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Emden im Schnee­cha­os: Wei­te­rer Schnee­fall erwar­tet – ers­te Schu­len stel­len Unter­richt ein

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Emden. Dich­te Schnee­schau­er, glat­te Stra­ßen und ein Ver­kehr, der vie­ler­orts nur noch im Schritt­tem­po vor­an­kommt: Emden ist der­zeit fest im Griff des Win­ter­wet­ters. Seit den frü­hen Mor­gen­stun­den sorgt anhal­ten­der Schnee­fall für schwie­ri­ge Bedin­gun­gen auf Stra­ßen und Wegen. Auto­fah­rer kämp­fen mit rut­schi­gen Fahr­bah­nen, Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger mit ver­eis­ten Geh­we­gen – und vie­ler­orts zeigt sich: Der Win­ter meint es dies­mal ernst. Nach ers­ten Pro­gno­sen ist zudem wei­te­rer Schnee­fall zu erwar­ten, sodass sich die Lage in den kom­men­den Stun­den und Tagen wei­ter zuspit­zen könnte.

Der städ­ti­sche Win­ter­dienst ist im Dau­er­ein­satz, den­noch sind nicht alle Stra­ßen gleich­zei­tig frei zu bekom­men. Beson­ders Neben­stra­ßen, Wohn­ge­bie­te und weni­ger stark befah­re­ne Ver­bin­dun­gen blei­ben vie­ler­orts schnee­be­deckt. An Kreu­zun­gen, auf Brü­cken und an Stei­gun­gen ist die Rutsch­ge­fahr beson­ders hoch. Auch auf den Haupt­ver­kehrs­adern kommt es immer wie­der zu sto­cken­dem Ver­kehr, klei­ne­ren Unfäl­len und Ver­zö­ge­run­gen im Bus­ver­kehr. Wer unter­wegs ist, soll­te des­halb mehr Zeit ein­pla­nen, vor­aus­schau­end fah­ren und wenn mög­lich auf nicht not­wen­di­ge Fahr­ten verzichten.

Die win­ter­li­chen Bedin­gun­gen wir­ken sich inzwi­schen auch auf den Schul­be­trieb aus. Ers­te Schu­len stel­len den Unter­richt ein oder reagie­ren mit Ein­schrän­kun­gen – etwa durch Not­be­treu­ung, ver­kürz­te Stun­den­plä­ne oder die Bit­te, Kin­der nur bei siche­rer Anfahrt zu brin­gen. Eltern und Schü­le­rin­nen und Schü­ler soll­ten die aktu­el­len Infor­ma­tio­nen ihrer jewei­li­gen Schu­le sowie mög­li­che Hin­wei­se des Schul­trä­gers auf­merk­sam ver­fol­gen, da sich Ent­schei­dun­gen je nach Wet­ter­ent­wick­lung kurz­fris­tig ändern können.

Beson­ders kri­tisch bleibt die Situa­ti­on für Fuß­we­ge. Nicht über­all sind Geh­we­ge aus­rei­chend geräumt, vie­le Pas­sa­gen sind ver­eist oder durch fest­ge­fah­re­nen Schnee rut­schig. Wer zu Fuß unter­wegs ist, soll­te mög­lichst auf gut geräum­te Stre­cken aus­wei­chen, rutsch­fes­te Schu­he tra­gen und defen­siv gehen. Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer müs­sen eben­falls mit gefähr­li­chen Stel­len rech­nen, ins­be­son­de­re dort, wo Schnee in Spur­rin­nen fest­ge­fah­ren ist.

Da wei­te­rer Schnee­fall erwar­tet wird, rech­nen Ein­satz­kräf­te auch in den nächs­ten Stun­den mit anhal­ten­der Belas­tung. Der Win­ter­dienst kon­zen­triert sich in der Regel zunächst auf Haupt­stra­ßen, wich­ti­ge Ver­bin­dungs­we­ge und Gefah­ren­stel­len, bevor Neben­stra­ßen nach und nach fol­gen. Für vie­le Anwoh­ner bedeu­tet das: Geduld – und gegen­sei­ti­ge Rück­sicht­nah­me im Straßenverkehr.

Was jetzt wich­tig ist

Wer heu­te und in den kom­men­den Tagen unter­wegs ist, soll­te beson­ders vor­sich­tig sein, aus­rei­chend Abstand hal­ten und die Geschwin­dig­keit deut­lich redu­zie­ren. Sinn­voll sind auch klei­ne Vor­be­rei­tun­gen: Han­dy gela­den, war­me Klei­dung im Auto, Eis­krat­zer und gege­be­nen­falls eine Decke – falls es zu län­ge­ren War­te­zei­ten oder Staus kommt. Eltern soll­ten außer­dem prü­fen, ob Schul­we­ge sicher pas­sier­bar sind und ob es kurz­fris­ti­ge Ände­run­gen beim Unter­richt gibt.

