Anzeige
Gemeinsam ins neue Jahr gestartet: Neujahrsempfang im Wohnpark am Schwanenteich
Foto Kamer —
Emden. Ein neues Jahr beginnt am schönsten dort, wo Gemeinschaft gelebt wird. Traditionell fand auch in diesem Jahr der Neujahrsempfang im Bistro des Wohnparks „Am Schwanenteich“ statt – in warmer, gemütlicher Atmosphäre und mit vielen vertrauten Gesichtern. In einer besonderen Runde kamen sowohl die Gäste der Tagespflege als auch die Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Bereich „Wohnen mit Service“ zusammen, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen und die ersten Stunden des Januars bewusst miteinander zu teilen.
Begleitet wurde der Empfang von Sekt und Salzgebäck, die den Nachmittag ebenso schlicht wie festlich machten. Im Mittelpunkt stand die traditionelle Neujahrsansprache des Kreisverbandsgeschäftsführers. Dabei wurde nicht nur auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, sondern auch ein Ausblick auf die kommende Zeit gegeben – mit all den Vorhaben, Begegnungen und Momenten, die das neue Jahr bereithalten kann. Es war ein Moment der Reflexion, der die Verbundenheit innerhalb der gesamten Einrichtung unterstrich.
Zum Neujahrsempfang gehörte auch ein würdevoller Blick auf das, was nicht vergessen werden darf: Das Totengedenken fand seinen festen Platz in der Ansprache, um derer zu gedenken, die im vergangenen Jahr von uns gegangen sind. Ebenso wurden runde Geburtstage erwähnt – als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die Menschen, die den Wohnpark mit Leben füllen und die Gemeinschaft über Jahre hinweg prägen. Der Neujahrsempfang zeigte einmal mehr, wie wichtig diese gemeinsamen Augenblicke des Innehaltens sind. Es ist das Miteinander und ein kleines Fest wie dieses, das in der kalten Jahreszeit Wärme schenkt und den Grundstein für ein gutes neue Jahr legt.
Ein neues Kapitel beginnen: Jetzt Teil der Gemeinschaft werden
Vielleicht ist der Beginn dieses neuen Jahres auch für Sie oder Ihre Angehörigen der richtige Zeitpunkt, um über neue Wege im Alltag nachzudenken. Der Wohnpark „Am Schwanenteich“ bietet hierfür vielfältige Möglichkeiten:
Wer sich mehr Geselligkeit wünscht, aber weiterhin in den eigenen vier Wänden leben möchte, findet in der Tagespflege am Schwanenteich genau die richtige Mischung aus professioneller Betreuung und herzlichem Miteinander. Das Beste daran: Aktuell sind noch Plätze frei! Ob für einen oder mehrere Tage in der Woche – das Team lädt Sie herzlich ein, die Einrichtung ganz unverbindlich bei einem kostenfreien Probetag kennenzulernen. Erleben Sie selbst, wie gut es tut, gemeinsam zu essen, zu klönen und den Tag in einer fröhlichen Runde zu verbringen.
Für Senioren, die Wert auf Unabhängigkeit legen, aber die Sicherheit einer kompetenten Unterstützung im Hintergrund schätzen, bietet das „Wohnen mit Service“ die ideale Lösung. In barrierefreien Wohnungen bleiben Sie eigenverantwortlich, profitieren aber von Beratungsangeboten, Wohlaufkontrollen und den geselligen Veranstaltungen im Bistro.
Für Kinder, die eine liebevolle Entlastung für ihre Eltern suchen, oder für Senioren, die Lust auf neue Kontakte und ein sorgenfreies Wohnen haben: Melden Sie sich einfach beim Paritätischen Emden. Das Team freut sich darauf, Sie bald am Schwanenteich begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen das Jahr 2026 zu gestalten.
—
Redaktion: LeserECHO Emden
Anzeige
Paritätischer Armutsbericht 2026: Armutsquote in Niedersachsen steigt – Weser-Ems besonders betroffen
Der Paritätische Gesamtverband schlägt in seinem Armutsbericht 2026 Alarm: In Niedersachsen ist die Armutsquote erneut gestiegen – auf 17,4 Prozent. Besonders hoch fällt sie in der Region Weser-Ems aus, zu der auch Emden gehört.
