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Gerüch­te, Reak­tio­nen und Ein­ord­nung: Die Nomi­nie­rung von Manu­el Neu­er als Stammtorwart

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Emden/Deutschland. Die Tor­wart­fra­ge der deut­schen Natio­nal­mann­schaft hat im Früh­jahr 2026 eine Eigen­dy­na­mik ent­wi­ckelt – mit einem kla­ren Ergeb­nis: Manu­el Neu­er kehrt über­ra­schend als Num­mer eins zurück. Zwi­schen Berich­ten, Live­ti­ckern und ers­ten Reak­tio­nen ent­stand in weni­gen Wochen ein Span­nungs­bo­gen, der die Kader­de­bat­te domi­nier­te – und bis heu­te für Gesprächs­stoff sorgt.

Im März und April nah­men die Dis­kus­sio­nen spür­bar Fahrt auf. Ver­let­zun­gen und Form­the­men auf der Tor­hü­ter­po­si­ti­on lie­ßen ers­te Mel­dun­gen auf­kom­men, Bun­des­trai­ner Juli­an Nagels­mann erwä­ge einen Rück­ruf von Manu­el Neu­er – obwohl bis dahin Oli­ver Bau­mann als desi­gnier­te Num­mer eins galt. Nach über­ein­stim­men­den Berich­ten infor­mier­te Nagels­mann Bau­mann bereits früh dar­über, dass Gesprä­che mit Neu­er geführt wür­den (FAZ). In der Woche vor der offi­zi­el­len Kader­be­kannt­ga­be im Mai ver­dich­te­ten sich die Spe­ku­la­tio­nen: Live‑Ticker und Sport­por­ta­le mel­de­ten nahe­zu im Stun­den­takt, eine Rück­kehr Neu­ers sei „wahr­schein­lich“, ein Tausch an der Spit­ze der Tor­hü­ter­hier­ar­chie ste­he im Raum. Par­al­lel sicker­te über Social‑Media‑Clips des DFB wei­te­res Kader‑Material durch – die Tor­wart­fra­ge blieb den­noch das bestim­men­de The­ma (FR/Liveticker).

Schließ­lich folg­te die Bestä­ti­gung: Juli­an Nagels­mann mach­te im Mai offi­zi­ell, dass Manu­el Neu­er als Num­mer eins zur WM fährt. Oli­ver Bau­mann ist die kla­re Num­mer zwei, Alex­an­der Nübel die Num­mer drei. Begrün­det wur­de die Ent­schei­dung mit dem Leis­tungs­prin­zip: Man habe „die Bes­ten des Lan­des“ nomi­niert (FAZ, Ham­bur­ger Abendblatt/Liveticker). Die Reak­tio­nen lie­ßen nicht lan­ge auf sich war­ten. Deutsch­spra­chi­ge und inter­na­tio­na­le Medi­en spra­chen teils von einer „Sen­sa­ti­on“, teils von „Cha­os um Neu­er“. Wie­der­holt wur­de dar­auf ver­wie­sen, dass Neu­er 2024 sei­nen Rück­tritt erklärt und noch „vor Kur­zem“ eine Rück­kehr aus­ge­schlos­sen habe (SPORT1 – inter­na­tio­na­le Pres­se­schau, Sport­schau – Hintergrund).

Die Prot­ago­nis­ten posi­tio­nier­ten sich klar: Juli­an Nagels­mann beton­te, Neu­er habe eine beson­de­re „Aura“, ver­mitt­le Sicher­heit und gehö­re „zwei­fels­frei“ zu den drei bes­ten deut­schen Tor­hü­tern. Zugleich räum­te er ein, die Kom­mu­ni­ka­ti­on hät­te „auch bes­ser“ lau­fen kön­nen; Bau­mann habe er bereits im März über ein Tref­fen mit Neu­er infor­miert. Ins­ge­samt sei­en Nomi­nie­run­gen „sehr inten­siv“ und mit­un­ter „hart“ (FAZ, Ham­bur­ger Abendblatt/Liveticker). In der inter­na­tio­na­len Bericht­erstat­tung wur­de Neu­ers Come­back nach dem „Rück­tritt 2024“ als deut­li­che Kehrt­wen­de bewer­tet – von „Über­ra­schung“ bis „Sin­nes­wan­del“; die Sport­schau sprach sinn­ge­mäß von einem „Rück­tritt vom Rück­tritt“ (Sport­schau, SPORT1 – Pressestimmen).

