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Gemein­sam stark: Wie eine neue Selbst­hil­fe­grup­pe in Emden ent­steht – Schritt für Schritt begleitet

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Wenn das Leben durch eine schwe­re Erkran­kung, den Ver­lust eines gelieb­ten Men­schen oder eine ein­schnei­den­de Ver­än­de­rung aus den Fugen gerät, füh­len sich Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge oft iso­liert. Zwar leis­ten Fami­lie, Freun­des­kreis und medi­zi­ni­sches Per­so­nal wert­vol­le Unter­stüt­zung, doch das tiefs­te Ver­ständ­nis erfah­ren vie­le Men­schen erst im Aus­tausch mit Per­so­nen, die sich in einer ganz ähn­li­chen Lebens­si­tua­ti­on befinden.

Was aber tun, wenn es für das eige­ne Anlie­gen in Emden noch gar kein pas­sen­des Ange­bot gibt? Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) des Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­ban­des in Emden ermu­tigt Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dazu, selbst die Initia­ti­ve zu ergrei­fen. Eine Grup­pen­grün­dung ist dabei kei­nes­wegs ein büro­kra­ti­scher Hür­den­lauf, den man allein bewäl­ti­gen muss – die Kon­takt­stel­le beglei­tet Grün­dungs­in­ter­es­sier­te von der ers­ten Idee bis zur eigen­stän­di­gen Grup­pe mit Rat, Tat und viel Erfahrung.

Bera­tung ist kos­ten­los, unver­bind­lich und vertraulich

Ein wich­ti­ger Grund­satz der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le lau­tet: Selbst­hil­fe ist immer kos­ten­los. Auch die Bera­tung rund um die Grün­dung einer Selbst­hil­fe­grup­pe ist für Inter­es­sier­te kos­ten­frei, und wer sich an die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) wen­det, geht kei­ner­lei Ver­pflich­tung ein. Die Bera­tung ist voll­kom­men unver­bind­lich. Nie­mand, der sich über die Grün­dung einer Selbst­hil­fe­grup­pe infor­miert oder ein ers­tes Gespräch führt, wird dazu gedrängt, tat­säch­lich eine Grup­pe ins Leben zu rufen. Die Kon­takt­auf­nah­me dient zunächst dazu, Fra­gen zu klä­ren, Mög­lich­kei­ten ken­nen­zu­ler­nen und gemein­sam her­aus­zu­fin­den, wel­cher Weg für die jewei­li­ge Per­son sinn­voll sein könn­te. Ob dar­aus am Ende eine Grup­pen­grün­dung ent­steht, ent­schei­den die Inter­es­sier­ten ganz allein.

Dar­über hin­aus steht die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le unter Schwei­ge­pflicht. Namen, per­sön­li­che Daten und die Inhal­te der Gesprä­che wer­den nicht wei­ter­ge­ge­ben. Gera­de weil in Selbst­hil­fe­grup­pen häu­fig sehr per­sön­li­che und sen­si­ble The­men zur Spra­che kom­men, sind Ver­trau­lich­keit, Anony­mi­tät und der Schutz der Selbst­hil­fe­ak­ti­ven von beson­de­rer Bedeu­tung. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) trägt dazu bei, dass Men­schen sich sicher infor­mie­ren und aus­tau­schen können.

Das gilt auch für die spä­te­re Außen­dar­stel­lung einer Grup­pe. Auf Wunsch kann eine Selbst­hil­fe­grup­pe bei­spiels­wei­se ohne eine öffent­lich genann­te Ansprech­per­son auf­tre­ten. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le kann Anfra­gen bün­deln und wei­ter­lei­ten, ohne dass per­sön­li­che Kon­takt­da­ten ein­zel­ner Grup­pen­mit­glie­der öffent­lich gemacht wer­den. Der Schutz der Betei­lig­ten ist ein wesent­li­cher Bestand­teil der Arbeit der Kontaktstelle.

Der struk­tu­rier­te Weg zur eige­nen Selbsthilfegruppe

Der Ablauf einer Neu­grün­dung folgt einem erprob­ten und ver­läss­li­chen Kon­zept, das Initia­to­rin­nen und Initia­to­ren den Rücken frei­hält und Schritt für Schritt Sicher­heit gibt. Alles beginnt ganz zwang­los mit einem Anruf oder einer kur­zen Nach­richt an die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le in Emden. Nie­mand muss zu die­sem Zeit­punkt bereits ein fer­ti­ges Kon­zept in der Tasche haben – der ein­fa­che Wunsch nach Aus­tausch reicht völ­lig aus.