Mehr Armut in Niedersachsen: 1,4 Millionen Menschen betroffen
Die Armutsquote in Niedersachsen ist laut dem heute veröffentlichten Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands gestiegen: von 16,9 Prozent im Vorjahr auf 17,4 Prozent. Damit liegt das Land weiterhin über dem Bundesdurchschnitt von 16,1 Prozent. In absoluten Zahlen sind das rund 1,4 Millionen Menschen – nahezu jede sechste Person in Niedersachsen gilt dem Bericht zufolge als arm.
Der Bericht steht unter dem Titel „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ und beschreibt eine Entwicklung, die bundesweit als alarmierend eingeordnet wird. Für Niedersachsen zeigt sich laut Mitteilung zudem: Auch die beiden größten Städte liegen mit ihren Quoten über dem Bundesschnitt (Hannover 16,4 Prozent, Braunschweig 16,7 Prozent).
Weser-Ems mit „traurigem Spitzenwert“
Besonders besorgniserregend ist die Lage in der Region Weser-Ems. Mit 20,8 Prozent weist sie eine der höchsten Armutsquoten der untersuchten Regionen auf – ein „trauriger Spitzenwert“, der laut Mitteilung die Dimension der sozialen Spaltung vor Ort verdeutlicht. Für die Region Weser-Ems ist das nicht nur eine statistische Marke, sondern ein Signal, das auch Kommunen und soziale Träger im Alltag spüren.
Wer besonders betroffen ist – und was das im Alltag bedeutet
Der Armutsbericht benennt mehrere Gruppen, die besonders häufig betroffen sind: Dazu zählen ältere Menschen, Frauen und Alleinerziehende, alleinlebende Menschen, Kinder und Familien mit geringem Einkommen, Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen.
Die Folgen zeigen sich laut Paritätischem längst im Alltag. Viele Betroffene könnten unerwartete Ausgaben nicht mehr stemmen, müssten beim Heizen sparen oder verzichteten aus Kostengründen auf gesellschaftliche Teilhabe. Diese wachsende Unsicherheit treffe den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Paritätischer in der Region: Warnung vor Sozialkürzungen
Deutliche Worte kommen vom Paritätischen aus der Region. „Die steigenden Armutszahlen sind ein deutliches Warnsignal. Immer mehr Menschen in Niedersachsen geraten unter Druck, während gleichzeitig über Kürzungen sozialer Leistungen diskutiert wird. Dies schürt Angst und Unsicherheit und spielt Populisten und Extremisten in die Hände“, betont Stefan Kamer, Kreisverbandsgeschäftsführung der Paritätischen Kreisverbände Emden, Leer, Aurich-Wittmund.
Besonders kritisch bewertet er geplante oder diskutierte Einschnitte bei zentralen sozialen Leistungen, etwa beim Wohngeld, Unterhaltsvorschuss, in der Jugendhilfe, Eingliederungshilfe sowie bei Rente und Krankenversicherung. „Und wieder trifft es gerade die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind“, so Kamer.
Sein Appell an die Politik fällt unmissverständlich aus: „Wer in der Krise den Sozialstaat weiter abbaut, der vertieft die Krise. Die Bundesregierung ist aufgefordert, diesen Kurs zu stoppen und endlich eine Politik zu machen, die Armut bekämpft statt verwaltet!“
Ein „Seismograf“ für soziale Entwicklungen
Der Paritätische Armutsbericht gilt bundesweit als wichtiger Seismograf für soziale Entwicklungen. Die aktuelle Ausgabe unterstreicht laut Mitteilung, dass Armut in Deutschland und speziell in Niedersachsen nicht nur eine statistische Größe ist, sondern reale Lebenslagen prägt – und dass Gegensteuern notwendig ist, um Chancen- und Teilhabegerechtigkeit zu sichern.
Quellen/Kontakt/Hinweise
Weiterführende Informationen: Der vollständige Armutsbericht 2026 „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ als PDF beim Paritätischen Gesamtverband: Armutsbericht_2026_Wachsende_Armut_Schrumpfende_Sicherheit.pdf. Einordnung/Meldung zur Veröffentlichung: Der Paritätische – Meldung zum Armutsbericht 2026. Hintergründe zu Debatten um Sozialkürzungen: stoppt-sozialabbau.de.
