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Wenn die Wie­ge leer bleibt: Neue Selbst­hil­fe­grup­pe in Emden schenkt Hoff­nung bei uner­füll­tem Kinderwunsch

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Emden. Es ist ein The­ma, das oft im Stil­len beweint wird und sich wie ein unsicht­ba­rer Schlei­er über den All­tag, die Part­ner­schaft und die gesam­te Zukunfts­pla­nung legt: der uner­füll­te Kin­der­wunsch. Wäh­rend im Umfeld schein­bar mühe­los Kin­der­wa­gen gescho­ben wer­den, erle­ben betrof­fe­ne Paa­re und Ein­zel­per­so­nen oft eine kräf­te­zeh­ren­de Ach­ter­bahn­fahrt zwi­schen Hoff­nung und tie­fer Trau­er. Um die­sen Men­schen in Emden und der Regi­on eine Stim­me und einen Ort der Zuflucht zu geben, grün­det der Pari­tä­ti­sche Emden im April eine neue Selbsthilfegruppe.

Ein uner­füll­ter Kin­der­wunsch ist weit mehr als eine medi­zi­ni­sche Dia­gno­se; er ist ein emo­tio­na­ler Aus­nah­me­zu­stand. Monat für Monat schwankt das Gefühl zwi­schen dem zag­haf­ten „Viel­leicht klappt es dies­mal“ und der schmerz­haf­ten Gewiss­heit, dass die Wie­ge vor­erst leer bleibt. Oft zie­hen sich Betrof­fe­ne zurück, füh­len sich unver­stan­den oder iso­liert in ihrem Schmerz, wäh­rend Geburts­an­zei­gen im sozia­len Umfeld die eige­ne Sehn­sucht wei­ter befeuern.

Ein Weg, den man nicht allei­ne gehen muss

Genau hier setzt die neue Initia­ti­ve an. Die Grup­pen­an­lei­te­rin, die selbst aus eige­ner Erfah­rung spricht, möch­te eine Brü­cke bau­en. Ihr Ziel ist es, einen geschütz­ten Raum zu schaf­fen – einen Ort, an dem Trä­nen flie­ßen dür­fen, aber auch gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis und neue Kraft wach­sen kön­nen. „Ein uner­füll­ter Kin­der­wunsch kann das Leben stark beein­flus­sen. Beson­ders inten­siv erle­ben die­se Zeit vie­le Men­schen, die ihren Wunsch nach einem Kind wei­ter­hin in sich tra­gen und ihren Weg zu einem Kind wei­ter­ge­hen“, erklärt sie einfühlsam.

Die Grup­pe wird sich zukünf­tig alle zwei Wochen tref­fen. In die­sen Run­den geht es nicht um medi­zi­ni­sche Rat­schlä­ge, son­dern um das mensch­li­che Mit­ein­an­der und den Aus­tausch auf Augen­hö­he. Es geht dar­um, aus­zu­spre­chen, was man sich im Freun­des­kreis oft nicht zu sagen traut. In der Gemein­schaft der Selbst­hil­fe erfah­ren Betrof­fe­ne, dass sie mit ihren Ängs­ten, ihrer Wut und ihrer Sehn­sucht nicht allein sind. Die­ser offe­ne Dia­log kann eine enor­me Ent­las­tung für die See­le bedeu­ten und dabei hel­fen, den eige­nen Weg mit mehr Zuver­sicht weiterzugehen.

Grün­dung im April – Jetzt Kon­takt aufnehmen

Das ers­te Grün­dungs­tref­fen ist für April 2026 geplant. Wer sich ange­spro­chen fühlt oder jeman­den kennt, dem die­ser Aus­tausch hel­fen könn­te, ist herz­lich ein­ge­la­den, sich bereits jetzt ganz dis­kret zu mel­den. Der Kon­takt kann direkt über die E‑Mail-Adres­se shg.kwunsch.emden@gmx.de oder über die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le des Pari­tä­ti­schen her­ge­stellt werden.

Kon­takt und Infor­ma­tio­nen:
Pari­tä­ti­scher Wohl­fahrts­ver­band Nie­der­sach­sen e. V.
Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le des Kreis­ver­ban­des Emden
Fried­rich-Nau­mann-Stra­ße 11, 26725 Emden

Tele­fon: 04921 / 93 06–14
E‑Mail: selbsthilfe-emden@paritaetischer.de
Büro­zei­ten: Di – Do 10:00 – 12:00 Uhr sowie Di 15:00 – 18:00 Uhr

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­ser und wei­te­ren geplan­ten Grup­pen fin­den Inter­es­sier­te zudem online unter www.paritaetischer.de/emden/selbsthilfe. Nie­mand soll­te mit der Last eines uner­füll­ten Wun­sches allein blei­ben müs­sen – die neue Grup­pe bie­tet die Hand zum gemein­sa­men Gehen an.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Heu­te: Ver­nis­sa­ge „Lieb­lings­bü­cher“ – Start um 15 Uhr im Müllerhaus

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Emden. Heu­te öff­net der Emder Kunst­ver­ein sei­ne neue Aus­stel­lung „Lieb­lings­bü­cher“ im Mül­ler­haus an der Johan­na Müh­le. Zur fei­er­li­chen Ver­nis­sa­ge um 15:00 Uhr sind alle Inter­es­sier­ten herz­lich eingeladen.

