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Bun­te Viel­falt in der Johan­na-Müh­le: Kunst­ver­ein Emden lädt zur Aus­stel­lung „Emden Krea­tiv 2“ ein

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Wenn sich eine his­to­ri­sche Müh­le in eine leben­di­ge Gale­rie ver­wan­delt, zeigt sich ein­drucks­voll, wie viel schöp­fe­ri­sche Kraft in der See­ha­fen­stadt steckt. Der Kunst­ver­ein Emden knüpft an die Tra­di­ti­on sei­ner belieb­ten Weih­nachts­aus­stel­lun­gen an und prä­sen­tiert mit „Emden Krea­tiv 2“ ein For­mat, das den Men­schen vor Ort eine gemein­sa­me Büh­ne gibt. Die Reso­nanz auf den offe­nen Auf­ruf über­traf alle Erwar­tun­gen: Ins­ge­samt 40 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus Emden stel­len ihre Wer­ke der Öffent­lich­keit vor.

Bür­ger­kunst in his­to­ri­schem Ambiente

Das Beson­de­re an dem Pro­jekt liegt in sei­nem bewusst offe­nen Kon­zept. Alle Inter­es­sier­ten konn­ten sich unkom­pli­ziert mit einem klei­nen Unkos­ten­bei­trag anmel­den, um Teil der Werk­schau zu wer­den. Die gesam­te orga­ni­sa­to­ri­sche Arbeit – von der Bewer­bung über den behut­sa­men Auf­bau in den his­to­ri­schen Räum­lich­kei­ten bis hin zur Betreu­ung und Auf­sicht wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten – über­nimmt voll­stän­dig das Team des Kunstvereins.

Unter den Kunst­schaf­fen­den fin­den sich Ein­zel­aus­stel­ler eben­so wie ein­ge­spiel­te Mal­grup­pen sowie enga­gier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Dem­entspre­chend facet­ten­reich fällt das Gesamt­bild aus: Die gezeig­ten Tech­ni­ken, Mate­ria­li­en und Stil­rich­tun­gen sind so viel­sei­tig wie nie zuvor und spie­geln die ganz indi­vi­du­el­len Hand­schrif­ten der Teil­neh­men­den wider.

Die Teil­neh­men­den im Mittelpunkt

Damit die Gäs­te sowie die zahl­rei­chen Kunst­schaf­fen­den aus­rei­chend Raum für Aus­tausch und Begeg­nung fin­den, ver­zich­ten die akti­ven Mit­glie­der des Kunst­ver­eins bei die­ser Aus­stel­lung bewusst dar­auf, eige­ne Wer­ke zu prä­sen­tie­ren. Statt­des­sen stellt der Ver­ein die 40 Aus­stel­len­den voll und ganz in den Fokus und schafft einen ein­la­den­den Rahmen.

Zur fei­er­li­chen Eröff­nung am kom­men­den Sonn­tag um 14:00 Uhr in der Johan­na-Müh­le wird ein gemein­sa­mes Buf­fet mit Kaf­fee und Kuchen ange­bo­ten, das von den Betei­lig­ten und den Ver­eins­mit­glie­dern vor­be­rei­tet wird. Mit die­ser Akti­on möch­te der Kunst­ver­ein nicht nur das krea­ti­ve Poten­zi­al in Emden sicht­bar machen, son­dern auch neue Kon­tak­te knüp­fen. Inter­es­sier­te Kunst­freun­de sind ein­ge­la­den, die Arbei­ten zu besich­ti­gen, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men und bei Inter­es­se als neu­es Mit­glied die künf­ti­ge Ver­eins­ar­beit aktiv mitzugestalten.

Ter­min auf einen Blick

  • Ver­an­stal­tung: Aus­stel­lungs­er­öff­nung „Emden Krea­tiv 2“
  • Ver­an­stal­ter: Kunst­ver­ein Emden
  • Datum: Sonn­tag, 27. Sep­tem­ber 2026
  • Beginn: 14:00 Uhr
  • Ver­an­stal­tungs­ort: Johan­na-Müh­le, 26721 Emden
  • Rah­men: Eröff­nung bei Kaf­fee, Kuchen und Buf­fet, Ein­tritt offen für alle Interessierten

