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„Elk sien Möög – Jeder wie er mag“ im Müllerhaus: Ausstellung bis 07.12.2025 verlängert
Emden. Gute Nachrichten für Kunstfreundinnen und ‑freunde: Die Ausstellung „Elk sien Möög – Jeder wie er mag“ des Emder Kunstvereins im historischen Müllerhaus der Vrouw Johanna Mühle wird bis zum 7. Dezember 2025 verlängert. Wer bisher keine Gelegenheit hatte – oder erneut eintauchen möchte –, hat nun extra Zeit, die Vielfalt der Emder Kunstszene zu erleben.
Vielfalt mit persönlicher Handschrift
Seit dem 28. September zeigen rund 20 Künstlerinnen und Künstler ihre ganz persönlichen Lieblingswerke – individuell, facettenreich und mit viel Leidenschaft. Ob Malerei, Fotografie oder Skulptur: Jedes Werk trägt eine klare Handschrift und erzählt eine eigene Geschichte. Das Spektrum reicht von realistischen Landschaften über abstrakte Kompositionen bis zu modernen Farbexperimenten. Genau diese Bandbreite verleiht der Schau ihren besonderen Reiz und lädt zum Entdecken, Verweilen und Wiederkommen ein.
Begegnung auf Augenhöhe: Künstlercafé
Eröffnet wurde „Elk sien Möög“ mit einer gut besuchten Vernissage – ganz im Geist des Emder Kunstvereins, der neben der Kunst immer das Miteinander betont. Während der Laufzeit hat sich das Künstlercafé als Treffpunkt etabliert: Immer freitags zwischen 15:00 und 17:00 Uhr können Gäste bei Kaffee und Gebäck mit den Ausstellenden ins Gespräch kommen, Hintergründe erfahren und Einblicke in Arbeitsprozesse gewinnen. Dieser direkte Austausch macht den Besuch besonders lebendig.
Historischer Ort, zeitgenössische Kunst
Ein starkes Plus der Ausstellung ist ihr Ort: Das Müllerhaus der Vrouw Johanna Mühle am Marienwehrster Zwinger 10 bietet eine atmosphärische, historische Kulisse, die in spannendem Kontrast zu den gezeigten Werken steht. Das Zusammenspiel aus Raum, Licht und Kunst erzeugt eine besondere Stimmung – mitten im Herzen Emdens.
Öffnungszeiten und Service
- Geöffnet: freitags, samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr
- Künstlercafé: freitags von 15:00 bis 17:00 Uhr
- Ort: Müllerhaus der Vrouw Johanna Mühle, Marienwehrster Zwinger 10, 26721 Emden
- Veranstalter: Emder Kunstverein
Mit „Elk sien Möög – Jeder wie er mag“ unterstreicht der Emder Kunstverein bereits mit der fünften Präsentation in diesem Jahr, wie lebendig, engagiert und inspirierend die lokale Kunstszene ist – und warum Emden weit über Ostfriesland hinaus als Stadt der Kreativen gilt. Die Verlängerung bis zum 07.12.2025 ist eine herzliche Einladung, den herbstlichen Kunstspaziergang einzuplanen – gerne auch mit einem Abstecher ins Künstlercafé.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Jahreswechsel 2025/2026: Ein Rückblick voller Gemeinschaft und der Ausblick auf ein neues Kapitel
Emden. Wenn sich das Jahr 2025 in wenigen Stunden dem Ende neigt, blicken wir auf zwölf Monate zurück, die unsere Stadt in all ihrer Vielfalt gezeigt haben. Silvester ist traditionell der Moment, in dem die Hektik des Alltags für einen Augenblick pausiert und Platz macht für Reflexion, Dankbarkeit und die gespannte Erwartung auf das, was vor uns liegt. In den Wohnzimmern zwischen dem Delft und dem Constantia-Viertel werden heute Abend die Tischfeuerwerke vorbereitet, das „Dinner for One“ flimmert über die Bildschirme und man rückt im Kreise von Familie und Freunden ein Stück enger zusammen. Es ist die Zeit der Bilanz, aber auch der Hoffnung auf ein unverbrauchtes, neues Jahr.
Das Jahr 2025 war für Emden ein Jahr der besonderen Momente und des starken Zusammenhalts. Wir erinnern uns an viele wundervolle Momente die wir als Redaktion das erste mal Miterleben durften:
Der Jahreswechsel ist aber auch immer ein Abschied von Erlebtem. Wir lassen ein Jahr hinter uns, in dem wir gemeinsam gefeiert, diskutiert und uns gegenseitig unterstützt haben. Wenn um Mitternacht die Glocken der Kirchen läuten und das Echo der Schiffshörner aus dem Hafen über die Stadt schallt, ist das der Startschuss für ein neues Kapitel. Das Jahr 2026 steht bereits in den Startlöchern und beginnt schon im Januar mit der „Eiszeit“ in der Nordseehalle sportlich und gesellig. Es wird uns sicherlich wieder viele Gelegenheiten bieten, unsere Stadt von ihrer besten Seite zu erleben, neue Projekte anzustoßen und die Traditionen zu pflegen, die Emden so lebenswert machen.