Es folgt ein per­sön­li­ches Grün­dungs­be­ra­tungs­ge­spräch: In einem ver­trau­li­chen und aus­führ­li­chen Ken­nen­lern­ge­spräch mit dem Team der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK), Esther Maren Jan­ßen und Noe­mi Keh­len­bach, wer­den alle offe­nen Fra­gen bespro­chen. Gemein­sam wird erör­tert, wel­che Zie­le und Erwar­tun­gen mit der Grup­pe ver­bun­den sind, wer die genaue Ziel­grup­pe ist – bei­spiels­wei­se Betrof­fe­ne oder Ange­hö­ri­ge – und wel­cher orga­ni­sa­to­ri­sche Rah­men sinn­voll erscheint. Hier wird fest­ge­legt, wel­che Auf­ga­ben die grün­den­de Per­son über­neh­men möch­te und wo die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) tat­kräf­tig unterstützt.

Dabei geht es nicht dar­um, von Anfang an alle Ant­wor­ten zu ken­nen. Vie­le Grün­dungs­in­ter­es­sier­te wis­sen zunächst nur, dass sie sich mit ande­ren Men­schen aus­tau­schen möch­ten, die ähn­li­che Erfah­run­gen gemacht haben. Im Bera­tungs­ge­spräch kann dar­aus Schritt für Schritt eine kon­kre­te Idee ent­ste­hen. Auch Unsi­cher­hei­ten, per­sön­li­che Gren­zen und die Fra­ge, wie viel Ver­ant­wor­tung die grün­den­de Per­son über­neh­men möch­te, kön­nen offen ange­spro­chen werden.

Im nächs­ten Schritt geht es um die Pla­nung der Öffent­lich­keits­ar­beit, Koor­di­na­ti­on und Raum­su­che. Damit aus einer Idee eine leben­di­ge Grup­pe wird, müs­sen Gleich­ge­sinn­te gefun­den wer­den. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le unter­stützt aktiv bei der Erstel­lung von Info­ma­te­ria­li­en, Pres­se­mel­dun­gen und Aus­hän­gen, um in der Öffent­lich­keit auf das neue Vor­ha­ben auf­merk­sam zu machen. Dabei wird gemein­sam dar­auf geach­tet, wie die Grup­pe nach außen auf­tre­ten möch­te und wel­che Infor­ma­tio­nen tat­säch­lich ver­öf­fent­licht wer­den sol­len. Nicht jede Grup­pe benö­tigt eine öffent­li­che Kon­takt­per­son. Um die Pri­vat­sphä­re der Betei­lig­ten zu schüt­zen, kann die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le die ers­ten Anfra­gen ent­ge­gen­neh­men und an die Grup­pe wei­ter­lei­ten. So bleibt es den Grup­pen­mit­glie­dern über­las­sen, ob und in wel­chem Umfang sie per­sön­li­che Kon­takt­da­ten her­aus­ge­ben möchten.

Zudem stellt die Kon­takt­stel­le geeig­ne­te, geschütz­te und bar­rie­re­freie Räum­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Ein ver­läss­li­cher Treff­punkt ist für die Ent­wick­lung einer Grup­pe beson­ders wich­tig. Die Teil­neh­men­den sol­len wis­sen, wo sie sich tref­fen, und einen Ort vor­fin­den, an dem sie offen spre­chen kön­nen, ohne sich recht­fer­ti­gen oder ihre Lebens­si­tua­ti­on aus­führ­lich erklä­ren zu müssen.

