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Ers­ter Advent: Wenn das ers­te Licht die Dun­kel­heit teilt

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Der ers­te Advent ist mehr als ein Datum, er ist ein Beginn. Mit der ers­ten Ker­ze auf dem Kranz tritt ein lei­ses Licht gegen die Dun­kel­heit an und mar­kiert jenen Moment, in dem das Tem­po sinkt, der Atem tie­fer wird und das Zuhau­se sich in ein war­mes Jetzt ver­wan­delt. Drau­ßen liegt das Novem­ber­grau, der Wind zeich­net küh­le Fin­ger an die Schei­ben. Drin­nen mischt sich der Duft von Tan­nen­grün und Wachs mit der süßen Vor­ah­nung frisch geba­cke­ner Plätz­chen. Ein Kranz, ein paar Zwei­ge, viel­leicht eine Hand­voll Ster­ne – es braucht nicht viel, um die­se beson­de­re Stim­mung zu wecken. Das ers­te Licht erin­nert dar­an, wor­auf wir war­ten: an die Freu­de, die wächst, an die Ruhe, die ein­kehrt, an das Mit­ein­an­der, das gera­de in dunk­len Tagen hel­ler leuchtet.

Vie­le Men­schen fül­len die­sen Sonn­tag mit klei­nen Ritua­len. Ein Spa­zier­gang am frü­hen Nach­mit­tag, wenn das Licht wei­cher wird und die Luft kla­rer klingt, schafft Raum im Kopf. In der Küche ver­bin­den sich Vanil­le und Zimt mit Kind­heits­er­in­ne­run­gen, Teig­res­te wan­dern von der Schüs­sel an die Lip­pen, und aus dem Ofen klingt das Knis­tern der ers­ten Ble­che. Ein Anruf bei denen, die man zu sel­ten hört, über­brückt Distan­zen, und viel­leicht führt der Weg auf einen Weih­nachts­markt, wo der ers­te Punsch des Jah­res die Hän­de wärmt und Lich­ter­ket­ten die Stadt ein klein wenig ver­zau­bern. Am Abend sitzt man zusam­men, erzählt, blät­tert in Kalen­dern und steckt Zei­chen in die Wochen, die kom­men: Kon­zer­te, Tref­fen, klei­ne Vor­ha­ben. Die Zeit bis zum Fest fühlt sich plötz­lich greif­bar an.

Der ers­te Advent ist ein sanf­ter Auf­takt. Nicht laut, nicht spek­ta­ku­lär, son­dern lei­se und warm. Er macht Mut, sich dem Wesent­li­chen zuzu­wen­den, dem Maß­vol­len, dem Zar­ten. Jede acht­sa­me Minu­te, jede Ges­te der Freund­lich­keit, jedes gedul­di­ge Wort fügt dem Tag Tie­fe hin­zu, ganz ohne gro­ßen Auf­wand. So wird aus der ers­ten Ker­ze mehr als ein Sym­bol: eine Ein­la­dung zu Geduld und Hoff­nung, zu jener stil­len Vor­freu­de, die Schritt für Schritt begleitet.

Möge das ers­te Licht nach­klin­gen – in ruhi­gen Momen­ten, in klei­nen Freu­den, in Begeg­nun­gen, die das Herz hel­ler machen. Einen schö­nen ers­ten Advent.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Welt­wei­te Stö­rung: Cloud­fla­re-Aus­fall legt zahl­rei­che Inter­net­diens­te lahm

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UPDATE 18.11.2025 — 16:58: Nach unse­ren Infor­ma­tio­nen soll­ten die meis­ten Diens­te wie­der funktionieren.

Emden. Eine groß­flä­chi­ge tech­ni­sche Stö­rung hat am Mitt­woch­mit­tag für erheb­li­che Pro­ble­me im Inter­net gesorgt. Zahl­rei­che welt­weit genutz­te Diens­te – dar­un­ter X, Pay­pal, ChatGPT, Dis­cord, Ikea, League of Legends und Can­va – waren seit etwa 12 Uhr zeit­wei­se nicht erreich­bar oder funk­tio­nier­ten nur ein­ge­schränkt. Ursa­che war eine Stö­rung beim US-Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men Cloud­fla­re, das für vie­le Web­sites Sicher­heits- und Per­for­mance-Diens­te bereitstellt.

Mas­si­ve Beein­träch­ti­gun­gen im Netz

Wer auf sozia­len Netz­wer­ken wie X sur­fen, Online­zah­lun­gen täti­gen oder Tools wie ChatGPT ver­wen­den woll­te, erhielt vie­ler­orts Feh­ler­mel­dun­gen. Auch der Info­gra­fik-Dienst Datawrap­per, der unter ande­rem in den ntv.de-Grafiken genutzt wird, war betrof­fen – wodurch in vie­len Arti­keln sicht­ba­re Lücken entstanden.

Der Dienst allestörungen.de, nor­ma­ler­wei­se eine ers­te Anlauf­stel­le bei Netz­pro­ble­men, ver­zeich­ne­te bin­nen kur­zer Zeit mehr als 5.000 Mel­dun­gen – war jedoch selbst zeit­wei­se nicht erreichbar.

Cloud­fla­re bestä­tigt lau­fen­de Untersuchungen

Cloud­fla­re erklär­te: „Cloud­fla­re ist sich eines Pro­blems bewusst, das mög­li­cher­wei­se meh­re­re Kun­den betrifft, und unter­sucht die­ses der­zeit.“ Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sol­len fol­gen. Kurz zuvor waren War­tungs­ar­bei­ten ange­kün­digt worden.

