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Tag der Kirchenmusik begeistert Teilnehmende und stärkt den Nachwuchs
Foto: Für einen musikalischen Höhepunkt gleich zu Beginn sorgte ein Chor der Kirchenkreiskantorinnen und Kirchenkreiskantoren des Sprengels Ostfriesland-Ems.
Mit rund 50 Teilnehmenden ist der Tag der Kirchenmusik im Sprengel Ostfriesland-Ems auf große Resonanz gestoßen. Die Veranstaltung wurde nicht nur zu einem Treffpunkt für Musikbegeisterte aus der Region, sondern setzte zugleich ein wichtiges Signal für die Zukunft der Kirchenmusik: Mit elf angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern startete auch der neue D‑Kurs zur Förderung des kirchenmusikalischen Nachwuchses.
Musikalischer Auftakt mit Chor und geistlichem Impuls
Eröffnet wurde der Tag durch einen Chor der Kirchenkreiskantorinnen und Kirchenkreiskantoren, der für den musikalischen Rahmen sorgte. Anschließend richtete Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer einen geistlichen Impuls an die Teilnehmenden.
Für einen aktiven Einstieg sorgte danach ein Bewegungskanon unter der Leitung von Landeskantorin Majka Wiechelt. Damit war der Grundstein für einen Tag gelegt, der Musik, Begegnung und gemeinsames Lernen miteinander verband.
Workshops mit Praxisbezug und neuen Impulsen
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen verschiedene Workshops, die sich gezielt an Menschen richteten, die ihre musikalischen Fähigkeiten erweitern oder neue Bereiche der Kirchenmusik kennenlernen wollten.
So vermittelte Kreiskantor Maxim Polijakowski praktische Grundlagen zur Liedbegleitung nach Akkorden am Klavier. Kirchenkreiskantor Thiemo Janssen aus Norden bot einen Orgelworkshop an, während KMD Johannes Geßner gemeinsam mit Popkantorin Julia Uhlenwinkel in die Grundlagen des Dirigierens einführte.
Wer sich für kreatives Musizieren an der Orgel interessierte, erhielt bei Kreiskantor Marc Waskowiak aus dem Kirchenkreis Emden-Leer erste Einblicke in die Orgelimprovisation. Darüber hinaus konnten Interessierte bei der Blechbläser-Probierstation von Landesposaunenwart Hayo Bunger verschiedene Instrumente kennenlernen und ausprobieren.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die chorische Stimmbildung mit Landeskantorin Majka Wiechelt vom Evangelischen Chorverband Niedersachsen-Bremen (ECNB), die den Teilnehmenden praktische Übungen und Tipps für die eigene Stimme vermittelte.
Begegnung, Austausch und gemeinsames Musizieren
Neben den fachlichen Angeboten stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt. Der Tag der Kirchenmusik bot Raum für Begegnungen zwischen erfahrenen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern, Nachwuchskräften und musikinteressierten Besucherinnen und Besuchern.
Der Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und neue Ideen machte die Veranstaltung zu einem lebendigen Treffpunkt für die Kirchenmusik in Ostfriesland und im Emsland.
D‑Kurs startet mit elf Teilnehmenden
Ein besonderer Fokus lag auf dem Start des neuen D‑Kurses. Mit elf angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist der Grundstein für die nächste Generation kirchenmusikalischer Arbeit gelegt.
Der D‑Kurs dient der Ausbildung von ehrenamtlichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern und vermittelt grundlegende Kenntnisse in Bereichen wie Orgelspiel, Chorleitung und Gottesdienstgestaltung. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung kirchenmusikalischer Angebote in den Gemeinden.
Starkes Signal für die Zukunft der Kirchenmusik
Für die Organisatorinnen und Organisatoren fällt das Fazit entsprechend positiv aus. Der Tag der Kirchenmusik habe gezeigt, wie lebendig und vielfältig die kirchenmusikalische Arbeit im Sprengel Ostfriesland-Ems ist. Gleichzeitig sei mit dem erfolgreichen Start des D‑Kurses ein deutliches Zeichen für die Zukunft gesetzt worden.
Die Kombination aus Workshops, musikalischen Beiträgen und persönlichem Austausch machte die Veranstaltung zu einem gelungenen Erlebnis, das bei vielen Beteiligten Lust auf weitere Angebote dieser Art geweckt hat.
Quellen/Kontakt/Hinweise
Grundlage dieses Beitrags ist eine Mitteilung zum Tag der Kirchenmusik im Sprengel Ostfriesland-Ems.