Das ers­te Grup­pen­tref­fen im geschütz­ten Raum ist für alle Betei­lig­ten ein auf­re­gen­der Moment. Auf Wunsch ist eine Mit­ar­bei­te­rin der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) per­sön­lich vor Ort dabei, um die Mode­ra­ti­on beim ers­ten Ken­nen­ler­nen zu unter­stüt­zen, Berüh­rungs­ängs­te abzu­bau­en und den orga­ni­sa­to­ri­schen Ablauf zu struk­tu­rie­ren. Bei die­sem ers­ten Tref­fen kön­nen die Inter­es­sier­ten gemein­sam über­le­gen, wel­che Erwar­tun­gen sie an die Grup­pe haben, wie häu­fig die Tref­fen statt­fin­den sol­len und wel­che Regeln für den Aus­tausch gel­ten. Dazu gehört ins­be­son­de­re der ver­trau­li­che Umgang mit per­sön­li­chen Erzäh­lun­gen. Alle Betei­lig­ten sol­len sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass das in der Grup­pe Bespro­che­ne nicht nach außen getra­gen wird.

Beglei­tung auf dem Weg zur Selbstorganisation

Besteht die Grup­pe fort, ent­wi­ckelt sich nach und nach eine fes­te Gemein­schaft. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) lässt die Grup­pen­lei­ter auch danach nicht allein. Die­se kön­nen an pra­xis­na­hen Work­shops, Fort­bil­dun­gen und pro­fes­sio­nel­len Super­vi­sio­nen teil­neh­men, um ihre Rol­le zu stär­ken und den eige­nen Res­sour­cen­haus­halt zu schützen.

Auch bei spä­ter auf­tre­ten­den Fra­gen kön­nen sich alle Grup­pen­mit­glie­der jeder­zeit an die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le wen­den. Dabei kann es um die Gestal­tung der Tref­fen, den Umgang mit schwie­ri­gen Gesprächs­si­tua­tio­nen, die Gewin­nung wei­te­rer Teil­neh­men­der oder die Ver­tei­lung von Auf­ga­ben gehen. Die Bera­tung bleibt jeder­zeit kos­ten­los und vertraulich.

Im Ide­al­fall wächst die Grup­pe zu einem selbst­or­ga­ni­sier­ten Gefü­ge her­an, in dem Auf­ga­ben wie Ter­min­ko­or­di­na­ti­on, Raum­vor­be­rei­tung oder Gesprächs­mo­de­ra­ti­on ver­trau­ens­voll auf meh­re­re Schul­tern ver­teilt wer­den. Die Ver­ant­wor­tung liegt dann nicht dau­er­haft bei einer ein­zel­nen Per­son, son­dern wird gemein­sam getra­gen. Das ent­las­tet die Grün­den­den und stärkt zugleich das Gefühl, wirk­lich Teil einer Gemein­schaft zu sein.

Gro­ßer Bedarf: Zu die­sen The­men wer­den aktu­ell Selbst­hil­fe­grup­pen gesucht

Dass in vie­len Lebens­be­rei­chen ein hoher Bedarf an Aus­tausch auf Augen­hö­he besteht, zeigt die täg­li­che Bera­tungs­pra­xis der Kon­takt­stel­le in Emden. Immer wie­der mel­den sich Men­schen, die hän­de­rin­gend nach Gleich­ge­sinn­ten suchen. Zu fol­gen­den The­men­fel­dern gibt es in Emden der­zeit noch kei­ne eigen­stän­di­ge Selbst­hil­fe­grup­pe, obwohl das Inter­es­se kon­ti­nu­ier­lich groß ist:

Eine Grup­pe zu Trau­er und Ver­lust könn­te einen geschütz­ten Raum für Men­schen bie­ten, die den Ver­lust eines nahe­ste­hen­den Ange­hö­ri­gen ver­ar­bei­ten müs­sen. Im Aus­tausch mit ande­ren Betrof­fe­nen wäre es mög­lich, über Gefüh­le, Erin­ne­run­gen und die Her­aus­for­de­run­gen des ver­än­der­ten All­tags zu spre­chen. Bei Krebs­er­kran­kun­gen bei Frau­en könn­ten gegen­sei­ti­ge Stär­kung, All­tags­tipps und Bei­stand wäh­rend und nach der onko­lo­gi­schen Behand­lung im Mit­tel­punkt ste­hen, da der Aus­tausch mit ande­ren Frau­en eine wich­ti­ge zusätz­li­che Unter­stüt­zung darstellt.