Nach rund einer Stun­de berich­te­te das Unter­neh­men zwar von einer all­mäh­li­chen Sta­bi­li­sie­rung, den­noch kön­ne es wei­ter­hin „über­durch­schnitt­lich hohe Feh­ler­ra­ten“ geben, da die Behe­bung noch laufe.

Glo­ba­le Aus­wir­kun­gen bereits in der Vergangenheit

Stö­run­gen bei gro­ßen Cloud-Sys­te­men sind nicht unge­wöhn­lich – und zei­gen immer wie­der die welt­wei­te Abhän­gig­keit von weni­gen Infra­struk­tur­anbie­tern. Erst vor rund einem Monat hat­te ein Aus­fall bei Ama­zon Web Ser­vices (AWS) inter­na­tio­nal für Pro­ble­me gesorgt. Ende Okto­ber war zudem der Mes­sen­ger Signal für etwa 90 Minu­ten glo­bal offline.

Aktu­el­ler Status:

Den aktu­el­len Sta­tus könnt ihr fin­den unter https://www.cloudflarestatus.com


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Neues aus Emden

Schul­start nach den Herbst­fe­ri­en: Mehr Vor­sicht auf Emder Schulwegen

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Emden/Ostfriesland. Am Mon­tag beginnt nach den Herbst­fe­ri­en wie­der der Unter­richt – damit fül­len sich mor­gens und mit­tags die Schul­we­ge. Beson­ders in der ers­ten Woche nach der Pau­se brau­chen Kin­der und Jugend­li­che Zeit, um in den Schul­all­tag zurück­zu­fin­den. Stadt, Schu­len sowie Poli­zei und Ord­nungs­amt bit­ten alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den um beson­de­re Auf­merk­sam­keit rund um Schu­len, Hal­te­stel­len und auf belieb­ten Rad- und Fußwegen.

Bit­te lang­sam und vor­aus­schau­end fahren

  • Tem­po­li­mits ein­hal­ten: In Schul­zo­nen, Tem­po-30-Berei­chen und an Zebra­strei­fen beson­ders strikt.
  • Blick­kon­takt suchen: Kin­der schät­zen Geschwin­dig­kei­ten und Abstän­de oft noch nicht rich­tig ein.
  • Brems­be­reit sein: Vor Que­run­gen, Bus­hal­te­stel­len und unüber­sicht­li­chen Ein­mün­dun­gen den Fuß vom Gas.
  • Kei­ne Ablen­kung: Han­dy weg, Radio lei­ser – vol­le Kon­zen­tra­ti­on auf das Verkehrsgeschehen.
  • Par­ken mit Maß: Hal­te- und Park­ver­bo­te vor Schu­len respek­tie­ren, Ein­fahr­ten und Ret­tungs­we­ge freihalten.

Ach­tung an Bus­hal­te­stel­len und Schulbussen

  • Schritt­ge­schwin­dig­keit beim Vor­bei­fah­ren an hal­ten­den Bus­sen; mit plötz­lich que­ren­den Kin­dern rechnen.
  • Türen und War­te­be­rei­che frei­hal­ten, aus­rei­chend Abstand halten.
  • Bei warn­blin­ken­den Schul­bus­sen beson­de­re Vor­sicht: Kin­der stei­gen ein und aus und que­ren ggf. vor oder hin­ter dem Bus die Fahrbahn.

Tipps für Eltern und Kinder

  • Schul­weg üben: Den sichers­ten Weg wäh­len, gefähr­li­che Abkür­zun­gen meiden.
  • Sicht­bar­keit erhö­hen: Hel­le Klei­dung, Reflek­to­ren an Ran­zen und Jacken, funk­tio­nie­ren­de Fahrradbeleuchtung.
  • Zeit­puf­fer ein­pla­nen: Hek­tik führt zu Feh­lern – lie­ber fünf Minu­ten frü­her los.
  • Siche­res Rad: Brem­sen, Licht, Rei­fen prü­fen; Helm tragen.
  • Eltern­ta­xi ver­mei­den: Wenn mög­lich zu Fuß, mit dem Rad oder als „Lauf­bus“ – das redu­ziert Ver­kehrs­chaos vor Schulen.

Für Rad­fah­ren­de und Fußgänger

  • Rad­we­ge nut­zen, Hand­zei­chen geben, an Ein­mün­dun­gen Blick­kon­takt herstellen.
  • Zebra­strei­fen kor­rekt nut­zen; erst gehen, wenn Fahr­zeu­ge sicht­bar anhalten.
  • Ohrstöpsel/Handy: Laut­stär­ke redu­zie­ren, Blick vom Dis­play – Umfeld aktiv wahrnehmen.

Poli­zei und Ord­nungs­amt ver­stär­ken Kontrollen

In der ers­ten Schul­wo­che sind ver­stärk­te Kon­trol­len zu erwar­ten – ins­be­son­de­re an Schul­we­gen, Zebra­strei­fen und in Tem­po-30-Zonen. Ziel ist Prä­ven­ti­on: Unfäl­le ver­mei­den und das Mit­ein­an­der im Ver­kehr rück­sichts­vol­ler gestalten.

Gemein­sam sor­gen wir für einen siche­ren Start nach den Herbst­fe­ri­en: Bit­te fah­ren Sie lang­sa­mer, blei­ben Sie auf­merk­sam und neh­men Sie Rück­sicht – jedes Kind soll sei­nen Schul­weg sicher erreichen.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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