Neues aus Emden
Volksfest mit Herz und Tradition: Emder Schützenfest feiert 176. Ausgabe
Vom 12. bis 16. September 2025 herrscht Ausnahmezustand auf dem Schützenplatz – Fahrgeschäfte, Feuerwerk und Fackelzug sorgen für fünf fröhliche Festtage
Emden – Wenn aus der Innenstadt Musik klingt, wenn Festwagen durch die Straßen ziehen und der Schützenplatz in buntem Lichterglanz erstrahlt, dann ist es wieder soweit: Das Emder Schützenfest – das wohl älteste Traditionsfest der Seehafenstadt – öffnet seine Tore.
Vom 12. bis zum 16. September 2025 heißt es wieder: „Raus aus dem Alltag – rein ins Vergnügen!“ Die Stadt verwandelt sich für fünf Tage in eine einzige Festmeile. Bereits zum 176. Mal lädt der Emder Schützencorps zu einem Event ein, das Schützensport, Volksfest und Familienfeier in einzigartiger Weise verbindet.
Feierlicher Auftakt mit Fackelzug und Live-Musik
Der offizielle Startschuss fiel heute — am Freitagabend um 20:00 Uhr - mit einer feierlichen Eröffnung auf dem Schützenplatz, begleitet von einem traditionellen Fackelzug vom Rathaus bis zum Festgelände. Für Stimmung sorgten die Live-Band „Speed Beats“, die den Platz in ein großes Open-Air-Konzert verwandelt haben.
Über 50 Fahrgeschäfte, ein 9D-Kino und kulinarische Klassiker
Auch in diesem Jahr verspricht das Fest wieder jede Menge Abwechslung: Mehr als 60 Schaustellergeschäfte bieten Adrenalin, Spaß und Genuss. Von bewährten Klassikern wie Autoscooter, Kinderkarussells und der Riesenschaukel X‑Flight bis hin zu kulinarischen Highlights wie Bratwurst, Crêpes und gebrannten Mandeln ist für jeden etwas dabei.
Besonders gespannt dürfen die Besucher:innen auf eine neue Attraktion sein: ein “9D-Kino”, das mit vibrierenden Sitzen, Lichteffekten und Wasserspritzern ein echtes Kinoerlebnis für alle Sinne bietet. „Dann wackeln die Sitze und es spritzt Wasser ins Gesicht“, beschreibt Dennis Eden, Sprecher des Vereins reisender Schausteller in Ostfriesland, das neue Highlight.
Herausforderung Schausteller – und trotzdem ein voller Platz
Dass in diesem Jahr nicht alles selbstverständlich war, macht Eden ebenfalls deutlich: „Es war gar nicht so leicht, alle Plätze zu besetzen. Im September finden viele große Veranstaltungen gleichzeitig statt.“ Dennoch ist es gelungen, ein vielfältiges Programm mit über 50 Fahr- und Spielgeschäften zusammenzustellen.
Höhepunkte im Festverlauf
📌 Sonntag, 14:30 Uhr: Großer Schützenumzug, Start am Neuen Markt – ein Höhepunkt für Gäste und Teilnehmende gleichermaßen. Traditionelle Uniformen, Festwagen und Blasmusik sorgen für ein farbenfrohes Spektakel.
📌 Montag: Familientag – mit ermäßigten Preisen für Fahrgeschäfte und viele Überraschungen für kleine Besucher:innen.
📌 Dienstag, 21:00 Uhr: Höhenfeuerwerk, das den Himmel über Emden in bunte Farben taucht – ein würdiger Abschluss für das Fest.
Öffnungszeiten
🕓 Täglich von 14:00 bis 22:00 Uhr
Feierfreudige dürfen sich freuen: Bei großem Andrang können die Öffnungszeiten verlängert werden – denn in Emden weiß man, wie man feiert.
„Fünfte Jahreszeit“ in Emden
Früher nannte man das Schützenfest liebevoll die „fünfte Emder Jahreszeit“ – und auch heute noch hat das Volksfest nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Der Schützenplatz wird zur Erlebnismeile, auf der Tradition und Moderne, Musik und Gemeinschaft, Kinderlachen und Rummel-Romantik zusammentreffen.
Ob zum Bummeln, Schlemmen, Tanzen oder Staunen – das Emder Schützenfest 2025 ist ein Muss für alle, die das Besondere suchen.