Hinweis: Zahlen und Einschätzungen stammen aus der aktuellen Pressemitteilung des Paritätischen sowie dem heute veröffentlichten Armutsbericht. Änderungen und Aktualisierungen sind möglich.
—
Hinweis zum Teaserbild: Dieses Bild wurde mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und dient ausschließlich der illustrativen Darstellung. Es zeigt keine reale Begebenheit; etwaige Ähnlichkeiten mit realen Personen, Orten oder Produkten sind zufällig.
— Redaktion: LeserECHO Emden
Anzeige
Vernissage in Emden: „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“ startet heute um 15 Uhr
Im Müllerhaus der Johanna Mühle eröffnet heute um 15:00 Uhr die neue Ausstellung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“. Der Emder Kunstverein lädt zur Vernissage mit kleinem Buffet ein – und verspricht Architektur zum Anschauen und zum Mitmachen.
Architektur als Thema – und als künstlerischer Spielraum
Nach sechs Wochen „Lieblingsbücher“ schlägt der Emder Kunstverein ein neues Kapitel auf: Diesmal geht es um Architektur. Was zunächst technisch klingt, wird in der Ausstellung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“ als kreatives Feld sichtbar, in dem Gestaltung, Material und Vorstellungskraft zusammenkommen. Architektur wird dabei als Kunst und Wissenschaft des Entwerfens, Planens und Bauens verstanden – und genau dieser Blick öffnet in der künstlerischen Umsetzung viele Wege.
Im Müllerhaus der Johanna Mühle wird das Thema in unterschiedlichen Techniken lebendig. Genannt werden Malerei mit verschiedenen Materialien, Druck, Keramik, Fotobearbeitung und Holzarbeiten – ergänzt durch weitere Ansätze. Auch die Motive greifen weit aus: von der Hobbit-Höhle über Hochhäuser in New York und Hexenhäuser bis hin zum visionären „Dorf auf dem Mond“. Die kurze Erläuterung auf dem Ausstellungsplakat bildet dabei die inhaltliche Klammer und lenkt den Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Bauens.
Vernissage heute um 15:00 Uhr im Müllerhaus – mit kleinem Buffet
Der Auftakt ist als gemeinsames Ereignis gedacht: Heute um 15:00 Uhr findet die Vernissage im Müllerhaus statt, begleitet von einem kleinen Buffet. Wer die Johanna Mühle abseits des Marktplatzes noch nicht kennt, bekommt damit eine gute Gelegenheit für einen ersten Besuch – direkt zum Start der Ausstellung.
Öffnungszeiten bis 19. Juli – und ein Kunstcafé am Freitag
Die Ausstellung läuft ab heute bis zum 19. Juli und ist jeweils freitags, samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich lädt das Kunstcafé immer freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr zum Verweilen ein. Wer es zu den regulären Zeiten nicht schafft, kann laut Vorlage auch einen individuellen Termin vereinbaren.
Mitmach-Aktion und offener Workshop: Architektur nicht nur ansehen
Auch diesmal ist eine Mitmach-Aktion angekündigt – diesmal wird statt Büchertausch kreativ „gebaut“. Die Details werden vor Ort verraten und sollen dazu einladen, Architektur nicht nur zu betrachten, sondern spielerisch zu erleben. Darüber hinaus bleibt der offene Mittwochs-Workshop weiterhin für alle Emderinnen und Emder geöffnet, die selbst kreativ werden möchten. Fotos von Vernissage und Ausstellung sind im Anschluss angekündigt.
Quellen/Kontakt/Hinweise
Grundlage dieses Beitrags ist die vorliegende Textvorlage des Emder Kunstvereins zur Ausstellung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“. Hinweis: Sollte ein Besuch zu den regulären Öffnungszeiten nicht möglich sein, kann ein individueller Termin vereinbart werden. Fotos von Vernissage und Ausstellung folgen im Anschluss.
— Redaktion: LeserECHO Emden




