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Ein Licht in der Nacht: Emden hält zusammen – Drei Spendenprojekte, die unsere Hilfe brauchen
Emden, 24. Dezember 2025. Heiligabend in unserer Stadt: In vielen Fenstern leuchten Lichter, in den Wohnzimmern sitzen Familien zusammen, es duftet nach Essen, Gespräche werden leiser, die Hektik des Jahres lässt für einen Moment nach. Doch mitten unter uns gibt es Menschen, für die 2025 alles verändert hat – nicht zum Guten, sondern durch Schicksalsschläge, Existenzangst und Verluste. Weihnachten ist das Fest der Liebe, aber auch das Fest der Hoffnung und des Zusammenhalts. Gerade heute, wenn wir das Glück der Gemeinschaft spüren, lohnt sich der Blick dorthin, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Drei Projekte zeigen, wie verletzlich ein Leben sein kann – und wie viel ein kleiner Beitrag bewirken kann.
1. Ein Moment, der alles veränderte: Hilfe für Andrea
Es ist eine dieser Szenen, die so alltäglich beginnen, dass man nie damit rechnet, wie sie enden. Ein Wochenende mit den Enkelkindern geht zu Ende, die Tasche steht im Flur, die Vorfreude auf das eigene Bett, auf Ruhe nach schönen, turbulenten Tagen. Dann, auf der Rückfahrt, ein Augenblick – und nichts ist mehr, wie es war. Für Andrea wurde dieser Albtraum am 10. August 2025 Wirklichkeit. Ein betrunkener Autofahrer, 2,6 Promille, nimmt ihr mit einem Schlag die körperliche Unversehrtheit und stellt das ganze Leben ihrer Familie auf den Kopf. Schwerste Verletzungen, Notoperationen, künstliches Koma, Wirbelbrüche – eine Kette von Diagnosen, die sonst nur in Aktenordnern steht und hier plötzlich einen Menschen trifft.
Ihr Sohn Marc beschreibt den Weg zurück als harten, mühsamen Kampf: vom Krankenbett in den Rollstuhl, von völliger Abhängigkeit hin zu den ersten eigenen, unsicheren Schritten. Jede kleine Verbesserung ist ein Erfolg, jeder Tag in der Reha eine Mischung aus Hoffnung, Schmerzen und Durchhalten. Doch während Andrea in Klinik und Therapie um ihre Beweglichkeit, Selbstständigkeit und ein Stück Normalität kämpft, türmt sich draußen eine zweite, stille Bedrohung auf: die finanzielle. Rechnungen laufen weiter, Versicherungen und Krankenkassen lassen sich Zeit, Entscheidungen verzögern sich. Die alte Wohnung ist nicht mehr passend, eine neue, barrierearme Lösung muss gefunden werden. Hilfsmittel, Fahrtkosten, unklare berufliche Perspektiven – all das liegt wie ein zusätzlicher Schatten auf dieser ohnehin schweren Zeit.
Die Spendenaktion „Ein Moment, der alles veränderte“ soll helfen, diese existenzielle Not abzufedern. Jeder Euro nimmt ein wenig Druck aus einer Situation, in der die Kraft eigentlich für Heilung und Rehabilitation gebraucht wird, nicht für Sorgen um Miete, Umbauten oder offene Rechnungen. Wer Andrea unterstützt, schenkt ihr und ihrer Familie ein Stück Sicherheit: die Möglichkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – gesund zu werden, Schritt für Schritt ins Leben zurückzufinden.
Hier können Sie Andrea unterstützen:
Spendenaktion: Ein Moment, der alles veränderte
2. Wenn das Lebenswerk in Flammen steht: Die Werkstatt Wienekamp
Für viele Emderinnen und Emder ist er ein vertrauter Name: Jens Wienekamp, Kfz-Meister aus Leidenschaft. Eine Werkstatt, in der man über Jahre mit dem eigenen Auto vorfuhr, um Hilfe bat, ein Gespräch führte, eine ehrliche Einschätzung erwartete – und bekam. Eine kleine Firma, in der nicht nur Motoren laufen, sondern auch Beziehungen gewachsen sind. In der Nacht zum 18. Oktober 2025 ändert sich diese Verlässlichkeit in wenigen Stunden. Ein Brand greift um sich, Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge – all das, was eine Werkstatt zum Arbeiten braucht, wird zerstört. Übrig bleiben verkohlte Reste, ein ausgebrannter Raum und eine drückende Frage: Wie geht es jetzt weiter?