Im Kader­kon­text steht nun fest: Das Torhüter‑Trio lau­tet Manu­el Neu­er (Nr. 1), Oli­ver Bau­mann (Nr. 2) und Alex­an­der Nübel (Nr. 3). Zudem beglei­tet Jonas Urbig die Mann­schaft als Trai­nings­tor­wart. Den kurz­fris­tig vom Favo­ri­ten zur Num­mer zwei zurück­ge­stuf­ten Bau­mann stütz­te Nagels­mann öffent­lich (FR/Liveticker, Ham­bur­ger Abendblatt/Liveticker, FAZ). Damit ist die Hier­ar­chie klar defi­niert – sport­lich nach­voll­zieh­bar, kom­mu­ni­ka­tiv aber erklärungsbedürftig.

Die Debat­te geht über die Tor­li­nie hin­aus. Sie berührt Grund­satz­fra­gen von Ver­trau­en, Timing und Team­dy­na­mik: Wie viel Gewicht haben Erfah­rung und Aus­strah­lung im Ver­gleich zur lang­fris­ti­gen Kader­ent­wick­lung? Wel­che Rol­le spielt trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on, wenn Hier­ar­chien kurz­fris­tig neu geord­net wer­den? Und wie wirkt sich ein spä­ter Kurs­wech­sel auf Akzep­tanz und Sta­bi­li­tät inner­halb der Mann­schaft aus? Die Ent­schei­dung für Neu­er ver­schafft kurz­fris­ti­ge Rou­ti­ne und inter­na­tio­na­le Strahl­kraft – sie zwingt aber zugleich zu über­zeu­gen­der Team­füh­rung, um alle Betei­lig­ten mitzunehmen.

Kom­men­tar – Mei­nung
Mei­ner Mei­nung nach ist die so kurz­fris­ti­ge Nomi­nie­rung eines zuvor nicht mehr berück­sich­tig­ten Tor­warts, der zudem über län­ge­re Zeit betont hat­te, nicht zurück­zu­keh­ren, pro­ble­ma­tisch. Auch wenn Manu­el Neu­er sport­lich wei­ter­hin ein sehr guter Tor­hü­ter ist, fehlt mir in die­ser Per­so­nal­ent­schei­dung die Kon­se­quenz – und der Mut, ein „Nein“ auch ste­hen zu las­sen. Der spä­te Kurs­wech­sel signa­li­siert für mich, dass man schwie­ri­ge Ent­schei­dun­gen erneut scheut und zur ver­meint­lich sichers­ten Vari­an­te greift. Genau die­se Mut­lo­sig­keit wur­de bei ver­gan­ge­nen Tur­nie­ren bereits bestraft. Statt­des­sen hät­te man – wie ursprüng­lich geplant – Oli­ver Bau­mann das Ver­trau­en als Num­mer eins aus­spre­chen oder von vorn­her­ein einem jun­gen Tor­hü­ter kon­se­quent die Chan­ce geben kön­nen und müs­sen. ‑Marc Mittfeld-

Quel­len: FAZ; Ham­bur­ger Abendblatt/Liveticker; FR/Liveticker; Sport­schau – Hin­ter­grund; SPORT1 – inter­na­tio­na­le Pressestimmen.