Hin­ter­blie­be­ne und Ange­hö­ri­ge nach einem Sui­zid benö­ti­gen einen beson­ders sen­si­blen Raum, in dem sie mit den kom­ple­xen Gefüh­len, offe­nen Fra­gen und mög­li­chen Schuld­zu­wei­sun­gen umge­hen kön­nen, um mit der eige­nen Trau­er nicht allein zu blei­ben. Vie­le Eltern von Kin­dern mit Beein­träch­ti­gung wün­schen sich zudem einen Aus­tausch über den fami­liä­ren All­tag, The­ra­pie­for­men, Schul­be­glei­tung, Inklu­si­on und Behör­den­we­ge, der prak­ti­sche Erfah­run­gen und gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis bün­delt. Auch pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, die täg­lich Fami­li­en­mit­glie­der zu Hau­se ver­sor­gen, suchen häu­fig Ent­las­tung und Rat, da sie oft vor gro­ßen kör­per­li­chen sowie see­li­schen Her­aus­for­de­run­gen ste­hen und im Aus­tausch mit Gleich­ge­sinn­ten neue Kraft schöp­fen können.

Die genann­ten The­men sind ledig­lich Bei­spie­le. Auch für ande­re gesund­heit­li­che oder psy­cho­so­zia­le Anlie­gen kann eine Grup­pen­grün­dung sinn­voll sein. Ent­schei­dend ist, dass Men­schen den Wunsch nach Aus­tausch ver­spü­ren und bereit sind, sich gemein­sam auf den Weg zu machen.

Mut fas­sen und Kon­takt aufnehmen

Wer sich in einem die­ser The­men wie­der­fin­det oder für ein ganz ande­res gesund­heit­li­ches bezie­hungs­wei­se psy­cho­so­zia­les Anlie­gen eine Selbst­hil­fe­grup­pe ins Leben rufen möch­te, muss den ers­ten Schritt nicht scheu­en. Eine kur­ze Nach­richt oder ein Anruf bei der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le reicht aus, um zunächst ganz unver­bind­lich Infor­ma­tio­nen zu erhalten.

Dabei gilt: Die Bera­tung ist kos­ten­los, ver­trau­lich und ergeb­nis­of­fen. Nie­mand muss sich nach einem Gespräch für eine Grup­pen­grün­dung ent­schei­den. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le (SHK) neh­men sich Zeit, hören zu und zei­gen auf, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt. Sie ste­hen unter Schwei­ge­pflicht und geben kei­ne Namen, per­sön­li­chen Daten oder Gesprächs­in­hal­te wei­ter. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le Emden steht Inter­es­sier­ten von Anfang an part­ner­schaft­lich zur Sei­te, schützt die Anony­mi­tät der Rat­su­chen­den sowie der spä­te­ren Grup­pen­mit­glie­der und unter­stützt dabei, einen siche­ren Rah­men für sen­si­ble The­men zu schaffen.

Die Mit­ar­bei­te­rin­nen sind in der Kon­takt­stel­le des Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­ban­des erreich­bar und freu­en sich über jede Initia­ti­ve, die das sozia­le Netz­werk in Emden berei­chert und Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­la­gen wie­der Halt gibt.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Stri­cken für den guten Zweck: „Brü­cken­wol­le“ in Emden unter­stützt Akti­on für Kin­der in Not

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Foto: Brü­cken­wol­le -

Krea­tiv mit den eige­nen Hän­den arbei­ten, zu Wol­le und Strick­na­deln grei­fen und damit zugleich Kin­dern in exis­ten­zi­el­len Not­la­gen bei­ste­hen: Das neu eröff­ne­te Emder Fach­ge­schäft „Brü­cken­wol­le“ in der Brück­stra­ße setzt ein deut­li­ches Zei­chen für geleb­te Soli­da­ri­tät. Ab Frei­tag, den 16. Okto­ber 2026, betei­ligt sich der Hand­ar­beits­la­den an der bun­des­wei­ten Initia­ti­ve „Ein Schal fürs Leben“, einer tra­di­ti­ons­rei­chen Gemein­schafts­ak­ti­on der Frau­en­zeit­schrift BRIGITTE und des renom­mier­ten Garn­her­stel­lers LANA GROSSA.

