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32. Emder Muse­ums­tag am 2. Novem­ber: Gemein­sam ent­de­cken – gemein­sam staunen

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Bild­quel­le: Emder Kunst­ver­ein — Johan­ne Lammers

Emden. Am Sonn­tag, 2. Novem­ber 2025, lädt die Stadt von 11:00 bis 17:00 Uhr zum 32. Emder Muse­ums­tag ein. Unter dem Mot­to „Gemein­sam ent­de­cken – gemein­sam stau­nen“ öff­nen zehn Muse­en und muse­ums­ähn­li­che Ein­rich­tun­gen ihre Türen und bie­ten ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm für die gan­ze Fami­lie. Par­al­lel öff­net die Emder Geschäfts­welt von 12:00 bis 17:00 Uhr für einen ent­spann­ten Sonn­tags­ein­kauf – inklu­si­ve Unter­hal­tungs­pro­gramm in der Innenstadt.

Was euch erwartet

Ent­de­cken mit Kopf, Herz und allen Sin­nen: Füh­run­gen, Vor­füh­run­gen, Mit­mach-Sta­tio­nen und beson­de­re Expo­na­te ste­hen auf dem Pro­gramm. Vie­le Ange­bo­te sind aus­drück­lich fami­li­en­freund­lich kon­zi­piert. Besu­che­rin­nen und Besu­cher sind stadt­weit unter­wegs – von Muse­en über Muse­ums­schif­fe bis hin zu beson­de­ren Orten der Emder Kulturgeschichte.

Die teil­neh­men­den Häu­ser im Überblick

  • Kunst­hal­le Emden: Aus­stel­lung „Dem Him­mel so nah – Wol­ken in der Kunst“
  • Ost­frie­si­sches Lan­des­mu­se­um: Kunst- und Kul­tur­ge­schich­te der Stadt und Region
  • Johan­nes a Las­co Biblio­thek: Renom­mier­te Spe­zi­al­bi­blio­thek zu Geis­tes­wis­sen­schaf­ten und Theologie
  • Bun­ker­mu­se­um: Geschich­te des Luft­schut­zes im Hoch­bun­ker (seit 1995)
  • Vrouw Johan­na Müh­le: Denk­mal­ge­schütz­te Wind­müh­le von 1804 mit Müllerhaus
  • Mari­ti­mes Muse­um – Freun­de der See­fahrt: Geschich­te und Kul­tur der Seefahrt
  • Feu­er­schiff „Deut­sche Bucht/Amrumbank“: His­to­ri­sches Muse­ums­schiff (Mey­er Werft, 1915)
  • See­not­ret­tungs­kreu­zer „Georg Breu­sing“: Ehe­ma­li­ger DGzRS-Kreu­zer (Ein­satz 1963–1988) im Ratsdelft
  • Herings­log­ger „AE7 Stadt Emden“: Tra­di­ti­ons­schiff der Herings­fi­sche­rei (seit 1995 im Ratsdelft)
  • Natur­for­schen­de Gesell­schaft zu Emden: Seit 1814 – För­de­rung der Natur­kun­de und Ver­mitt­lung wis­sen­schaft­li­cher Erkenntnisse

Pro­gramm-High­lights in der Vrouw Johan­na Mühle

  • Geführ­te Besich­ti­gun­gen bis zum höchs­ten Punkt der Müh­le – min­des­tens zu jeder vol­len Stunde
  • Im Mül­ler­haus: Vor­füh­run­gen zu Acryl­ma­le­rei und Pouring
  • In der Müh­le: Demons­tra­tio­nen zur Her­stel­lung weih­nacht­li­cher Ton­ob­jek­te und Ein­bli­cke ins Schmuckdesign
  • Fürs leib­li­che Wohl: Kaf­fee und Kuchen für alle Gäste

Sonn­tags­shop­ping in der Innenstadt

Die Emder Geschäf­te öff­nen beglei­tend von 12:00 bis 17:00 Uhr und laden zu einem gemüt­li­chen Bum­mel ein – mit zusätz­li­chem Unter­hal­tungs­pro­gramm in der City.

Ser­vice-Tipps

  • Anrei­se und Wege: Genü­gend Zeit für Wege zwi­schen den Sta­tio­nen ein­pla­nen – eini­ge Ange­bo­te fin­den auf Schif­fen im Rats­delft statt.
  • Fami­li­en­freund­lich: Vie­le Häu­ser sind bar­rie­re­arm; genaue Infos bit­te vor­ab beim jewei­li­gen Muse­um prüfen.
  • Pro­gramm-Details: Das voll­stän­di­ge Rah­men­pro­gramm fin­det ihr unter emden-touristik.de/veranstaltungen/museumstag

Kon­takt

Wirt­schafts­för­de­rung und Stadt­mar­ke­ting der Stadt Emden GmbH
Bahn­hofs­platz 11, 26721 Emden

Gemein­sam Emder Kul­tur ent­de­cken – und stau­nen: Wir wün­schen viel Freu­de beim 32. Emder Museumstag!