Hin­weis zum Teaser­bild: Die­ses Bild wur­de mit­hil­fe Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erstellt und dient aus­schließ­lich der illus­tra­ti­ven Dar­stel­lung. Es zeigt kei­ne rea­le Bege­ben­heit; etwa­ige Ähn­lich­kei­ten mit rea­len Per­so­nen, Orten oder Pro­duk­ten sind zufällig.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Bit­te­res WM-Aus: Deutsch­land schei­tert im Elf­me­ter­schie­ßen an Paraguay

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Der Traum vom fünf­ten Stern ist geplatzt: Die deut­sche Fuß­ball-Natio­nal­mann­schaft ist bei der Welt­meis­ter­schaft 2026 bereits im Sech­zehn­tel­fi­na­le aus­ge­schie­den. Gegen Para­gu­ay muss­te sich das Team von Bun­des­trai­ner Juli­an Nagels­mann nach einem 1:1 nach Ver­län­ge­rung im Elf­me­ter­schie­ßen mit 3:4 geschla­gen geben. Damit endet die WM-Rei­se der DFB-Elf deut­lich frü­her als von Fans und Mann­schaft erhofft.

Schwie­ri­ger Start gegen defen­siv­star­ke Paraguayer

Von Beginn an ent­wi­ckel­te sich die Begeg­nung zu der erwar­tet schwie­ri­gen Auf­ga­be. Para­gu­ay stand tief, ver­tei­dig­te dis­zi­pli­niert und setz­te immer wie­der auf kör­per­be­ton­te Zwei­kämp­fe sowie schnel­le Kon­ter. Deutsch­land kon­trol­lier­te zwar über wei­te Stre­cken den Ball­be­sitz, fand gegen die kom­pak­te Defen­si­ve jedoch nur sel­ten kla­re Lücken.

Immer wie­der schli­chen sich Unge­nau­ig­kei­ten im Spiel­auf­bau ein. Dadurch gelang es der deut­schen Mann­schaft nur sel­ten, gefähr­li­che Tor­chan­cen her­aus­zu­spie­len. Para­gu­ay hin­ge­gen blieb durch Stan­dard­si­tua­tio­nen und schnel­le Umschalt­si­tua­tio­nen jeder­zeit gefährlich.

Julio Enciso bringt Para­gu­ay in Führung

Kurz vor der Halb­zeit nutz­te Para­gu­ay sei­ne Chan­ce eis­kalt. Julio Enciso brach­te die Süd­ame­ri­ka­ner mit dem Tref­fer zum 1:0 in Füh­rung und sorg­te für Ernüch­te­rung auf deut­scher Seite.

Für die DFB-Elf bedeu­te­te der Rück­stand einen zusätz­li­chen Druck, denn Deutsch­land muss­te nach dem Sei­ten­wech­sel deut­lich offen­si­ver agie­ren, um das Aus­schei­den noch abzuwenden.

Kai Havertz hält Deutsch­land im Spiel

Nach Wie­der­an­pfiff zeig­te sich die Mann­schaft von Bun­des­trai­ner Juli­an Nagels­mann deut­lich enga­gier­ter. Deutsch­land erhöh­te das Tem­po und setz­te Para­gu­ay zuneh­mend unter Druck.

Der ver­dien­te Lohn folg­te in der 54. Minu­te: Kai Havertz erziel­te den Aus­gleich zum 1:1 und brach­te die deut­schen Hoff­nun­gen auf den Ein­zug ins Ach­tel­fi­na­le zurück. In der Fol­ge über­nahm Deutsch­land klar die Spiel­kon­trol­le und ließ den Ball sicher durch die eige­nen Rei­hen laufen.

Trotz der Feld­über­le­gen­heit fehl­te jedoch die letz­te Prä­zi­si­on im Abschluss. Die para­gu­ay­ische Defen­si­ve ver­tei­dig­te lei­den­schaft­lich und ließ kaum hoch­ka­rä­ti­ge Mög­lich­kei­ten zu.