Silvester lädt uns dazu ein, gute Vorsätze zu fassen, aber vor allem dazu, optimistisch nach vorne zu schauen. Es ist die Zeit, in der wir uns vornehmen, öfter mal innezuhalten, die kleinen Momente am Schwanenteich oder am Deich zu genießen und die Gemeinschaft weiter zu stärken. Vielleicht ist der heutige Abend auch die Gelegenheit, einmal danke zu sagen – den Ehrenamtlichen in den Vereinen, den Pflegekräften, den Nachbarn und all jenen, die unsere Stadt jeden Tag ein Stück besser machen. Wir wünschen Ihnen für den heutigen Silvesterabend eine fröhliche Feier, sei es im großen Kreis oder in gemütlicher Zweisamkeit. Möge das neue Jahr 2026 Ihnen vor allem Gesundheit, Glück und viele Lichtblicke schenken. Kommen Sie gut und sicher hinüber in ein neues Jahr.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Wichtel-Magie im Jachtweg: Wie Baumwichtel „Wibo“ ein ganzes Viertel verzaubert
Emden. In der Adventszeit geschehen manchmal Dinge, die man nicht planen kann – sie wachsen einfach aus einer guten Idee und einer starken Gemeinschaft heraus. Genau das lässt sich derzeit im Emder Jachtweg beobachten. Dort ist Anfang Dezember ein ganz besonderer Bewohner eingezogen: der Baumwichtel „Wibo“. Was als kleine weihnachtliche Geste begann, hat sich inzwischen zu einem bemerkenswerten Bürgerprojekt entwickelt, das Menschen aus der ganzen Stadt anzieht und den Jachtweg in ein kleines Wichtel-Wunderland verwandelt.
Im Mittelpunkt steht Wibos Zuhause. Was anderswo oft nur als winzige „Wichteltür“ an einer Fußleiste beginnt, ist hier zu einer stattlichen, dreistöckigen und liebevoll beleuchteten Residenz angewachsen. Die Nachbarschaft hat gemeinsam mit „anderen Wichteln“ über Wochen ausgebaut, dekoriert, ergänzt. Lichter, Miniaturmöbel, kleine Szenen rund um das Haus – all das macht die Wichtelwelt im Jachtweg zu einem echten Hingucker. Wer vorbeikommt, bleibt unweigerlich stehen und entdeckt bei jedem Besuch neue Details.
Doch Wibo ist längst mehr als eine hübsche Dekoration. Rund um sein Haus passiert täglich etwas Neues. Mal sind es kleine Streiche, die sich die Anwohner ausdenken, mal sind es liebevoll gestaltete Überraschungen, die über Nacht auftauchen. So bleibt die Geschichte um den Baumwichtel lebendig. Kinder und Erwachsene kommen immer wieder vorbei, um zu schauen, was sich verändert hat. Dieses stetige Weitererzählen im Kleinen sorgt dafür, dass Wibo nicht nur „da ist“, sondern wirklich als Figur erlebt wird.
Das Projekt zeigt vor allem, was im Viertel passiert: Die Menschen rücken zusammen. Nachbarinnen und Nachbarn planen gemeinsam, stimmen Aktionen ab, laden zu Wibos großer Party ein und gestalten das Erlebnis für die Besucher. Der Jachtweg ist damit zu einem kleinen Wallfahrtsort für Familien und sogar Kindergartengruppen aus dem gesamten Stadtgebiet geworden. Besonders die Kinder spielen eine Hauptrolle. Wibo hat einen eigenen Briefkasten, der regelmäßig gefüllt wird – mit Briefen, Zeichnungen und Wünschen. Die Kleinen schreiben dem Wichtel, erzählen von ihrem Alltag, von Weihnachtswünschen und Geheimnissen. So entsteht ein analoges, liebevolles Miteinander, das die Vorfreude auf Weihnachten ganz unmittelbar spürbar macht.
Wer es nicht persönlich in den Jachtweg schafft, kann Wibos Abenteuer inzwischen auch digital verfolgen. Unter dem Namen „Wibo Emder Baumwichtel“ berichtet eine eigene Instagram-Seite von den täglichen Geschehnissen, neuen Ausbauten und den Reaktionen der großen und kleinen Fans. Fotos, kurze Geschichten und Einblicke hinter die Kulissen zeigen, wie viel Kreativität und Herzblut in dem Projekt steckt. Wibos Instagram-Auftritt ist damit ein Beispiel dafür, wie soziale Medien genutzt werden können, um eine sehr traditionelle, nachbarschaftliche Aktion sichtbar zu machen – ohne ihr den Charme zu nehmen.
Dass „Wibo“ so viel Anklang findet, ist kein Zufall. Während manche etablierten Medien das Projekt vielleicht übersehen haben, zeigt die Resonanz vor Ort: Die Emder lieben solche Geschichten. Es ist eine Aktion von Bürgerinnen und Bürgern für Bürgerinnen und Bürger – ganz ohne großes Budget, aber mit umso mehr Fantasie, Zeit und Engagement. Sie zeigt, dass es keine großen Events braucht, um Menschen zusammenzubringen. Manchmal reicht ein kleiner Baumwichtel mit einem großen Haus – und eine Nachbarschaft, die bereit ist, gemeinsam etwas Schönes auf die Beine zu stellen.
Wer noch ein wenig Wichtel-Magie erleben möchte, sollte sich in der Adventszeit einen Spaziergang in den Jachtweg gönnen oder digital bei Wibo vorbeischauen. Es lohnt sich, genauer hinzusehen – im Wichtel-Haus, in den leuchtenden Kinderaugen und in der Art, wie ein Viertel über eine geteilte Idee zusammenwächst.
Instagram: Wibo Emder Baumwichtel
Die LeserECHO-Redaktion dankt unserer Leserin Johanne Lammers für diesen wunderbaren Hinweis aus der Nachbarschaft und wünscht allen Beteiligten und Besucherinnen und Besuchern weiterhin viel Freude mit Wibo.
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Redaktion: LeserECHO Emden