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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„Offen, inter­es­siert, team­ori­en­tiert“: Dr. Frank Mer­tin wird neu­er Super­in­ten­dent in Leer

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Foto: Dr. Frank Mer­tin, Quel­le: Speicherwerk — 

Leer/Emden. Mit einem fei­er­li­chen Got­tes­dienst wird Dr. Frank Mer­tin am Sonn­tag, 19. April 2026, um 15:00 Uhroffi­zi­ell in sein Amt als Super­in­ten­dent des Kir­chen­krei­ses Emden-Leer ein­ge­führt. Die Zere­mo­nie fin­det in der Luther­kir­che in Leer statt und wird von Regio­nal­bi­schö­fin Sabi­ne Schier­mey­er geleitet.

Mit Mer­tin über­nimmt ein erfah­re­ner Theo­lo­ge die Lei­tung des Kir­chen­krei­ses. Zuletzt war er als Pas­tor der Evan­ge­li­schen Gemein­de deut­scher Spra­che in Luxem­burg tätig. Der 1967 gebo­re­ne Theo­lo­ge stu­dier­te in Bethel, Hei­del­berg und Göt­tin­gen und war unter ande­rem in der Mili­tär­seel­sor­ge sowie in der Gemein­de­ar­beit in der Lüne­bur­ger Hei­de aktiv. Zudem pro­mo­vier­te er im Bereich Neu­es Tes­ta­ment. Mer­tin ist ver­hei­ra­tet und Vater von zwei erwach­se­nen Töchtern.

Schon vor sei­nem Amts­an­tritt zeigt er sich moti­viert und zuge­wandt: „Ich habe Lust auf den Kir­chen­kreis Emden-Leer“, sagt er. Sich selbst beschreibt er als offen, inter­es­siert, kom­mu­ni­ka­tiv und team­ori­en­tiert – Eigen­schaf­ten, die er bewusst in sei­ne neue Rol­le ein­brin­gen möchte.

Kir­che im Wan­del gestalten

Im Zen­trum sei­ner Arbeit steht für Mer­tin die Fra­ge, wie Kir­che heu­te Men­schen errei­chen kann. „Was ist unser Auf­trag als Kir­che hier vor Ort – und wie kön­nen wir Men­schen mit dem Evan­ge­li­um anspre­chen?“ Dabei sieht er die Not­wen­dig­keit, auch neue Wege zu gehen und gewohn­te Struk­tu­ren zu hinterfragen.

Für den Kir­chen­kreis ent­wirft er ein kla­res Bild: eine Gemein­schaft, die sich aktiv wei­ter­ent­wi­ckelt und gemein­sam gestal­tet wird. Als Sym­bol nutzt er das Bild eines Segel­schiffs auf dem Meer der Zeit, des­sen Segel für „Glau­be, Hoff­nung und Lie­be“ ste­hen. Ent­schei­dend sei das Mit­ein­an­der: Alle tra­gen dazu bei, dass die Kir­che ihren Kurs hält.

Her­aus­for­de­run­gen im Blick behalten

Gleich­zei­tig benennt Mer­tin offen die Her­aus­for­de­run­gen, vor denen die Kir­che steht. Sin­ken­de Mit­glie­der­zah­len, begrenz­te finan­zi­el­le Mit­tel und Fach­kräf­te­man­gel prä­gen die aktu­el­le Situa­ti­on. „Jeder Aus­tritt tut weh“, so Mer­tin. Umso wich­ti­ger sei es, kirch­li­che Ange­bo­te zuver­läs­sig und zukunfts­fä­hig zu gestal­ten – von Got­tes­diens­ten über Seel­sor­ge bis hin zur dia­ko­ni­schen Arbeit.

Dabei setzt er auf Trans­pa­renz, kla­re Struk­tu­ren und Zusam­men­ar­beit. Beson­ders wich­tig ist ihm die Koope­ra­ti­on – inner­halb der Kir­che eben­so wie mit Part­nern aus Gesell­schaft und Regi­on. „Nicht neben­ein­an­der oder gegen­ein­an­der, son­dern mit­ein­an­der“, beschreibt er sei­nen Ansatz.

Nähe zu Men­schen und Region

Neben orga­ni­sa­to­ri­schen Fra­gen steht für Mer­tin vor allem die Begeg­nung mit den Men­schen im Mit­tel­punkt. Er freut sich dar­auf, den Kir­chen­kreis ken­nen­zu­ler­nen, Gesprä­che zu füh­ren und gemein­sam über Glau­bens­the­men nach­zu­den­ken. Auch per­sön­lich ist die Rück­kehr in den Nor­den für ihn und sei­ne Frau eine bewuss­te Ent­schei­dung – geprägt von der Ver­bun­den­heit zur Regi­on und ihrer Kultur.