Ent­schei­dung erst in der Verlängerung

Auch in der Ver­län­ge­rung blieb Deutsch­land die spiel­be­stim­men­de Mann­schaft. Mehr Ball­be­sitz und grö­ße­re Spiel­an­tei­le reich­ten jedoch nicht aus, um den ent­schei­den­den Tref­fer zu erzielen.

Para­gu­ay ver­tei­dig­te wei­ter­hin kon­se­quent und war­te­te gedul­dig auf Feh­ler der deut­schen Mann­schaft. Da bei­de Teams kei­nen wei­te­ren Tref­fer erzie­len konn­ten, muss­te schließ­lich das Elf­me­ter­schie­ßen über das Wei­ter­kom­men entscheiden.

Elf­me­ter­schie­ßen bringt das frü­he WM-Aus

Vom Elf­me­ter­punkt zeig­te Para­gu­ay star­ke Ner­ven und ver­wan­del­te die ent­schei­den­den Straf­stö­ße sicher. Deutsch­land hin­ge­gen ließ meh­re­re Elf­me­ter unge­nutzt und muss­te sich schließ­lich mit 3:4 geschla­gen geben.

Mit die­ser Nie­der­la­ge endet die Welt­meis­ter­schaft 2026 für die deut­sche Natio­nal­mann­schaft bereits in der ers­ten K.-o.-Runde. Für die DFB-Elf ist das erneu­te frü­he Aus­schei­den ein schwe­rer Rückschlag.

Kri­tik an Chan­cen­ver­wer­tung und Offensive

Nach dem Spiel rich­te­ten sich die Ana­ly­sen vor allem auf die feh­len­de Durch­schlags­kraft gegen tief ste­hen­de Geg­ner. Trotz hoher Ball­be­sitz­wer­te fehl­ten der deut­schen Mann­schaft Krea­ti­vi­tät und Kon­se­quenz im letz­ten Drittel.

Auch die Chan­cen­ver­wer­tung wur­de kri­tisch bewer­tet. Exper­ten ver­wie­sen dar­auf, dass sich Pro­ble­me gegen kör­per­lich robus­te Mann­schaf­ten bereits wäh­rend der Grup­pen­pha­se ange­deu­tet hat­ten. Para­gu­ay erhielt dage­gen viel Lob für sei­ne tak­ti­sche Dis­zi­plin, den kämp­fe­ri­schen Ein­satz und die Ner­ven­stär­ke im Elfmeterschießen.

Wie geht es für die DFB-Elf weiter?

Für Bun­des­trai­ner Juli­an Nagels­mann endet die Welt­meis­ter­schaft deut­lich frü­her als geplant. Nach einem über­zeu­gen­den Tur­nier­start konn­te die Mann­schaft ihre Leis­tun­gen in der ent­schei­den­den K.-o.-Phase nicht bestätigen.

Nun beginnt die Auf­ar­bei­tung des Tur­niers. Trai­ner­team und Spie­ler wer­den ana­ly­sie­ren müs­sen, wes­halb es trotz guter Ansät­ze erneut nicht gelun­gen ist, bei einer Welt­meis­ter­schaft bis in die ent­schei­den­den Run­den vorzudringen.

Für die Fans bleibt vor allem die Ent­täu­schung. Nach den schwie­ri­gen ver­gan­ge­nen Tur­nie­ren waren die Hoff­nun­gen auf ein erfolg­rei­ches Abschnei­den groß. Statt eines erneu­ten Som­mer­mär­chens endet die WM 2026 für Deutsch­land bereits nach der ers­ten K.-o.-Runde.

Quellen/Kontakt/Hinweise:
Grund­la­ge die­ses Arti­kels sind aktu­el­le Spiel­be­rich­te und Infor­ma­tio­nen zum WM-Sech­zehn­tel­fi­na­le Deutsch­land gegen Para­gu­ay, unter ande­rem von der Sport­schau und ZDFheu­te.