Ein Brand vernichtet mehr als nur Material. Er reißt ein Loch in die Zukunftsplanung, unterbricht den Alltag eines Teams, bedroht Existenzen. Angestellte bangen um ihre Arbeitsplätze, die Familie um das Einkommen, Kundinnen und Kunden verlieren ihren vertrauten Anlaufpunkt. Und während man sich sortiert, aufräumt, mit Gutachtern spricht, tickt die Uhr. Versicherungen prüfen, rechnen, lassen sich Zeit – doch Miete, Kredite und Fixkosten laufen weiter, der Wiederaufbau müsste eigentlich sofort beginnen. Genau hier setzt die Spendenaktion von Rüdiger Boomgaarden an: Sie soll Jens Wienekamp helfen, diese Durststrecke zu überbrücken und schneller wieder auf die Beine zu kommen, als bürokratische Mühlen es allein zuließen.
Wer spendet, hilft, dass in der Werkstatt Wienekamp bald wieder das Licht angeht, dass Hebebühnen sich wieder heben und senken, dass Löhne gezahlt und Kundenfahrzeuge repariert werden können. Es geht nicht nur um einen Betrieb, sondern um das Lebenswerk eines Emder Handwerkers und um die Arbeitsplätze eines Teams, das sich über Jahre das Vertrauen der Kundschaft erarbeitet hat.
Hier können Sie Jens Wienekamp helfen:
Spendenaktion: Brand in KFZ Meisterbetrieb Wienekamp
3. Ein Stück Emder Seele bewahren: Der Heringslogger AE 7
Emden ist ohne Wasser, Hafen und Schifffahrt kaum denkbar. Die Geschichte der Stadt ist untrennbar mit dem Meer, mit Handel und Fischerei verbunden. Ein besonderes Symbol dieser Tradition ist der Heringslogger AE 7 – ein Schiff, das Geschichten in sich trägt: von Ausfahrten, vom rauen Alltag der Heringsfischerei, vom Stolz einer ganzen Region. Doch was auf den ersten Blick romantisch und maritim wirkt, bedeutet im Alltag harte Arbeit: Stahl und Holz brauchen Pflege, Wartung, und immer wieder auch aufwendige Instandsetzung, damit sie Wind, Wetter und Zeit standhalten.
Saskia Schmidt und ein Team aus Ehrenamtlichen haben sich der Aufgabe verschrieben, den AE 7 zu erhalten. Sie investieren Freizeit, Kraft und Wissen, um dieses schwimmende Denkmal lebendig zu halten – als Lernort für Kinder, als Ausflugsziel für Gäste, als Erinnerung für alle, die die Geschichte Emdens nicht nur lesen, sondern erleben wollen. Doch ehrenamtliches Engagement allein reicht nicht aus, wenn es um Material, Werftaufenthalte, Farbe, Reparaturen und laufende Kosten geht. Ohne finanzielle Unterstützung droht selbst dem engagiertesten Team irgendwann die Luft auszugehen.
Die Spendenaktion „Erhaltung Heringslogger AE7“ ist ein Beitrag dazu, dieses Stück Emder Identität zu sichern. Jeder Euro fließt direkt in den Erhalt des Schiffes: in Arbeiten am Rumpf, in die Technik, in die Sicherheit. Es geht um nicht weniger als die Frage, ob der AE 7 auch in einigen Jahren noch am Hafen liegen, besichtigt und erlebt werden kann – oder ob er zu einer reinen Erinnerung wird. Wer spendet, gibt der Stadt ein Geschenk, das weit über dieses Weihnachtsfest hinausreicht: die Chance, dass kommende Generationen sehen, spüren und verstehen können, was die Seefahrt für Emden bedeutet.
Hier können Sie zum Erhalt beitragen:
Spendenaktion: Erhaltung Heringslogger AE7
Ein Wort zum Schluss: Emden lässt niemanden allein
Heiligabend ist der Moment, in dem wir Lichter anzünden – nicht nur an Bäumen und in Fenstern, sondern idealerweise auch füreinander. Vielleicht haben Sie heute Abend ein paar Euro übrig, die Sie einem dieser Projekte schenken möchten. Es spielt keine Rolle, wie hoch der Betrag ist. Entscheidend ist das Signal, das dahintersteht: Wir in Emden sehen hin. Wir lassen Menschen nach Unfällen, nach Bränden und engagierte Ehrenamtliche nicht allein. Wir wissen, dass ein Schicksalsschlag jede und jeden von uns treffen könnte – und dass es dann gut ist, eine Stadt im Rücken zu haben.