— Redaktion: LeserECHO Emden
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Saisonende auf dem Wasser: Warum Boote jetzt ins Trockene gehören – und wie „Frieda“ an Land schwebte
Die Tage werden spürbar kürzer, die Nächte empfindlich kühl und der herbstliche Wind fegt über die ostfriesischen Kanäle und Meere: Die kalte Jahreszeit nähert sich mit großen Schritten. Für Freizeitkapitäne und Wassersportfreunde bedeutet das Ende Oktober traditionell Abschied nehmen von den Ausflügen auf Flüssen, Kanälen und Seen. Am heutigen Samstag, den 24. Oktober 2026, war es auch für unser Redaktions- und Freizeitboot „Frieda“ so weit: Die Saison ist offiziell beendet, der Rumpf steht wieder sicher und trocken an Land.
Spektakuläre Kranaktion beim WSV Barenburg e. V.
Das sogenannte Auswassern oder Auskranen markiert in jedem Spätherbst einen ganz besonderen Höhepunkt im Vereins- und Wassersportleben. Dass „Frieda“ heute sicher und wohlbehalten ihren Weg aus den Fluten fand, war der verlässlichen Infrastruktur und der tatkräftigen Unterstützung des WSV Barenburg e. V. zu verdanken.
Mit schwerem Gerät ging es am Vormittag zur Sache: Spektakulär schwebte das Boot am mächtigen Ausleger des Krans durch die Luft, hing für wenige Augenblicke frei über dem Hafenbecken und wurde anschließend von eingespielten Vereinsmitgliedern mit viel Augenmaß zentimetergenau auf den bereitstehenden Trailer abgesetzt. Solche Manöver erfordern blindes Vertrauen, handwerkliches Geschick und echte Kameradschaft – Werte, die den Wassersport an unseren heimischen Gewässern seit jeher ausmachen.
Warum Boote vor dem Winter unbedingt ins Trockene gehören
Gelegentlich fragen sich Spaziergänger am Steg, warum Schiffe überhaupt das Winterlager aufsuchen müssen, wo sie doch auch bei kaltem Wetter schwimmen. Erfahrene Skipper wissen jedoch, dass der Verbleib im Winterwasser mit erheblichen Risiken für Material, Sicherheit und den eigenen Geldbeutel verbunden ist.
An erster Stelle steht der Schutz vor massiven Frost- und Eisschäden. Gefrierendes Wasser dehnt sich mit enormer Kraft aus. Bildet sich im Hafenbecken eine geschlossene Eisdecke, kann sie einen Rumpf regelrecht zerquetschen, Borddurchlässe sprengen oder empfindliche Dichtungen zerstören. Hinzu kommt stehendes Wasser in Motorkühlsystemen, Ventilen und Bordtoiletten, das bei Minusgraden Bauteile zum Platzen bringt.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Vorbeugung von Osmose und Materialermüdung. Dauerhafte Feuchtigkeit setzt insbesondere Rümpfen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) zu. Die monatelange Pause an Land gibt dem Bootskörper die notwendige Zeit, um vollständig durchzutrocknen, was den gefürchteten Osmoseschäden wirksam vorbeugt. Direkt nach dem Herausholen lässt sich zudem das Unterwasserschiff gründlich von Algen, Muscheln und Pocken befreien. Mit dem Hochdruckreiniger gelingt das mühelos, solange der Bewuchs noch feucht ist und noch nicht fest verkrustet ist.
Nicht zuletzt bieten die Wintermonate an Land Sicherheit vor schweren Herbst- und Winterstürmen. Sturmfluten und schwankende Pegelstände belasten Leinen, Fender und Klampen extrem. Im Winterlager steht das Boot sturmsicher und bietet die ideale Gelegenheit, um in aller Ruhe Wartungen durchzuführen: Den Motor mit Frostschutz zu spülen, Batterien frostsicher einzulagern und anstehende Pflegearbeiten für die nächste Saison vorzubereiten.
Der WSV Barenburg e. V. als starker Ankerpunkt für den Wassersport
Ohne das gelebte Engagement örtlicher Gemeinschaften wäre der Wassersport in dieser Vielfalt kaum denkbar. Der Wassersportverein Barenburg e. V. ist weit über die Emder Stadtgrenzen hinaus eine geschätzte Anlaufstelle für Bootsfahrer, Kanuten und wassersportbegeisterte Gäste. Neben der idyllisch gelegenen Steganlage und den gepflegten Liegeplätzen zeichnet sich der Verein vor allem durch echte ostfriesische Gastfreundschaft und ein aktives Miteinander aus.