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Ent­spannt zur Lea­sing­rück­ga­be: War­um sich eine Fahr­zeug­auf­be­rei­tung bei Meis­ter­glanz in Emden auszahlt

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Das Lea­sing eines Neu- oder Gebraucht­wa­gens bie­tet über die gesam­te Ver­trags­lauf­zeit hin­weg Pla­nungs­si­cher­heit und Kom­fort. Wenn sich die ver­ein­bar­te Lauf­zeit jedoch dem Ende zuneigt, rückt ein Ter­min näher, den vie­le Auto­fah­rer mit gemisch­ten Gefüh­len erwar­ten: das offi­zi­el­le Rück­ga­be­gut­ach­ten beim Händ­ler oder der Leasinggesellschaft.

Wenn All­tags­spu­ren plötz­lich ins Geld gehen

Bei der abschlie­ßen­den Begut­ach­tung wer­den selbst klei­ne Auf­fäl­lig­kei­ten akri­bisch doku­men­tiert. Was für Fahr­zeug­hal­ter im Lau­fe von drei oder vier Jah­ren zur gewohn­ten All­tags­ab­nut­zung gehört, stu­fen Sach­ver­stän­di­ge und Prü­fer rasch als wert­min­dern­den Scha­den ein.

Typi­sche Begleit­erschei­nun­gen wie fei­ne Krat­zer im Klar­lack, klei­ne Park­remp­ler, Spu­ren aus Wasch­an­la­gen, Stein­schlä­ge an der Front sowie Fle­cken auf den Pols­tern oder anhal­ten­de Gerü­che im Innen­raum füh­ren im Rück­nah­me­pro­to­koll oft zu emp­find­li­chen Abzü­gen. Ver­trags­werk­stät­ten kal­ku­lie­ren sol­che Nach­ar­bei­ten in der Regel nach stan­dar­di­sier­ten Her­stel­ler­vor­ga­ben ab. Dadurch kann die Schluss­ab­rech­nung schnell um meh­re­re hun­dert oder gar tau­sen­de Euro in die Höhe klettern.

Geziel­te Vor­be­rei­tung schützt vor teu­ren Nachforderungen

Genau hier setzt eine pro­fes­sio­nel­le Fahr­zeug­auf­be­rei­tung an. Wer sein Fahr­zeug vor dem offi­zi­el­len Abga­be­ter­min fach­ge­recht instand set­zen und gründ­lich rei­ni­gen lässt, schützt sich vor unlieb­sa­men Dis­kus­sio­nen, spart bares Geld und sorgt für einen rei­bungs­lo­sen Über­gang zum nächs­ten Wagen.

In Emden ist das Team von Meis­ter­glanz an der Ubier­stra­ße 18 eine bewähr­te Anlauf­stel­le für die geziel­te Lea­sing­rück­läu­fer-Auf­be­rei­tung. Die Auf­be­rei­tungs­pro­fis ken­nen die stren­gen Maß­stä­be der Gut­ach­ter und set­zen dort an, wo es für den Gesamt­ein­druck und die Wert­erhal­tung ent­schei­dend ist.

Mit mehr­stu­fi­gen Poli­tu­ren und scho­nen­der Lack­kor­rek­tur las­sen sich ober­fläch­li­che Krat­zer, Schlie­ren und Ver­wit­te­rungs­spu­ren wir­kungs­voll besei­ti­gen. Wo es erfor­der­lich ist, ver­hin­dern punk­tu­el­le Smart-Repair-Aus­bes­se­run­gen teu­re Neu­la­ckie­run­gen, die der Lea­sing­ge­ber sonst auf der Schluss­rech­nung anset­zen würde.

Eben­so wich­tig ist das Fahr­zeug­inne­re: Pols­ter, Tep­pi­che und Leder­be­zü­ge wer­den bei Meis­ter­glanz faser­tief von Ver­schmut­zun­gen und Fle­cken gerei­nigt. Spe­zi­el­le Ver­fah­ren neu­tra­li­sie­ren zudem hart­nä­cki­ge Gerü­che – etwa durch Hun­de, Lebens­mit­tel oder Rauch –, statt sie ledig­lich kurz­zei­tig zu überdecken.