Sobald wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Schul­schlie­ßun­gen, Bus­ver­kehr oder der Wet­ter­la­ge vor­lie­gen, hal­ten wir Sie auf dem Laufenden.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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För­der­pro­gramm: Jetzt Pro­jekt­ideen für die „Emder Part­ner­schaft für Demo­kra­tie 2026“ einreichen

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Foto: Stadt Emden — 

Emden. Die Stadt Emden star­tet das kom­mu­na­le För­der­pro­gramm „Emder Part­ner­schaft für Demo­kra­tie 2026“ und stellt dafür vor­be­halt­lich der Bewil­li­gung durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung, Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend (BMBFSFJ) ins­ge­samt 45.000 Euro für das Jahr 2026 zur Ver­fü­gung. Ziel des Pro­gramms ist es, das zivil­ge­sell­schaft­li­che Enga­ge­ment für Demo­kra­tie, Viel­falt und ein fried­li­ches Mit­ein­an­der zu stär­ken sowie Pro­jek­te gegen jede Form von Extre­mis­mus zu fördern.

Mit dem För­der­pro­gramm unter­stützt die Stadt Emden Ver­ei­ne und ande­re gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen, die sich mit eige­nen Pro­jekt­ideen aktiv für eine leben­di­ge Demo­kra­tie vor Ort ein­set­zen möch­ten. Geför­dert wer­den Vor­ha­ben, die demo­kra­ti­sche Wer­te ver­mit­teln, gesell­schaft­li­che Teil­ha­be stär­ken und das respekt­vol­le Zusam­men­le­ben in Emden fördern.

Trä­ger des Pro­gramms ist der Fach­be­reich Jugend, Schu­le und Sport der Stadt Emden, der hier­für Mit­tel aus dem Bun­des­pro­gramm „Demo­kra­tie leben!“ erhält. Die För­de­rung erfolgt durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung, Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend. Die bereit­ge­stell­ten Bun­des­mit­tel wer­den direkt an zivil­ge­sell­schaft­li­che Akteu­rin­nen und Akteu­re in Emden weitergegeben.

Die pos­ta­li­sche Ein­reich­frist für Pro­jekt­an­trä­ge für das Jahr 2026 ist der 15. Febru­ar 2026.

„Demo­kra­tie lebt vom Mit­ma­chen“, betont die Stadt Emden. Durch das part­ner­schaft­li­che Zusam­men­wir­ken von kom­mu­na­ler Ver­wal­tung und Zivil­ge­sell­schaft soll eine offe­ne, viel­fäl­ti­ge und soli­da­ri­sche Stadt­ge­sell­schaft wei­ter gestärkt wer­den. Das För­der­pro­gramm leis­tet damit einen wich­ti­gen Bei­trag zur För­de­rung einer Kul­tur der Koope­ra­ti­on, der gegen­sei­ti­gen Aner­ken­nung und des respekt­vol­len Mit­ein­an­ders in Emden.

Inter­es­sier­te Ver­ei­ne und gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen kön­nen ab sofort För­der­an­trä­ge stel­len. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm, zu För­der­kri­te­ri­en und zum Antrags­ver­fah­ren sind online ver­füg­bar unter:
www.emden.de/partnerschaft-fuer-demokratie


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Unfäl­le bei der Bor­ku­mer Klein­bahn: Ent­glei­sung und Bus­kol­li­si­on – kei­ne Verletzten

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Bor­kum. Bei extre­mer Wit­te­rung ist es am Don­ners­tag, 5. Febru­ar 2026, zu gleich zwei Zwi­schen­fäl­len im Umfeld der Bor­ku­mer Klein­bahn gekom­men. Trotz der dra­ma­tisch klin­gen­den Ereig­nis­se gibt es eine ent­schei­den­de gute Nach­richt: Nie­mand wur­de ver­letzt.

Gegen 11:00 Uhr ent­gleis­te eine Lok der Bor­ku­mer Klein­bahn bei der Aus­fahrt vom Hafen in Rich­tung Orts­kern. Der Vor­fall ereig­ne­te sich auf Höhe einer Wei­che, trotz nied­ri­ger Geschwin­dig­keit und vor­sich­ti­ger Fahr­wei­se. In den Wag­gons befan­den sich nur weni­ge Fahr­gäs­te, zudem der Lok­füh­rer – alle Betei­lig­ten blie­ben unver­letzt. Die Wag­gons selbst ent­gleis­ten nicht, ledig­lich die Lok war betroffen.

Ersatz­ver­kehr: Bus rutscht von Fahrbahn

Im Anschluss orga­ni­sier­te die Bor­ku­mer Klein­bahn einen Schie­nen­er­satz­ver­kehr. Dabei kam es zu einem wei­te­ren Zwi­schen­fall: Ein ein­ge­setz­ter Gelenk­bus rutsch­te auf Höhe der Bus­hal­te­stel­le „Café zur Hei­de“ auf dem Weg zurück zum Hafen von der Fahr­bahn und kol­li­dier­te bei nied­ri­ger Geschwin­dig­keit mit einem Lkw.

Zum Zeit­punkt des Unfalls befan­den sich kei­ne Fahr­gäs­te im Bus. Sowohl der Bus­fah­rer als auch der Fah­rer des Lkw blie­ben eben­falls unver­letzt.

Erleich­te­rung bei der Bor­ku­mer Kleinbahn

Die Bor­ku­mer Klein­bahn zeig­te sich nach bei­den Vor­fäl­len froh und erleich­tert, dass es zu kei­nem Per­so­nen­scha­dengekom­men ist. Die Ereig­nis­se unter­strei­chen jedoch die Her­aus­for­de­run­gen, die die aktu­el­len extre­men Wit­te­rungs­be­din­gun­gen für den Ver­kehr auf der Insel mit sich bringen.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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