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Tan­nen­baum rich­tig auf­stel­len und pfle­gen: So bleibt er län­ger frisch

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Ein Weih­nachts­baum, der duf­tet, glänzt und nicht schon vor dem Fest nadelt, ist kein Zufall – es ist gute Vor­be­rei­tung plus täg­li­che Pfle­ge. Wer Fri­sche schon beim Kauf prüft, den Baum behut­sam akkli­ma­ti­siert, den Stamm frisch anschnei­det und kon­se­quent wäs­sert, wird mit wochen­lan­gem Lich­ter­glanz belohnt. Der Weg dort­hin beginnt mit der Wahl eines vita­len Baums: satt­grü­ne, elas­ti­sche, duf­ten­de Nadeln, kaum Fall bei einem leich­ten Ast­schüt­teln und eine harz­fri­sche, nicht aus­ge­trock­ne­te Schnitt­stel­le sind die wich­tigs­ten Signa­le. Pla­nen Sie Grö­ße und Stand­platz vor­ab – Höhe, Durch­mes­ser und der Platz für den Stän­der, plus 30 bis 50 Zen­ti­me­ter „Luft“ zur Decke.

Nach dem Kauf gilt: Stress ver­mei­den. Lagern Sie den Baum 1 bis 2 Tage kühl, wind­ge­schützt auf Bal­kon oder in der Gara­ge, las­sen Sie das Netz dran und schnei­den Sie vor dem Auf­stel­len 1 bis 3 Zen­ti­me­ter vom Stamm frisch ab – sägend, nicht spal­tend. Das öff­net die Leit­bah­nen. Ein Baum­stän­der mit Was­ser­re­ser­voir und siche­rer Arre­tie­rung ist Pflicht; ide­al sind Model­le mit gut sicht­ba­rer Füll­stand­an­zei­ge. Stel­len Sie den Baum sofort ins Was­ser und kon­trol­lie­ren Sie täg­lich: In den ers­ten Tagen zieht ein fri­scher Baum 0,5 bis 2 Liter pro Tag. Zusät­ze wie Zucker, Aspi­rin oder „Blu­men­frisch“ sind über­flüs­sig – sau­be­res, küh­les Lei­tungs­was­ser genügt. Fällt der Was­ser­stand doch ein­mal kom­plett ab, hilft ein erneu­ter 1–2‑Zentimeter‑Anschnitt.

Der rich­ti­ge Stand­ort ver­län­gert die Fri­sche: 1 bis 2 Meter Abstand zu Heiz­kör­pern, Öfen und direk­ter Son­ne, Zug­luft ver­mei­den, Raum­tem­pe­ra­tur bei 19 bis 21 Grad hal­ten und die Luft­feuch­te bei 40 bis 55 Pro­zent sta­bi­li­sie­ren – bes­ser mit Stoß- als Dau­er­lüf­ten. Bei der Sicher­heit hat Sta­bi­li­tät Vor­rang: ein stand­fes­ter Stän­der mit Kipp­schutz, kei­ne ech­ten Ker­zen an tro­cke­nen Zwei­gen, FI‑Schutzschalter ver­wen­den und Mehr­fach­steck­do­sen nicht über­las­ten. In Haus­hal­ten mit Kin­dern oder Haus­tie­ren emp­fiehlt sich eine zusätz­li­che Fixie­rung an Wand oder Decke und unzer­brech­li­cher Schmuck in den unte­ren Eta­gen; ver­zich­ten Sie auf brenn­ba­re Sprays.

Beim Schmü­cken zahlt sich Rei­hen­fol­ge aus: zuerst die LED‑Lichterkette (kühl und ener­gie­spa­rend), dann Kugeln und Anhän­ger, zum Schluss Fein­schmuck. Schwe­re Stü­cke näher am Stamm, leich­te nach außen – so blei­ben Äste form­sta­bil. Die Baum­art beein­flusst die Halt­bar­keit: Nord­mann­tan­nen hal­ten häu­fig 3 bis 5 Wochen und haben wei­che Nadeln; Nobilis/Edeltannen duf­ten inten­siv und sind form­schön; Blau­fich­ten über­zeu­gen mit kräf­ti­gem Duft, nadeln aber etwas frü­her; die klas­si­sche Fich­te ist güns­tig, hält in küh­len Räu­men jedoch län­ger. Für leben­de Topf- oder Bal­len­bäu­me gilt: vor dem Fest kühl lagern, nur weni­ge Tage ins War­me holen, maß­voll gie­ßen und nach den Fei­er­ta­gen lang­sam rück­ge­wöh­nen, bevor sie im Früh­jahr aus­ge­pflanzt werden.