Hin­weis zum Teaser­bild: Die­ses Bild wur­de mit­hil­fe Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erstellt und dient aus­schließ­lich der illus­tra­ti­ven Dar­stel­lung. Es zeigt kei­ne rea­le Bege­ben­heit; etwa­ige Ähn­lich­kei­ten mit rea­len Per­so­nen, Orten oder Pro­duk­ten sind zufällig.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Sta­de nach Gewalt­tat: Ermitt­lun­gen lau­fen nach töd­li­cher Tat weiter

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Nach der schwe­ren Gewalt­tat in einer Jugend­hil­fe­ein­rich­tung in Sta­de lau­fen die Ermitt­lun­gen der Behör­den auf Hoch­tou­ren. Nach dem am 29. Juni 2026 ver­öf­fent­lich­ten Stand kamen sechs Erwach­se­ne ums Leben, zudem wur­den meh­re­re Men­schen ver­letzt. Die Poli­zei hat einen 45-jäh­ri­gen Tat­ver­däch­ti­gen sowie eine mut­maß­li­che Flucht­fah­re­rin fest­ge­nom­men. Nach bis­he­ri­gen Anga­ben der Ermitt­ler wird ein fami­liä­rer Hin­ter­grund bezie­hungs­wei­se ein Sor­ge­rechts­streit als mög­li­ches Motiv geprüft.

Sechs Tote und meh­re­re Ver­letz­te nach Tat in Stade

Die Tat hat weit über Nie­der­sach­sen hin­aus Bestür­zung aus­ge­löst. Über­ein­stim­men­den Berich­ten zufol­ge ereig­ne­te sich das Ver­bre­chen in einer Jugend­hil­fe­ein­rich­tung, zu der auch Mut­ter-Kind-Wohn­grup­pen gehö­ren. Nach aktu­el­lem Stand wur­den sechs Erwach­se­ne getö­tet, meh­re­re wei­te­re Men­schen erlit­ten Ver­let­zun­gen, teils schwer.

Nach Anga­ben der Ermitt­lungs­be­hör­den han­delt es sich bei den Todes­op­fern um Mit­ar­bei­ten­de der Ein­rich­tung bezie­hungs­wei­se des Umfelds von Jugend­hil­fe und Jugend­amts­ar­beit. Das betrof­fe­ne Kind und des­sen Mut­ter sol­len nach bis­he­ri­gem Stand nicht ver­letzt wor­den sein.

Ermitt­ler prü­fen fami­liä­ren Hintergrund

Im Mit­tel­punkt der lau­fen­den Ermitt­lun­gen steht der­zeit die Fra­ge nach dem Motiv. Nach Anga­ben der Poli­zei wird ein fami­liä­rer Hin­ter­grund bezie­hungs­wei­se ein Sor­ge­rechts­streit als wahr­schein­li­cher Aus­lö­ser geprüft. Dem­nach soll es im Zusam­men­hang mit dem Kind einen Ter­min in der Ein­rich­tung gege­ben haben.

Die Ermitt­ler beto­nen zugleich, dass zahl­rei­che Fra­gen noch offen sind. Dazu gehö­ren ins­be­son­de­re die genaue Tat­ab­fol­ge, die Her­kunft der sicher­ge­stell­ten Waf­fe und mög­li­che wei­te­re Hin­ter­grün­de. Des­halb ist bei der Ein­ord­nung des Falls beson­de­re Zurück­hal­tung gebo­ten. Bestä­tigt ist bis­lang nur ein Teil der bekannt gewor­de­nen Informationen.

Tat­ver­däch­ti­ger und mut­maß­li­che Flucht­fah­re­rin festgenommen

Ein 45-jäh­ri­ger Mann wur­de nach der Tat fest­ge­nom­men. Eben­falls in Gewahr­sam kam eine Frau, die das Flucht­fahr­zeug gefah­ren haben soll. Die Poli­zei hat­te den Bereich nach der Tat abge­si­chert und erklärt, dass für die Bevöl­ke­rung kei­ne wei­te­re Gefahr bestehe.

