Anzeige
Electro-Indie-Punk trifft Disco-Punk: MetzgerButcher und MINOH spielen am 24. Januar in Emden
Emden. Am 24. Januar 2026 wird es in der Grusy an der Neutorstraße laut und energiegeladen: Zwei innovative Bands aus Nordrhein-Westfalen bringen ihre einzigartige Mischung aus Punk, Elektronik und Disco nach Emden. MetzgerButcher aus Bonn und MINOH aus Aachen versprechen einen Abend voller Energie, Leidenschaft und unerwarteter Klänge.
MetzgerButcher: Electro-Indie-Post-Punk-Rock aus Bonn
Das Duo MetzgerButcher besteht aus den Brüdern Larry Butcher und Hans W. Metzger, die bereits seit ihrer Jugend in den 1980er Jahren gemeinsam musizieren. Nach dem Ende ihrer letzten Band, dem Bonner Punkrock-Trio „Wantu & The srie 4’s”, im Frühjahr 2020 war für beide sofort klar: Sie wollen weitermachen. Die Corona-Kontaktbeschränkungen erschwerten die Suche nach Mitmusikern erheblich – so entstand das ungewöhnliche Duo mit Bass, Gitarre und elektronischer Rhythmus-Maschine.
Beeinflusst vom Punk der 1970er und den NDW-Bands der frühen 1980er Jahre entwickelten die Brüder ihren charakteristischen Sound: Electro-Indie-Post-Punk-Rock mit deutschen Texten und elektronischen Beats. In den ersten Jahren veröffentlichten sie zwei digitale Singles sowie die EPs „2020 präsentiert…” und „Kultur”. Das Debüt-Album „Zwei vor Zwölf” (Juni 2023) erhielt durchweg positive Kritiken – unter anderem im Ox-Magazin und bei Deutschlandfunk Kultur. Punkig-rockige Songs wechseln sich darin ab mit düsteren, teilweise ruhigeren Liedern. Im Januar 2026 erschien mit „Glücklich sein” die dritte Vorab-Single aus dem kommenden Album.
MINOH: Intensiver Disco-Punk aus Aachen
MINOH ist ein Disco-Punk-Duo aus Aachen, das mit seinem Debütalbum „Where It Bleeds” für Aufsehen sorgte. Die Band verbindet Lo-Fi-Disco-Beats, verzerrte Basslinien, Bariton-Gitarren-Noise und rohe Synthesizer zu etwas, das sich sowohl vertraut als auch unvorhersehbar anfühlt. Die englischsprachigen Songs behandeln Themen wie psychische Unruhe, gesellschaftliche Erwartungen, persönliche Zusammenbrüche und Genesung – immer mit einer intensiven, emotionalen Komponente.
MINOHs Live-Shows sind legendär: intensiv, reduziert und emotional aufgeladen. Ob auf großen Bühnen oder in überfüllten Bars – das Duo hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Veranstaltungsdetails
Datum: 24.01.2026
Einlass: 20:00 Uhr
Eintritt: Frei
Ort: Grusy, Neutorstraße 70, 26721 Emden
Kontakt MetzgerButcher:
E‑Mail: metzgerbutcher@posteo.de
Internet: www.metzgerbutcher.de
—
Redaktion: LeserECHO Emden
Anzeige
Rekordbesuch im Müllerhaus: Farbenfroher Auftakt für „Farbe – Form – Struktur“
Emden. Was für ein Start in den Kunstfrühling! Der Emder Kunstverein blickt auf eine Vernissage zurück, die alle Erwartungen übertroffen hat. Noch nie zuvor durfte das Team im Müllerhaus an der Johanna Mühle so viele Gäste begrüßen wie am vergangenen Sonntag zur Eröffnung der neuen Ausstellung „Farbe – Form – Struktur“.
Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung verwandelte sich das historische Mühlenensemble in einen lebendigen Ort der Begegnung. Die Mischung aus abstrakten Werken, Porträts und Skulpturen der rund 15 ausstellenden Vereinsmitglieder kam beim Publikum hervorragend an. Besonders eine Arbeit zog viele Blicke auf sich: Eine markante Kreation mit leuchtend roten Halbkugeln, die das Thema der Ausstellung visuell perfekt verkörperte.

Ein Buffet für die Sinne – und Kunst zum Mitmachen
Nicht nur die Augen wurden verwöhnt – auch das liebevoll angerichtete Buffet fand großen Anklang bei den zahlreichen Besuchern. Doch das Highlight für viele Gäste war die angekündigte Mitmach-Aktion. Passend zum Titel der Ausstellung wurde eifrig gemalt und gestaltet. Überall im Raum, sogar in Form von bunten Punkten auf dem Fußboden, spiegelte sich die kreative Energie der Gäste wider. Es wurde deutlich: Kunst im Müllerhaus ist nichts zum bloßen Anschauen, sondern zum Erleben und aktiven Mitgestalten.