Ob beim gemeinsamen An- und Abwassern, bei Vereinstouren oder beim gemütlichen Klönschnack am Wasser: Beim WSV Barenburg packt man selbstverständlich mit an und unterstützt sich gegenseitig mit Rat und Tat. Genau dieser Zusammenhalt sorgte dafür, dass das heutige Kranmanöver reibungslos verlief und „Frieda“ wohlbehalten in den verdienten Winterschlaf gehen konnte. Damit beginnt nun die Zeit der Vorfreude – denn nach dem Winter heißt es im Frühjahr wieder: Leinen los!
Das Saisonende auf einen Blick
- Boot: Redaktions- und Freizeitboot „Frieda“
- Anlass: Kranaktion und offizielles Saisonende 2026
- Ort: Hafenanlage des WSV Barenburg e. V.
- Wichtigste Winterschritte: Rumpfreinigung mit Hochdruck, GFK durchtrocknen lassen, Motor mit Frostschutz spülen, Batterien frostfrei einlagern
- Ausblick: Wir bringen unsere Frieda wieder auf Hochglanz!
— Redaktion: LeserECHO Emden
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Stricken für den guten Zweck: „Brückenwolle“ in Emden unterstützt Aktion für Kinder in Not
Foto: Brückenwolle -
Kreativ mit den eigenen Händen arbeiten, zu Wolle und Stricknadeln greifen und damit zugleich Kindern in existenziellen Notlagen beistehen: Das neu eröffnete Emder Fachgeschäft „Brückenwolle“ in der Brückstraße setzt ein deutliches Zeichen für gelebte Solidarität. Ab Freitag, den 16. Oktober 2026, beteiligt sich der Handarbeitsladen an der bundesweiten Initiative „Ein Schal fürs Leben“, einer traditionsreichen Gemeinschaftsaktion der Frauenzeitschrift BRIGITTE und des renommierten Garnherstellers LANA GROSSA.

Zehn Euro Spende pro Wollpaket fließen an „Save the Children“
Im Mittelpunkt der Spendenaktion steht die unmittelbare, wirksame Unterstützung für die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Für jedes bei „Brückenwolle“ verkaufte Aktionspaket werden automatisch 10 Euro direkt an die weltweit tätige Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ weitergeleitet. Die Organisation setzt sich seit vielen Jahrzehnten unermüdlich für den Schutz, die medizinische Versorgung, Bildung und die grundlegenden Rechte von Kindern in weltweiten Kriegs‑, Krisen- und Katastrophengebieten ein.
Mit dem Erwerb eines Pakets sichern sich Handarbeitsbegeisterte nicht nur exklusives Qualitätsgarn von LANA GROSSA samt passender Strickanleitung für ein wärmendes Kleidungsstück, sondern leisten einen messbaren Beitrag zur Finanzierung überlebenswichtiger Hilfsprojekte. Für Inhaberin Marion Saß und ihr Team ist die Beteiligung an der Kampagne eine Herzensangelegenheit: Sie möchten die wachsende Emder Handarbeitsgemeinschaft dazu ermutigen, das eigene Hobby mit wirkungsvoller Nächstenliebe zu verbinden.
Reinschauen, das eigene Nadelspiel bereithalten und mithelfen
Die limitierten Aktionswollpakete sind ab Freitag, den 16. Oktober 2026, zu den regulären Ladenzeiten direkt im Ladengeschäft erhältlich. Ob man den Schal für sich selbst anfertigt, als persönliches Weihnachtsgeschenk für Familie oder Freunde plant oder gemeinsam in der gemütlichen Strickecke des Ladens an den Maschen arbeitet – jede Teilnahme zählt. Wer den langen Donnerstagabend nutzt, kann sich zudem bis 22:00 Uhr in geselliger Runde über Fortschritte, Muster und Kniffe austauschen.
Die Spendenaktion auf einen Blick
- Aktion: „Ein Schal fürs Leben“ (Gemeinschaftsinitiative von BRIGITTE und LANA GROSSA)
- Begünstigte Organisation: Save the Children e. V. (10 Euro Spendenanteil pro verkauftem Wollpaket)
- Aktionsstart im Laden: Ab Freitag, 16. Oktober 2026
- Verkaufsort: Brückenwolle, Marion Saß, Brückstraße 2, 26725 Emden
- Kontakt: Telefon 0151 / 10513227, E‑Mail info@brueckenwolle.de
- Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 22:00 Uhr, Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr
— Redaktion: LeserECHO Emden




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