Auch im wei­te­ren Ver­lauf des Tages stan­den Spu­ren­si­che­rung, Ver­neh­mun­gen und die Betreu­ung von Betrof­fe­nen und Ange­hö­ri­gen im Vor­der­grund. Die Behör­den mach­ten deut­lich, dass die Auf­ar­bei­tung des Falls Zeit in Anspruch neh­men wird.

Poli­zei bit­tet Zeu­gen um Hinweise

Die Poli­zei ruft Zeu­gin­nen und Zeu­gen aus­drück­lich dazu auf, Beob­ach­tun­gen, Foto- oder Video­ma­te­ri­al sowie sons­ti­ge Hin­wei­se unver­züg­lich an die Ermitt­lungs­be­hör­den wei­ter­zu­ge­ben. Nach Anga­ben der Poli­zei kann jeder Hin­weis für die Auf­klä­rung von Bedeu­tung sein.

Wer am heu­ti­gen Tag in Sta­de ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen gemacht hat oder über rele­van­tes Mate­ri­al ver­fügt, soll­te dies nicht in sozia­len Netz­wer­ken ver­brei­ten, son­dern direkt den zustän­di­gen Behör­den mel­den. In aku­ten Fäl­len gilt wei­ter­hin der Not­ruf 110. Zusätz­lich hat die Poli­zei ein Hin­wei­spor­tal freigeschaltet.

Kei­ne Spe­ku­la­tio­nen verbreiten

Gera­de bei schwe­ren Gewalt­ver­bre­chen ver­brei­ten sich Infor­ma­tio­nen und Gerüch­te oft sehr schnell. Die Ermitt­lungs­be­hör­den wei­sen des­halb dar­auf hin, dass der­zeit noch nicht alle Abläu­fe abschlie­ßend geklärt sind. Für die öffent­li­che Bewer­tung der Lage ist es des­halb wich­tig, sich aus­schließ­lich auf bestä­tig­te Infor­ma­tio­nen zu stützen.

Die Ereig­nis­se von Sta­de haben tie­fe Betrof­fen­heit aus­ge­löst. Umso wich­ti­ger ist nun eine sach­li­che und ver­ant­wor­tungs­vol­le Bericht­erstat­tung, die zwi­schen gesi­cher­ten Erkennt­nis­sen und offe­nen Fra­gen klar unterscheidet.

Quellen/Kontakt/Hinweise

Bestä­tig­te Infor­ma­tio­nen zur lau­fen­den Lage fin­den sich unter ande­rem bei tagesschau.de, bei DIE ZEIT sowie im Hin­weis­auf­ruf der Poli­zei­di­rek­ti­on Lüne­burg über Pres­se­por­tal. Hin­wei­se, Fotos oder Vide­os kön­nen über das Poli­zei-Hin­wei­spor­tal unter Hin­wei­spor­tal Nie­der­sach­sen über­mit­telt wer­den. In aku­ten Fäl­len gilt der Not­ruf 110.

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Hin­weis zum Teaser­bild: Die­ses Bild wur­de mit­hil­fe Künst­li­cher Intel­li­genz erstellt und dient aus­schließ­lich der illus­tra­ti­ven Dar­stel­lung. Aus Respekt vor den Opfern, ihren Ange­hö­ri­gen und allen wei­te­ren Betei­lig­ten haben wir uns bewusst dafür ent­schie­den, kei­ne rea­len Auf­nah­men zu ver­wen­den. Das Bild zeigt kei­ne tat­säch­li­che Bege­ben­heit; etwa­ige Ähn­lich­kei­ten mit rea­len Per­so­nen, Orten oder Ereig­nis­sen sind rein zufäl­lig und nicht beabsichtigt.

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— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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