Wenn Harz Fle­cken hin­ter­lässt, hilft Prag­ma­tis­mus: Tex­ti­li­en vor­frie­ren und vor­sich­tig abkrü­meln, anschlie­ßend mit Gall­sei­fe nach­be­han­deln; auf Holz Harz mit etwas Spei­se­öl anlö­sen und behut­sam rei­ni­gen. Nach dem Fest den Baum im Netz aus der Woh­nung tra­gen, kom­mu­na­le Sam­mel­stel­len oder Abhol­ter­mi­ne nut­zen und – sofern unge­spritzt – Zwei­ge als Win­ter­schutz im Gar­ten oder den Stamm als Insek­ten­holz bzw. Beet­kan­te upcy­celn. Kurz gesagt: Fri­scher Anschnitt, viel Was­ser, ein küh­ler, zug­frei­er Stand­ort und LED‑Licht sind die Erfolgs­for­mel. Mit täg­li­cher Pfle­ge bleibt der Baum duf­tend, form­schön und sicher – für ent­spann­ten Lich­ter­glanz bis ins neue Jahr.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Adop­tiert – Unse­re Geschich­ten: Neue Selbst­hil­fe­grup­pe in Emden im Aufbau

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Emden/Ostfriesland. Der Pari­tä­ti­sche Emden unter­stützt den Auf­bau einer neu­en Selbst­hil­fe­grup­pe für Men­schen mit Adop­ti­ons­hin­ter­grund in Ost­fries­land. Unter dem Titel „Adop­tiert – Unse­re Geschich­ten“ ent­steht in Emden ein geschütz­ter Raum, in dem Betrof­fe­ne offen spre­chen, Ver­ständ­nis erle­ben und gegen­sei­ti­ge Stär­ke ent­wi­ckeln kön­nen. Will­kom­men sind Inter­es­sier­te aus der gesam­ten Regi­on – unab­hän­gig davon, ob die Adop­ti­on in der Kind­heit oder im Erwach­se­nen­al­ter erfolg­te oder ob Fra­gen zur eige­nen Her­kunft erst jetzt in den Vor­der­grund tre­ten. Denn für vie­le ist Adop­ti­on ein prä­gen­der Teil der Bio­gra­fie, ver­bun­den mit The­men wie Iden­ti­tät, Wur­zel­su­che, Bin­dung, Loya­li­täts­kon­flik­ten oder inne­rer Unru­he. Nicht sel­ten blei­ben Fra­gen nach der Her­kunfts­li­nie, nach Fami­li­en­ge­schich­te und Zuge­hö­rig­keit lan­ge prä­sent. Genau hier setzt die neue Grup­pe an: Sie schafft einen ver­trau­ens­vol­len Rah­men, um Erleb­nis­se zu tei­len, Unsi­cher­hei­ten zu ent­las­ten und all­tags­taug­li­che Stra­te­gien zu ent­wi­ckeln – wert­schät­zend, ver­trau­lich und auf Augenhöhe.

Im Mit­tel­punkt ste­hen Aus­tausch und Selbst­stär­kung. Teil­neh­men­de spre­chen über indi­vi­du­el­le Erfah­run­gen, Lebens­we­ge und die oft kom­ple­xen Gefüh­le rund um Her­kunft und Iden­ti­tät. Die Grup­pe möch­te den Selbst­wert fes­ti­gen, Mut machen, eige­ne Wege zu gehen, und neue Per­spek­ti­ven im Umgang mit Ängs­ten oder inne­rer Unru­he eröff­nen. Zugleich ver­netzt sie Betrof­fe­ne in Ost­fries­land, um ein trag­fä­hi­ges Unter­stüt­zungs­netz auf­zu­bau­en, das über die ein­zel­nen Tref­fen hin­aus trägt. Da sich die Grup­pe aktu­ell im Grün­dungs­auf­bau befin­det, sind Inter­es­sier­te ein­ge­la­den, sich unver­bind­lich zu mel­den, Fra­gen zu stel­len und ihr Inter­es­se zu hin­ter­las­sen. Im Anschluss an die Bün­de­lung der Rück­mel­dun­gen wer­den Ter­min, Rhyth­mus und Rah­men der Tref­fen gemein­sam ver­ein­bart, sodass die Grup­pe pass­ge­nau zu den Bedürf­nis­sen der Teil­neh­men­den star­ten kann.

Ansprech­part­ne­rin für Kon­takt und Inter­es­sens­be­kun­dung ist Frau Sukan­ta de Boer. Eine kur­ze E‑Mail an adoptionsgruppe.ostfriesland@outlook.com genügt, um Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten, Fra­gen zu klä­ren oder sich vor­mer­ken zu las­sen. Der Pari­tä­ti­sche Emden bit­tet zugleich um Unter­stüt­zung bei der Bekannt­ma­chung: Pres­se­hin­wei­se und Hin­wei­se in Netz­wer­ken hel­fen, Betrof­fe­ne zu errei­chen, die sich bis­lang allein gefühlt haben oder nach einem geschütz­ten Rah­men für ihre Geschich­te suchen. Mit „Adop­tiert – Unse­re Geschich­ten“ wächst in Emden eine Initia­ti­ve, die Zuge­hö­rig­keit för­dert, Selbst­be­stim­mung stärkt und den respekt­vol­len Dia­log über per­sön­li­che Wege der Her­kunft ermög­licht – ein Ange­bot, das Brü­cken baut und Betrof­fe­nen eine ver­läss­li­che Anlauf­stel­le in der Regi­on gibt.

