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Das Fest der Lichter und der Hoffnung: Die Geschichte und Bedeutung von Weihnachten
Wenn die Tage am kürzesten sind und die Nächte am längsten, bricht eine ganz besondere Zeit an. Es ist die Phase, in der die Fenster hell erleuchtet sind, der Duft von Zimt und Tannengrün durch die Gassen zieht und die Welt für einen Moment den Atem anzuhalten scheint. Weihnachten – für viele das schönste Fest des Jahres – ist weit mehr als nur ein Datum im Kalender. Es ist ein Gefühl von Geborgenheit, ein Fest der Familie und vor allem ein Symbol der Hoffnung, das gerade in der dunklen Jahreszeit eine tiefe Strahlkraft entfaltet.
Die Wurzeln: Ein Kind in der Krippe
Die ursprüngliche Geschichte von Weihnachten führt uns über 2.000 Jahre zurück in eine kleine Stadt namens Bethlehem. Nach der christlichen Überlieferung, wie sie im Lukasevangelium beschrieben wird, suchten Maria und Josef in einer überfüllten Stadt vergeblich nach einer Herberge. In einem einfachen Stall fanden sie Zuflucht, und dort wurde Jesus geboren. Die Botschaft dieser Nacht war revolutionär: Gott wird Mensch, nicht in einem Palast, sondern in Armut und Bescheidenheit. Die Hirten auf dem Feld waren die Ersten, die davon erfuhren, verkündet durch einen Engel mit den Worten: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude.“ Diese Erzählung bildet den Kern des Weihnachtsfestes – die Geburt des Lichts in der tiefsten Dunkelheit der Welt.
Warum der 25. Dezember?
Interessanterweise ist das genaue Geburtsdatum Jesu historisch nicht belegt. Dass wir Weihnachten am 25. Dezember feiern, hat viel mit der Symbolik des Lichts zu tun. In der Antike feierten viele Kulturen um diesen Zeitraum die Wintersonnenwende – den Moment, ab dem die Tage wieder länger werden und die Sonne über die Finsternis siegt. Die frühe Kirche legte das Fest der Geburt Christi bewusst auf diesen Termin, um zu zeigen, dass Christus das wahre Licht ist, das die Dunkelheit besiegt. So verschmolzen uralte Naturbeobachtungen mit der christlichen Heilsbotschaft zu einem Fest, das den Sieg des Lebens feiert.
Vom Brauchtum zum Fest der Liebe
Über die Jahrhunderte entwickelten sich die Traditionen, die wir heute so schätzen. Der Weihnachtsbaum, wie wir ihn kennen, fand erst im 16. Jahrhundert seinen Weg in die Stuben, zunächst im Elsass und später in der ganzen Welt. Er symbolisiert mit seinem ewigen Grün das Leben und die Hoffnung mitten im harten Winter. Auch das Schenken hat eine tiefe Bedeutung: Es erinnert an die Gaben der Heiligen Drei Könige, aber noch viel mehr an das Geschenk Gottes an die Menschheit. Heute ist das Schenken zu einem Ausdruck der Wertschätzung geworden, mit dem wir unseren Liebsten zeigen, dass wir an sie denken und sie uns wichtig sind.
Die heutige Bedeutung: Innehalten und Zusammenrücken
In unserer oft hektischen und digitalen Welt hat Weihnachten eine neue, fast therapeutische Bedeutung gewonnen. Es ist die Zeit des Entschleunigens. Wenn wir gemeinsam am Tisch sitzen, alte Lieder singen oder einfach nur das Flackern der Kerzen beobachten, spüren wir, was wirklich zählt: Zwischenmenschlichkeit, Zeit und Liebe. Weihnachten erinnert uns daran, dass wir füreinander da sein sollten. Es ist das Fest, an dem wir die Hand ausstrecken – zu unseren Nachbarn, zu Einsamen oder zu Menschen in Not. Die stille Nacht lädt uns ein, den Lärm des Alltags auszublenden und auf die leisen Töne des Herzens zu hören.