Redaktion LeserECHO Emden
📍 Veranstaltungsort: Schützenplatz Emden, 26721 Emden
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Leitungswechsel beim Polizeikommissariat Emden: Angelika Grüter übernimmt, Frida Sander wechselt an die Spitze des Zentralen Kriminaldienstes
Foto: Polizei Emden / Leer —
Emden/Leer. Die Polizeiinspektion Leer/Emden vollzieht einen bedeutenden Personalwechsel an der Spitze des Polizeikommissariats Emden: Polizeioberrätin Angelika Grüter hat mit Wirkung zum 1. April 2026 die Leitung der Dienststelle übernommen. Ihre Vorgängerin, Polizeioberrätin Frida Sander, wechselt nach zweieinhalb Jahren erfolgreicher Führung des Emder Kommissariats an die Spitze des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) der Polizeiinspektion Leer/Emden. Damit stärkt die Inspektion sowohl den Einsatz- als auch den Ermittlungsbereich – mit zwei erfahrenen Führungspersönlichkeiten, die die Sicherheitsarchitektur der Region seit Jahren prägen.
Frida Sander, Wahlemderin und bisherige Dienststellenleiterin in Emden, blickt auf eine intensive Zeit der Zusammenarbeit mit allen Akteuren der öffentlichen Sicherheit zurück. „Die Zeit in Emden war von intensiver und nachhaltiger Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren der öffentlichen Sicherheit geprägt“, bilanziert sie. Mit der Leitung des ZKD übernimmt die 42-Jährige nun eine Schlüsselposition für die kriminalpolizeiliche Arbeit in der gesamten Inspektion – verbunden mit neuen Herausforderungen, auf die sie sich ausdrücklich freut.
Mit Angelika Grüter übernimmt eine profilierte Führungskraft das Polizeikommissariat Emden, die die Region und die Strukturen der Inspektion bestens kennt. Die 41-Jährige leitete bis Ende März 2026 den Zentralen Kriminaldienst der PI Leer/Emden und bringt umfassende Erfahrung aus Einsatz, Ermittlungen und Kommunikation mit. „Die Leitung des Polizeikommissariates Emden ist eine herausfordernde Aufgabe, der ich mich gerne stelle. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Emder Kolleginnen und Kollegen und darauf, die polizeiliche Verantwortung in dieser schönen Seehafenstadt zu übernehmen. Ich strebe ein konstruktives Miteinander und ein zielorientiertes Gestalten mit den Playern der Sicherheitsarchitektur an“, so Grüter.
Ein Karriereweg mit breiter Einsatz- und Führungserfahrung
Grüter begann ihre Laufbahn bei der Polizei Niedersachsen im Oktober 2004 (Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, Fakultät Polizei, Standort Oldenburg). Ab 2007 versah sie Dienst bei der Polizeistation Weener. Ab 2011 folgte der Vorbereitungsdienst für den höheren Polizeivollzugsdienst mit Stationen in Ermittlung, Einsatz- und Streifendienst (u. a. Dienstschichtleiterin im PK Emden) sowie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der PI Leer/Emden. Weitere Verwendungen führten sie zur Polizeidirektion Osnabrück und als Dienstschichtleiterin zum Polizeikommissariat Papenburg.
2016 nahm Grüter ein Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup auf, das sie 2018 erfolgreich abschloss. Nach der Ernennung zur Polizeirätin übernahm sie im Herbst 2018 in der Polizeidirektion Hannover (PI Garbsen) die Funktion der Leiterin Einsatz. 2021 wurde sie zur Polizeioberrätin befördert und kehrte im August 2021 zur PI Leer/Emden zurück, wo sie bis zum 31.03.2026 den Zentralen Kriminaldienst leitete. Mit dem Wechsel an die Spitze des Polizeikommissariats Emden verantwortet Grüter nun erneut eine größere Organisationseinheit – diesmal als eigene Dienststelle.
Stabiles Sicherheitsnetz für Emden und die Region
Der Doppelschritt – Sander zum ZKD, Grüter ins PK Emden – stärkt die Verzahnung von Prävention, Einsatz- und Ermittlungsarbeit in der Inspektion. In der Seehafenstadt Emden, geprägt von maritimer Infrastruktur, Industrie und starkem Pendelverkehr, setzt die neue Leitung auf enge Kooperation mit Ordnungsbehörden, Rettungsdiensten und zivilgesellschaftlichen Partnern. Der angekündigte Fokus auf konstruktive Zusammenarbeit, klare Kommunikation und zielorientierte Steuerung unterstreicht den Anspruch, Sicherheit vor Ort sichtbar und wirksam zu gestalten.