Auch Details wie ein­ge­brann­ter Brems­staub auf den Fel­gen, ver­wit­ter­te Kunst­stoff­leis­ten und bean­spruch­te Ein­stiegs­be­rei­che flie­ßen direkt in das Prü­fungs­pro­to­koll ein. Eine gründ­li­che Detail­pfle­ge stellt sicher, dass alle Kom­po­nen­ten optisch überzeugen.

Ers­ter Ein­druck zählt beim Gutachter

Ein sicht­bar gepfleg­ter Gesamt­zu­stand signa­li­siert dem Gut­ach­ter bereits beim ers­ten Rund­gang einen sorg­sa­men und ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit dem Fahr­zeug. Das redu­ziert erfah­rungs­ge­mäß das Risi­ko, dass all­täg­li­che Baga­tel­len vor­schnell als teu­re Schä­den dekla­riert wer­den. Gemes­sen an den mög­li­chen Nach­for­de­run­gen der Lea­sing­ge­sell­schaf­ten bleibt der Auf­wand für eine Vor­ab-Auf­be­rei­tung über­schau­bar – bei spür­ba­rem finan­zi­el­lem Vor­teil für den Leasingnehmer.

Wer die Rück­ga­be sei­nes Lea­sing­fahr­zeugs in den kom­men­den Wochen oder Mona­ten plant, soll­te sich früh­zei­tig mit Meis­ter­glanz in Ver­bin­dung set­zen und einen Ter­min ver­ein­ba­ren, um das Fahr­zeug begut­ach­ten und ter­min­ge­recht für die Rück­ga­be vor­be­rei­ten zu lassen.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Vom ers­ten Stau­nen zum eige­nen Klang: Zwei jun­ge Sti­pen­dia­ten aus Ost­fries­land ent­de­cken die Fas­zi­na­ti­on der Orgel

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Foto: Mar­co Lem­ke, Stu­dent und Orgel­sti­pen­di­at. © privat

Die Orgel gilt seit jeher als Köni­gin der Instru­men­te – klang­ge­wal­tig, tra­di­ti­ons­reich und von unver­gleich­li­cher Dyna­mik. Doch wie fin­den jun­ge Men­schen heu­te ihren per­sön­li­chen Zugang zu den Manua­len und Pfei­fen­rei­hen der Kir­chen­em­po­ren? Anläss­lich der Orgel­ent­de­cker­ta­ge der Evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Lan­des­kir­che Han­no­vers gewäh­ren zwei musi­ka­li­sche Nach­wuchs­ta­len­te aus unse­rer Regi­on Ein­blick in ihren Wer­de­gang: Mar­co Lem­ke und Melina Schnei­der ler­nen bei Hei­ke Kieck­hö­fel, Kreis­kan­to­rin im Kir­chen­kreis Rhau­der­fehn, und wer­den durch ein Nach­wuchs­sti­pen­di­um des Spren­gels Ost­fries­land-Ems gefördert.

Zwei unter­schied­li­che Wege an den Spieltisch

Die musi­ka­li­schen Anfän­ge der bei­den Sti­pen­dia­ten zei­gen, wie facet­ten­reich die ers­ten Berüh­rungs­punk­te mit dem Instru­ment sein kön­nen. Bei Mar­co Lem­ke ent­zün­de­te ein ganz bestimm­tes Klang­er­leb­nis im hei­mat­li­chen Got­tes­dienst die Begeis­te­rung: Als der Orga­nist das soge­nann­te Tut­ti zog und sämt­li­che Regis­ter die Kir­che mit vol­lem Schall aus­füll­ten, war der heu­ti­ge Stu­dent tief beein­druckt. Obwohl sein anfäng­li­cher Unter­richt durch einen Weg­zug des Leh­rers unter­bro­chen wur­de und die dor­ti­ge Orgel spä­ter sogar wei­chen muss­te, blieb Mar­co beharr­lich am Ball. Über Jah­re hin­weg übte er eigen­stän­dig an der Orgel einer klei­nen Dorf­kir­che, ehe er den Weg zu Hei­ke Kieck­hö­fel fand und sei­ne Aus­bil­dung auf ein soli­des Fun­da­ment stellte.

Melina Schnei­der hin­ge­gen wähl­te die Brü­cke über das Kla­vier. Ihre dama­li­ge Leh­re­rin emp­fahl ihr, die Mög­lich­kei­ten der Orgel­bank ganz unbe­fan­gen zu tes­ten und das Zusam­men­spiel von Hän­den an den Manua­len und Füßen an den Peda­len aus­zu­pro­bie­ren. Aus Neu­gier wur­de rasch Ent­schlos­sen­heit, sich inten­siv auf die kom­ple­xen Anfor­de­run­gen einzulassen.