Austausch auf Augenhöhe
Die anwesenden Künstlerinnen und Künstler nutzten die Gelegenheit für intensive Gespräche mit den Gästen. Dieser direkte Austausch zwischen Schöpfern und Betrachtern ist es, was die Veranstaltungen des Emder Kunstvereins so besonders macht. Die positive Resonanz und die hohe Besucherzahl unterstreichen, dass das Konzept, Kunst für jedermann zugänglich und nahbar zu machen, in Emden voll aufgeht.

Einladung zum Freitags-Kaffee
Wer die Vernissage verpasst hat, muss nicht traurig sein: Die Ausstellung „Farbe – Form – Struktur“ ist weiterhin im Müllerhaus zu bewundern. Ein besonderer Tipp des Vereins: Schauen Sie doch mal an einem Freitag vorbei! Dann gibt es nicht nur Kunst zu sehen, sondern auch leckeren Kuchen in gemütlicher Atmosphäre – die perfekte Gelegenheit für einen entspannten Wochenausklang im Schatten der Johanna Mühle.
Der Emder Kunstverein bedankt sich bei allen Gästen für diesen unvergesslichen Nachmittag und freut sich auf viele weitere Besuche.
—
Redaktion: LeserECHO Emden
Anzeige
Wenn die Wiege leer bleibt: Neue Selbsthilfegruppe in Emden schenkt Hoffnung bei unerfülltem Kinderwunsch
Emden. Es ist ein Thema, das oft im Stillen beweint wird und sich wie ein unsichtbarer Schleier über den Alltag, die Partnerschaft und die gesamte Zukunftsplanung legt: der unerfüllte Kinderwunsch. Während im Umfeld scheinbar mühelos Kinderwagen geschoben werden, erleben betroffene Paare und Einzelpersonen oft eine kräftezehrende Achterbahnfahrt zwischen Hoffnung und tiefer Trauer. Um diesen Menschen in Emden und der Region eine Stimme und einen Ort der Zuflucht zu geben, gründet der Paritätische Emden im April eine neue Selbsthilfegruppe.
Ein unerfüllter Kinderwunsch ist weit mehr als eine medizinische Diagnose; er ist ein emotionaler Ausnahmezustand. Monat für Monat schwankt das Gefühl zwischen dem zaghaften „Vielleicht klappt es diesmal“ und der schmerzhaften Gewissheit, dass die Wiege vorerst leer bleibt. Oft ziehen sich Betroffene zurück, fühlen sich unverstanden oder isoliert in ihrem Schmerz, während Geburtsanzeigen im sozialen Umfeld die eigene Sehnsucht weiter befeuern.
Ein Weg, den man nicht alleine gehen muss
Genau hier setzt die neue Initiative an. Die Gruppenanleiterin, die selbst aus eigener Erfahrung spricht, möchte eine Brücke bauen. Ihr Ziel ist es, einen geschützten Raum zu schaffen – einen Ort, an dem Tränen fließen dürfen, aber auch gegenseitiges Verständnis und neue Kraft wachsen können. „Ein unerfüllter Kinderwunsch kann das Leben stark beeinflussen. Besonders intensiv erleben diese Zeit viele Menschen, die ihren Wunsch nach einem Kind weiterhin in sich tragen und ihren Weg zu einem Kind weitergehen“, erklärt sie einfühlsam.
Die Gruppe wird sich zukünftig alle zwei Wochen treffen. In diesen Runden geht es nicht um medizinische Ratschläge, sondern um das menschliche Miteinander und den Austausch auf Augenhöhe. Es geht darum, auszusprechen, was man sich im Freundeskreis oft nicht zu sagen traut. In der Gemeinschaft der Selbsthilfe erfahren Betroffene, dass sie mit ihren Ängsten, ihrer Wut und ihrer Sehnsucht nicht allein sind. Dieser offene Dialog kann eine enorme Entlastung für die Seele bedeuten und dabei helfen, den eigenen Weg mit mehr Zuversicht weiterzugehen.
Gründung im April – Jetzt Kontakt aufnehmen
Das erste Gründungstreffen ist für April 2026 geplant. Wer sich angesprochen fühlt oder jemanden kennt, dem dieser Austausch helfen könnte, ist herzlich eingeladen, sich bereits jetzt ganz diskret zu melden. Der Kontakt kann direkt über die E‑Mail-Adresse shg.kwunsch.emden@gmx.de oder über die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen hergestellt werden.
Kontakt und Informationen:
Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V.
Selbsthilfekontaktstelle des Kreisverbandes Emden
Friedrich-Naumann-Straße 11, 26725 Emden
Telefon: 04921 / 93 06–14
E‑Mail: selbsthilfe-emden@paritaetischer.de
Bürozeiten: Di – Do 10:00 – 12:00 Uhr sowie Di 15:00 – 18:00 Uhr
Weitere Informationen zu dieser und weiteren geplanten Gruppen finden Interessierte zudem online unter www.paritaetischer.de/emden/selbsthilfe. Niemand sollte mit der Last eines unerfüllten Wunsches allein bleiben müssen – die neue Gruppe bietet die Hand zum gemeinsamen Gehen an.
—
Redaktion: LeserECHO Emden






