich der All­tag mit den jewei­li­gen Ein­schrän­kun­gen anfühlt.

Das ist beson­ders wert­voll bei lang­wie­ri­gen, dau­er­haf­ten oder unheil­ba­ren Erkran­kun­gen. Wer bei­spiels­wei­se mit chro­ni­schen Schmer­zen leben muss oder mit den fort­schrei­ten­den kör­per­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen von Mus­kel­er­kran­kun­gen oder Auto­im­mun­erkran­kun­gen wie Mul­ti­pler Skle­ro­se (MS) kon­fron­tiert ist, stößt im All­tag oft auf Unver­ständ­nis. Im medi­zi­ni­schen Regel­be­trieb feh­len Ärz­tin­nen und Ärz­ten häu­fig die zeit­li­chen Res­sour­cen, um Betrof­fe­ne über Jah­re hin­weg bei der emo­tio­na­len und prak­ti­schen All­tags­be­wäl­ti­gung eng­ma­schig zu begleiten.

Hier schließt die Selbst­hil­fe eine ent­schei­den­de Lücke: Sie bie­tet einen Raum für all­tags­prak­ti­sche Tipps, gegen­sei­ti­gen Bei­stand und ech­tes Mit­ge­fühl. Vie­le Selbst­hil­fe­grup­pen bestehen daher seit Jahr­zehn­ten, und man­che Mit­glie­der besu­chen ihre Grup­pe über vie­le Jah­re hin­weg als fes­te, ver­läss­li­che Stüt­ze im Leben.

War­um das Feh­len von Fach­kräf­ten die größ­te Stär­ke ist

Ein zen­tra­les Merk­mal einer Selbst­hil­fe­grup­pe ist, dass sie bewusst nicht von medi­zi­ni­schen oder the­ra­peu­ti­schen Fach­kräf­ten gelei­tet wird. Genau dar­in liegt ihr größ­ter Wert. Die Grup­pen­mit­glie­der begeg­nen sich auf Augen­hö­he, weil die eige­ne Betrof­fen­heit die gemein­sa­me Basis bil­det. Aus den per­sön­li­chen Erfah­run­gen, kom­bi­niert mit Work­shops, Super­vi­sio­nen und geziel­ten Schu­lungs­an­ge­bo­ten für die ehren­amt­li­che Grup­pen­lei­tung, ent­steht über die Zeit ein beacht­li­cher Erfah­rungs­schatz und ein tie­fes prak­ti­sches Ver­ständ­nis für den Umgang mit der jewei­li­gen Situation.

Selbst­hil­fe­grup­pen haben dabei nie­mals den Anspruch, Ärz­tin­nen und Ärz­te, Psy­cho­the­ra­peu­tin­nen und Psy­cho­the­ra­peu­ten oder ande­re Fach­kräf­te zu erset­zen. Sie ver­ste­hen sich als wert­vol­le alter­na­ti­ve Ange­bo­te in der indi­vi­du­el­len Gesund­heits­für­sor­ge und als unter­stüt­zen­de Säu­le, um die eige­ne Selbst­wirk­sam­keit im All­tag wie­der­zu­ent­de­cken und zu stärken.

Vor­aus­set­zun­gen für die Teil­nah­me: Selbst­wirk­sam­keit und Stabilität

So wir­kungs­voll die­ser Aus­tausch auf Augen­hö­he ist, so deut­lich müs­sen auch die Gren­zen der Selbst­hil­fe benannt wer­den. Eine Selbst­hil­fe­grup­pe ist kein the­ra­peu­ti­scher Not­dienst und kein geschütz­ter Behand­lungs­raum für aku­te Kri­sen. Damit das Mit­ein­an­der funk­tio­niert, gel­ten grund­le­gen­de Rah­men­be­din­gun­gen: Der Besuch einer Selbst­hil­fe­grup­pe dient dazu, selbst etwas an der eige­nen Situa­ti­on zu ver­än­dern oder eine bereits erreich­te posi­ti­ve Ent­wick­lung zu fes­ti­gen. Wer mit der Erwar­tung kommt, dass ande­re die Lösung der eige­nen Pro­ble­me über­neh­men oder einen „ret­ten“, stößt in der Selbst­hil­fe schnell an Grenzen.

Hin­zu kommt, dass Teil­neh­men­de an den regu­lä­ren Grup­pen in der Regel min­des­tens 18 Jah­re alt sein müs­sen. Auch wenn see­li­sche Belas­tun­gen eine Rol­le spie­len, ist eine gewis­se Grund­sta­bi­li­tät erfor­der­lich: Befin­det sich jemand bei­spiels­wei­se in einer aku­ten schwe­ren Kri­se oder schwe­ren depres­si­ven Pha­se ohne fach­ärzt­li­che oder the­ra­peu­ti­sche Anbin­dung, kann eine Grup­pe die­se inten­si­ve Ver­sor­gung nicht auffangen.

Ein­fluss von Ver­sor­gungs­lü­cken im Gesundheitssystem

Die Gren­zen der Selbst­hil­fe sind daher immer eng mit den per­sön­li­chen Res­sour­cen der ein­zel­nen Men­schen und den Belas­tungs­gren­zen der Grup­pe ver­knüpft. Gleich­zei­tig spie­geln sich in den Grup­pen oft auch die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen des Gesund­heits­sys­tems wider: Lan­ge War­te­zei­ten auf Fach­arzt­ter­mi­ne und The­ra­pie­plät­ze füh­ren mit­un­ter dazu, dass Betrof­fe­ne in insta­bi­len Pha­sen nach Unter­stüt­zung suchen.

Umso wich­ti­ger ist es, die Rol­le von Selbst­hil­fe­grup­pen klar ein­zu­ord­nen. Sie bie­ten einen unver­zicht­ba­ren, war­men und stär­ken­den Raum für gegen­sei­ti­gen Halt, prak­ti­schen Erfah­rungs­aus­tausch und ein Mit­ein­an­der auf Augen­hö­he – als kraft­vol­le Ergän­zung auf dem Weg zu mehr Eigen­ver­ant­wor­tung und Lebensqualität.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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