Zehn Euro Spen­de pro Woll­pa­ket flie­ßen an „Save the Children“

Im Mit­tel­punkt der Spen­den­ak­ti­on steht die unmit­tel­ba­re, wirk­sa­me Unter­stüt­zung für die Schwächs­ten in unse­rer Gesell­schaft. Für jedes bei „Brü­cken­wol­le“ ver­kauf­te Akti­ons­pa­ket wer­den auto­ma­tisch 10 Euro direkt an die welt­weit täti­ge Kin­der­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on „Save the Child­ren“ wei­ter­ge­lei­tet. Die Orga­ni­sa­ti­on setzt sich seit vie­len Jahr­zehn­ten uner­müd­lich für den Schutz, die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, Bil­dung und die grund­le­gen­den Rech­te von Kin­dern in welt­wei­ten Kriegs‑, Kri­sen- und Kata­stro­phen­ge­bie­ten ein.

Mit dem Erwerb eines Pakets sichern sich Hand­ar­beits­be­geis­ter­te nicht nur exklu­si­ves Qua­li­täts­garn von LANA GROSSA samt pas­sen­der Strick­an­lei­tung für ein wär­men­des Klei­dungs­stück, son­dern leis­ten einen mess­ba­ren Bei­trag zur Finan­zie­rung über­le­bens­wich­ti­ger Hilfs­pro­jek­te. Für Inha­be­rin Mari­on Saß und ihr Team ist die Betei­li­gung an der Kam­pa­gne eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit: Sie möch­ten die wach­sen­de Emder Hand­ar­beits­ge­mein­schaft dazu ermu­ti­gen, das eige­ne Hob­by mit wir­kungs­vol­ler Nächs­ten­lie­be zu verbinden.

Rein­schau­en, das eige­ne Nadel­spiel bereit­hal­ten und mithelfen

Die limi­tier­ten Akti­ons­woll­pa­ke­te sind ab Frei­tag, den 16. Okto­ber 2026, zu den regu­lä­ren Laden­zei­ten direkt im Laden­ge­schäft erhält­lich. Ob man den Schal für sich selbst anfer­tigt, als per­sön­li­ches Weih­nachts­ge­schenk für Fami­lie oder Freun­de plant oder gemein­sam in der gemüt­li­chen Strick­ecke des Ladens an den Maschen arbei­tet – jede Teil­nah­me zählt. Wer den lan­gen Don­ners­tag­abend nutzt, kann sich zudem bis 22:00 Uhr in gesel­li­ger Run­de über Fort­schrit­te, Mus­ter und Knif­fe austauschen.

Die Spen­den­ak­ti­on auf einen Blick

  • Akti­on: „Ein Schal fürs Leben“ (Gemein­schafts­in­itia­ti­ve von BRIGITTE und LANA GROSSA)
  • Begüns­tig­te Orga­ni­sa­ti­on: Save the Child­ren e. V. (10 Euro Spen­den­an­teil pro ver­kauf­tem Wollpaket)
  • Akti­ons­start im Laden: Ab Frei­tag, 16. Okto­ber 2026
  • Ver­kaufs­ort: Brü­cken­wol­le, Mari­on Saß, Brück­stra­ße 2, 26725 Emden
  • Kon­takt: Tele­fon 0151 / 10513227, E‑Mail info@brueckenwolle.de
  • Öff­nungs­zei­ten: Mitt­woch und Frei­tag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Don­ners­tag von 14:00 bis 22:00 Uhr, Sams­tag von 10:00 bis 14:00 Uhr

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Dem Watt auf den Grund gehen: Wat­t­er­kun­dung am Natur­strand an der Knock

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Foto: Natio­nal­park-Haus Greetsiel -

Was krab­belt eigent­lich ver­bor­gen im Schlick, wel­che Muscheln gra­ben sich in den Sand ein und wie über­ste­hen win­zi­ge Mee­res­be­woh­ner den ste­ten Wech­sel der Gezei­ten? Am Frei­tag, den 23. Okto­ber 2026, lädt das Natio­nal­park-Haus Greet­siel zu einer herbst­li­chen Exkur­si­on an den Natur­strand an der Knock ein. Unter dem Mot­to „Wat is wat in Watt und Pfüt­ze?“ erhal­ten neu­gie­ri­ge Natur­freun­de, Fami­li­en und Kin­der ab sechs Jah­ren die Gele­gen­heit, das UNESCO-Welt­na­tur­er­be Wat­ten­meer direkt vor den Toren Emdens aus nächs­ter Nähe zu erforschen.