Kontakt für Rückfragen
Polizeiinspektion Leer/Emden
Pressesprecher: Julian Röben
Telefon: 0491 97690–104
E‑Mail: pressestelle@pi-ler.polizei.niedersachsen.de
Website: http://www.pi-ler.polizei-nds.de
Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden (ots), übermittelt durch news aktuell
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Redaktion: LeserECHO Emden
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„Demokratie beginnt vor Ort“: Sprengel Ostfriesland-Ems setzt starkes Zeichen zum Grundgesetztag
Foto: Privat —
Emden. Mit einer klaren Botschaft zum Grundgesetztag am 23. Mai 2026 bekennt sich der ev.-luth. Sprengel Ostfriesland-Ems zu Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Der Sprengel schließt sich der gemeinsamen Erklärung der leitenden Geistlichen in Niedersachsen und Bremen an und startet zugleich eine regionale Dialoginitiative.
„Demokratie beginnt nicht in Berlin, sondern hier bei uns – auf dem Marktplatz, im Gemeindesaal, am Küchentisch. Sie lebt davon, dass Menschen mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Dafür machen wir uns als Kirche stark“, sagt Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer. Mit Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung betont sie zugleich die Bedeutung einer respektvollen Sprache: „Vereinfachende Darstellungen und abwertende Worte nehmen zu. Das steht in Spannung zu den Werten, für die wir als Kirche einstehen. Unser Anliegen bleibt es, die von Gott gegebene Würde jedes Menschen zu achten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“
Die gemeinsame Erklärung der leitenden Geistlichen – „Menschenwürde – Nächstenliebe – Zusammenhalt. Wir stehen dazu!“ – hebt die Demokratie als Grundlage eines friedlichen, solidarischen Miteinanders hervor. Unterstützt wird auch die Initiative von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, den 23. Mai als Ehrentag anlässlich des Geburtstags des Grundgesetzes zu begehen. Ziel: das Bewusstsein für die verfassungsmäßigen Grundlagen der Demokratie stärken und Engagement sichtbar machen.
Dialogoffensive in der Region
An den Grundgesetztag anknüpfend, stellt der Sprengel Ostfriesland-Ems Materialien für Kirchengemeinden bereit, um Gespräche vor Ort zu fördern – von Gemeindeaktionen über Diskussionsabende bis hin zu ökumenischen Formaten. Damit wird die landesweite Demokratie-Kampagne der Kirchen fortgeführt, die bereits zur Bundestagswahl 2025 Impulse setzte und nun mit Blick auf die Kommunalwahlen 2026 (Niedersachsen) und 2027 (Bremen) erneut sichtbar wird.
Hintergrund: Breite kirchliche Unterstützung
Die Erklärung wird von führenden Vertreterinnen und Vertretern der evangelischen Kirchen in Niedersachsen und Bremen getragen – unter anderem von den Landesbischöfinnen und Landesbischöfen sowie den Kirchenpräsidentinnen und Kirchenpräsidenten der beteiligten Landeskirchen. Sie rufen dazu auf, Menschenwürde zu achten, Nächstenliebe zu leben und aktiv für demokratische Werte einzustehen.
Über den Sprengel Ostfriesland-Ems
Der Sprengel Ostfriesland-Ems ist einer von sechs Bezirken der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Er umfasst 143 Kirchen- und Kapellengemeinden sowie drei Gesamtkirchengemeinden mit rund 274.500 Mitgliedern in den Kirchenkreisen Aurich, Emden-Leer, Emsland-Bentheim, Harlingerland, Norden und Rhauderfehn.
Weitere Informationen
Initiative des Bundespräsidenten zum Ehrentag des Grundgesetzes: bundespraesident.de
Informationen zur Demokratie-Kampagne der Kirchen in Niedersachsen: evangelisch-in-niedersachsen.de/demokratie
Sprengel Ostfriesland-Ems: sprengel-ostfriesland-ems.de
Kontakt
Julia Fischer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Regionalbischöfin Sprengel Ostfriesland-Ems
Rudolf-Breitscheid-Straße 32, 26721 Emden
Mobil: 0163 9163892
E‑Mail: julia.fischer@evlka.de
Botschaft des Tages: Demokratie braucht Menschen, die hinschauen, zuhören, mitreden – und sie beginnt genau dort, wo wir leben.
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Hinweise zum Titelbild: Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt. Wir stehen dazu! Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer und das Pfarrteam der Kirchengemeinde Lamberti Aurich, v.l. Pastorin Cathrin Meenken, Diakon Torsten Hoffmann, Superintendent Dr. Tido Janssen, Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer, Pastorin Taalke von Blumröder, geschäftsführende Pastor Steffen von Blumröder, Kantor Maxim Polijakowski.
Quelle: Privat
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Redaktion: LeserECHO Emden