Andrea, die um ihre Gesundheit kämpft. Jens Wienekamp, der um sein Lebenswerk ringt. Saskia Schmidt und das Team am AE 7, die ein Stück Emder Seele bewahren. Sie alle stehen heute sinnbildlich für Mut, Durchhaltewillen und Liebe zu dieser Stadt. Ihnen und Ihnen allen wünschen wir ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest. Möge das Licht der Hoffnung heute Abend besonders hell leuchten – in den Häusern, an den Kaimauern, in den Werkstätten und in den Herzen. <3
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Virtuelle Abenteuer im DollartCenter: Technik‑Zeitreise lädt zum Eintauchen, Staunen und Mitmachen ein
Sommerferien, Spaß und Technik zum Anfassen: Vom 20. Juli bis 15. August verwandelt sich das DollartCenter Emden (DOC) in eine interaktive Erlebniswelt. Die „Technik‑Zeitreise“ richtet sich an Familien, Technikinteressierte und neugierige Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Ziel: Technik nicht nur zeigen, sondern erlebbar machen – und zwar kostenlos. Von Virtual‑Reality‑Erlebnissen über einen professionellen Rennsimulator bis hin zu Retro‑Computern und kreativen Kunst‑Robotern ist für fast jeden Geschmack etwas geboten.
Eintauchen in die Tiefsee: VR‑Taucherlebnis (ab 13 Jahren)
Wer die Unterwasserwelt erleben möchte, ohne nass zu werden, ist beim VR‑Taucherlebnis genau richtig. Mit einer Virtual‑Reality‑Brille geht es in farbenprächtige, atmosphärische Tiefsee‑Szenarien: fremde Meeresbewohner, Lichtspiele und geheimnisvolle Orte bieten intensive Eindrücke. Das Erlebnis zeigt die Faszination immersiver Technik — trotz sicheren Standes entsteht echtes Ozean‑Gefühl.
Mutprobe über der Stadt: Die VR‑Planke (ab 13 Jahren)
Für Adrenalin‑Fans wartet die VR‑Planke: wenige Schritte über eine schmale Planke in großer Höhe — virtuell zwar, körperlich aber spürbar. Herzklopfen, zittrige Knie und beeindruckende Reaktionen gehören dazu. Die VR‑Planke ist ein Publikumsmagnet, der nicht nur Teilnehmende, sondern auch Zuschauerinnen und Zuschauer begeistert.
Vollgas im Simulator: Professionelles Simracing (ab 16 Jahren)
Lenkrad anpacken, anschnallen und Rundenzeiten jagen: Der Rennsimulator vermittelt realistische Rennerlebnisse mit dynamischem Fahrverhalten, Sitzfeedback und authentischer Darstellung der Strecke. Ob Einsteigerinnen oder erfahrene Gamer — hier lässt sich Renngefühl sicher und eindrucksvoll ausprobieren.
Familien‑Spaß: Alarm im DOC — Aliens fangen (ab 6 Jahren)
Kinder treten beim Mixed‑Reality‑Spiel „Alarm im DOC“ gegen freche Aliens an. Das Spiel verbindet reale Umgebung mit digitalen Elementen, fordert Geschick und Teamgeist und sorgt für viel Bewegung und Spaß. Ein ideales Angebot für Familien mit jüngeren Kindern.
Nostalgie trifft Zukunft: Retro‑Computer, Spieleklassiker und Kunst‑Roboter
Die Ausstellung erinnert an die Anfänge digitaler Spiele: Retro‑Computer und Klassiker laden zum Ausprobieren ein und zeigen, wie schnell sich Technik gewandelt hat. Kreative Kunst‑Roboter, gebastelt aus Alltagsmaterialien, verdeutlichen, dass Technik auch Einfallsreichtum, Bastelspaß und künstlerische Dimensionen haben kann — ideal für Kinder und Jugendliche mit Interesse an MINT‑Themen.
Fotomotive, Mitmachen und generationsübergreifendes Staunen
Im DOC gibt es zahlreiche Fotopoints und Installationen, die sich perfekt für Erinnerungsbilder eignen. Die Mischung aus Mitmachstationen, Wissensvermittlung und Inszenierung macht die Technik‑Zeitreise zu einem Ferienausflug, der Generationen verbindet: Eltern blicken zurück auf Retro‑Spiele, Kinder entdecken neue digitale Welten.