Fleiß, Koor­di­na­ti­on und Gänsehautmomente

Das Beherr­schen der Kir­chen­or­gel for­dert den Musi­zie­ren­den ein hohes Maß an Dis­zi­plin und Koor­di­na­ti­ons­ver­mö­gen ab. Mar­co beschreibt die Aus­bil­dung als abwechs­lungs­reich, for­dernd und zugleich unge­mein berei­chernd. Für Melina ist das Ein­stu­die­ren der Stü­cke eben­falls mit gro­ßem Zeit­ein­satz ver­bun­den, der sich jedoch aus­zahlt, sobald die ers­ten Akkor­de den Raum durch­flu­ten – ein Klang­vo­lu­men, das sich mit kei­nem gewöhn­li­chen Tas­ten­in­stru­ment ver­glei­chen lässt.

Bei­de ver­bin­den mit ihrem musi­ka­li­schen Wer­de­gang ganz eige­ne Höhe­punk­te. Mar­co erleb­te nach einer Pau­se einen spür­ba­ren Lern­sprung, als schwie­ri­ge moto­ri­sche Abläu­fe plötz­lich mühe­los inein­an­der­grif­fen und sich neue Lite­ra­tur seit­her viel schnel­ler erschließt. Melina erin­nert sich beson­ders inten­siv an ihren Pre­mie­ren­auf­tritt: Das ers­te Mal eigen­stän­dig einen Got­tes­dienst musi­ka­lisch zu beglei­ten und zu spü­ren, wie die ver­sam­mel­te Gemein­de zum eige­nen Spiel ein­stimmt, war für sie ein prä­gen­der Augenblick.

Klang­kul­tur mit Raum für neue Facetten

Zwar bleibt die Orgel untrenn­bar mit sakra­len Räu­men und Got­tes­diens­ten ver­bun­den, doch bei­de Sti­pen­dia­ten sehen dar­in kein star­res Muse­ums­gut. Eine Kir­chen­ge­mein­de kön­ne zwar orga­ni­sa­to­risch ohne Orgel aus­kom­men, ver­lie­re dabei jedoch ein zen­tra­les Stück jahr­hun­der­te­al­ter Musik­tra­di­ti­on. Mar­co regt zudem an, sti­lis­ti­sche Gren­zen mutig auf­zu­bre­chen: Neben baro­cken und klas­si­schen Meis­ter­wer­ken bie­te das Instru­ment eben­so span­nen­den Raum für moder­ne Rhyth­men und zeit­ge­nös­si­sche Kompositionen.

Für alle, die ins­ge­heim mit dem Orgel­spiel lieb­äu­geln, haben bei­de Nach­wuchs­mu­si­ker eine kla­re Bot­schaft: Man sol­le unvor­ein­ge­nom­men an den Spiel­tisch her­an­tre­ten und Pro­be­stun­den nut­zen, um die eige­ne Begeis­te­rung zu erpro­ben. Melinas Fazit fällt denk­bar schlicht und ent­schlos­sen aus: „Ein­fach anfangen.“

Orgel­ent­de­cker­ta­ge in Ost­fries­land erleben

Wer selbst hin­ter die Kulis­sen bli­cken und die Mecha­nik rie­si­ger Pfei­fen­wer­ke ken­nen­ler­nen möch­te, fin­det bei den lan­des­wei­ten Orgel­ent­de­cker­ta­gen der Han­no­ver­schen Lan­des­kir­che vom 26. Sep­tem­ber bis zum 9. Okto­ber 2026 zahl­rei­che Mit­ma­ch­an­ge­bo­te. Auch im Spren­gel Ost­fries­land-Ems ste­hen Orgel­füh­run­gen, prak­ti­sche Work­shops, Bas­tel­ak­tio­nen für Kin­der und ein inter­ak­ti­ves Orgel-Exit-Game auf dem Pro­gramm. Alle teil­neh­men­den Kir­chen, Uhr­zei­ten und Aktio­nen sind auf der Platt­form Orgel­ent­de­cker zusammengefasst.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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