Span­nen­de Ein­bli­cke in ein ein­zig­ar­ti­ges Ökosystem

Gemein­sam mit zer­ti­fi­zier­ten Natio­nal­park-Watt­füh­re­rin­nen und ‑Watt­füh­rern betre­ten die Teil­neh­men­den den frei­ge­leg­ten Mee­res­bo­den. Durch die beson­de­ren land­schaft­li­chen Gege­ben­hei­ten am Strand der Knock bleibt die zurück­ge­leg­te Weg­stre­cke ange­nehm kurz und über­schau­bar. So bleibt reich­lich Zeit, immer wie­der inne­zu­hal­ten, mit der Schau­fel im Sand zu gra­ben und Fra­gen an die Fach­leu­te zu richten.

Im Fokus der Füh­rung steht die erstaun­li­che Anpas­sungs­fä­hig­keit der tie­ri­schen und pflanz­li­chen Bewoh­ner des Watts. Ob win­zi­ge Krebs­tie­re, Schlick­kreb­se und Watt­wür­mer in den ver­blie­be­nen Prie­len und Pfüt­zen oder die cha­rak­te­ris­ti­schen Rip­pel­mar­ken, die das ablau­fen­de Was­ser im Boden hin­ter­lässt: Die Erkun­dung macht öko­lo­gi­sche Zusam­men­hän­ge für Groß und Klein greif­bar. Die Tour dau­ert ins­ge­samt rund zwei Stun­den, von denen etwa 90 Minu­ten direkt im Watt ver­bracht wer­den. Aus Rück­sicht auf die sen­si­ble Tier­welt des Schutz­ge­bie­tes und die Grup­pen­dy­na­mik kön­nen Hun­de bei die­ser Ver­an­stal­tung nicht mit­ge­führt werden.

Die pas­sen­de Aus­rüs­tung für den herbst­li­chen Spaziergang

Da im Okto­ber an der offe­nen Ems­mün­dung stets eine stei­fe und küh­le Bri­se wehen kann, emp­fiehlt sich wind- und wet­ter­fes­te Klei­dung im Zwie­bel­prin­zip. Für das siche­re Lau­fen im Schlick sind zu die­ser Jah­res­zeit klas­si­sche Gum­mi­stie­fel die bes­te Wahl, um die Füße warm­zu­hal­ten. Wer lie­ber etwas beweg­li­cher unter­wegs ist, greift zu fest­sit­zen­den Surf­schu­hen, spe­zi­el­len Strand­so­cken wie „Bea­chies“ oder alten Ten­nis­so­cken, die zuver­läs­sig vor scharf­kan­ti­gen Muschel­scha­len schützen.

Da die Grup­pen­grö­ße begrenzt ist, um eine indi­vi­du­el­le Betreu­ung zu gewähr­leis­ten, ist eine vor­he­ri­ge Reser­vie­rung uner­läss­lich. Tickets kön­nen direkt beim Natio­nal­park-Haus Greet­siel gebucht werden.

Alle Infos und Eck­da­ten auf einen Blick

  • Ver­an­stal­tung: Wat­t­er­kun­dung „Wat is wat in Watt und Pfütze?“
  • Ver­an­stal­ter: Natio­nal­park-Haus Greet­siel (Tele­fon: 04926 / 2041)
  • Datum: Frei­tag, 23. Okto­ber 2026
  • Uhr­zeit: 15:00 bis 17:00 Uhr (Gesamt­dau­er ca. 2 Stun­den, davon ca. 1,5 Stun­den im Watt)
  • Treff­punkt: Park­platz am Restau­rant Strand­lust, Jan­nes-Ohling-Stra­ße 39, 26723 Emden-Knock
  • Ziel­grup­pe: Erwach­se­ne, Jugend­li­che und Kin­der ab 6 Jah­ren (ohne Hunde)
  • Prei­se: Erwach­se­ne 12,00 Euro (mit Nord­see-Ser­vice­Card: 11,00 Euro), Kin­der 7,00 Euro (mit Nord­see-Ser­vice­Card: 6,00 Euro)
  • Anmel­dung: Zwin­gend erfor­der­lich über das Ticket­por­tal oder beim Natio­nal­park-Haus Greetsiel

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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