Hin­weis zum Teaser­bild: Die­ses Bild wur­de mit­hil­fe Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erstellt und dient aus­schließ­lich der illus­tra­ti­ven Dar­stel­lung. Es zeigt kei­ne rea­le Bege­ben­heit; etwa­ige Ähn­lich­kei­ten mit rea­len Per­so­nen, Orten oder Pro­duk­ten sind zufällig.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Neues aus Ostfriesland

Oster­mon­tag in Ost­fries­land: Aus­klang der Fei­er­ta­ge und der tra­di­tio­nel­le „Eier-Smit“

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Emden. Mit dem heu­ti­gen Oster­mon­tag neigt sich das Oster­fest dem Ende zu. Wäh­rend der gest­ri­ge Sonn­tag ganz im Zei­chen der reli­giö­sen Bedeu­tung und der gro­ßen Fami­li­en­es­sen stand, mar­kiert der Mon­tag in Ost­fries­land tra­di­tio­nell den Tag der Gesel­lig­keit im Frei­en und den sport­li­chen Aus­klang der Feiertage.

Der Oster­mon­tag erin­nert im christ­li­chen Kon­text an die Begeg­nung zwei­er Jün­ger mit dem auf­er­stan­de­nen Jesus auf ihrem Weg nach Emma­us. In der moder­nen Tra­di­ti­on unse­rer Regi­on ist die­ser Tag vor allem ein will­kom­me­ner Fei­er­tag, der für aus­gie­bi­ge Spa­zier­gän­ge am Deich oder Aus­flü­ge in die nähe­re Umge­bung genutzt wird. Dabei ste­hen vor allem die Bewe­gung an der fri­schen Luft und das gemein­schaft­li­che Erle­ben der Natur im Vordergrund.

Ost­frie­si­sches Brauch­tum: „Eier-Smie­ten“ und „Trul­lern“ im Endspurt

In vie­len Emder Orts­tei­len und den umlie­gen­den Dör­fern ist der Oster­mon­tag der klas­si­sche Tag für das „Eier-Smie­ten“(Eier­wer­fen). Dabei tre­ten Jung und Alt gegen­ein­an­der an, um ein hart­ge­koch­tes und meist bunt gefärb­tes Ei so weit wie mög­lich zu wer­fen. Die Her­aus­for­de­rung dabei ist groß: Nur wer sein Ei heil wie­der auf­hebt, geht als Sie­ger aus dem Wett­be­werb her­vor. An den Dei­chen rund um Emden sieht man heu­te zudem die letz­ten Run­den des belieb­ten „Eier­trul­lerns“, bei dem die Kin­der ihre bun­ten Schät­ze die Rasen­hän­ge hin­un­ter­kul­lern las­sen – ein Spek­ta­kel, das bei tro­cke­nem Wet­ter Scha­ren von Zuschau­ern anlockt.

Kuli­na­ri­scher Abschluss und letz­ter Kirmesspaß

Nach dem sport­li­chen Ein­satz zieht es die Ost­frie­sen tra­di­tio­nell zurück in die gemüt­li­che Stu­be. Zum Abschluss der Oster­fei­er­ta­ge darf der Oster­stu­ten nicht feh­len. Das süße Rosi­nen­brot aus Hefe­teig, reich­lich mit guter But­ter bestri­chen, ist der per­fek­te Beglei­ter zur obli­ga­to­ri­schen Tas­se Ost­frie­sen­tee mit Klunt­je und Wulk­je. Dies bil­det den har­mo­ni­schen Rah­men, um das Fest­wo­chen­en­de in aller Ruhe Revue pas­sie­ren zu lassen.

Vie­le nut­zen den Oster­mon­tag zudem für einen letz­ten Besuch auf dem Emder Oster­markt am Wall. Heu­te bie­tet sich die fina­le Gele­gen­heit für eine Fahrt im Karus­sell oder eine Tüte gebrann­te Man­deln, bevor die Schau­stel­ler ihre Zel­te wie­der abbre­chen. Der Oster­mon­tag in Ost­fries­land ver­bin­det so auf idea­le Wei­se die Ruhe des Fei­er­ta­ges mit leben­di­ger Nach­bar­schafts­pfle­ge. Wir wün­schen allen Emde­rin­nen und Emdern einen ent­spann­ten Aus­klang der Oster­ta­ge und einen guten Start in die kom­men­de Woche!


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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