Die Schau ver­bin­det Lite­ra­tur und bil­den­de Kunst – von Figu­ren und Moti­ven aus Kin­der- und Jugend­bü­chern bis hin zu Hom­ma­gen an Autorin­nen und Autoren wie J.R.R. Tol­ki­en, Her­mann Hes­se, Otfried Preuß­ler, John Stein­beck, Theo­dor Storm, Don­na Leon, Goe­the und die Gebrü­der Grimm. Zu sehen sind Skulp­tu­ren aus Draht und Kera­mik, Col­la­gen, Pas­tell- und Ölma­le­rei, Bunt­stift­zeich­nun­gen sowie Radie­run­gen. Kurz: eine viel­sei­ti­ge Aus­stel­lung, die Geschich­ten in Bil­dern neu erzählt.

Als beson­de­res Plus ist heu­te auch die Bücher­tausch­bör­se geöff­net: Wer mag, bringt eige­ne Lieb­lings­bü­cher mit – zum Tau­schen, Mit­neh­men oder Stöbern.

Zusätz­lich läuft eine klei­ne Son­der­schau zu Ehren von Geb­hard Deck­na­tel (Jg. 1939). Der lang­jäh­ri­ge Künst­ler des Ver­eins zeigt ost­frie­si­sche Land­schaf­ten und mari­ti­me Moti­ve in Feder, Öl und Acryl. Bemer­kens­wert: Den Rein­erlös sei­ner ver­kauf­ten Wer­ke spen­det Deck­na­tel der Krebsforschung.

Ver­nis­sa­ge: heu­te, 15:00 Uhr, Mül­ler­haus an der Johan­na Müh­le
Lauf­zeit: 19. April bis 31. Mai
Öff­nungs­zei­ten: frei­tags, sams­tags und sonn­tags jeweils 14:00–18:00 Uhr
Ort: Mül­ler­haus, Johan­na Müh­le, Emden
Tipp: Früh da sein lohnt sich – erfah­rungs­ge­mäß ist die Eröff­nung gut besucht. Der Emder Kunst­ver­ein freut sich auf vie­le Gäs­te, leben­di­ge Gesprä­che und einen inspi­rie­ren­den Start in „Lieb­lings­bü­cher“.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Smart­phone-Schutz vom Pro­fi: Lang­le­big­keit für Ihren treu­en Beglei­ter mit Phon­e­Fix Emden

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Emden. Ein kur­zer Moment der Unacht­sam­keit – und schon rutscht das Smart­phone aus der Hand. Was bleibt, sind gesprun­ge­ne Dis­plays, Macken am Gehäu­se und im schlimms­ten Fall teu­re Repa­ra­tu­ren. Dabei lässt sich mit der rich­ti­gen Vor­sor­ge viel Ärger ver­mei­den. Wer früh­zei­tig in pro­fes­sio­nel­len Schutz inves­tiert, hält sein Gerät län­ger in Best­form und spart auf Dau­er bares Geld. In Emden ist dafür eine Adres­se beson­ders gefragt: PhoneFix.

Vor­sor­ge ist bes­ser als Nach­sor­ge – das gilt für die emp­find­li­che Tech­nik in der Hosen­ta­sche ganz beson­ders. Ein hoch­wer­ti­ger Dis­play­schutz in Kom­bi­na­ti­on mit einer pass­ge­nau­en Schutz­hül­le wirkt wie eine Lebens­ver­si­che­rung fürs Smart­phone. Moder­ne Pan­zer­glas-Foli­en neh­men bei Stür­zen einen Groß­teil der Auf­prall­en­er­gie auf und ver­hin­dern in vie­len Fäl­len, dass das eigent­li­che Dis­play reißt. Zusam­men mit einem robus­ten Cover bleibt das Gerät im All­tag zuver­läs­sig vor Krat­zern, Stö­ßen und klei­nen Unfäl­len geschützt – ohne die Bedien­bar­keit einzuschränken.

Auch wir vom Lese­r­ECHO Emden set­zen seit Lan­gem auf die Exper­ti­se der Pro­fis und haben mit Phon­e­Fix durch­weg gute Erfah­run­gen gemacht. Die Redak­ti­ons­ge­rä­te wur­den mehr­fach fach­ge­recht instand gesetzt und kon­se­quent mit hoch­wer­ti­gen Hül­len sowie Dis­play­schutz aus­ge­stat­tet. Ergeb­nis: spür­bar mehr Lang­le­big­keit im hek­ti­schen All­tag, weni­ger Aus­fall­zei­ten, weni­ger Stress.

Wenn das Mal­heur doch pas­siert ist, hilft ein schnel­ler, pro­fes­sio­nel­ler Tausch des beschä­dig­ten Dis­plays – sau­ber aus­ge­führt mit hoch­wer­ti­gen Ersatz­tei­len. Dar­über hin­aus lohnt sich die regel­mä­ßi­ge Pfle­ge: Ver­schmutz­te Lade­buch­sen, stau­bi­ge Laut­spre­cher oder ver­kleb­te Mikro­fo­ne min­dern die Funk­ti­on und Lebens­dau­er; eine pro­fes­sio­nel­le Rei­ni­gung bringt Klang, Lade­leis­tung und Zuver­läs­sig­keit häu­fig sofort zurück. Phon­e­Fix über­nimmt neben Repa­ra­tu­ren auch War­tung und gründ­li­che Checks, die ver­steck­te Schwach­stel­len früh­zei­tig aufdecken.

Ob prä­ven­ti­ve Aus­stat­tung mit Schutz­fo­li­en, pass­ge­naue Hül­len, eine zügi­ge Repa­ra­tur nach Sturz­schä­den oder die regel­mä­ßi­ge War­tung: In Emden ist Phon­e­Fix die ers­te Adres­se für alle, die ihr Smart­phone nach­hal­tig schüt­zen und im Ernst­fall schnell wie­der ein­satz­be­reit haben möch­ten. So bleibt Ihr digi­ta­les Fens­ter zur Welt län­ger klar, leis­tungs­fä­hig – und ein­fach verlässlich.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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