Organisatorisches in Kürze
- Veranstaltung: Technik‑Zeitreise im DollartCenter Emden
- Zeitraum: 20. Juli bis 15. August
- Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 14:00–18:00 Uhr
- Ort: DollartCenter Emden (DOC)
- Eintritt & Erlebnisse: kostenlos
- Altersfreigaben: „Aliens“ ab 6 Jahren, VR‑Tiefsee & VR‑Planke ab 13 Jahren, Rennsimulator ab 16 Jahren
Warum sich ein Besuch lohnt
Die Technik‑Zeitreise kombiniert Spaß, Bildung und moderne Präsentationsformen. Besucherinnen und Besucher erleben hautnah, wie Virtual Reality funktioniert, können eigene Grenzen ausprobieren und erhalten einen kompakt‑anschaulichen Einblick in Technikgeschichte und Zukunftstechnologien — ohne Eintrittspreis. Für Familien ist das Angebot zudem eine kostengünstige und abwechslungsreiche Ferienoption.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Rum-Tasting im Grusy: Genusswelt Klus lädt ein — 31. Juli
Sommerabend, gute Gesellschaft und besondere Tropfen im Glas: Am 31. Juli verwandelt sich das Grusy erneut in einen Treffpunkt für Rum-Liebhaberinnen und ‑Liebhaber. Die Genusswelt Klus lädt zum großen Rum-Tasting ein — eine Verkostung sorgfältig ausgewählter Abfüllungen, bei der Herkunft, Herstellungsverfahren und Aromatik im Mittelpunkt stehen.
Was Sie erwartet
- Kuratierte Auswahl besonderer Rums aus verschiedenen Regionen — von klassisch-karibisch bis ungewöhnlich-exotisch.
- Fachliche Moderation: Herkunft, Destillation, Fassreifung und Geschmacksprofile werden erklärt und gemeinsam verkostet.
- Verkostungsrunden mit Raum für Fragen, Diskussionen und persönliche Eindrücke.
- Kleine Neutralisations-Snacks zwischen den Proben, damit Aromen klarer wahrgenommen werden.
- Inspirierendes Ambiente im Grusy: stilvolles Tasting-Set, kupferfarbene Flaschen und entspannte Runde.
Das Tasting verbindet handwerkliches Wissen mit Genuss — ideal für alle, die Rum nicht nur trinken, sondern verstehen wollen.
Für wen eignet sich das Event?
Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Einsteigerinnen und Einsteiger wie an erfahrene Kenner. Ob Neugierige, die erste Aromen kennenlernen möchten, oder Connaisseurs, die seltene Abfüllungen schätzen — jeder, der Lust auf hochwertige Tropfen, Hintergrundwissen und lebhafte Gespräche hat, ist willkommen. Hinweis: Teilnahme nur ab 18 Jahren.
Termin, Preis und Anmeldung
- Wann: 31. Juli (Einlass- und Startzeit werden bei Anmeldung mitgeteilt)
- Wo: Grusy
- Preis: 50 € pro Person (inkl. Verkostungen und kleiner Begleitungssnacks)
- Verfügbarkeit: Restplätze vorhanden — Plätze sind limitiert, rechtzeitige Anmeldung empfohlen
Reservierung über die Genusswelt Klus oder die bekannten Kontaktkanäle des Grusy. Schnell sein lohnt sich — die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Warum Sie teilnehmen sollten
Rum ist mehr als ein Getränk: Er erzählt von Regionen, Rohstoffen, Destillationskunst und Fassreifung. Das Rum-Tasting der Genusswelt Klus bietet die Chance, diese Geschichten zu verkosten — moderiert von Fachleuten, die erklären, ohne zu belehren. Ein Abend, der Genuss, Wissensvermittlung und geselliges Vergnügen verbindet.
Hinweise zur Verantwortung
Bitte denken Sie an einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Die Verkostung ist nur für Personen ab 18 Jahren geeignet. Anreise und Heimweg sollten sicher geplant werden.
Kontakt & Anmeldung
Interessenten melden sich direkt bei der Genusswelt Klus oder reservieren ihren Platz über das Grusy. Bei Fragen zu Ablauf oder Verfügbarkeit empfiehlt sich eine kurze telefonische oder schriftliche Anfrage vorab.
Wir freuen uns auf einen genussvollen Abend im Grusy — mit feinen Rums, spannenden Geschichten und guten Gesprächen!
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Redaktion: LeserECHO Emden