Ein Wunsch für die Festtage
Ob gläubig oder nicht – der Zauber von Weihnachten erreicht uns alle. Es ist die Einladung, selbst ein kleines Licht in der Welt zu sein, vielleicht durch ein freundliches Wort, eine kleine Geste oder einfach durch die Bereitschaft, zuzuhören. Möge dieses Weihnachtsfest Ihnen genau das schenken, was Sie gerade brauchen: Ruhe für die Seele, Wärme für das Herz und die Gewissheit, dass nach jeder dunklen Nacht wieder ein neuer Morgen anbricht. Wir wünschen Ihnen ein frohes, gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Liebsten.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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Förderprogramm: Jetzt Projektideen für die „Emder Partnerschaft für Demokratie 2026“ einreichen
Foto: Stadt Emden —
Emden. Die Stadt Emden startet das kommunale Förderprogramm „Emder Partnerschaft für Demokratie 2026“ und stellt dafür vorbehaltlich der Bewilligung durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) insgesamt 45.000 Euro für das Jahr 2026 zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Miteinander zu stärken sowie Projekte gegen jede Form von Extremismus zu fördern.
Mit dem Förderprogramm unterstützt die Stadt Emden Vereine und andere gemeinnützige Organisationen, die sich mit eigenen Projektideen aktiv für eine lebendige Demokratie vor Ort einsetzen möchten. Gefördert werden Vorhaben, die demokratische Werte vermitteln, gesellschaftliche Teilhabe stärken und das respektvolle Zusammenleben in Emden fördern.
Träger des Programms ist der Fachbereich Jugend, Schule und Sport der Stadt Emden, der hierfür Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ erhält. Die Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die bereitgestellten Bundesmittel werden direkt an zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure in Emden weitergegeben.
Die postalische Einreichfrist für Projektanträge für das Jahr 2026 ist der 15. Februar 2026.
„Demokratie lebt vom Mitmachen“, betont die Stadt Emden. Durch das partnerschaftliche Zusammenwirken von kommunaler Verwaltung und Zivilgesellschaft soll eine offene, vielfältige und solidarische Stadtgesellschaft weiter gestärkt werden. Das Förderprogramm leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung einer Kultur der Kooperation, der gegenseitigen Anerkennung und des respektvollen Miteinanders in Emden.
Interessierte Vereine und gemeinnützige Organisationen können ab sofort Förderanträge stellen. Weitere Informationen zum Programm, zu Förderkriterien und zum Antragsverfahren sind online verfügbar unter:
www.emden.de/partnerschaft-fuer-demokratie
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Redaktion: LeserECHO Emden
News
Unfälle bei der Borkumer Kleinbahn: Entgleisung und Buskollision – keine Verletzten
Borkum. Bei extremer Witterung ist es am Donnerstag, 5. Februar 2026, zu gleich zwei Zwischenfällen im Umfeld der Borkumer Kleinbahn gekommen. Trotz der dramatisch klingenden Ereignisse gibt es eine entscheidende gute Nachricht: Niemand wurde verletzt.
Gegen 11:00 Uhr entgleiste eine Lok der Borkumer Kleinbahn bei der Ausfahrt vom Hafen in Richtung Ortskern. Der Vorfall ereignete sich auf Höhe einer Weiche, trotz niedriger Geschwindigkeit und vorsichtiger Fahrweise. In den Waggons befanden sich nur wenige Fahrgäste, zudem der Lokführer – alle Beteiligten blieben unverletzt. Die Waggons selbst entgleisten nicht, lediglich die Lok war betroffen.
Ersatzverkehr: Bus rutscht von Fahrbahn
Im Anschluss organisierte die Borkumer Kleinbahn einen Schienenersatzverkehr. Dabei kam es zu einem weiteren Zwischenfall: Ein eingesetzter Gelenkbus rutschte auf Höhe der Bushaltestelle „Café zur Heide“ auf dem Weg zurück zum Hafen von der Fahrbahn und kollidierte bei niedriger Geschwindigkeit mit einem Lkw.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich keine Fahrgäste im Bus. Sowohl der Busfahrer als auch der Fahrer des Lkw blieben ebenfalls unverletzt.
Erleichterung bei der Borkumer Kleinbahn
Die Borkumer Kleinbahn zeigte sich nach beiden Vorfällen froh und erleichtert, dass es zu keinem Personenschadengekommen ist. Die Ereignisse unterstreichen jedoch die Herausforderungen, die die aktuellen extremen Witterungsbedingungen für den Verkehr auf der Insel mit sich bringen.
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Redaktion: LeserECHO Emden