Sei­ne theo­lo­gi­sche Arbeit ver­steht er als Brü­cke zwi­schen Tra­di­ti­on und Gegen­wart. Kir­che müs­se rele­van­te For­ma­te schaf­fen, die zum Dia­log ein­la­den und Men­schen in ihrer Lebens­rea­li­tät erreichen.

Mit der Ein­füh­rung am 19. April beginnt für den Kir­chen­kreis Emden-Leer ein neu­es Kapi­tel – mit einem Super­in­ten­den­ten, der gestal­ten, zuhö­ren und ver­net­zen möchte.

Hin­ter­grund

Zum Kir­chen­kreis Emden-Leer gehö­ren 24 Kir­chen­ge­mein­den zwi­schen Bor­kum und Leer. Neben den städ­ti­schen Gemein­den umfasst er zahl­rei­che länd­li­che Regio­nen wie die Krumm­hörn, Moorm­er­land sowie die Samt­ge­mein­den Hesel und Jem­gum. Ins­ge­samt zählt der Kir­chen­kreis rund 41.000 Gemein­de­mit­glie­der.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Kos­ten­lo­ses WLAN auf hoher See: AG EMS rüs­tet Flot­te mit Star­link auf

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Emden. Gute Nach­rich­ten für alle Insel­ur­lau­ber und Pend­ler: Die Zeit des „Funk­lochs“ auf der Ems und im Wat­ten­meer gehört der Ver­gan­gen­heit an. Die Emder Ree­de­rei AG EMS hat die Win­ter­mo­na­te genutzt, um ihre gesam­te Flot­te tech­nisch auf­zu­rüs­ten und bie­tet ab sofort auf allen Schif­fen einen kos­ten­lo­sen Inter­net­zu­gang für ihre Gäs­te an.

Satel­li­ten­tech­nik für sta­bi­le Verbindungen

Mög­lich macht dies ein neu­es, satel­li­ten­ge­stütz­tes Sys­tem des Anbie­ters Star­link. Dafür wur­den auf den Fäh­ren MS Ost­fries­landMS Müns­ter­land und MS West­fa­len sowie auf den High-Tech-Kata­ma­ra­nen Nord­licht und Nord­licht IIspe­zi­el­le Anten­nen und moder­ne Netz­werk­tech­nik installiert.

„Wir freu­en uns, unse­ren Gäs­ten an Bord dank der satel­li­ten­ge­stütz­ten Tech­nik einen kos­ten­lo­sen Inter­net­zu­gang zur Ver­fü­gung stel­len zu kön­nen“, betont War­ner Warn­ders, Vor­stand der AG EMS. Auch die Schif­fe der Toch­ter­ree­de­rei Cas­sen Eils wur­den in das Pro­jekt einbezogen.

Erreich­bar­keit wäh­rend der Überfahrt

Ob das Ver­sen­den von Urlaubs­grü­ßen via Social Media, das Che­cken von E‑Mails oder die Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten wie Whats­App – die neue Ver­bin­dung soll ver­läss­li­che Basis­diens­te ermög­li­chen. Ste­fan Beek­huis, IT-Lei­ter der Ree­de­rei, erklärt dazu: „Kon­nek­ti­vi­tät auf See folgt ande­ren Maß­stä­ben als an Land. Unser Anspruch war es, unse­ren Gäs­ten jeder­zeit eine sta­bi­le und leis­tungs­fä­hi­ge Ver­bin­dung zu bieten.“

Damit die Band­brei­te für mög­lichst vie­le Pas­sa­gie­re gleich­zei­tig aus­reicht, sind daten­in­ten­si­ve Anwen­dun­gen wie gro­ßes Strea­ming oder rie­si­ge Down­loads bewusst begrenzt. Für das all­ge­mei­ne Sur­fen und die täg­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on ist die Lei­tung jedoch ide­al ausgelegt.

Hohe Inves­ti­ti­on in den Gästeservice

Die­sen neu­en Kom­fort lässt sich die Ree­de­rei eini­ges kos­ten: Für die Instal­la­ti­on der Tech­nik auf der gesam­ten Flot­te inves­tier­te die AG EMS ein­ma­lig rund 50.000 Euro. Hin­zu kom­men lau­fen­de Betriebs­kos­ten für die Satel­li­ten­ver­bin­dun­gen, die sich jähr­lich im sechs­stel­li­gen Bereich bewegen.

Für die Fahr­gäs­te bleibt der Ser­vice den­noch kom­plett kos­ten­frei – ein star­kes Signal für mehr Auf­ent­halts­qua­li­tät auf dem Weg nach Bor­kum oder Helgoland.

Hin­weis zum Teaser­bild: Die­ses Bild wur­de mit­hil­fe Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erstellt und dient aus­schließ­lich der illus­tra­ti­ven Dar­stel­lung. Es zeigt kei­ne rea­le Bege­ben­heit; etwa­ige Ähn­lich­kei­ten mit rea­len Per­so­nen, Orten oder Pro­duk­ten sind zufällig.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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